Über das russische YotaPhone, welches als Besonderheit ein E-Ink-Display auf der Rückseite verfügt, berichteten wir bereits hier und hier – jetzt geht das Smartphone in Singapur in die Serienproduktion.

YotaPhone Smartphone mit E-Ink-Display geht in die Massenproduktion

Bereits auf der CES konnte man sich einen Prototypen des YotaPhone anschauen, welches vorne wie ein herkömmliches Android Smartphone wirkt, auf der Rückseite mit seinem E-Ink-Display einen besonderen Mehrwert bieten kann. In Las Vegas erklärte man noch, dass man in Verhandlungen mit mehreren Unternehmen steht, um die Massenfertigung und Markteinführung des Geräts voranzutreiben. Jetzt kann man hier Vollzug melden, in Singapur wird das YotaPhone künftig zusammengesetzt.

Aktuell ist man ziemlich offensiv auf der Suche nach Mitarbeitern: Noch im letzten August waren es lediglich 15 Mitarbeiter, die aktuell auf 65 Mitarbeiter angewachsen sind und man suche eifrig weiter – derzeit selbstverständlich auch in Asien. Nachdem man das Gerät in Russland auf den Markt gebracht haben möchte, will man nämlich auch Fernost erobern. Zur CES sagte man bereits, dass man darauf hoffe, zum Jahresende auch in Nordamerika präsent zu sein. Wir müssen uns hierzulande demnach noch ein wenig gedulden, bevor wir dieses außergewöhnliche Smartphone in unseren Geschäften vorfinden.

Die Fakten zum Gerät:

  • 4,3-inch LCD Display mit 1280×720 Pixeln Auflösung
  • auf der Rückseite ein ebenfalls 4.3-inch großes E-Ink-Display mit 200 ppi Pixeldichte
  • Gorilla Glass auf beiden Seiten
  • Qualcomm Snapdragon S4 Plus mit je 1,5 GHz
  • LTE
  • 2 GB RAM
  • 32 GB/ 64 GB interner Speicher, nicht erweiterbar
  • “nacktes” Android 4.2 Jelly Bean

Zum Preis äußert man sich derzeit noch nicht, aber wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden. Spekuliert wird zumindest auf einen Preis um die etwa 500 Dollar und eine Verfügbarkeit im dritten Quartal 2013.

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  • gast

    wie kann ich mir die Funktion mit dem E-link display vorstellen, ist das dann eine art ebook reader display???

    • Capone2412

      Es ist die selbe Technik, die auch bei Ebook-Reader-Displays verwendet wird.
      Zur Anzeige auf dem rückseitigen eInk-Display wird nach dem Bildaufbau keine Energie mehr benötigt.
      Somit können z.B. Bus-Tickets oder Wettervorhersagen (die ja auch nur ein paar mal am Tag aktualisiert werden) dauerthaft angezeigt werden, ohne den Akku nennenswert zu belasten.

  • Chris B.

    hmm würde das Konzept nicht erst ab ca. 5,5 Zoll größe oder besser >6 Zoll Sinn machen damit man das Eink auch wirklich für Ebooks und Pdfs einsetzen kann ?

  • Pingback: YotaPhone: Massenproduktion hat begonnen

  • Maik

    Wann gibt es endlich Smartphones, die nur ein E-Ink nutzen?

  • Casi

    Irgendwie ne coole Idee und scheint auch ganz nett umgesetzt zu sein, aber ehrlich gesagt bezweifle ich, dass wir dieses Gerät jemals bei uns sehen werden ^^ Und es muss sich ja auch erst noch in der Praxis beweisen .. ich weiß nämlich nicht, wie sie das zusammenspiel zwischen lcd android e-ink umgesetzt haben ..

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