Texas Instruments streicht 1700 Mitarbeiter. Wie der amerikanische Chiphersteller heute bekanntgab, will das Unternehmen im Rahmen seiner Neuausrichtung auf den Embedded-Markt Stellen streichen, um auf diese Weise Einsparungen zu erzielen.

Texas Instruments entlässt 1700 Mitarbeiter

Die Entlassungen sind Teil einer Neuordnung der Prioritäten bei TI, weil das Unternehmen sich künftig auf ein breites Spektrum von Embedded-Produkten konzentrieren will, statt wie bisher hauptsächlich für den Markt für mobile Endgeräte zu produzieren. Wurden bisher millionenfach TI-Chips an Smartphone- und Tablet-Hersteller verkauft, verwenden die großen Anbieter inzwischen häufig selbst entwickelte Plattformen. Für Texas Instruments ist dieser Markt deshalb wohl nicht mehr so lukrativ wie zuvor.

Um also Kosten für Personal und andere Ressourcen und Forschungsausgaben zu sparen, richtet sich TI neu aus. Die OMAP-Prozessoren für Tablets und Smartphones wird es zwar weiter geben, sie spielen aber nicht mehr die Hauptrolle. TI will durch seine Umstrukturierung bis Ende 2013 rund 450 Millionen Dollar einsparen.

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