Es gibt Fragen, die mir beim Coaching von Studenten immer wieder begegnen. Zwei davon lauten: “Brauche ich wirklich ein Tablet für’s Studium? Ist das nicht eher Spielzeug als Arbeitsgerät?” Die Antwort auf die erste Frage ist einfach: Nein, die meisten brauchen ganz sicher kein Tablet für’s Studium. Doch es kann für euch eine echte Hilfe sein. Um die zweite Frage zu beantworten: Das Tablet kann im Studium sowohl Spielzeug als auch Arbeitsgeräte sein – das hängt ganz von euch ab.

Spielzeug oder Arbeitsgerät? – Was Tablets im Studium leisten können

Bevor jetzt die quasi-religiösen Betriebssystem- und Hersteller-Diskussionen beginnen: Im gesamten Artikel spreche ich ganz bewusst von Tablets und nicht von einem bestimmten Gerät. Denn die im Folgenden beschriebenen Funktionen kann jedes aktuelle Android- oder iOS-Tablet erfüllen. Die wichtigsten Apps sind für beide Plattformen verfügbar und viele Aufgaben werden vom Betriebssystem selbst abgedeckt. Das Microsoft Surface oder generell Tablets mit Windows 8 habe ich natürlich noch nicht in der Hand gehabt, doch ich bin mir sicher, dass die Grundanforderungen auch dort erfüllt werden.

Tablet statt Ultrabook?

LaptopTablet Spielzeug oder Arbeitsgerät?   Was Tablets im Studium leisten könnenDie Vor- und Nachteile der beiden Kategorien habe ich bereits in einem früherem Artikel diskutiert. Heute gehe ich davon aus, dass ihr euch bewusst für ein Tablet entschieden habt und dieses im Studium produktiv einsetzen wollt. Das ist meiner Meinung nach nur in Kombination mit Stift und Papier wirklich sinnvoll, denn gegen die Flexibilität und Geschwindigkeit dieser analogen Tools kommt ein Tablet einfach nicht an.

Daher gehe ich von folgendem Setup aus: An der Universität oder Hochschule arbeitet ihr mit Stift, Papier und Tablet, zu Hause steht dann entweder ein Desktop-PC oder ein Laptop, den ihr allerdings nicht die ganze Zeit mitschleppen wollt. Außerdem habt ihr – das ist an jeder mir bekannten Hochschule gegeben – an der Bildungseinrichtung Zugang zum einem Computer. W-Lan setze ich nicht voraus, da alle von mir beschriebenen Funktionen und Aufgaben auch ohne Internetzugang erfüllt werden können.

Der produktive Einsatz

Im Alltag eines Studenten kann ein Tablet also zahlreiche Aufgaben übernehmen. Das sind beispielsweise:

  • Digitale Dokumentenmappe
  • Präsentationsfläche
  • Notizblock
  • Interaktives Lerninterface
  • Bearbeitung von PDF-Dateien
  • Elektronischer Buchersatz
  • Skizzenbuch
  • Video- und Bildbearbeitung

Die absoluten Grundfunktionen wie Kalender, Adressbuch und ähnliche lasse ich bewusst weg, die könnt ihr auch mit eurem Smartphone abdecken, dazu braucht es kein Tablet. Die digitale Dokumentenmappe bedarf wahrscheinlich keiner ausführlichen Erklärung. Mit Apps wie Evernote, Dropbox, Goodreader und anderen habt ihr eure Unterlagen immer dabei und erspart euch das Schleppen großer Ordner. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr eure analog erfassten Inhalte regelmäßig fotografiert oder scannt und so elektronisch verfügbar habt.

Der Punkt Präsentationsfläche ist dagegen nicht ganz selbsterklärend. Klar könnt ihr euer Tablet – je nach Gerät mit oder ohne Adapter – an einen Beamer hängen und ganz klassisch Präsentationen an die Wand werfen. Doch ihr könnt statt dessen auch Mal- und Zeichen-Apps wie beispielsweise Paper verwenden und damit das Flip-Chart ersetzen. Das funktioniert sowohl mit als auch ohne Beamer. Gut, nur mit dem Tablet darf die Gruppe nicht zu groß sein, doch in normalen Arbeitsgruppen reicht ein neun oder zehn Zoll Bildschirm völlig aus.

 Spielzeug oder Arbeitsgerät?   Was Tablets im Studium leisten könnenDer Punkt Notizblock könnte für etwas Verwirrung sorgen, schließlich gehe ich davon aus, dass ihr zusätzlich zum Tablet mit Papier und Stift arbeitet. Doch gerade bei elektronisch vorliegenden Skripten oder Power-Point-Präsentationen bietet es sich oft an, Kommentare und Anmerkungen direkt in das Dokument zu tippen. Hier ist das Tablet dann die beste Option.

Mit den passenden Applikationen – es gibt einige wirklich gute Anwendungen in den verschiedenen Fachbereichen – wird ein Tablet auch zum interaktiven Lerninterface, auf dem ihr Inhalte nicht nur konsumieren, sondern euer neu erworbenes Wissen auch direkt testen könnt. Zu Beginn waren solche Lern-Applikationen auf die iOS-Plattform beschränkt, doch nach und nach kommen diese auch auf Android an. Und wenn Mircosoft nicht völlig schläft, werden die Redmonder dafür sorgen, dass auch auf Windows 8 solche Programme schnell Einzug halten.

Das Bearbeiten von PDF-Dateien ist mit Applikationen wie Goodreader oder dem ezPDF-Reader problemlos möglich. Die so eingefügten Kommentare und Anmerkungen könnt ihr direkt mit euren Kommilitonen teilen und – im Gegensatz zu Papier – auch nachträglich korrigieren.

 Spielzeug oder Arbeitsgerät?   Was Tablets im Studium leisten könnenDer elektronische Buchersatz – ich hätte auch E-Reader schreiben können, fand Buchersatz aber so herrlich altmodisch – ist wiederum selbsterklärend. Klar könnt ihr auf einem Tablet wunderbar E-Books und PDFs lesen. Die Auflösung der aktuellen Modelle reicht dafür problemlos aus und an der Universität werdet ihr kaum so lange lesen, dass die Hintergrundbeleuchtung eure Augen extrem ermüdet.

Einige meiner Studenten ziehen ihr Tablet als Skizzenbuch gegenüber Papier und Stift interessanterweise vor. Da ich selbst zeichnerisch völlig unbegabt bin, kann ich hier nur ihre Erfahrungen wiedergeben. Sie schätzen die große Stiftauswahl, die Möglichkeit, einzelne Striche rückgängig zu machen und die Exportfunktion, mit der sie ihre Skizze auch als Vektorgrafik exportieren und mit anderen Programmen weiter bearbeiten können.

Zu Video- und Bildbearbeitung muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen. Mit den richtigen Apps – Photoshop Express ist beispielsweise für Android und iOS verfügbar – lassen sich Videos und Bilder bequem und schnell bearbeiten. Sicherlich haben die mobilen Apps nur einen eingeschränkten Funktionsumfang, doch wenn ihr nicht gerade Film- oder Grafik-Design studiert, dürfte dieser ausreichen.

Fazit

Noch mal: Ein Tablet ist für die meisten Studenten definitiv nicht notwendig. Doch wenn ihr es erst mal habt und in euren Workflow integriert, werdet ihr es nicht mehr missen wollen. Die Nutzung als Laptop-Ersatz habe ich bewusst außen vor gelassen, das wird Thema eines gesonderten Artikels sein. Wenn es euch finanziell möglich ist und ihr euch ohnehin ein Tablet zulegen wollt, könnt ihr das jedoch für deutlich mehr als zum reinen Spielen verwenden. Einige Anregungen habe ich euch – hoffentlich – im Artikel gegeben.

Jetzt interessieren mich eure Erfahrungen: Habt ihr ein Tablet im Studium im Einsatz? Wenn ja, für was nutzt ihr es? Wenn nein, was sind eure Gründe? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • Amel M

    Also ich habe aufgehört zu lesen weil:

    Du sagst man braucht für die Funktionen keine Internetverbindung.

    Paar Sätze drunter: Mit Dropbox usw. hat man die eigenen Dateien immer mit.

    Widerspricht sich ein bisschen, nicht?

    • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

      Auf Android kann man die Daten zur Offline-Nutzung downloaden.

    • Christian Müller

      Nein, das widerspricht sich nicht. Denn wie Benjamin bereits sagt: Dropbox bietet die Möglichkeit, die Dateien auch offline auf dem Gerät zu speichern. Neue Dokumente lassen sich ebenfalls ablegen. Die Veränderungen werden zwar erst synchronisiert, wenn eine Internetverbindung besteht, doch der Dateiaustausch von Rechner und Tablet ist mit Dropbox sehr bequem.

      Konkret bedeutet das: Morgens oder abends im eigenen Wlan zu Haus die Dateien synchronisieren und runter laden, tagsüber an der Uni damit arbeiten, und abends alle Änderungen synchronisieren. An der Uni braucht es dafür keinen Internetzugang.

      • Amel M

        Jap geht auch auf meinem S3.
        Auf meinem IPAD3 geht fast gar nix, was bequem ist.
        Ja viele Dateien kann man so auch synchen, aber zB Videos kann ich nicht aus Dropbox aufs Ipad selber abspeichern.
        Deswegen wird es auch nur zuhause als Sofa Gerät verwendet, wo es eine perfekte Arbeit verrichtet :)

        • Christian Müller

          Videos kannst du auch auf iOS als Favorit markieren und dadurch offline speichern. Gerade ausprobiert ;-). Das Speichern dauert jedoch recht lange, das stimmt.

  • manuelherndler

    Lieber Christian:
    Wirklich gut geschriebener Artikel! Schoen das unter den recycling-muell und Tatsachen verzerrenden Artikeln auf der Seite noch subjektive und trotzdem lesbare Artikel gibt.
    Als ehemaliger Designstudent muss ich sagen das ich Tablets gerade als Skizzenbuch gut eignen, was die anderen von dir erwaehnten Dinge aselbstverstaendlich nicht ausschliesst. Klar Video und Bildbearbeitung, nein fuer Medien/Grafik aber auch die sketchen viel ;-)

    • Christian Müller

      Danke für die Blumen. :-)

    • http://www.netbooknews.de/ Sascha Pallenberg

      gibt es ne moeglichkeit ein paar links fuer tatsachen verzerrende artikel zu bekommen? ich bin gespannt :)

      • Christian Müller

        Stimmt, gute Frage.

  • http://twitter.com/kramkr Mark Kreuzer

    Ich setze nur noch mein Tablet in der Uni ein und dein Blog Eintrag ist ein erster Schritt das ganze ein wenig Aufmerksamkeit zu bringen.

    Auf meinem Blog berichte ich darüber wie man komplett auf Papier verzichten kann (und das gerade in der Uni) super sinnvoll !!!

    • Christian Müller

      Das papierlose Arbeiten im Studium schaue ich mir in einem späteren Artikel an. Es kann gut funktionieren – wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind.

  • Fozzy

    Schöner Eintrag! Sehr hilfreich! Ich habe mir auch vor einem Monat das Google Nexus 7 zugelegt um damit auch in der Uni zu Arbeiten, da meine Ordner wirklich extrem voll wurden mit all den Handouts, Readern etc.

  • hullu

    Ich muss sagen – ein Android/iOS Tablet sehe ich als sinnlos im Studium an. Ich habe einen Convertible mit Stift und Windows 8 – natürlich deutlich dicker und unkomfortabler als ein Tablet. Aber entsprechende Geräte sollten ja bald auch auf den Markt drängen, die dann mehr Komfort bieten.

    Dabei setze ich auf Microsoft OneNote – das wohl beste Organisations/Notizprogramm das ich kenne. Schlägt Evernote und Co um welten und wird in der 2013 version auch nochmals erweitert. Mit dem Stift kann ich gescheit Schreiben, nicht wie mit den Fake-Stiften beim iPad. Ich kann aber auch genauso das Gerät umdrehen und tippen – sehr komfortabel.

    Wenn ein Tablet im Studium, dann ein gescheites – mit Windows. Alles andere ist rumgekrebse – meiner Meinung nach.

    • seb

      von den 5 “Downvotern” würde ich gerne mal eine Alternative zum Convertible hören. Oder zumindest den Grund zum runtervoten. Ich kenne keinen Studenten, der *langfristig* mit seinem Tablet gearbeitet hat.Klar, es sieht toll aus, damit aufm Campus rumzulaufen ;) aber wenns dann an Mitschriften etc. geht, dann wird eben doch der Block rausgeholt.

  • Mike Barkmin

    Also ich benutze das Motorola Xoom mit Jelly Bean und bin vollkommen zufrieden. Um in den Vorlesungen mit zuschreiben benutze ich Anti Paper Notes und den Wacoom Stylus. Für das öffnen von PDFs ezPDF Reader. Alles läuft nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut von der Hand.

  • JTech

    Es hängt wie immer stark vom Einsatzgebiet ab.
    Für hat sich der Einsatz eines “ultra flachen” Laptops, auch hier bewusst jeder Markenname raus gehalten, als Sinnvoller erwiesen, als der Einsatzes eines Tablets, da mir das fehlen einer physischen Tastatur doch mehr Nach- als Vorteile gebracht hat. Vom Betriebssystem unabhängig sind viele Funktionen die ich nutze zu dem mobil einfach nur unzureichend umgesetzt..

  • Murdo09

    Lässt es sich denn auch mit jedem Tablet bequem schreiben (mit Stylus) und zeichnen oder hat da ein spezialisiertes Gerät, wie das Note10.1, eklatante Vorteile??

    Das Hauptaugenmerk läge ja wahrscheinlich im ergänzen von PDFs mit Zeichnungen und Notizen. Dafür ist ja in erster Linie die richtige Software notwendig.

    • Jonas_D

      Man muss Unterscheiden zwischen kapazitiven Stiften und “Active Digitizern”. Erstere simulieren einen Stift, sind aber nicht genauer, als die Fingereingabe. Sprich, es bedarf die Minimalauflagefläche eines Fingers, damit Eingaben erkannt werden. Angeblich gibt es auch Lösungen, die genau sein soll. Aber das ist Augenwischerei. Vergleichbar mit Wachsmalstiften. ;-) Es hängt schlicht vom Bildschirm ab.

      Bei “Aktive Digitizern” ist das anders. Dort werden die Stifte tatsächlich “aktiv” erkannt (der Bildschirm unterstützen). Das beinhaltet Druckerkennung, sowie Haltung des Stiftes (Seitenneigung bei Brushes relevant), sowie die Genauigkeit.

      Letztendlich hängt es auch von der Software ab – wie du bereits erwähntest. Unter iOS und Android gibt es keine wirklich professionellen Programme. Die gibts nur bei x86/x64-Systemen. Sprich Geräte mit Mac OS oder Windows, sind – zwecks kompatibelität – einfach nützlicher für den professionellen Einsatz. Deswegen werde ich mir die Win8Pro Tablets ganz genau anschauen. Wäre schön, wenn Apple da nachlegen würde.

      • Murdo09

        Danke für die ausführliche Antwort.

        Also theoretisch bietet das Note10.1(das GalaxyTab2 angeblich auch) einen gewissen Vorteil, da wohl in beiden eine solche Digitizer-schicht im Display verbaut wurde.
        Es fehlt also nur die Software, die das auch nutzt.

        Merkt man denn einen Unterschied zwischen Digitizer und kap. Pen, wenn die gleiche App nutzt, z.B Notizapp oder einen PDF Editor?

        • Jonas_D

          Das kommt – zum Teil – auf die Software an (in Bezug auf Stiftneigung etc). Dein Schriftbild sollte bei Notizapps dennoch wesentlich leserlicher sein, bzw du kannst kleiner schreiben. Ich habe das Note nicht, aber laut diversen Reviews, sah es so aus, als wenn das Programme OutOfTheBox schon richtig interpretieren bzw die entsprechende API das gut überträgt.

          Ums Probieren kommt man wohl nicht drum herum.

        • http://twitter.com/0quchen cubei harmsi

          Ich habe mir vor 10 Minuten mein Note 10.1 bestellt.
          Vor allem folgendes Video hat mich überzeugt.

          Die S-Note App von Samsung scheint also eine ganze Menge hinzukriegen (Handschrifterkennung, Formeln, geometrische Formen, …). Nur die in manchen Test kritisierte Haptik (nur Plastik) hat meine Vorfreunde ein bisschen getrübt, gerade bei dem Preis. Aber ich werde dann demnächst feststellen, ob sich das gelohnt hat.

          Mein 4. Semester der Richtung Informatik hat gerade diese Woche begonnen, und der Trend aus den letzten Semestern hat sich fortgesetzt. Fast jeder Professor hat ein Convertible Notebook, bei dem man das Display umklappen kann und dann wird auf die Folien geschrieben, während sie übern Beamer laufen. Und viele Kommilitonen drucken sich hunderte von Seiten aus, um die Notizen zu übernehmen und das will ich vermeiden.
          Und diese Convertible Notebooks sind um einiges dicker/schwerer (wird sich natürlich bald ändern und sich mehr den Dimensionen des Ultrabooks annähern) und preislich mindestens auf dem doppelten Niveau.

          Wie sich das dann praktisch verhält kann ich noch nicht sagen, aber ich stell mir das schon sehr nützlich vor.

  • derHirschimWald321

    Mir kommt es so vor, als ob es hier immer mehr von diesen Inhaltsleeren Artikeln gibt. Nach der Überschrift denkt man erstmal: Der Artikel gibt mir bestimmt Informationen, die mir helfen zu entscheiden, ob ich mir denn nun ein Tablet kaufe oder nicht. Dann liest man ihn und denkt: Mann Mann Mann. Man kann also auch Artikel ohne jegliche Recherche schreiben (mich würde interessieren, was man für solch einen Erfahrungsbericht bekommt). Dabei rauskommen tut für mich als Leser rein gar nichts. Und außerdem gibt es inzwischen hier bei mobilegeeks in jedem 2ten Artikel am Ende eine Frage der Autoren an die Leser. Nach dem Motto: “und- Wie seht ihr das?”. Ich lese inzwischen beinahe mehr Kommentare als Artikel, weil die spannender sind…Bitte wieder etwas das Niveau der guten alten Netbooknews-Zeit zurückbringen.

    • Christian Müller

      Hallo,

      könntest du mir das “inhaltsleer” bitte genauer erklären und konkretisieren? Wenn ich die anderen Kommentare lese, scheint der Artikel hilfreich zu sein und den meisten Lesern zu gefallen.

      Es ging mir bei dem Artikel nicht um einen Vergleich verschiedener Tablets oder eine Kaufempfehlung. Das sage ich allerdings auch in der Überschrift ganz klar.

      • Jonas_D

        Inhaltsleer ist einfach polemisch, keine Frage.
        Aber ich finde diese ‘Gedankenschrift’ einfach zu allgemein. Die Meisten, die diesen Blog heimsuchen, sind technisch versiert und erwarten einfach konkrete Fallbeispiele. Das muss nicht ausarten in ‘Kaufempfehlungen’, ‘welches ist das beste Betriebssystem’, etc
        Aber es fehlen einfach die Beispiele.

        “Lass uns über Poltik reden, aber lassen wir Politiker, Parteien und Beschlüsse außen vor”

        • Christian Müller

          Danke dir für deinen Kommentar, damit kann ich eher was anfangen. Konkrete Beispiele hatte ich bei meinen beiden letzten Artikeln drin, dieses Mal ging es mir ganz bewusst um einen allgemeinen Grundlagen-Artikel. Ich versteh jedoch was du meinst und kann dir garantieren, dass konkrete Beispiele – und auch Empfehlungen – in den nächsten Artikeln verstärkt kommen werden.

          • Kevin Kleebusch

            Das wäre auch was ich mir jetzt gewünscht hätte. Ich habe den Artikel aus Interesse gelesen (habe ein iPad2 in meinem Besitz und fange ab dem 01.10 ein Studium an (Technische Richtung)) und vermisse die Beispiele gerade für passende Apps. Wenn du sagst das es für beide Plattformen entsprechende Apps gibt nenne sie doch. Außer den 3-4 Beispielen gibt es kaum etwas.

            Trotzdem freue ich mich auf die weiteren Artikel da mich das Thema wie erwähnt selbst betrifft.

  • http://www.facebook.com/people/Fred-Mrr/100000436238435 Fred Mrr

    Sehr schöner Artikel! Ich bevorzuge in meinem Studium trotzdem ein 13″ Notebook, da ich gerne komplett auf Papier verzichte. Bei einem Tablet fehlt mir definitiv die physische Tastatur. Desweiteren muss ich im Rahmen meines Studiums öfters mal programmieren, was mit einem Tablet eben ganz ausfällt. Den einzigen Pluspunkt für ein Tablet sehe ich in den beschriebenen Möglichkeiten zur Präsentation. Dies beschreibt allerdings nur meine persöhnlichen Gegebenheiten. Für andere Studiengänge kann ich mir ein Tablet definitiv als Alternative vorstellen.

  • Gnarick

    Ich hab da leider ganz andere Erfahrungen gemacht was den nutzen von Tabs im Studium angeht. Natürlich kommt es ganz stark auf den Studiengang an. Ein Studium das weniger Technik voraussetzt wie Geschichte oder Soziologie ist bestimmt angenehm mit einem Tab zu bestreiten. Mehr als ein PDF zu bearbeiten und ein paar Texte zu schreiben oder Bildchen zu malen ist da nicht nötig denke ich. Ich selber studiere allerdings im vorgeschrittenen Semester Physik. Die letzten drei Jahre hatte ich ein Ipad und im Anschluss ein Android Tab mit in den Vorlesungen und Arbeitsgruppen. In den Vorlesungen PDFs mitzuhaben ist von Vorteil aber Stift und Zettel liegen trotzdem direkt nebem dem Pad. In PDFs was zu ergänzen ist einfach viel zu Umständlich und ungenau. Ich muss zusätzliche Seiten einfügen und mein Prof ist nicht zimperlich die andere Hälfte der Vorlesung einfach mal an der Tafel weiterzumachen, mit ewig langen Formeln. Ich brauch Zettel und Stift um schnell mitzukommen. In der Arbeitsgruppe ist das Tab technisch stark unterlegen. Ich kann nicht schnell ein Phyton Programm abändern um an Simulationen für den Großrechner zu arbeiten. Wo ist die vollständige Mathematika Umgebung die ich für meine Arbeit oft benötige? Als Naturwissenschaftler jeder Art ist ein Tab aus meiner Sicht fürs produktive in der Uni völlig unbrauchbar.
    Am Ende habe ich mir ein 11er Ultrabook gekauft. Nicht viel schwerer als das Tab, Akku hält auch lange und ich habe vollständige Funktionen und Kontrolle…

    Mfg

  • Lukas

    Ich muss meinen Vorpostern recht geben. Ich finde den Artikel auch tendentiell schwachbrüstig, was den Inhalt angeht.
    Folgende Punkte fehlen m.E. komplett:
    -Vor/Nachteile der Displaytechnologie (Siehe Galaxy Note 10.1 oder das kommende Surface Pro mit active digitizer)
    - Vor/Nachteil einer Tastatur (evt. auch optional)
    - Kontext der Benutzung (Formeln, Grafiken zeichnen usw. notwendig)
    - Bildschirmauflösung
    -

    Ich persönlich setze in meinem Jus-Studium in den Vorlesungen inzwischen auf ein Macbook Air, auf dem nur noch Windows 8 installiert ist. Ich bin mit dem Programm “PDF Annotator” von Grahl Software am besten unterwegs. Zum lesen im Zug oder unterwegs benutze ich ein Transformer Prime (Bildschirmauflösung!!!), zu Hause die Skripten/Bücher auf Papier (meine Uni (HSG) stellt die meisten Skripten auch digital zur Verfügung) und man kann sie sich zum Druckkostenpreis erwerben).

    Davor hatte ich ein Win7 Convertible mit Digitizer und MS OneNote. Da ich jedoch fast ausschliesslich Text mitschreibe und im Jus-Studium fast keine Formeln oder Grafiken vorkommen, hat sich das für mich nicht bewährt (Ich bin mit der Tastatur schneller).

    Ich denke der Nutzen eines Tablets ist auch ganz massgeblich von der Studienrichtung abhängig.

  • Pingback: Review: Google (ASUS) Nexus 7 | Blogkollektiv.net

  • Maxime

    Hey! Also ich finde den Artikel durchaus gelungen! Ich selbst überlegegerade mit nen Tablet fürs Studium zuzulegen. Bei uns im Hörsaal sieht man die Dinger sich rasend schnell vermehren. Der Vorteil der Größe liegt dabei natürlich auf der Hand. Wichtige Arbeiten werd ich aber wohl auch in Zukunft Zuhause auf n Notebook erledigen.

  • Pingback: Sehr geehrte Besucher, schön das ihr es wieder | MyBLOG

Trackbacks & Pingbacks

  1. Pingback: Review: Google (ASUS) Nexus 7 | Blogkollektiv.net

  2. Pingback: Sehr geehrte Besucher, schön das ihr es wieder | MyBLOG