Bei Windows 8 scheiden sich die Geister. Während die einen sich über eine Alternative zu Android und iOS als Tablet-Betriebssystem freuen, glaube die andere nicht daran, dass Microsoft mit seinem neuen Betriebssystem wegen der starken Touch-Orientierung bei traditionelleren Formfaktoren wie Notebooks und Desktops den richtigen Weg geht. Gerade professionelle Anwender dürften anfangs ihre Schwierigkeiten haben, weshalb Intel und seine Gerätepartner offenbar vor allem auf Laptops mit Touchscreens setzen wollen. Wie wir bei einem Treffen von Navin Shenoy, Intels Vice President der Architecture Group und General Manager für Client-Plattformen, bei einem Treffen in Taipeh erfuhren, wollen mehrere namhafte Hersteller Business-orientierte Ultrabooks und andere Notebooks auf den Markt bringen, die in einem Convertible-Formfaktor daherkommen.

Offenbar will Intel dieses Thema zu einem der Schwerpunkte des morgen in Taipeh stattfindenden zweiten Ultrabook-Symposiums machen. Bei dieser Veranstaltung stellt der Halbleiterriese seine neuesten Pläne für das Ultrabook-Segment seinen Partnern vor, wobei es neben neuen Preispunkten und Plattformen wohl auch um Business-Ultrabooks gehen wird. Dem Vernehmen nach haben mit Lenovo, Dell und Hewlett-Packard bereits die drei größten Hersteller Convertible-Ultrabooks für Business-Anwender in der Pipeline. Unter anderem ist also zu vermuten, dass es möglicherweise ein Convertible der Lenovo ThinkPad-Serie geben wird. Convertible Notebooks sind Modelle, die sich durch Drehen, Verschieben oder Umklappen des Displays in ein Tablet verwandeln lassen. Lenovo hat mit dem Yoga bereits ein neuartiges Gerät vorgestellt, bei dem das Display komplett nach hinten umgelegt werden kann.

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