Irgendwann diesen Monat rauschen Quartalszahlen von Apple rein. Spätestens dann wissen wir auch, wie sich das Apple iPhone 5 geschlagen hat gegenüber der Konkurrenz. Glaubt man dem Wall Street Journal, lässt die Nachfrage nach dem Smartphone zu wünschen übrig, so dass das Unternehmen aus Cupertino deutlich weniger Displays benötigt als geplant.
Japan Display, Sharp und LG sind zuständig für die Displays des aktuellen iPhone 5 und laut den Informationen des Wall Street Journals hat Apple die Bestellungen für diese Displays mal glatt halbiert. Grund genug, um darüber zu spekulieren, ob die Nachfrage enttäuschender sei, als man sich das in Cupertino zuvor vorgestellt habe.
Darauf deutet zumindest hin, dass nicht nur die Displays, sondern auch andere Bauteile darunter leiden, denn auch hier hat Apple Kürzungen bei den Bestellungen vorgenommen, heißt es. Das muss nicht zwingend ein Grund zur Beunruhigung sein, schließlich könnte auch ein Switch zu einem anderen Display-Fertiger der Grund sein, warum der ein oder andere eine schlechtere Auftragslage seitens Apple zu beklagen hat. Allerdings verdichten sich die Anzeichen, dass die Nachfrage wirklich nicht mehr dem entspricht, was wir bei früheren Generationen verzeichnen konnten.
Das hängt damit zusammen, dass immer mehr gute Konkurrenten, sprich: Android-Smartphones auf den Markt drängen. Dabei geht es nicht nur um die bloße Masse, sondern auch um die Qualität einzelner Geräte wie dem LG Nexus 4 oder dem Galaxy S3, die sich schon lange nicht mehr hinter den Qualitäten eines Apple-Smartphones verstecken müssen. Was glaubt ihr? Sind die dicken Jahre für Apple vorbei, zumindest was das iPhone angeht? Oder werden die Jungs aus Cupertino dieses Jahr mit dem iPhone 6 wieder voll durchstarten?
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