Toshiba will mit einem neuen High-End-Ultrabook das MacBook Pro 13 mit Retina-Display ins Visier nehmen. Das Toshiba Kirabook soll ebenfalls mit einem sehr hoch auflösenden Display daherkommen wird aktuelle Hardware rund um Intels Core-Prozessoren der dritten Generation bieten.

Toshiba Kirabook 13 soll mit 2560×1440-Pixel-Display das Retina-MacBook angreifen

Das Toshiba Kirabook wird mit einem 13,3 Zoll großen Display ausgerüstet sein, das mit 2560×1440 Pixeln arbeitet, was Toshiba als “PurePixel”-Technologie bezeichnet. Die Pixeldichte beläuft sich somit auf ordentliche 221 PPI, womit das Gerät knapp unter den Werten von Googles Chromebook Pixel und Apples Retina-MacBook Pro mit 13 Zoll liegt, die jeweils Werte von 239 und 227 PPI erzielen. Ab Werk wird bereits eine Farbkalibrierung vorgenommen und Toshiba verspricht gestochen scharfe Texte und eine optimale Wiedergabe von Videos, Bildern und Spielen. Das Kirabook kommt in zwei Varianten mit und ohne Touchscreen, wobei die Touch-Version zusätzlich eine Display-Abdeckung aus Corning Concore Glass bekommt und natürlich 10-Finger-Multitouch unterstützt.

Unter der Haube stecken entweder der Intel Core i5-3337U mit 1,8 GHz (bis zu 2,7 GHz per TurboBoost) oder der Intel Core i7-3537U mit 2,0 GHz (bis zu 3,1 GHz per TurboBoost), die zusammen mit acht Gigabyte RAM und 256 GB SSDs verbaut werden. Es gibt außerdem Lautsprecher von Harman Kardon und zur Kühlung wird Toshibas “AirFlow II” Technik verwendet. Eine weitere Besonderheit des Toshiba Kirabook 13 ist die Verwendung eines Gehäuses aus einer gepressten Magnesium-Legierung, dass im Innern teilweise mit einer Wabenstruktur versehen wurde, um für zusätzliche Stabilität zu sorgen. Angeblich ist das Gehäuse doppelt so stabil wie Aluminium.

Toshiba gibt an, dass das Kirabook nur 1,17 Kilogramm wiegt und knapp 18 Millimeter dick ist. Damit wäre das Gerät dünner und leichter als das 13inch MacBook Pro mit Retina-Display. Es wird ein Lithium-Polymer-Akku verbaut, zu dessen Kapazität allerdings noch keine Angaben vorliegen. Das Kirabook 13 läuft mit Windows 8 und soll ab Anfang Mai in den USA vorbestellt werden können. Die Version mit Core i5 soll ab 12. Mai zum Preis von 1600 Dollar erhältlich sein, während man für die Ausgabe mit Core i7 knapp 2000 Dollar als offizielle Preisempfehlung angesetzt hat.

PS: Ich würde euch ja gern mehr Bilder des Kirabook oder gar ein Video liefern, aber die Deppen von Toshiba haben es verplant, die Fotos auf Flickr für die Öffentlichkeit freizugeben und die in der Pressaussendung verlinkten Websites sind allesamt noch nicht erreichbar. So schafft man es also, einen durchaus interessanten Wettbewerber für das Retina-MacBook möglichst erfolglos zu präsentieren. D’oh.

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  • disqus_0DLyE111x7

    Es ist völlig irrelevant was das Notebook fürs Specs aufzuweisen hat.
    Selbst wenn es 4895*3549 Pixel hätte, i10, und 15h Akkulaufzeit
    würden es trotzdem kaum ein Ottonormaluser einem Macbook vorziehen.
    Es gibt keine Gründe für Leute die Apple wollen etwas anderes zu kaufen.

    • drummy-b

      Es ist völlig irrelevant, was Apple-Fanboys für Meinungen aufzuweisen haben.
      Selbst wenn es die bedeutungsvollste Meinung aller Zeiten wäre, würde sie dennoch kaum einen Ottonormaluser interessieren. Es gibt keine Gründe für Leute, die normal denken, so eine Meinung in betracht zu ziehen. :-)

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