Das Pew Research Center hat ein paar Zahlen rausgefeuert, die den Siegeszug der Smartphones in den Vereinigten Staaten belegen. Noch im letzten Jahr haben die Feature Phones deutlich die Nase vorne gehabt. 48 Prozent Feature Phones standen 35 Prozent Smartphones gegenüber. 17 Prozent hatten laut eigener Aussage gar kein mobiles Telefon.

Ca ein Dreivierteljahr später hat sich das Blatt zugunsten der Smartphones gewendet. Jetzt sind die Smartphones bei 46 Prozent angelangt, während alle anderen Handys nur noch auf 41 Prozent kommen. Immerhin sind jetzt nur noch 12 Prozent der Befragten komplett ohne Mobil-Telefon.

Pew Smartphone 550x348 Studie verrät: Feature Phones auf dem absteigenden Ast, fallen hinter Smartphones zurück

Der Android-Anteil teilt sich wie folgt auf: 20 Prozent Android, 19 Prozent iPhone und 6 Prozent BlackBerry. Somit können wir mit RIM auch einen Verlierer im Smartphone-Bereich ausmachen. Nichtsdestotrotz wenig überraschende Zahlen, die im nächsten Jahr noch deutlicher ausfallen werden.

Quelle: BGR

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  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1484552498 Benni Inneb

    Wer braucht schon ein Feature Phone??? Ausser vielleicht Chuck Norris oder Senioren mit Grips

  • http://blog.gonline.at Georg S.

    “Der Android-Anteil teilt sich wie folgt auf: 20 Prozent Android, 19 Prozent iPhone und 6 Prozent BlackBerry” Seit wann laufen ein iPhone und ein BlackBerry mit Android?
    Es sollte wohl eigentlich Smartphone-Anteil heißen :-)

  • Anonymous

    Diese Entwicklung halte ich für sehr einfach nachvollziehbar.

    In den USA sieht die Mobilfunklandschaft sehr anders aus als bei uns. Während hierzulande alle 4 großen Netzbetreiber sowohl die selbe Funktechnik (GSM) als auch die selben Funkfrequenzen nutzen, und somit praktisch jedes Handy oder Smartphone problemlos in jedem Netz funkt, sind in den USA sowohl CDMA als auch GSM Netze am Start und dies obwohl teils mit der selben Technik, in unterschiedlichen Frequenzbändern.

    Dies führt dazu dass es nur wenige frei verkäufliche Geräte gibt, da diese meist eh nur in einem oder allenfalls 2 Netzen funktionieren, und es üblicher ist dass die Hardwarehersteller direkt Gerätevarianten bauen welche exklusiv von dem Netzbetreiber angeboten werden, für dessen Funktechnik und Frequenzen diese ausgelegt sind.

    Da man also in der Regel eh nur vom Netzbetreiber direkt Geräte fürs entsprechende Netz bekommt und somit eh durch das Gerät an den Netzbetreiber gebunden ist wird die überwiegende Zahl an Mobiltelefonen subventioniert mit 2-Jahresvertrag gekauft, und nicht bar im Voraus.

    Genau wie vor einigen Jahren noch in Deutschland üblich gibt es dabei sowohl solche Geräte die vollsubventioniert werden, die “Free (with contract)” oder “0 USD” Phones, und solche die eben 100, 150, 200 in Verbindung mit einem Neuvertrag oder Vertragsverlängerung kosten.

    Wenn ich mir Preisvergleichsseiten in DE angucke, kosten Feature Phones ohne Vertrag in der Regel 60-80 EUR, während Einsteiger-Androiden auch schon um die 100 EUR zu bekommen sind.

    Warum sollten die Kunden in den USA also “Free (with contract)” Feature Phones den “Free (with contract)” Einsteiger-Androiden vorziehen? – Genau, es gibt keinen Grund, weswegen der Smartphone Anteil stetig steigen wird je länger die US Mobilfunkbertreiber “Free” Androiden im Programm haben und so langsam die Vertragsverängerungen der Leute ohne Smartphone wieder einmal anstehen.

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