Im Oktober startet endlich die Deutsche Ausgabe der Huffington Post, einem Online-Magazin welches von kostenlos schreibenden Bloggern und Journalisten mit Content gefuellt wird. Jubelstuerme im Land der Germanen? Nein, ein Aufschrei geht durch die klassische Medien-Landschaft und entlarvt erneut die vermeintlichen Monopolisten.

Warum die Huffington Post wichtig fuer die Deutsche Medienlandschaft ist

Ja was habe ich denn da gestern fuer einen vermeintlichen Shitstorm verpasst? Da erdreistet sich der Deutsche Ableger der Huffington Post doch tatsaechlich Blogger anzuschreiben und ihnen frech das Businessmodell zu erklaeren. Pass auf Jung, wir moegen wie Du schreibst und wenn du unsere Plattform nutzen moechtest, dann darfste das sogar kostenlos tun!

Ok, natuerlich ist die “Kostenlos-Nummer” ein wenig anders gewichtet aber seht selbst:

bildschirmfoto2013 09kbi98 605x450 Warum die Huffington Post wichtig fuer die Deutsche Medienlandschaft ist

 

Kostenlos bloggen? Wo kommt man denn da bitteschoen hin? Jetzt schaetze ich den Kai Petermann und seinen Blog durchaus aber damit hat er wirklich voll daneben gegriffen. Anstatt die Chance zu nutzen die Huffpost als Multiplikator fuer sich und sein Blog zu nutzen, gibt es gleich die sueffisante Absage, welche sich auch gleich in Klein-Bloggersdorf verbreitete und einen Mini-Shitstorm von irgendwie um die 150 Tweets ausloeste… Also in etwa die Reichweite generierte, wenn ein Floh am Hintern von Justin Biebers Affe einen Tweet raussenden koennte. Irrelevant aber dennoch bezeichnend.

Natuerlich meldete sich auch der Deutsche Publisher Moses Mathias Doepfner zu Worte. Er, der das Netz teilen wollte und die vor sich hinvegetierende Verlegerschaft aus dem Tal der sinkenden Auflagen, rein ins Land der digitalen Traeume fuehren wollte. Da wurde 2010 mal schnell bei Charlie Rose der Kniefall vor Apple gemacht (dass der Springer-Verlag wo er nur kann Schleichwerbung fuer Cupertino macht ist ja kein Geheimnis mehr) und dazu aufgefordert, dass die Medien alle eine Kerze fuer Steve Jobs anzuenden sollten, denn das iPad wuerde jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen. Ich schweife ab aber man kann diesen Bloedsinn einfach nicht oft genug wiederholen, dass wird auch nicht dadurch besser wenn man nun ganz hip im Hoodie ins Valley fliegt (medienwirksam Economy, weil man finden jetzt zu seinen Wurzeln zurueck) und auf einmal weiss wie dieses Dingen mit dem Netz und Publishing funktioniert…

Besagter Mathias Doepfner predigt dann gleich mal wieder den Untergang des Abendlandes, der nun durch das Geschaeftsmodell der HuffPost kurz bevorstehen wird:

Wertvolle Inhalte haben ihren Preis und für den zahlen Leser gerne. Die Huffington Post widerspricht unseren Ansichten von den Urheberrechten der Autoren und den Leistungsschutzrechten der Verlage. Deswegen ist die Huffington Post das Anti-Geschäftsmodell für Journalismus

Das hat er wohlgemerkt bereits im Mai gesagt aber wie lange ist das Mutterschiff der Huffington Post noch einmal online? Richtig! Gefuehlte 4 Jahrhunderte zumindest in der digitalen Zeitrechnung (entpricht somit etwa 8 Jahren im Totholzmedium-Universum).

In all dieser Zeit hat der Springer Verlag immerhin geschafft eine Bezahlschranke vor vermeintlich exklusive Inhalte zu schieben und wurde dadurch von der halben Medienlandschaft gefeiert.

Funktioniert die Nummer? Ich will mal sagen, dass mir da von internen Quellen eher bescheidene Erfolge vermeldet wurden, was vielleicht auch ein wenig an der hauseigenen Definition von Qualitaetsjournalismus liegen duerfte:

bildplus 605x246 Warum die Huffington Post wichtig fuer die Deutsche Medienlandschaft ist

 

Jetzt rollen also Burda und damit auch das SEO-Schwergewicht FOCUS Online die Huffington Post aus, schreiben Blogger an und wollen dann zuegigst in Richtung 10-12 Millionen Euro Umsatz schiessen bzw. in die Top 5 der Nachrichten-Magazine.

Na was eine Ueberraschung, denn genau dies war bereits im Mai 2012 Bestandteil meines re:publica Talks in dem ich u.a. die Deutsche Medienlandschaft vor diesem Businessmodell gewarnt habe:

Soll ich euch mal sagen wie oft ich Angebote von Medienhaeusern bekomme um fuer sie kostenlos Artikel zu schreiben? Was haben eigentlich damals die Leute von “Der Welt” bekommen, die hinter der einmaligen “Blogger-Ausgabe” steckten?
Wie heuchlerisch ist es denn, wenn man mit dem Blick auf einen kommenden Konkurrenten nun wild um sich beisst, weil man selber nicht in der Lage war ueber all die Jahre vernuenftige Konzepte ins Netz zu packen?

Ich freue mich auf die Huffington Post und habe ihnen eine entsprechende Kolumne angeboten, Kostenlos, exklusiv und mit der Gewissheit, dass dieses Portal ordentlich Reichweite generieren wird.

Das, genau das ist im Zeitalter des Wettbewerbes um Aufmerksamkeit eine der wichtigsten Waehrungen und ich hoffe instaendig, dass dies dann auch irgendwann einmal in der Deutschen Blogosphaere ankommt.

P.S. Die Blogger der speziellen Welt-Ausgabe haben ein Zeilenhonorar erhalten. Danke Robert :)

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  • L3v3l0rd

    Ich finde die Huffington Post ebenfalls sehr spannend. Es bleibt abzuwarten wie interessant sie für den Leser wird und wie gut sie die Leute halten kann, die gute Artikel liefern. Gute Leute weg = gute Artikel weg = Leser weg.

    Das iTüpelchen (höhö) wäre eine Übersetzungsfunktion der ausländischen Huffington-Seiten. Mein Französisch reicht dafür leider nicht aus um alles zu verstehen. Da wäre hier und da eine Übersetzung schön. Aber das nur am Rande.

  • Romy Mlinzk

    ordentlich Reichweite = im Zeitalter des Wettbewerbes um Aufmerksamkeit eine der wichtigsten Waehrungen

    Ja, perfektes Argument! Aber innerhalb von Deutschland schwierig zu vermitteln, aber jeder meiner Kooperationspartner im Ausland fragt mich nach Followern, Google Analyticszahlen, Kloutscore und Co. – da musst Du mit Views und Likes pitchen. Da bewirbst Du Dich als Blogger, weil Du etwas von denen willst (in meinem Fall halt Destinations/Tourism Boards) und nicht die etwas von Dir.

  • chh2807

    Kleine Korrektur: nicht Döpfer war im Silicon Valley sondern der Bild Chefredakteur Diekmann. Es kam für mich jedenfalls so rüber als sei dabei auch Döpfner gemeint.

    Auch darf man nicht jede Manageraussage so auf die Goldwaage legen. 90% von dem was die in der Öffentlichkeit sagen sind dumme Propaganda um Politik für ihren Konzern zu machen. Das nehmen die nicht mal selber ernst.

    Ansonsten befürchte ich bei der HuffPost das dieses Format eine ähnlich billige Hetzpostille werden wird wie die TAZ mit journalistisch höchst fragwürdigem Anspruch. Spätestens nach den ersten 2-3 Jahren, wenn das Format so lange durchhält, wird auch damit Klientelpolitik hoch 3 gemacht werden. Da bleibt dann am Ende nicht mehr viel von den Idealen die dahinter stehen übrig. Dafür werden schon die internen Mechanismen eines Medienkonzern, wie Burda einer ist, sorgen.

    Mir ist es egal wer hinter einer solchen Plattform steht aber ich möchte halbwegs vernünftigen Qualitätsjournalismus haben und nicht einfach wildes Denunziantentum! “Zensur” wird es immer geben, allein schon Aufgrund der Meinung eines Autors der ja den Inhalt seines Artikels bestimmt. Allerdings kostet Recherche Geld, mitunter sehr viel Geld. Welches freie Blogger meist nicht haben. Von daher sehe ich solche Plattformen zunächst mal sehr skeptisch.

    Bei einem Blog kann man mit Fachwissen schon viel herausreißen. Mit aktuellen News, guten Fachartikeln und Kommentaren hat man eine gute Basis. Aber allein schon wenn es darum geht zu den Messen zu reisen, wird finanziell bei den meisten kritisch.

    Trotz aller berechtigter Kritik an den großen Konzernen in der Medienlandschaft, aber bei FAZ, SZ, Spiegel und Co bekommt man doch eine höhere Qualität der Recherche als von den meisten Bloggern geliefert. Ausnahmen gibts natürlich in jede Richtung!

    Speziell positiv erwähnen möchte ich die Adblock Artikelserie. Aber wie oft bekommt man sowas von der Menge der Blogger geliefert? Ich kann mich jedenfalls an keinen vergleichbar gut recherchierten Sachverhalt in einem Blog erinnen.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Korrektur nicht angenommen. Doepfner war ebenfalls im Valley auf Entdeckungstour… siehe auch Verlinkung ;)

      • chh2807

        Ok, Danke für die Korrektur der Korrektur :D

        • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

          Stichwort Qualitaetsjournalismus. Wir sind ein Techblog und ich bin mir sicher, dass wir uns bei unseren Kernthemen nicht vor den von dir genannten Medien verstecken muessen… im Gegenteil.
          Die haben hoechstens mehr Umlaute in ihren Artikeln ;)

          • johannes c

            made my day…..:)

            viel mehr umlaute!!!

          • fückface

            hahahahahahah das kannst du nicht ernst meinen. Ein Kriterium des Qualitätsjournalismus ist Neutralität, du kleiner Android Fanboy.

  • Enrico Gräfe

    Danke, Du schreibst mir mit diesem Artikel echt ein Stück aus der Seele. Ich dachte Gestern auch nur WTF?! als diese Antwort rum ging.

  • Thomas Schmidt

    Das Problem an solchen Geschäftsmodellen könnte meiner Meinung nach sein, dass es irgendwann nur noch Artikel für den Massenmarkt gibt mit denen schnell viel Reichweite erzeugt werden kann. Denn nur viele Leser generieren viele Klicks auf Werbung und bringen Geld ein.
    Da wird ein zeitintensiver, gut recherchierter Artikel schnell von “5 Euro Wein – Skandalen” oder der Oscar-Veranstaltung abgelöst. Das Verhältnis von Kosten und Einnahmen ist bei den kleinen Schlagzeilen eben besser, als bei langwierigen Artikeln.

    Wenn alle Einnahmen in einen Topf geschmissen werden, finanzieren diese “Cash-Cows” die weniger populären aber wichtigen Artikel. Diese Umlage fehlt mir in diesem Geschäftskonzept bis jetzt.

    Wenn jeder Autor seine Artikel erstmal vorfinanzieren muss, gibt es bald nur noch Berichte, die schnell online gehen können, um Geld einzubringen. Es gibt ja keinen großen Verlag dahinter, der diese Finanzierung übernimmt.

    Ich finde es auf jeden Fall positiv, dass mal Bewegung in die ganze Geschichte kommt und sehe es als Chance endlich mal neue Möglichkeiten auszuprobieren. Die Medien haben sich einfach zu sehr ausgeruht in den fetten Jahren und waren zu wenig experimentierfreudig.
    Einfach mal ausprobieren. Wenn es nicht erfolgreich ist, wird die nächste Strategie eingeleitet. So ist das eben im Neuland ;-)

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Stichwort Neuland… wr nehmen heute wieder auf ;)

      • Thomas Schmidt

        Hoffentlich mit extra langer Version als Ausgleich für die Pause ;-)

        • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

          oh da verlasss dich drauf :)

  • Oliver B

    Mein erster Gedanke war auch: “Kostenlos bloggen? Nicht mit mir … mein Content->mein Gewinn” … nach ein paar Überlegungszügen jedoch (Umlaute wo es nur geht :D) kam mir die Verbreitung auch in den Sinn. Ich weiß nicht wie Kai P. jetzt denkt, aber könnte ja auch eine Kurzschlussreaktion gewesen sein.

  • http://www.androidmag.de/ Kaan Gürayer

    Sascha, bei deiner Argumentation vergisst du allerdings, dass nicht jeder Autor eine eigene Seite hat oder haben will, mit der er sich, Verlinkung der deutschen HuffPo vorausgesetzt, über Werbung finanzieren kann.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Kaan, darum geht es ueberhaupt nicht. Auch wenn du bei Spiegel Online oder Engadget mit Verlinkung auf der Startseite stehst kannst Du davon nicht reich werden geschweige denn ein Wochenende ueber die Runden kommen…
      Es geht hier um Branding und zwar persoenliches. Ich habe Bekannte die fingen mit der HuffPost an und sind heute bei ABC News

      • http://www.androidmag.de/ Kaan Gürayer

        Das bestreite ich ja auch nicht. Gegen die HuffPo bzw. ihr Geschäftsmodell habe ich grundsätzlich nichts einzuwenden, aber die Erfolgsgeschichten, auf die du verweist, sind Ausnahmen. Die Masse generiert kostenlosen Content und wenige schaffen den (bezahlten) Aufstieg.

        Die alten Modelle sind im Internetzeitalter am Ende, da zweifelt wohl niemand dran. Aber das Modell HuffPo ist meiner Meinung nach auch nicht die Zukunft.

        • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

          Hier ist aber das totschlagargument… zum einen wird ja niemand gezwungen und zum anderen kann ich mir kaum vorstellen dass jemand unbezahlt und in Vollzeit dort schreibt.

      • Alexander Trust

        Heißt das also, du möchtest MobileGeeks und deine Seiten verlassen und bei ABC News landen? ;)

        • MatthiasSchuchard

          ich glaub kaum, dass die sich Sascha leisten können… ;-)
          Gruß,
          Matthias (der kürzlich seinen ersten unbezahlten Blogartikel geschrieben hat und sich irgendwann mal einen bezahlten Aufstieg wünschen würde)

  • Quiltifant

    Es wurde ja hier schon erwähnt: Ja, vielleicht gibt es Autoren, die mit der HuffPo Geld verdienen. Die breite Masse aber ist das nicht. Die breite Masse arbeitet kostenlos. In Deutschland dann für – ausgerechnet – den Medienkonzern Burda. (Leistungsschutzrecht anyone?)

    Burda hat(te) mit den Science Blogs übrigens schon ein ähnliches Angebot.

  • http://jonashaller.de/ Jonas

    An sich ist da viel Wahres dran, nur mein Problem damit ist, dass man sozusagen selbst andere Konzerne und Verlage finanziert, die mit Blogs nur geringe Ausgaben haben. Das finde ich moralisch mehr als fragwürdig. Für kleinere Angelegenheiten finde ich es durchaus legitim den ein oder anderen Beitrag zu “spenden”, aber gerade bei solchen “Monsterprojekten” dürfte doch der ein oder andere Euro rausspringen.
    Außerdem sollte man nicht immer an die Aufstiegs- und Karrierechancen denken. Was nützt es einem, wenn man momentan selbst am Existenzminimum lebt, aber die Aussicht hat, später einmal bei einer der großen Newsseiten zu schreiben? Nennt mich egoistisch, aber irgendwo endet für mich die Solidarität und Nächstenliebe.

  • Frank Schmiechen

    Die Blogger haben für die Scroll Edition der Welt Kompakt ganz normales Autorenhonorar bekommen. Und ein sehr nettes Abendessen an der Spree… Grüße aus Palo Alto!

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Ok, das mit dem Abendessen muss ich dann noch ergaenzen. Das Zeilenhonorar ist ja schon im PS… und auch nen Hoodie an? (Sorry nach den Palo Alto Gruessen musste ich einfach…)

  • http://t3n.yeebase.com andylenz

    yo sascha! besorgen die blogger der huffpo mit ihrem exklusiven content reichweite oder die huffpo den bloggern? ;)

  • Androphoner

    Ich finde das das Jornalisten Geschäft genau so “illumiantisch” kontrolliert ist wie jede andere Großbranche der Welt. Nur bietet das Internet noch immer Möglichkeiten die die Großen meistens überschätzen. Ich denke der ” Blogger” wird sich in Zukunft viel mehr beweisen müssen und ebenfalls zum “Qualitätsjornalisten” zu werden um Erfolg zu haben. Und am Schluss wieder von einem Großkonzern aufgekauft zu werden um dass zu schreiben was der Konzern will. Das was mir in den Kopf kommt ist, dass es gut ist das es kleine Blogger gibt die der Wahrheit auf den Grund gehen wollen, aber leider nicht wirklich können weil sie die Informationen ebenfalls aus dem Netz haben die Großkonzerne zur Verfügung stellen. Es ist nicht einfach. Man muss als Selbständiger immer Kompromisse zwischen Gewinn für sich und Qualität für den Leser machen (zb. Bannerwerbung). Ist halt so, ohne Moos nix los.:-) Und mit Moos kann man natürlich wieder die Qualität kompensieren auf seiner Seite. Was ich damit verdeutlichen möchte ist, dass es der ewige Teufelskreis ist wie in jeder anderen Branche wo es ums überleben geht und um Jobs.

  • Commander Cliff Allister McLan

    Also ich versteh das Geschäftsmodell der Huffington-Post nicht. Was spricht denn dagegen die Monetarisierung der Huff direkt View-Bezogen auf die Blogger umzulegen? Nehmen wir an, Sascha schreib ne Artikel exklusiv auf Huff. Die Huff generiert mit diesem Beitrag, sagen wir 75 Euro Werbeeinnahmen. Wieso sollte die Huff denn dann nicht sagen wir 40 Euro an Sascha weiterreichen? Das wäre doch für Blogger viel attraktiver… dann schreiben da auch alle gern. Und Erfolg ist rein von denLesern getrieben…

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