Google hat bei der Entwicklerkonferenz I/O neben dem Nexus 7 Tablet mit dem Nexus Q auch seine eigene kleine Streaming-Kugel auf Android-Basis vorgestellt, die sämtliche Inhalte aus dem Google Play Store auf den Fernseher bringen soll. Leider ist dies aber eben auch fast schon alles, was die eigentlich dank doppelkernigem Texas Instruments OMAP 4460 Prozessor mit viel Potenzial versehene Murmel kann. Sascha hat sich die Nexus Q im folgenden Video ausführlich für euch angesehen und stellt unter anderem einen ausführlichen Vergleich mit ähnlichen Produkte an, die einerseits weniger kosten und andererseits teilweise sogar wesentlich mehr drauf haben.

Nexus+Q 550x309 Google Nexus Q im Test   Verschenktes Potenzial und warum selbst Apple Streaming besser kann

Wie stark Google die Funktionalität bei der Nexus Q beschränkt hat, wird unter anderem daran deutlich, dass Sascha zufolge sogar der Konkurrent Apple mit seinem nicht mehr ganz aktuellen Apple TV Böxchen mehr zu bieten hat. Die große Frage lautet daher, warum zur Hölle Google, die sich auf der einen Seite so offen geben, andererseits bei der Nexus Q so radikal vorgehen und nicht nur einen recht hohen Verkaufspreis ansetzen, sondern das System auch noch unnötig verkrüppeln. Damit ihr euch einen Eindruck davon verschaffen könnt, was die Kugel so alles drauf hätte, empfehle ich euch einen kurzen Blick auf die Spezifikationen, denn diese machen deutlich, dass wesentlich mehr möglich wäre.

Hier die Spezifikationen:

CPU – Texas Instruments OMAP 4460 dual core Cortex A9 @ GHz + PowerVR SGX540 GPU
System Memory – 1GB LPDDR RAM
Storage – 16GB NAND flash memory
Micro HDMI (Type D)
TOSLink Optical audio (S/PDIF)
10/100BASE-T Ethernet (RJ45)
Wireless Connectivity:
Wi-Fi 802.11a/b/g/n
Bluetooth
NFC
Micro AB USB (for service and support)
Banana jack speaker outputs
Amplifier – 25W class D (12.5 watt per channel)
Power Supply – Integrated 35W switching power supply
Dimension – 116mm (diameter)
Weight – 923 grams

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  • Hirsafe

    Google hat das aber auch schon lange selber erkannt….
    Deshalb haben sie die hergestellten Q´s verschenkt und überarbeiten das ganze Konzept nochmals. Bevor ihr wieder mal einen Rant draus macht, vielleicht erst mal in der eigenen Enzyklopädie nachschauen:
    http://www.netbooknews.de/75657/google-verschiebt-den-start-des-nexus-q/

    • Tobbsn

      Die haben ein fertiges Produkt dermaßen verkackt das es ein PR Schaden fuer die ganze nicht funktionierende GoogleTV / Setbox Reihe ist.

      Das kann man weder schoen reden noch sollte man es. Wie Sascha sagte, Apple hat was aufm Markt was funktioniert zu einem Preis was 1/3 des Qs waere. Wenn ich eine bekannte Richterin waere, wurde ich sagen: “Haben die bei Google Crack geraucht?!”.

      • http://www.netbooknews.de/ Sascha Pallenberg

        da kann ich dir nur zustimmen. ich mein das geraet hat sicherlich ordentlich potential und die passenden features aber haette ich dafuer 299 gezahlt, waere ich ziemlich sauer

  • Wastl

    In dem Video geht der eingebaute Verstärker des Nexus Q leider fast völlig unter.
    Im Gegensatz zu den ganzen anderen Streamern kann man an das Q direkt ein Paar vernünftige Lautsprecher anschließen – und sich nicht mit den “grausamen Lautsprechern des Asus-Screens” quält. Will ich eine ähnliche Funktion bei einem Apple TV (oder anderen Streamern) nutzen, geht man mit strammen Schritten auf die 300 $ zu (für Verstärker und oft auch noch einen DAC).
    Und die mangelnde Funktionalität lässt sich durch ein umfangreiches Softwareupdate ja hoffentlich schnell beheben…

    • http://www.netbooknews.de/ Sascha Pallenberg

      ich gehe doch darauf ein, dass ein verstaerker eingebaut ist und wir listen den entsprechend in den Specs. Beim kleinen Rundgang ums Geraet wird ebenfalls auf die Bananenstecker verwiesen.
      Softwareupdate hin oder her, Google hat die Kiste halt so verschickt

      • Wastl

        In meinem Post steht auch nicht, dass die Audiosektion komplett unter den Tisch fällt. Sie wir halt nur am Rande genannt. Jedoch liefert die Audiofunktion die Rechtfertigung dafür, dass das Gerät 3x soviel kostet wie ein Apple TV. Und je nachdem, ob ich diese Funktion benötige steht und fällt das Gerät: wenn an die Kugel ein paar Lautsprecher angeschlossen werden, ist der Preis auf einmal durchaus akzeptabel. Bei Sonos kostet sowas auch schnell mal 500 € (wobei hier der Verstärker sehr viel leistungsfähiger ist) und bei Apple TV und den Taiwan-Streamern darf man auch nochmal einen dreistelligen Betrag draufpacken. Und dieser Hinweis fehlt mir in Deinem Video am Ende, beim Preisvergleich mit dem ATV und den China-Streamern.

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