Ab sofort könnt ihr unter google.de/wahlen eine neue Plattform von Google zur Bundestagswahl aufrufen, die das Unternehmen zusammen mit Politik-Digital und Blogger Tilo Jung auf die Beine gestellt hat.

Zur Bundestagswahl in Deutschland: Google startet Wahl-Plattform

Es ist nicht mehr lang bis zur Bundestagswahl und viele unter uns sind sicher noch unentschlossen, wem man am 22. September seine Stimme geben möchte. Google möchte mit seinen Partnern dazu beitragen, dass wir uns eine Meinung bilden können, mit anderen Politik-Interessierten in den Dialog treten können und dann im September mit einem besseren Gefühl zu den Wahlurnen schreiten.

Mit an Bord ist Tilo Jung, der mit Jung und Naiv – Politik für Desinteressierte ein hochinteressantes YouTube-Format geschaffen hat, bei dem Politiker mal ‘etwas anders’ befragt werden, als sie es gewohnt sind. Begleitend zur Google-Plattform wird es mit ihm Hangouts geben unter dem Namen Jung+Naiv – die erste Folge mit Marina Weisband ist schon über die Bühne gegangen:

Auf google.de/wahlen werdet ihr natürlich auch stets darüber informiert, wann und zu welchem Thema weitere Hangouts zur Bundestagswahl stattfinden. Tolle Geschichte von Google, die uns damit alle ein wenig mehr für Politik sensibilisieren wollen in ziemlich spannenden politischen Zeiten, in denen die Begriffe Ausspähen, NSA, PRISM und der Name Edward Snowden in aller Munde sind.

Allerdings ist das keine Premiere – auch in anderen Ländern hat man solche Plattformen aus dem Boden gestampft zu den jeweiligen Wahlen – letztes Beispiel war die US-Wahl des Präsidenten im letzten Jahr.

merkelvssteinbrück

 

Wer sich für das Thema Politik interessiert (und mal ehrlich, das sollten wir hier eigentlich alle!), dem lege ich auch die Plattform Politikalarm.de ans Herz. Dort könnt ihr euch zu aktuellen politischen Themen nicht nur informieren, sondern auch direkt Position beziehen.

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  • johannes c

    Toller Schritt von google…….noch toller wäre allerdings wenn sie nicht gerade
    erklären würden, daß man kein recht auf Privatsphäre hat wenn man gmail benutzt oder eine Email an einen gmail Benutzer schickt

    Ist übrigends ein Thema das seit 2 Tagen für einiges Aufsehen gesorgt hat in der Branche…….kleine Kritik am Rande …..man könnte auch öfter mal über sowas berichten……kritische Haltung gegenüber google würde der ansich hohen Qualität hier gut zu Gesicht stehen.

    • Psykhe

      Ist übrigens so nicht richtig. Ganz guter englischer Artikel von The Verge darüber:

      http://www.theverge.com/2013/8/14/4621474/yes-gmail-users-have-an-expectation-of-privacy

      Die Kurzzusammenfassung:
      A) Geht es im zitierten Paragraph *nur* um Nicht-Gmail Nutzer
      B) Ist die automatische Auswertung von Schlüsselwörtern in einer email völlig normal und passiert überall. Zum Beispiel um zu bestimmen ob eine email SPAM ist oder nicht.

    • Florian Oellerich

      Und es ist ein Thema das vor 2 Tagen schon erklärt wurde. Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen,da fehlt vorne und hinten die Hälfte.
      Ich habe jetzt nicht die Zeit das zu erklären, selber lesen macht schlau, vor allem gehört es nicht zu diesem Artikel. Der Caschy hat was darüber geschrieben, andere auf G+ auch, hier habe ich tatsächlich beim kurzen Überfliegen nichts dazu gefunden.

      • johannes c

        wusste garnicht das ich etwas zitiert habe?!

        und gelesen habe ich einige artikel dazu

        fakt ist und bleibt das die “normal” prozesse die jede email durchlaufen inklusive prism und co….die natürlich nicht erwähnt werden von google aus….bereits abseits und gegen jeglicher europäischen gesetzgebung sind

        das wenn ein “NON” gmail user einem solchen eine email schreibt, er/sie sich damit abzufinden hat das es keinerlei privatsphäre gibt, da gmail amerikanischen recht untersteht und es komplett egal ist das der ausserhalb von google stehende user keinerlei zustimmungserklärung abgeben hat.

        es gelten also amerikanisches recht und die agb von google die ein aussenstehender nicht gelesen hat mit denen er sich aber gefälligst abzufinden hat.

        DAS kann man ausdrücken wie man will es kommt einfach garnicht gut in prism zeiten.

  • Reto Krucker

    In der Schweiz sind wir da schon ein bisschen weiter. Seiten wie smartvote.ch bieten komplette Profile der einzelnen Politiker. Sehr hilfreich in einem Land, in welchem man fast schon zuviel Auswahl hat und sehr viel Aufwand treiben müsste, um sich über jeden einzelnen Politiker alle Infos einzuholen.

  • kovacs max

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