Es ist der 28. Dezember, das letzte Wochenende des Jahres steht vor der Tür. Die beste Gelegenheit, sich schon rechtzeitig vor der Silvester-Sause zu überlegen, was man im neuen Jahr alles besser machen könnte und sollte.

Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Man lässt ja in diesen Tagen nicht nur das Jahr Revue passieren, sondern hat auch zumeist konkrete Ideen, was man ab- oder umstellen könnte, damit das nächste Jahr (noch) besser wird. Na und was wären wir für Mobile Geeks, wenn wir da nicht auch was für euch parat hätten – Fünf App-Tipps, mit denen ihr eure guten Vorsätze besser in die Tat umsetzen könnt. Wir lesen uns zwar dieses Jahr hier noch, aber die Gelegenheit ist einfach zu günstig, jetzt schon mal allen hier zu wünschen, dass ihr gut ins neue Jahr rutscht und 2013 exakt die Dinge eintreten, die ihr euch erhofft! Hier sind unsere fünf Tipps fürs Umsetzen eurer guten Vorsätze:

1. Jillian Michaels Weight Loss Plan

Jillian Michaels Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Jillian Michaels ist ein recht bekanntes TV-Gesicht in den Vereinigten Staaten. Vielleicht kennt ihr die “Biggest Loser”-Shows, die auch im deutschen Fernsehen laufen. Dort müssen übergewichtige Menschen sich Woche für Woche wieder neuen Aufgaben stellen, die nur eines zum Ziel haben: Gewichtsreduktion! Jillian ist mit Unterbrechungen bereits seit 2004 für diese Show im Einsatz, bei der sogar Ex-Tennisprofi Anna Kournikova ein Jahr lang mit an Bord war. Mit ihrer App, die es sowohl für iOS als auch für Android gibt, sollt ihr auch ohne die Fernseh-Show lästige Pfunde loswerden – und mal ehrlich: der Kampf gegen die überflüssigen Pfunde ist einer der Klassiker bei den Vorsätzen fürs neue Jahr.

Grundsätzlich ist ihre Anwendung kostenlos und ihr bekommt dafür einen Kalorienzähler, ein paar Übungen für euch, die euch Jillian per Video vormacht, Diät-Rezepte und Beispiele für ganze Menüs und Beispiel-Trainingspläne. Für das iPhone exklusiv gibt es einen Tracker für euer Gewicht, indem eure Fortschritte visualisiert werden, Motivations-Tipps und wöchentlich ihren Podcast. Richtig entfaltet sich die App aber erst, wenn ihr Kohle dafür auf den Tisch legt. Bei Android werden 14.99 Dollar pro Monat fällig, bei iOS sind es 3.99 Dollar pro Woche, also ein klein wenig teurer. Dafür erhaltet ihr dann individuell ausgearbeitete Trainings- und Ernährungspläne, 150 Trainings-Clips von Jillian und unzählige Rezepte. Darüber hinaus ist die kostenpflichtige Version werbefrei und synchronisiert eure Daten automatisch mit der Webseite, wo ihr zudem nochmals Hunderte von Rezepten und vieles mehr vorfindet. Bei beiden Betriebssystemen wird die App mit mehr als vier Sternen bewertet – sollte also ein Blick wert sein, zumindest für diejenigen, die es ernst meinen mit ihren Diätplänen im neuen Jahr ;)

2. Nicht mehr rauchen!

Quitnow Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

 

Ich schleife so einige Laster mit mir umher, aber rauchen gehört glücklicherweise nicht dazu. Weder kann ich mir vorstellen, dass rauchen mich beruhigen könnte, noch stelle ich mir das in irgendeiner Weise lecker vor. Dass die Geschichte nicht so richtig gesund ist, muss man nicht mal einem Raucher erklären, daher ist zumeist einer der Top-Wünsche fürs neue Jahr, dieses Laster hinter sich zu lassen – und auch das geht logischerweise mit Hilfe von Apps.

Den LIVESTRONG MyQuit Coach gibt es für iDevices, kostet dort knapp vier Dollar und er will euch auf die Sprünge helfen, wenn ihr nicht von den Kippen lassen könnt. Wer aufhören will zu rauchen, muss einen starken Willen haben. Also geht es hierbei darum, uns psychologisch ein wenig in die Spur zu helfen. Es gibt zunächst mal die Möglichkeit, sich für einen “kalten Entzug” zu entscheiden, also keine Zigaretten mehr von heute auf morgen – oder ihr entwöhnt euch schrittweise. Dabei soll es dann motivierende Sprüche geben, Fortschritte werden grafisch aufbereitet und es gibt zudem Hilfen wie einen Budget-Alarm. Wie bei Foursquare und Co kann man hier für bestimmte erreichte Ziele auch Badges verdienen – dieses Belohnungssystem soll weiter motivieren und euren Spieltrieb zum Erreichen des Ziels ausnutzen.

QuitNow! Pro für Android arbeitet ganz ähnlich. Auch hier könnt ihr Ziele erreichen und zumindest die Reviews bei Google Play berichten davon, dass diese Zwischenziele extrem motivierend sind. Ebenfalls eine Motivation: ihr könnt euch vorrechnen lassen, wie viel Kohle ihr gespart habt, dadurch dass ihr nicht mehr/weniger raucht. Für QuitNow! Pro zahlt ihr bei Google Play 2.99 Dollar.

3. Geld sparen mit Apps:

starmoney Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Ebenfalls ein Evergreen unter den guten Vorsätzen: Kohle sparen! Der Urlaub hat ein Loch in die Kasse gerissen, man hat zu viel gefeiert und Weihnachten ist man auch wieder ein wenig zu großzügig gewesen? Kein Problem – dann haut man die Asche im neuen Jahr eben kontrollierter raus. Nimmt man sich zumindest vor und wie so oft bleibt es dann beim guten Vorsatz.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man die Dinge besser im Blick behält, wenn man sie sich strukturierter vornimmt. Das geht mittlerweile logischerweise auch per App und ein gelungenes Beispiel dafür ist Starmoney, welches eure Finanzverwaltung auf ein Android-Device holt.

Starmoney funktioniert mit vielen verschiedenen Banken und lässt euch einiges an Möglichkeiten, um eure Finanzen im Blick zu behalten. Ihr könnt Depots verwalten, Rechnungen bezahlen, Daueraufträge einrichten und vieles mehr. Dabei habt ihr die Möglichkeit, eure Bankgeschäfte mit Hilfe diverser TAN-Verfahren abzuwickeln und ganz wichtig: es ist eine absolut sichere Software, was sogar der TÜV bestätigt.

Das würde ich euch eh mit auf den Weg geben, wenn ihr nach einer solchen Finanz-App sucht: schaut euch die Bewertungen und Reviews an, achtet auf die Sicherheits-Standards – immerhin gebt ihr hier wichtige Finanzdaten an euer Smartphone. Alternativ könnt ihr diese Dinge natürlich auch auf dem heimischen Rechner per Software abwickeln – die Ansprüche sollten dort die gleichen sein und die Ziele logischerweise auch. Wichtig ist, dass ihr euch vergegenwärtigt, welche Kohle reinkommt und wie viel ihr davon ausgeben müsst – dann sollte das nächste Jahr finanziell schon ein wenig geschmeidiger laufen :)

4. Evernote:

evernote Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Oftmals ist es gar nicht ein einzelner Punkt, den man ändern muss, weil man alles in allem viel zu schlecht organisiert ist. Das kann das Privatleben ebenso beeinflussen wie den Job und dazu gibt es die klassischen “Getting Things Done”-Ansätze, die uns dabei helfen können, mehr Struktur in unseren Alltag zu bekommen und die zu erledigenden Dinge einfach zügiger abwickeln zu können. Ein reiner App-Klassiker auf diesem Gebiet ist Evernote, welches man vermutlich kaum jemandem hier noch wirklich vorstellen muss.

Egal ob Termine, Notizen, Rezepte, Aufgaben oder was auch immer sonst: Evernote organisiert es euch! Ihr könnt Termine anlegen, euch von Evernote wieder dran erinnern lassen, Bilder hinzufügen und mit Notizen versehen, Notizen in Notizbüchern organisieren und verschlagworten und vieles mehr. Evernote ist ein echter App-Alleskönner und für iOS ebenso verfügbar wie für Android – jeweils kostenlos. Evernote gibt es darüber hinaus für noch viel mehr Plattformen – und ein riesiger Vorteil dabei: die Daten werden auf all euren Geräten synchron gehalten.

5. Pay it forward:

pay it forward Top Fünf Apps der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Pay it forward ist ein Buch, eine Stiftung, eine Bewegung und ein Prinzip zugleich. Dabei geht es – mit Blick auf die guten Vorsätze zum Jahreswechsel – nicht darum, dass wir uns selbst etwas Gutes tun, sondern jemand anders.

Es geht prinzipiell um eine Art Schneeballsystem: Tue irgendwem was Gutes und bringe drei Menschen ebenfalls dazu, weiteren Menschen was Gutes zu tun. Dahinter steckt die Ideologie, dass jeder von uns die Welt ein wenig besser machen kann, wenn er nur ein kleines Stück dazu beiträgt. die Pay it forward-App liefert euch täglich Vorschläge, wie ihr das bewerkstelligen könnt. Ob das per App funktioniert, mag ich nicht beurteilen – dummerweise gibt es die nicht für Android ;) Prinzipiell glaube ich aber eh an diese Geschichte – nicht, weil ich an die Stiftung oder die Bewegung glaube, sondern eher deswegen, weil ich glaube, dass die Dinge zu einem zurück kommen, die man anderen antut – daher sollten wir alle generell bemüht sein, anderen Leuten gute Dinge anzu tun – ihr wisst schon, diese Karma-Kiste ;)

Mit diesem letzten Punkt habe ich hier dann noch gerade so eben die Kurve gekriegt zu so was wie einem passenden Abschluss für diese Liste an kleinen Helferlein, die uns das neue Jahr ein wenig einfacher machen sollen. Ich bin jetzt dran mit meinem Gefallen und der sieht so aus, dass ich diesen ellenlangen Artikel beende, damit ihr in euer wohlverdientes Wochenende kommt ;) Wie immer in unseren Listen behaupten wir auch hier wieder nicht, dass es die allgemein gültigen Top Fünf sind. In nahezu jeder Kategorie gibt es weitere Vertreter ihrer Zunft, also nehmt den Artikel nicht als Richtlinie, sondern als kleine Hilfestellung – und als Anreiz, euch selbst auf die Suche nach der passenden App zu machen, die 2013 eurem Leben ein wenig auf die Beine hilft :)

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  • LinusX

    Die “Karma-Kiste” find ich sehr sympatisch! :-)
    Gruß,
    Linus X.

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