Egal, ob man bei Apple oder Intel nachfragt – den Bereich Education haben alle wichtigen Player auf der Agenda und setzen sich zunehmend mehr damit auseinander, wie man den Stoff im Unterricht zeitgemäß vermittelt, bzw welches Werkzeug man Lehren, Schülern und Studenten an die Hand gibt. Während Intel sich beim Equipment für Lehrer auf seine Partner verlässt, will man bei den Schülern ein eigenes Produkt anbringen – das Studybook!

studybook 630x347 550x302 Studybook: Intel bringt eigene Tablets für SchülerEs handelt sich dabei um ein sehr robustes 7 Zoll-Tablet, welches sowohl Spritzwasser und Staub ab kann und dank Schockabsorber sogar den Sturz aus 70 Zentimetern Höhe  - Schultisch-Höhe – überstehen soll. Dazu gibt es eine Software Suite, die speziell für die Lernenden konzipiert ist und die zentral verwaltet werden kann. Die Specs:

CPU: Intel Atom z650
RAM: 1GB
Speicher: 4 GB – 32 GB
Display: 7″, 1024 x 600 Pixel
Betriebssystem: angepasstes Windows 7 oder Android Honeycomb
Kamera: Optional, 2 MP hinten, 0,3 MP vorn
Konnektivität: USB, microSD, UMTS, optional miniHDMI, WLAN, Bluetooth
Akku: bis zu 5,5 Stunden
Gewicht: 525 Gramm

study 550x392 Studybook: Intel bringt eigene Tablets für Schüler

Ich bin schwer gespannt, was sich Intel – und auch die anderen Unternehmen – in Zukunft in Sachen Bildung einfallen lassen. Es geht schließlich nicht um wenig: dank Internet und immer besseren mobilen Rechnern wird sich der Schulunterricht komplett verändern in naher Zukunft, für die Unternehmen geht es nebenbei natürlich auch darum, schon früh Menschen an sich zu binden – warten wir ab, wer den Spagat zwischen Kommerz und Bildung am besten hin bekommt.

Wir werden das Thema hier jedenfalls weiterhin auf dem Schirm behalten und ich kann sogar schon mal einen kommenden Artikel anteasern: In Niedersachsen wurde ein Schulklasse komplett mit iPads ausgestattet, alles finanziert durch die Eltern der Kinder. Das erste Feedback ist durch die Bank positiv und wie gesagt: der Artikel dazu ist in Arbeit. Aber egal, ob iPad oder Studybook: der Unterricht wird in den nächsten Jahren ein völlig neues Gesicht bekommen – ich hoffe, die Schüler freuen sich drauf und nutzen die Chancen.

Quelle: Notebooksbilliger-Blog, Golem.de

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  • Sema000

    Relativ nutzlos ohne exakte Stifteingabe

    • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

      Wozu bräuchte das Gerät für das Gezeigte eine exakte Stifteingabe?

      Es gibt durchaus Studien, die belegen, dass Handschrift auf Papier besser in Erinnerung bleibt. Entsprechend finde ich es nicht schlimm, dass daneben noch Papier genutzt wird (man sieht überall noch Stift und Papier daneben liegen im Klassenzimmer).

      Ich habe einen Tablet-PC (naja, eigentlich ein Convertible Laptop) mit hervorragender, akkurater Stifteingabe (ist ein aktiver Digitizer), dennoch schreibe ich lieber auf Papier und scanne dann ein.

      Der Grund ist einfach (gerade im oben gezeigten Anwendungsbereich): Der PC ist Anzeigegerät für Lernmaterial. Wenn ich auf ihm schreibe, zeigt er das Lernmaterial nicht mehr oder stark verkleinert an.
      Zudem ist Papier an die Umstände größentechnisch anpassbar. Ich habe nur die Hälfte an Platz? Kein Problem, falte ich das Blatt halt. Der PC würde es mir sehr übel nehmen.

      Mal komplett davon abgesehen, dass 30 aktive Digitizer mit ihren Plastikspitzen bei Mitschriften einen Höllenlärm machen dürften. So ein leises Geräusch soll einen Höllenlärm machen? Gehe mal in eine Vorlesung mit so 300 Studenten und achte mal auf das Geräusch, welches dem professoralen Kommando “bitte blättern Sie auf Seite 10″ folgt. Und Zettel umschlagen ist deutlich leiser als Stylusgeklacker.

      • Sema000

        Kannst du mir einen Link zu solch einer Studie geben?

        Klar schreibe ich auch lieber auf Papier, aber sobald es mehr Vorteile bringt mit dem Digitizer steige ich auf den um.

        Natürlich zeigt er das Lernmaterial noch an. Ich kann sogar endlich IN meine Bücher Notizen machen, ich kann die zusammengehörenden Blätter verlinken, ich habe ein riesiges Repertoire an Schreibarten und Farben, ich kann Platz sparen indem ich hinzoome und in von außen gesehen dann sehr kleiner Schrift schreibe.

        Ohne Digitizer habe ich nur eine angenehme Möglichkeit mein Lehrmaterial anzuschauen, und vllt neue Möglichkeiten was Interaktion angeht. Aber Produktivität kommt erst durch den Stift.

        PS. Das nach “Zudem” bis “Stylusgeklacker” verstehe ich nicht. Wäre gut wenn du das nochmal etwas anders auslegen würdest.

  • http://twitter.com/g4l_faR Faruk ▲

    Ich als Schüler fände es richtig geil :D Das einzige was mich stört ist die kurze Akkukaufzeit, denn wenn der Schüler von 8 bis 15:30 Schule hat reicht die nicht aus und das Betriebsytem ist ja schon alt… Trozdem wäre es besser wie 5-10 Bücher mit sich tragen :D

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