In zwei geographisch großen Märkten werden im Oktober die ersten Ubuntu-Smartphones erscheinen, sagt Canonical-Gründer Mark Shuttleworth laut einem Bericht im Wall Street Journal.

Ubuntu Smartphones kommen im Oktober auf den Markt

Erst vor wenigen Wochen ist angekündigt worden, dass Ubuntu auch in das mobile OS-Rennen mit einsteigt und bereits kurze Zeit später konnten wir uns in Las Vegas bei der CES das Betriebssystem vorführen lassen. Jetzt kommt also die Ansage, wann wir mit der Hardware rechnen können. Zunächst hieß es, dass wir “bis Ende des Jahres” die ersten Ubuntu-Smartphones sehen würden. Jetzt also wissen wir, dass sie bereits im Oktober da sein werden. Allerdings haben wir noch keinen Schimmer, welches Unternehmen diese Geräte bauen werden. Ebenfalls wissen wir noch nicht, wo sie erscheinen werden – nur, dass es zwei große Märkte sein sollen. Das könnten die USA und China sein, vielleicht haben aber auch wir Europäer die Chance, direkt am Start dabei zu sein.

Die Wartezeit für die App-Entwickler ist logischerweise kürzer: bereits Ende Februar will man die Ubuntu-Software verfügbar machen. Interessierte Entwickler können sie dann dem Vernehmen nach auf dem Galaxy Nexus von Samsung aufspielen, um ihre Anwendungen zu basteln.

Wie das Wall Street Journal vermeldet, haben auch bereits verschiedene Mobilfunkanbieter ihr Interesse bekundet, zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir aber noch nicht, wer beim Start im Oktober dann die Partner sein werden.

Ubuntu für mobile Geräte wird sehr stark auf Gestensteuerung via Swipe setzen, dem kürzlich vorgestellten BlackBerry 10 nicht ganz unähnlich. Dabei lässt uns Canonical wissen, dass es für Entwickler denkbar einfach sein soll, Apps von Android zu Ubuntu zu portieren. Spätestens im Oktober dürften wir dann wissen, wie viele Entwickler sich auf das neue System gestürzt haben. Hier ist unser Hands-on von der CES:

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  • LinHead

    Biete mich gerne als Alpha-, Beta- und notfalls auch Gamma-Tester an… Mich überzeugt das Bedienkonzept und ich bin gespannt, ob sie es schaffen ordentliche Geräte auf den Markt zu bringen.

  • Alex

    denke auch dass hier die endgeräte entscheidend sind – was man sehen konnte sah ja selnst auf dem leicht betagten nexus schon recht flott aus.
    wenn dann noch echte linux-programme (nicht bloß Apps) auf dem Ding laufen, wäre das wirklich was fürs office.

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