Holly Lisle ist ein wenig sauer auf Apple. Den Grund dazu verkündet sie auf ihrem Blog in einem Beitrag. Lisle ist nicht nur selbst Buch-Autorin, sondern unterstützt mit ihren Ratgebern auch Andere dabei, in die gleichen Fußstapfen zu treten. So hat sie beispielsweise ein E-Book geschrieben, in welchem sie Tipps für Nachwuchs-Autoren sammelt, wie sie ihre Werke vermarktet bekommen bzw in Eigenregie veröffentlichen.
Genau um diesen Ratgeber geht es, der nun aus Apples iBook Store geflogen ist. Wäre für Holly Lisle keine Premiere, hatte Apple unlängst ihre Bücher bereits aus dem Angebot genommen. Der Grund seinerzeit: sie hat dummerweise Amazon-Links in ihnen untergebracht und da war man in Cupertino nicht so ganz glücklich mit.
Die Autorin hatte flott eingesehen, dass sie was ändern musste und hat diese Links kurzerhand entfernt. Böse Überraschung nun: besagtes Buch ist nun wieder offline, obwohl die Links nicht mehr vorhanden sind. Apple begründet das nun damit, dass sie zwar nicht mehr Links zum Apple-Konkurrenten gesetzt hat, das Unternehmen aber immer noch erwähnt.
Genau wie die Autorin frage ich mich natürlich jetzt auch, wie man einen solchen Ratgeber verfassen kann, in dem es um das Veröffentlichen von eigenen Büchern geht, ohne irgendwann Amazon zu erwähnen. Diese Frage gebe ich nun an euch weiter: Ist das hier wieder ein Beispiel für Apples sehr strikte Politik auf seinen Content-Plattformen oder ist es schlicht und ergreifend legitim, dass man in seinem eigenen Shop keine Inhalte haben möchte, die sich mit der Konkurrenz auseinandersetzen?
Quelle: Holly Lisle via BGR
Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!

Pingback: Apple: Prüde, verkniffen und humorlos › Netbooknews - Mobile Computing Blog