Intel will mit MeeGo eigentlich nur die Grundlage für eine Vielzahl von Benutzeroberflächen bieten. Das Unternehmen bietet zwar eine Referenz-UI an, letztlich bleibt es aber den Geräteanbietern überlassen, ob sie nicht lieber Interfaces von Dritten verwenden wollen. Dem entsprechend werkeln derzeit diverse Firmen wie etwa Linpus und Digia an eigenen MeeGo-Oberflächen. Mit der Firma Cybercom kommt ein weiterer Mitbewerber hinzu, der mit einem innovativen Konzept an den Start geht. Der Ansatz nennt sich Multilayer Parallax Desktop und setzt auf einen sich über mehrere Ebenen erstreckenden Desktop.

Die Programmierung erfolgt mit Hilfe von Qt Quick bzw. QML und dauerte bisher nur rund zwei Wochen. Das Konzept sieht vor, mehrere Desktop-Ebenen zu haben, durch die nicht nur horizontal oder vertikal, sondern auch in der Tiefe navigiert werden kann. Jede Ebene soll dabei die Möglichkeit bieten, Widgets zu bestimmten Themen zu gruppieren oder diverse Informationen unterschiedlicher Art zu kategorisieren. Die Entwickler haben auch ein Menü zum Öffnen von Anwendungen und eine Task-Wechsel-Funktion integriert, um den Umgang mit mehreren gleichzeitig laufenden Apps zu erleichtern.

Die oben gezeigte Demo läuft nach Angaben der Entwickler auf Basis der Netbook-Variante von MeeGo, ich würde jetzt mal raten, dass das auf der MeeGo Conference verteilte Lenovo S10-3t als Testgerät dient.

Quelle: MyNokiaBlog via MeeGo Experts via Liliputing

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