Zur Zeit ist in Bezug auf Android-Smartphones von Sony natürlich das Xperia Z das große Thema. Das neue Sony-Flaggschiff sieht ja auch sehr gut aus, aber nicht jeder mag solche “Klopper” mit Riesen-Display, manch einer sehnt sich vielleicht nach einer Nummer kleiner. Wenn dann noch eine gute Kamera und – heutzutage fast eine Rarität – ein Hardware-Kamera-Button auf der persönlichen Wunschliste stehen, außerdem Sonys Design-Vorstellungen den eigenen Geschmack treffen, sollte man mal einen Blick auf das Ex-Flaggschiff von Sony werfen, das wir ausgiebig getestet haben.
Hätte ich für James Bond ein Smartphone aussuchen müssen, wäre es wohl eher ein Motorola Razr HD gewesen, als das Sony Xperia T. Aber 007 hat sich ja bekanntlich für das letzte Sony Flaggschiff entschieden und so unpassend ist das auch gar nicht. Wie auch der aktuelle James Bond hat das Sony Xperia T so einige Ecken und Kanten im Vergleich zum Vorgänger-Modell. Welche genau das sind, erfährst Du in unserem Test über das vorjährige Sony Flaggschiff.
Hardware, Design und Verarbeitung
Das Sony Xperia T besitzt ein recht eigenwilliges und ungewöhnliches Design. Im Vergleich zum den recht geradlinigen Formen der letzten Xperia Modelle und des aktuellen Flaggschiffs, besteht das Gehäuse des “James Bond Phone” vor allem aus Rundungen, Krümmungen und Kanten. Größere ebenen Flächen – abgesehen vom Display – sucht man bei dem Smartphone vergebens. Optisch ist das Gerät definitiv ein Hingucker, auch wenn das Design wohl nicht jedem gefallen wird.
Auf der linken Seite des Smartphones befindet sich ein micro-USB-Anschluss zum Aufladen und zum Datenaustausch mit dem PC, oben rechts der Kopfhörer-Eingang und auf der rechten Seite Ein/Ausschalter, Lautstärkewippe, ein Hardware-Kamera-Button und eine Klappe, hinter der sich micro-SD- und micro-Simkarten-Slot verbergen. Auch wenn diese Abdeckung nicht den stabilsten Eindruck macht – sie sitzt sie fest in ihrer Halterung und erfüllt ihren Zweck ohne Anlass zur Kritik zu geben.
Auf der Vorderseite befindet sich oben, direkt rechts neben der Hörmuschel, die Frontkamera und links davon eine Benachrichtigungs-LED, die sehr unaufdringlich auf Emails, SMS, entgangene Anrufe und Co. aufmerksam macht. Zwischen Telefonie-Lautsprecher und Benachrichtigungs-LED befinden sich die typischen Sensoren für die Regelung der Displayhelligkeit und zum Ausschalten des Displays, wenn das Smartphone ans Ohr gehalten wird.
Nicht nur das Design des Xperia T ist eigenwillig, auch die von Sony gewählte Position für die Hardware-Buttons des Smartphones, die stabil und solide wirken und allesamt einen guten Druckpunkt besitzen. Der Kamera-Button unten rechts befindet sich ja noch in “Standard-Position”, die Lautstärkewippe direkt darüber und darüber dann noch der Ein/Ausschalter (ungefähr in der Mitte des Gerätes) liegen jedoch recht ungewöhnlich. Hält man das Xperia T vorwiegend mit der rechten Hand, ist die Position der Buttons gar nicht mal “so blöd”, hält man das Phone vor allem in der linken Hand, muss man sich erst einmal auf die neuen Begebenheiten einstellen. Mit der Position der Laustärkewippe habe ich mich (als “Linkshalter”) bis jetzt nicht so wirklich anfreunden können, mit dem Ein/Ausschalter in “Mittellage” komme ich mittlerweile recht gut klar. Nutzt man das Sony Xperia T allerdings im Landscape-Modus als “Knippse”, ist die Position der Hardware-Buttons, vor allem der Lautstärkewippe, jedoch recht brauchbar: Da man diese beim Fotografieren als Zoom-Regler nutzen kann, liegt dieser also direkt neben dem Auslöser und erlaubt komfortables heranholen von Objekten.
Die Rückseite des Xperia T – die sich übrigens nicht abnehmen lässt, der 1850-mAh-Akku ist fest verbaut – besteht aus schwarzem, leicht angerauten Plastik. Mittig oben befindet sich die 13-Megapixel-Kamera, direkt darunter der LED-Blitz und unten am Gerät, direkt unter dem Sony-Logo, der Lautsprecher des Xperia T, der ordentliche Lautstärke und Klangqualität bietet. Obwohl das Sony Xperia T eine recht ungewöhnliche Form besitzt, liegt das 4,55-Zoll-Smartphone mit seinem Gewicht von 139 Gramm sehr angenehm in der Hand, wozu auch die leicht rauhe Kunststoff-Rückseite ihren Teil beiträgt. Auch einhändige Bedienung des Smartphones geht noch recht gut von (bzw. aus) der Hand, wenn auch natürlich nicht so gut wie bei Geräten mit kleinerem Display, wie beispielsweise dem Huawei Ascend P1, das wir vor Kurzem getestet haben.
Alles in allem ist das Sony Xperia T ein sehr gut verarbeitetes Smartphone, am Gehäuse und an den Hardware-Buttons gibt es soweit keine Kritikpunkte. Allerhöchstens die Tatsache, dass Plastik (auch wenn es in diesem Fall nicht nachgibt, sich nicht eindrücken lässt und nirgends knarrzt) nie so hochwertig wirkt, wie beispielsweise Kevlar wie beim Motorola Razr HD oder Glas wie beim Nexus 4 und bei Sonys neuem Flaggschiff, dem Xperia Z, kann man dem Xperia T ankreiden.
Technische Daten des Sony Xperia T
- CPU: 1,5 GHz Dualcore-Prozessor (Qualcomm Krait MSM8260-A)
- GPU: Adreno 225
- RAM: 1 GB
- ROM: 16 Gigabyte (13 verfügbar)
- Display: 4,55“ Touchscreen, kratzfestes TFT (1280 x 720 Pixel)
- Hauptkamera: 13 Megapixel-Kamera mit Autofokus, 16-facher Digitalzoom, LED-Blitz
- Frontkamera: 1,3 Megapixel (720p)
- Akku: 1850 mAh
- OS: Android 4.1
- Weitere Daten (Xperia T White Paper)
Speicher
Die 16 Gigabyte Speicher des Sony Xperia T – von denen in der Realität knapp 13 Gigabyte zur Verfügung stehen – sind aufgeteilt in Telefon- und Interner-Speicher, wobei ersterer 1,97 und zweiterer 10,88 Gigabyte beträgt. Größere Apps werden automatisch im größeren internen Speicher abgelegt, sodass es so schnell nicht zu Platzproblemen kommen dürfte. Der Speicher des Xperia T lässt sich allerdings noch per micro-SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Apps und Spiele lassen sich allerdings nicht auf die externe SD-Karte auslagern, “nur” Fotos, Videos und Musik, wozu es eine extra Option in den Speichereinstellungen gibt.
Display
Das 4,55-Zoll-Display des Sony Xperia T löst mit 1280 x 720 Pixeln auf und bietet somit ein gestochen scharfes Bild. Wer schon mal länger ein Gerät mit AMOLED-Display genutzt hat, der wird allerdings auf den ersten Blick eventuell vom Display des Xperia T enttäuscht sein. Auf den zweiten Blick punktet das “Bond Phone” allerdings durch seine sehr realistische – wenn auch dadurch bedingt etwas nüchtern wirkende – Darstellung von Inhalten, Fotos und Videos.
Etwas verwirrend ist die automatische Helligkeitseinstellung des Xperia T, bzw. das, was man auf zuerst einmal dafür hält. Unter “Einstellungen” / “Display” / “Helligkeit” findet sich die Option “An Lichtverhältnisse anpassen”, die allerdings nicht der Auto-Helligkeit entspricht. Was genau “An Lichtverhältnisse anpassen” bedeutet, ist mir ehrlich gesagt bis jetzt noch nicht klar. Ist diese Option aktiviert, verdunkelt sich das Display ein Stück, allerdings immer proportional zur eingestellten Helligkeit. Man kann dieses Feature also dazu nutzen, die prinzipielle Helligkeit des Displays zu erhöhen (wenn Helligkeit auf höchster Stufe, diese Option ausschalten). Die höchste Helligkeitsstufe ist übrigens recht ordentlich, man kann das Smartphone so auch recht problemlos im hellen Sonnenlicht nutzen. Was genau sich Sony bei der Funktion “An Lichtverhältnisse anpassen” gedacht hat, erschließt sich mir nicht – eine “echte” Autoeinstellung für die Helligkeit des Displays besitzt das Xperia T nicht, man muss die Helligkeit also immer manuell auf die Umgebung einstellen.
Die Berührungsempfindlichkeit des Gerätes ist ohne fehl und tadel, Fingereingaben werden korrekt erkannt und schnell umgesetzt. Beim haptischen Feedback der Android-Tasten, die sich als On-Screen-Software-Buttons am unteren Rand des Bildschirms befinden, hat Sony besonders gute Arbeit geleistet. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie angenehm der Motor für die benötigten Vibrationen agiert: Es rüttelt nicht einfach “wie blöd” unter den Fingern, sondern man hat fast das Gefühl, dass man auf eine Art “Soft-Taste” drückt, wenn man die Android-Tasten oder auch ein On-Screen-Keyboard mit eingeschaltetem haptischem Feedback benutzt.
Allerdings gibt es bezüglich des Displays auch Negatives zu vermelden, wenn sich dieser Kritikpunkt in meinen Augen auch in Grenzen hält: Die Betrachtungswinkel des Displays sind nicht perfekt. Dreht man das Smartphone zur Seite, verblassen die Farben etwas, Inhalte auf dem Display sind allerdings noch zu erkennen. Natürlich ist dies ein Kritikpunkt, der erwähnt werden muss, allerdings sehe ich die Sache recht gelassen: mir persönlich ist dies erst aufgefallen, nachdem ich in einem anderen Testbericht davon gelesen hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Smartphone schon fast zwei Wochen selbst im Test, und da ich in der Regel von vorne auf das Display schaue, auch keinerlei Probleme mit den nicht perfekten Betrachtungswinkeln.
Performance und Benchmarks
Der 1,5-Gigahertz-Dualcore-Prozessor, ein Qualcomm Snapdragon S4, sorgt in Verbindung mit einem Gigabyte RAM für eine sehr gute Performance, an der es fast nichts zu mäkeln gibt. Das ganze System läuft absolut flüssig, Apps starten schnell und es kam während der Testphase nicht einmal zu irgendwelchen Hängern oder Denkpausen. Einzig der Homescreen des Sony Xperia T trübt ein ganz klein wenig das gute Performance-Gesamtbild, allerdings ist dies “Motzen auf sehr hohem Niveau”. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man beim Wechseln der einzelnen Homescreens manchmal minimale Mikroruckler wahrnehmen, wobei sich diese eventuell auch schlicht dem Überblendeffekt zuzuschreiben ist. Der prinzipiell sehr guten Performance des Smartphones tut dies allerdings natürlich keinen Abbruch.
Diese sehr gute Performance des Smartphones lässt sich natürlich auch in messbaren Zahlen ablesen – so sehen sowohl der Quadrant- als auch der Vellamo-Benchmark das Sony Xperia T auf der Höhe eines Samsung Galaxy S3. Aber auch alle anderen Benchmarks bescheinigen dem Smartphone eine sehr gute Leistung, und die merkt man dem Xperia T bei der Nutzung auch an: James Bond hätte durchaus seine Freude an dem Arbeitstempo des Gerätes.
Gaming-Performance
Die sehr gute Performance des Sony Xperia T zeigt sich auch beim Zocken: Ob Shadowgun, Modern Combat, N.O.V.A. 3 oder The Dark Knight Rises – auf dem Sony Xperia T laufen auch die aktuellsten und grafisch anspruchsvollsten Games problemlos und ruckelfrei.
Benchmark-Ergebnisse
NenaMark 2.4: 59.0 FPS
CF-Bench: 10042 / 7177 / 8323 (Native, Java, Overall)
Smartbench 2012: 3459 / 2965 (Productivity, Gaming Index)
AnTuTu v3.0.3: 11208
Vellamo: 594 / 1919 (Metal, HTML 5)
Quadrant: 5290
Epic Citadel: 47.5 FPS
Neocore: 59.8 FPS
Kamera
Positiv in Bezug auf die Kamera gibt es erst mal zu vermerken, dass diese in der Regel sehr schnell startet, aber auch der Hardware-Kameraauslöser, mit dem sich die Kamera auch starten lässt (auch wenn sich das Smartphone im Stand-By befindet), ist ein großer Pluspunkt des Xperia T.
Das User-Interface (die Standard-Android-Kamera-App wurde komplett durch einen “Eigenbau” von Sony ersetzt) wirkt recht aufgeräumt. Auf der rechten Seite finden sich Auslöser für Foto und Video, direkt darunter ein “Wechselschalter” um auf die Front- bzw. Haupt-Kamera umschalten zu können. Über einen Button links oben hat man Zugriff auf die verschiedenen Kamera-Modi (dazu gleich mehr), darunter findet sich das “Blitz-Menü” (“Automatisch”, “Aufhellblitz”, “Rote-Augen-Korrektur” und “Aus”) und darunter ein Shortcut, der in die Einstellungen führt.
Der Standard-Kamera-Modus nennt sich “Überlegene Automatik” und passt die Kamera-Einstellungen an die aktuelle Situation an, was in der Regel zu ordentlichen Ergebnissen führt. Weitere verfügbare Modi sind “Normal”, “Bildeffekt” (z.B. Fischauge, Nostalgie und Kaleidoskop), “Szenenwahl” (z.B. Landschaft, Party und Sport) und “Schwenkpanorama”. Das beliebte 360-Grad-Panorama (Photo-Sphere), eigentlich eines der wirklich coolen Features von Android 4.1, fiel der “Sony-Zensur” zum Opfer.
In den Kamera-Modi lässt sich auch zwischen “Frontkamera”, “Videokamera” und “Frontvideo” umschalten, was eigentlich nur nötig ist, wenn man an die entsprechenden Einstellungen für die jeweilige Option gelangen möchte. Nur wenn der entsprechende Kamera-Modus ausgewählt ist, findet man über den Einstellungen-Shortcut (unten links auf dem Display), dort die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten vor. Der reine Wechsel zwischen Kamera und Frontkamera – und dann jeweils zwischen Foto und Video – lässt sich ja über die oben beschriebenen On-Screen-Buttons aus jedem Modus heraus bewerkstelligen.
In den Einstellungen finden sich (abhängig davon, welcher Kamera-Modus ausgewählt ist) unter anderem Einstellungsmöglichkeiten für den Selbstauslöser, den Fokusmodus, den Belichtungswert, den ISO-Wert, den Weißabgleich, den HDR-Modus, den (warum gibt es eigentlich immer noch Smartphones, die diese Option nicht haben?) Verschlusston und noch einiges Weitere. Alle Optionen aller Kamera-Modi aufzuzählen würde hier definitiv den Rahmen sprengen – es gibt wohl fast nichts, was man innerhalb der Kamera-App nicht auf die ein oder andere Art beeinflussen könnte.
Die Qualität der mit der Kamera geschossenen Bilder angeht, finde ich persönlich sehr gut. Bilder in hellem Sonnenlicht empfinde ich als nahezu “über jeden Zweifel erhaben”, aber auch bei schlechteren Lichtverhältnissen, macht das Xperia T noch sehr gute Fotos, wobei sich das Bildrauschen für mein Empfinden in Grenzen hält. Der Blitz der Xperia-Kamera klinkt sich durchaus auch schon mal ins Geschehen ein, wenn dieser noch gar nicht nötig ist, wie man auch bei dem ein oder anderen Sample-Pic sehen kann.
Bei der Bild- und Fotoqualität einer Handy-Kamera scheiden sich allerdings ja gern auch mal die Geister (wenn ich mich nicht täusche, ist Sascha beispielsweise mit der baugleichen Kamera beim Xperia TX gar nicht so zufrieden), aber davon könnt ihr euch ja selbst ein Bild machen:
Software
Wie auch Samsung oder HTC verpasst Sony seinen Android-Geräten einen ganz eigenen Look, wenn dieser auch nicht so einen klangvollen Namen wie HTC Sense, TouchWiz oder Nature UI besitzt. In erster Linie sind es bei Sony auch nur optische Änderungen, nicht wie beispielsweise bei Samsungs User Interface, das viele zusätzliche Features bietet, die man standardmäßig unter Android nicht findet. Beim Xperia T finden sich die größten “Umbauten” beim Lockscreen, beim Launcher und beim App-Drawer – unter der Haube gibt es nur geringfügige Anpassungen. Weiterhin ersetzt Sony noch einige Standard-Android-Apps durch Eigenkreationen, die zum Teil recht gut gelungen sind.
Der Lockscreen bietet beispielsweise einen ansehnlichen “Jalousie-Effekt”, wenn man diesen durch nach unten oder oben Swipen entsperrt. Man kann hier aber auch (durch Betätigen des entsprechenden “Hebels”, was durch Wischen in die Bildschirmmitte geschieht) die Kamera oder den Music-Player starten.
Im eigentlichen UI finden sich oberhalb der Benachrichtigungsleiste einige Schnellzugriffs-Optionen (Lautstärkemodus, Bluetooth, WLAN und Datenverbindung) und ein Shortcut um in die Einstellungen zu gelangen. Den System-Einstellungen hat Sony optisch auch seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Außer in den Energieoptionen (“Erweiterter Standby-Modus”), in den Displayoptionen (“Mobile BRAVIA Engine” für verbesserte Bildqualität und Zugriff auf diverse Designs) und im “Xperia-Menü” (dort befinden sich einige Einstellungsmöglichkeiten wie “Bildschirm spiegeln” oder “Throw-Einstellungen” (Inhalte drahtlos auf anderen Geräten wiedergeben)) findet sich in den Einstellungen des Systems nichts groß Neues oder nennenswert Interessantes.
Gelungen finde ich die Art und Weise, wie man diverse Inhalte auf die einzelnen Screens bekommt. Nach einem langen Druck auf einen Homescreen lassen sich nicht nur Hintergründe auswählen, wie es unter Stock Android der Fall ist, man kann zwischen Widgets, Apps, Hintergrund und Designs wählen und die entsprechenden Optionen komfortabel auswählen und (bei Widgets und Apps) auf die gewünschte Stelle auf den Homescreen positionieren.
Auch der Sony-App-Drawer ist eine Erwähnung wert – hier lassen sich die installierten Apps auf verschiedene Arten sortiert (“Eigene Sortierung”, “Alpahabetisch”, Meist Verwendet” oder “Neu installiert”) anzeigen, aber auch rein optisch mach dieser einen guten Eindruck.
Beim “zuletzt genutzte Anwendungen”-Menü hat sich Sony etwas Interessantes einfallen lassen: Hier können sogenannte “Small-Apps” aufgerufen werden (beispielsweise eine Stop-Uhr, ein Sprach-Memo oder ein Taschenrechner), um diese dann irgendwo auf dem Bildschirm ablegen und nutzen zu können. Diese “Floating-Apps” bleiben auch im Vordergrund wenn man eine beliebige App öffnet – eine ganz praktische Sache.
Akkulaufzeit
Was die Laufzeit angeht, darf man nicht zu viel vom 1850-mAh-Akku des Xperia T erwarten. Als Power-User muss das Smartphone spätestens nachmittags wieder ans Netz, während man bei gemäßigter Nutzung des Gerätes recht gut über den Tag kommt. In den Akkueinstellungen (die sich beim Xperia T “Energieoptionen” nennen) gibt es eine Option, die die Laufzeit des Smartphones durch deaktivieren des Datenverkehrs bei ausgeschaltetem Display verlängert. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn man keinen Wert darauf legt, dass das Handy jederzeit up to date ist, sich auch im Standby mit Gmail, Twitter, Facebook & Co. synchronisiert.
Fazit
Vor allem für diejenigen, denen eine gute Kamera und dann vielleicht auch noch ein Kamera-Hardwarebutton wichtig ist, ist das Xperia T ein sehr interessantes Gerät. Aber auch wer keine Lust hat den “5 Zoll und mehr”-Trend bei aktuellen Geräten mitzugehen, der könnte sich das letzte Sony Flaggschiff mal genauer anschauen. Die Kritikpunkte am Smartphone von meiner Seite aus sind eher gering, wobei das Design des Smartphones, aber auch das Display durchaus Geschmackssache sind.
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