10 Top-Alternativen zum Samsung Galaxy Note 7

Samsung hat die Geschichte mit dem Galaxy Note 7 mächtig an die Wand gefahren. Wir nennen euch mögliche Alternativen, wenn ihr das Samsung-Phablet eigentlich ins Auge gefasst hattet. 

Es ist das größtmögliche Debakel, das Samsung hätte passieren können: Die Koreaner bringen mit dem Galaxy Note 7 ein nagelneues Flaggschiff heraus und wollen dem Konkurrenten Apple unbedingt zuvorkommen – und müssen das fraglos feine Gadget aufgrund der anhaltenden Akku-Probleme nun komplett vom Markt nehmen.

So etwas ist noch nie dagewesen in der Mobil-Branche und aktuell können wir nur spekulieren, was da tatsächlich schief gelaufen ist und ob es wirklich Zeitdruck war, der Samsung in dieses Desaster trieb. Fest stehen dürfte aber, dass damit nicht nur Samsung der Gelackmeierte ist, sondern auch all diejenigen, die bereits gekauft/vorbestellt hatten oder sich das Phablet der Koreaner demnächst anschaffen wollten.

Aus diesem Grund möchten wir euch einige Alternativen nennen, zu denen ihr jetzt greifen könnt, wenn ihr die Anschaffung des Galaxy Note 7 ins Auge gefasst hattet. Ein exakt solches Gesamtpaket bekommt ihr auf dem Markt nicht, aber je nach Vorliebe – die Bedienung per Stift, das große Display oder generell starke Technik – finden sich natürlich verschiedene Handsets, über die ihr jetzt nachdenken könnt.

Huawei P9 Plus

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Bereits im April stellte Huawei neben seinem Flaggschiff P9 auch das größere P9 Plus vor. Technisch kommt es nicht ganz ans Note 7 ran und die Bildschirmdiagonale ist mit 5,5 Zoll auch etwas geringer als die 5,7 Zoll beim Samsung-Phablet. Nichtsdestotrotz bekommt ihr hier ein großes, schönes und technisch starkes Handset: Es gibt ein 5,5 Zoll großes 2.5D-Glas-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, angetrieben wird es vom hauseigenen HiSilicon Kirin 955 Octa-Core-SoC, dazu gibt es 4 GB RAM und 64 GB erweiterbaren Speicher.

Auf der Rückseite sitzt eine Leica-Dual-Cam mit 12 Megapixeln, außerdem ist ein 3.400 mAh-Akku verbaut, der auch per Quick Charging geladen werden kann. Unnötig zu erwähnen, dass bei diesem Akku – wie bei allen anderen Empfehlungen in dieser Liste – keine Fälle bekannt sind, in denen einem das Ding um die Ohren geflogen ist.

Behaltet beim Namen Huawei noch im Hinterkopf, dass wir in diesem Jahr auch noch das Huawei Mate 9 erwarten.

Samsung Galaxy Note 5

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Ihr könnt nicht ohne den S Pen? Dann bleibt euch natürlich auch noch der Griff zum Samsung Galaxy Note 5. Nicht vergessen: Samsung hat die „6“ ausgelassen, das Note 5 ist also der direkte Vorgänger aus dem Jahr und muss sich technisch auch aktuell immer noch nicht verstecken, wie ihr in unserem Video seht:

Auch hier habt ihr es – wie beim Note 7 – mit einem 5,7 Zoll großen 1440p-Display zu tun und auch hier ist eine bärenstarke Cam an Bord, in diesem Fall mit 16 MP. Der Exynos 7420 Octa treibt das Phablet an, dazu gibt es 4 GB RAM sowie 32 oder 64 GB (nicht erweiterbaren) internen Speicher und einen 3.000 mAh Akku, der sowohl kabellos als auch schnell geladen werden kann.

Für uns das beste Phablet des letzten Jahres, welches ihr aktuell zu Preisen zwischen 500 und 550 Euro erwerben könnt.

Samsung Galaxy Note 5 N920 32GB Silver Black SimFree DEBLOQUES

Preis: EUR 579,08 oder gebraucht ab EUR 579,08

31 Kundenbewertungen 2.5 von 5 Sternen

Samsung Galaxy S7 edge

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Und noch eine Lösung aus dem eigenen Haus: Das Samsung Galaxy S7 edge ist technisch gesehen sowas wie der kleine Bruder des Galaxy Note 7. Wer also das Note hauptsächlich wären der bärenstarken Spezifikationen kaufen wollte, wird hier auch fündig, muss aber natürlich auf den S Pen verzichten. Davon abgesehen ist das Galaxy S7 edge nach wie vor das Beste, was ihr im Android-Bereich aktuell kaufen könnt.

 

Auch hier die wichtigsten Specs: 5.5-inch großes Super AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln, Exynos 8890 Octa-Core-SoC, 4 GB RAM, 32 bzw. 64 GB interner Speicher (erweiterbar), fetter 3600 mAh Akku und ein 12 MP 1/2.5-inch-Sensor mit Smart OIS, f/1.7-Blende, einer Pixelgröße von 1,4 Mikrometer und Dual-Pixel-Autofokus.

Apple iPhone 7 Plus

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Es muss nicht zwingend Android sein? Dann könnte natürlich auch das Apple iPhone 7 Plus perfekt sein für euch. Auch hier bekommt ihr ein 5,5 Zoll großes Display, also insgesamt ein etwas kleineres Panel als beim Note 7. Dennoch muss sich das Phablet aus Cupertino technisch keineswegs hinter dem mittlerweile nicht mehr verkauften Note 7 verstecken.

Der A10 Fusion-Chip treibt das große iPhone an, es gibt 3 GB RAM und erstmals bei Apple auch eine Dual-Cam auf der Rückseite – 12 MP Cam mit mit Weitwinkel- (ƒ/1.8 Blende) und Teleobjektiv (ƒ/2.8 Blende), optische Bildstabilisierung und 2x optischer Zoom. Die bringt großartige Fotos hervor, wie wir auf einigen Beispiel-Fotos bereits sehen konnten. Preislich geht es beim Apple iPhone 7 Plus bei 899 Euro los.

OnePlus 3

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Kommen wir zu einer Alternative aus China mit dem OnePlus 3. Wieder einmal bietet man uns hier eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll, in diesem Fall müsst ihr euch mit FullHD-Auflösung begnügen. Neben dem Qualcomm Snapdragon 820 Quad-Core-SoC  gibt es äußerst sportliche 6 GB RAM und 64 GB Speicher, das OnePlus 3 spielt demzufolge also absolut in der Flaggschiff-Liga mit.

Auch hier müsst ihr auf einen Stylus verzichten, aber für diesen Preis – ihr könnt das Teil für 399 Euro bestellen – bekommt ihr aktuell schwerlich ein besser ausgestattetes Smartphone.

Google Pixel XL

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Noch brandneu ist das kürzlich erst vorgestellte Google Pixel XL. Mit diesem Smartphone versucht sich Google nicht nur als Hardware-Hersteller, sondern will sich auch in der Premium-Liga einsortieren. Auch hier können wir euch bereits ein Video präsentieren in Form des Hands-on-Clips von Daniil:

Erneut gilt: Kein Stylus an Bord, aber ansonsten gibt sich das Pixel XL technisch keine Blöße. Qualcomm Snapdragon 821, 4 GB RAM und 32 bzw 128 GB Speicher sowie eine starke 12,3 MP Cam machen das Pixel XL zu einem Premium-Smartphone, welches zudem als erstes bereits mit Android 7.1 ausgeliefert wird. Günstig wird der Spaß allerdings nicht: Bei 899 Euro geht es los, die große Speicher-Variante schlägt mit 1 009 Euro zubuche.

LG Stylus 2

LG Stylus 2

Ja, es geht auch günstiger und nochmal ja: Es geht auch mit Stylus! Das LG Stylus 2 wird schon für schlanke 266 Euro verschickt.

LG Stylus 2 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) Touch-Display, 16 GB interner Speicher, Android 6.0) braun

Preis: EUR 169,99 oder gebraucht ab EUR 144,70

62 Kundenbewertungen 4.5 von 5 Sternen

Logisch, dass ihr dafür dann aber auch was anderes geboten bekommt, eher solide Mittelklasse: Snapdragon 410 Prozessor mit LTE, 1.5 GB RAM und 16 GB Speicher klingen schon deutlich dünner als das Samsung-Phablet, das Display ist zwar mit 5,7 Zoll identisch groß, löst aber lediglich mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf.

Dafür allerdings ist das Stylus 2 das weltweit erste Smartphone mit DAB+, so dass ihr dort digitales Radio genießen könnt. Wer weniger investieren möchte, zudem auf einen Stylus nicht verzichten kann, könnte dieses Phablet ins Auge fassen.

LG V20

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Wir bleiben in Korea beim Samsung-Konkurrenten LG. Das LG V20 ist die zweite Flaggschiff-Reihe des Unternehmens, allerdings wieder einmal ohne Stylus. Dafür bringt das V20 ebenfalls ein hochauflösendes 1440p-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll mit und glänzt zudem mit einem zweiten schmalen Display oberhalb des Haupt-Panels.

Mit an Bord: Der Qualcomm Snapdragon 820, 4 GB RAM, 64 GB erweiterbarer Speicher, eine Dual-Cam, ein 3.200 mAh Akku und bereits Android 7.0 Nougat. Ein wirkliches Spitzen-Smartphone und für mich persönlich das stärkste Device, welches uns LG in diesem Jahr präsentiert hat – allerdings nicht für Deutschland bislang.

LeEco Le Max 2

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Und nochmal China: Wie OnePlus ist auch LeEco noch recht frisch im Smartphone-Business, was das Unternehmen aber nicht davon abhält, bärenstarke Handsets zu produzieren. Das Le Max 2 kommt mit 5,7 Zoll großem Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, Snapdragon 820 und je nach Ausführung 4 oder 6 GB RAM.

Der Speicher ist 32 bzw. 64 GB groß, bei der Kamera bietet man uns hinten 21 MP und vorne 8 MP. Damit ist das Le Max 2 auch ein technisch versiertes Phablet, welches zudem zu einem sehr fairen Preis angeboten wird. Je nach Version werden etwa 290 oder 340 Euro fällig, allerdings nicht offiziell in Deutschland. Über Import-Händler werdet ihr aber auch hierzulande fündig.

ASUS Zenfone 3 Deluxe

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Auch ASUS mischt munter mit im Smartphone-Rennen und hat mit dem ASUS Zenfone 3 Deluxe auch einen 5,7 Zoll-Klopper am Start. Das Device besitzt aber nicht nur ein großes FullHD-Display, sondern kann auch unter der Haube punkten. Snapdragon 820, 6 GB RAM sowie bis zu 256 GB (!) Speicher, den ihr zudem noch erweitern könnt, lautet die stolze Ansage. Hinten sitzt ein 23 MP-Shooter von Sony, vorne sind es immerhin 8 MP und im Inneren sitzt zudem ein 3.000 mAh Akku.

Der Haken derzeit: Wir kennen noch keine Verfügbarkeit für Deutschland und auch noch nicht den hiesigen Preis. In Taiwan verlangt ASUS 700 Euro für das Gerät in der 256 GB-Ausführung, was angesichts der Specs absolut in Ordnung geht. Wir dürfen aber darauf hoffen, dass die Taiwaner das schicke Smartphone aber noch rechtzeitig nach Deutschland bringt, damit ihr es als Weihnachtsgeschenk kaufen könnt.