Im Grunde sollte auf jedem Rechner, der mit Windows 7 ausgeliefert wurde, auch das neue Betriebssystem Windows 8 laufen, doch die Besitzer von Netbooks und anderen Geräten mit Intels Atom Prozessoren der “Cedar Trail”-Generation schauen offenbar nicht nur wegen der bei vielen Geräten mit 1024×600 Pixeln zu geringen Display-Auflösung in die Röhre. Intel hat nämlich auch keine passenden Treiber für die Systeme entwickelt.
Zu den Rechnern, die derzeit noch mit Windows 7 verkauft werden und nur theoretisch auf Windows 8 aktualisiert werden können, gehören Geräte wie die größeren ASUS Eee PC Modelle wie etwa der ASUS Eee PC 1225C, der erst vor ein paar Monaten auf den Markt kam. Auch Tablets wie das Fujitsu Q552, das theoretisch mit seiner Auflösung von 1280×800 Pixeln gut für den Einsatz von Windows 8 geeignet wäre, sind betroffen. Zwar lässt sich Windows 8 darauf eigentlich installieren, doch nach Angaben der Hersteller unterstützen die Intel Atom N2600 und N2800 Prozessoren das neue Betriebssystem nicht.
Wie so oft liegt es an der Unfähigkeit von Intel, die Treiber für seine Grafikeinheiten der Intel GMA-Reihe weiterzuentwickeln. Die gilt angeblich sowohl für die GMA3150 gleichermaßen wie für die jüngere GMA3600. Das Resultat sind wie so oft entäuschte Anwender, die eigentlich vielleicht gern mit der aktuellsten Windows-Version arbeiten würden. Im Grunde ist aber ohnehin fraglich, wie groß das Interesse unter den Nutzern von PCs mit Windows 7 an einem Upgrade ist, denn viele dieser Geräte sind wegen der fehlenden Touchscreens und den nur selten verfügbaren Treibern für die komfortable Bedienung von Windows 8 mit dem Trackpad ohnehin kaum sinnvoll nutzbar.
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