Android-Apps für Studenten gibt es wirklich und zwar nicht zu knapp! Das neue Semester hat begonnen hat schon ein paar Wochen auf dem Buckel und wir zeigen euch welche Programme für den Studi von heute am Start sind. Egal ob auf dem Smartphone oder dem Tablet, mit diesen Android-Apps hat man das gesamte Studium bestens im Griff.

Zum Semesterbeginn: Android-Apps für Studenten

1. Stundenplan Deluxe

Ein Schweizer Taschenmesser fürs Studium ist Stundenplan Delux. Die App bietet deutlich mehr als nur eine Übersicht der Vorlesungszeiten. Sie warnt zuverlässig vor herannahenden Prüfungsterminen und hilft studiumsrelevante Aufgaben, sowie den Notenschnitt im Blick zu behalten.

Ausserdem sorgt das Tool dafür, dass das Smartphone während der Vorlesungszeiten schweigt.

In der Plus-Version meldet ein Widget die anstehenden Vorlesungen und zeigt an wie viele Tage noch zum Lernen auf die nächste Prüfung verbleiben.

Die kostenlose Version ist werbefinanziert. Die werbefreie Version nennt sich Stundenplan Deluxe Plus und kostet 2,50 Euro.

Prädikat: Eine der besten Studienverwaltungs-Apps auf dem Markt.

2. Everstudent

Everstudent - Fachübersicht

Everstudent – Übersicht der Fächer

Everstudent ähnelt in vielen Punkten Stundenplan Deluxe, wendet sich aber an User die ohnehin schon den Notizdienst Evernote einsetzen. Das bedeutet, alle in Everstudent angelegten Infos zu Vorlesungen, Dozenten und Prüfungen speichert die App auf den Evernote-Servern.

Leider erlaubt sie es dem Anwender nicht, die Daten bequem im Evernote-Client oder im Web zu bearbeiten und dann in Everstudent zu übernehmen. Alle Änderungen ausserhalb der App werden beim nächsten Sync überschrieben.

Die kostenfreie Version blendet Werbung ein. Das Upgrade auf die werbefreie Vollversion kostet 1,12 Euro.

Prädikat: Der fehlende Zwei-Wege-Sync macht die App zu einer eher lauen Angelegenheit.

3. gFlash+

gFlash+ - Vollansicht beider Seiten einer Lernkarte.

Zur Kontrolle zeigt gFlash+ die 2. Seite der Lernkarte an.

Gilt es eine Menge Fakten für die Prüfung im Kopf zu behalten, sind Lernkarten nach wie vor eine beliebtes Hilfsmittel. Viele Lernkarten-Apps zwingen die User jedoch, die Inhalte umständlich direkt in der App anzulegen. Anders gFlash+. Die App nutzt die Spreadsheets von Google Docs und zeigt deren Inhalt im Karteikartenstil an. Mit Buttons für richtige und falsche Anworten, lässt sich jederzeit der eigene Lernerfolg kontrollieren.

Ein In-App-Upgrade für 1,99 $ schaltet die Werbeeinblendungen ab.

Präfikat: Perfekt zum Büffeln unterwegs.

 4. Zandy

Zandy - Ansicht eines Zotero-Eintrags

Zandy – Ansicht eines Zotero-Buch-Eintrags

Um nicht den Guttenberg zu machen, nutzt der schlaue Student heutzutage eine Zitateverwaltung. Besonders beliebt ist das OpenSource-Tool Zotero.

Anwender, die Zoteros Cloud-Speicher einsetzen, greifen dank Zandy auch vom Smartphone oder Tablet aus schnell auf ihre persönliche Quellensammlung zu.

Die App kostet 3 Euro.

Prädikat: Dürfte etwas stabiler sein.

 5. Scanner for Zotero

Scanner for Zotero

Scanner for Zotero

Schnell das frisch in der Unibibliothek ausgegrabene Buch in die eigene Zotero-Datenbank eintragen? Das geht am Besten mit “Scanner for Zotero”. Einfach nur den Barcode des Buchs scannen und alle bibliographischen Informationen an Zotero übertragen. Die App ist die perfekte Ergänzung von Zandy.

Scanner for Zotero kostet 1,52 Euro.

Prädikat: Schlicht. Einfach. Nützlich.

 

 

 

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • CornelS

    das “neue” Semester ist in 3 Wochen schon wieder zu Ende…

    • Kevin Kleebusch

      Na ja, eher in 6 Wochen ohne die Weihnachtspause. Aber der ausdruck “hat gerade begonnen” ist doch ein wenig verwegen und unpassend.

      • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

        gerade steht doch da nicht wirklich oder?

        • BenMi

          @Kevin: Pinz doch mal nich so rum! ;) ;) “Verwegen” ist es nicht, abgesehen davon hängt es doch schwer vom Studienort ab…hier hat das Semester von 4 Wochen angefangen, für die jetzigen “Ersties” hat das Semester daher tatsächlich gerade begonnen…es endet Mitte Februar

          • Kevin Kleebusch

            Ich will nochmal deutlich machen das ich keineswegs den Artikel generell schlecht machen will. Es ist nur so das es mir ebenso aufgefallen ist da eben mein Semester fast vorbei ist. Die Apps sind natürlich trotzdem nutzbar und der Artikel wird dadurch nicht schlechter. Ich selber nutze (bis jetzt) solche Apps nicht. Mir reicht der Google Kalender mit den Veranstaltungen und Goodreader/ezPDF um bis jetzt gut durch zu kommen. Und natürlich die Dropbox ohne die alles ein ganzes Stück lästiger wäre.

      • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

        ich hab den einleitenden Satz leicht umgebaut…. semesterbeginn hin oder her, letztendlich geht es um die apps

    • Mela Eckenfels

      Als ich den Artikel geschrieben habe, begann es erst. :-P

  • http://twitter.com/Wurstsushi Toni Israel

    ist ja nur 2 Monate zu spät – In der Schweiz beginnt es aber schon am 20.2….

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      liegt das an der schweizer langsamkeit? ;)

    • Sven

      du darfst drei mal raten wofür die abkürzung de in http://www.mobilegeeks.DE steht.

  • Sven

    und da das Semester begonnen hat, sind natürlich alle Apps nicht mehr nutzbar ….. manchmal könnte man wirklich mit dem kopf gegen die wand rennen, wenn man die “kritik” mancher User so liest. statt etwas sinnvolles hinsichtlich der apps zu schreiben, wird lieber darüber philosophiert, ob das semester vor 2,3,4,5 oder sogar 6 wochen begonnen hat.

    • CornelS

      oh mein Gott!
      1. Es war keine Rede davon, dass die Apps jetzt unbrauchbar sind.
      2. war die Eingangsformulierung einfach falsch, eine Tatsache
      3. war das nur eine kleine Bemerkung, da hier (Schweiz, ETH) in 3 Wochen das Semester zu Ende ist und dann Ende Januar und Anfangs Feb. die Prüfungen sind, sorry dass ich nicht weiss wie es in Berlin aussieht.
      4. Dein Kommentar war genauso unnötig wie meiner ;)

  • Arne

    Sehen auf Android alle Apps so schlecht aus?

  • BenMi

    Erstmal Danke für diese Liste, ist schön dass jemand hier was zusammenfasst! ;)

    Was AUSDRÜCKLICH noch dazu kommen sollte ist die Freeware Anki (http://www.chip.de/downloads/Anki_42921296.html) und das zugehörige AnkiDroid (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ichi2.anki)!

    Ich habe noch nie ein so vielfältiges und wunderbares Lernsystem gesehen wie Anki. Da ich für meinen Studiengang extrem viele Bücher “auswendig” lernen musste und sehr viel Theorie hatte, war das einfach eine extreme Erleichterung. Natürlich können auch Bilder eingefügt werden, wobei das nur der Anfang des Bergs ist. Die Anki Database kann man einfach über Dropbox syncen (twoway), so kann man seine Karteikarten aus dem Smartphone, dem Tablet, dem Notebook und dem PC lernen und stehts auf dem gleichen Stand sein!

    Man gibt an, welche man schon kann, und bewertet andere nach Schwierigkeitsgraden. Anki schmeisst einem die “nicht so guten” nach einem anständigen Algorhitmus durcheinander..lange Rede, kurzer Sinn: Alle die mit Karteikarten lernen, sollten Anki unbedingt ausprobieren!

    • CornelS

      Ja das liebe Anki, leider ist der Preis nicht sehr fair gestaltet. Auf allen Platformen gratis nur für iOS kostet es 22 EURO. Dann doch lieber auf allen Platformen 2 EURO oder so.
      Anstonsten ist Anki wirklich nicht so schlecht.

      • BenMi

        Das wusste ich nicht (was daran liegen mag,dass ich bisher einen grossen Bogen um Apple gemacht habe ;-) ). Durchaus etwas unfair,aber ist das Anki im Applestore tatsächlich vom Entwickler oder macht das jemand privat? Wundert mich schon etwas…

        • CornelS

          die iOS App ist vom gleichen Entwickler.

    • Mela Eckenfels

      Danke für den Tipp. Werde ich mir ansehen.

  • Bernhard Rohloff

    Am wichtigsten ist doch immer noch die App der lokalen Mensa… ;-)

  • Jan

    Vielen Dank! Ich habe seit einiger Zeit mobilegeeks eher gemieden, weil ich einige Gastbeiträge eher peinlich fand. Deiner ist hingegen sehr informativ und zum glücklich nicht die tausendste Aufreihung von “Tipps” wie Dropbox, Evernote usw. Das klingt nach spannenden Tools, die man noch nicht kennt. Dazu sind die Screenshots gut gemacht. Klingt vielleicht banal, aber ich habe da einfach auch schon die krudesten Dinger gesehen. So liest man das gerne. Werde jetzt vielleicht wieder öfter reinschauen! =)

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      stimmt bei nem gastbeitrag-anteil von um die 0.5% haut das natuerlich hin ;)

    • Mela Eckenfels

      Danke für das motivierende Lob. Es wird auch noch einen zweiten Teil mit Studenten-Killertools geben. Auch unter Auslassung der ‘Standards’. :-)

  • Maxime

    Danke, viele niceTipps dabei! Bin vor kurzem bei der Suche nach Android Apps für Studenten auch auf Dropbox gestoßen. Kannt ich natürlich schon vom PC her, aber die App ist ja tatsächlich mehr als nur ne abgespeckte Version. Richtig praktisch! Als nächstes werden ich mir den hier vorgestellten Stundenplan deluxe mal installieren! Schön. Danke!

Trackbacks & Pingbacks