Acer Switch 5: Neuer 2-in-1 ab 999 Euro vorgestellt

Mit dem Switch 5 spendiert Acer seiner Switch-Reihe eine weitere Neuauflage, welche mit neuesten Intel Core i-Prozessoren der 7. Generation punkten möchte.

Großkampftag für Acer in New York: Dort hat man die Tech-Presse versammelt, um das kommende Portfolio des taiwanischen Unternehmens zu präsentieren. Der Switch-Reihe verpasst man bei dieser Gelegenheit direkt zwei neue Devices: Da ist einmal das günstige Modell Acer Switch 3, welches man als Allrounder und günstige Surface Pro-Alternative platzieren möchte, die anspruchsvollere Variante ist allerdings das Acer Switch 5.

Wie schon beim Switch 3 haben wir es hier mit einem 2-in-1 zu tun, also einem Tablet, an welches ihr eine Tastatur andocken könnt. Die ist übrigens im Preis inklusive, je nach Modell zudem auch der Active Pen von Acer, mit dem ihr Windows Ink nutzen könnt. Apropos Windows: Auch Windows Hello wird unterstützt dank eines entsprechenden Fingerabdrucksensors.

Weitere technische Details zum Acer Switch 5: Das Touch-Display im 3:2-Format bietet euch eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln bei einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll und dank IPS-Technologie profitiert ihr auch hier von tollen Betrachtungswinkeln. Im Gegensatz zum Switch 3 verbaut Acer in diesem Fall Core i-Prozessoren von Intel – selbstverständlich die aktuelle, siebte Generation.

Mit an Bord des Acer Switch 5 ist eine bis zu 512 GB große PCIe-SSD sowie 8 GB LPDDR3 SDRAM. Trotz der Rechen-Power soll das Switch 5 völlig lautlos arbeiten, was der LiquidLoop-Technologie zu verdanken ist – einer von Acer patentierten Flüssigkeitskühlung. In Sachen Grafik setzt man übrigens auf die Intel HD Grafik 620 und was den Akku angeht, gibt Acer in seiner Pressemitteilung eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden an.

Was die Verarbeitung des Convertibles angeht, vertraut Acer auf einen sehr robusten U-förmigen Standfuß, der euch den Neigungswinkel bis zu 165 Grad anpassen lässt und das nach eigener Aussage nahtlos. Ich denke, wir können euch das später im Hands on-Video auch noch demonstrieren, ob die Konstruktion so wertig ist, wie Acer es uns darstellt.

Bei der Tastatur können wir feststellen, dass sie im Gegensatz zum Keyboard des Switch 3 hintergrundbeleuchtet ist, aber auch hier bietet Acer einen Tastenhub von 1,4 mm. Letzteres sollte ausreichen, dass man auch unterwegs durchaus vernünftig tippen und somit produktiv arbeiten kann. Abgerundet wird auch das Keyboard des Switch 5 durch ein großes, Windows 10-Gesten unterstützendes Touchpad. Leider erzählt uns Acer aktuell noch nicht, bei welchen Modellen bzw. Konfigurationen der Active Pen im Lieferumfang enthalten ist, man spricht jedoch von “vielen Modellen”, bei denen es den Stylus, der 1.024 Druckstufen unterscheiden kann, direkt dazu gibt ohne Mehrkosten.

Bei den Anschlüssen bietet Acer uns bei beiden neuen Switch-Geräten gleiche Kost: Es gibt einen USB 3.1 Type C-Port, mit dem ihr auch Smartphones befüllen könnt, außerdem USB 3.1 Type A-Port und Bluetooth 4.0 wird selbstverständlich auch unterstützt. Wem das nicht reicht, der kann sich separat noch die USB Type C-Dockingstation anschaffen. Mithilfe dieser Station könnt ihr weitere Hardware wie zum Beispiel ein zusätzliches Display mit dem Switch 5 koppeln. Anschlüsse an der Dockingstation: DisplayPort, HDMI, zwei USB 3.1 Type C-Anschlüsse und drei USB Type A-Anschlüsse, dazu gesellt sich noch ein Audioeingang für Mikrofone und ein Audioausgang für Lautsprecher.

Das Acer Switch 5 spielt sowohl bei der Leistung als eben auch auch beim Preis in einer anderen Liga als der kleine Bruder. Wer sich für dieses 2-in-1 interessiert, sollte sich schon mal wenigstens 1 000 Euro zur Seite legen. Bei exakt 999 Euro wird es nämlich losgehen, den endgültigen Preis bestimmt natürlich eure Auswahl der Komponenten, was Prozessor und Speicher angeht. Bis es losgeht, ist noch ein klein wenig Geduld gefragt – ab Juli könnt ihr das Switch 5 kaufen, meiner Meinung durchaus eine spannende Alternative zu den Surface Pro-Modellen von Microsoft.

Auch hier gilt wieder: Sobald wir Hands on-Fotos und -Videos aus New York bekommen, aktualisieren wir diesen Beitrag entsprechend.