Asus VivoPC X: kompakter, VR-tauglicher Gaming-PC

Mit dem VivoPC X stellt ASUS einen kompakten Gaming-PC mit Oculus-ready-Zertifizierung vor. Das System soll sich dementsprechend für den Einsatz im Bereich Virtual Reality eignen und dürfte im ein oder anderen Haushalt neben oder statt der Spielekonsole zum Einsatz kommen, dann auch im Wohnzimmer.

Asus hat mit dem VivoPC X einen Gaming-Rechner vorgestellt, der sich mit den eingebauten Komponenten auch für den Einsatz im Bereich Virtual Reality eignen soll. Mit dem Modell reagiert der Hersteller auf die Nachfrage nach Systemen, die leistungsfähiger als ein typisches Notebook sind, nicht zwingend aufgerüstet werden sollen und wenig Platz in Anspruch nehmen.

Im Innern des VivoPC X werkeln ein Intel Core i5-7300HQ Prozessor aus Intels Kaby-Lake Serie, also aus der siebten Generation der Core-i Reihe. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce GTX 1060 zum Einsatz, die mit aktuellen Games in 1080p locker zurecht kommen sollte und gemäß ihrer Spezifikationen auch für VR-Inhalte geeignet ist.

In der momentan erhältliche Konfiguration soll das System acht Gigabyte Arbeitsspeicher (2133Mhz, DDR4) und eine Festplatte mit bis zu zwei Terabyte Speicherkapazität besitzen, zudem gibt es eine SSD mit 512 Gigabyte.

Trotz der kompakten Abmessungen von 76 x 260 x 280 Millimetern besitzt der Asus VivoPC X die erforderlichen Anschlüsse und kann an der Rückseite mit vier USB3.1 Gen 1 und zwei USB 2.0 sowie drei Audioschnittstellen für Headsets oder andere externe Soundausgaben aufwarten. Für den Anschluss des passenden Monitors oder kompatiblen Flachbildfernsehers gibt es zwei HDMI-Anschlüsse sowie einen DisplayPort, während man via LAN oder über das eingebaute W-Fi Modul (WLAN 802.11 ac) ins Netzwerk gelangt.

Von der Geräteklasse erhofft sich ASUS wie viele andere Hersteller eine größere Verbreitung der Systeme im heimischen Wohnzimmer. Sowohl das Abspielen von 4K-Inhalten als auch das Zocken von hochauflösendem Games machen auf einem üppig dimensionierten Flachbildfernseher schlicht und einfach mehr Spaß, sofern man beim System keine Leistungsabstriche hinnehmen muss. Bei Bedarf kann der Rechner sowohl horizontal als auch vertikal platziert werden, irgendwie lassen sich die 5 Literchen schon unterbringen.

Unsere Antonia hatte Ende Dezember den IdeaCentre Y710 Cube von Lenovo zu Gast, der etwas futuristischer aber mit ähnlichen kompakten Abmessungen daherkommt. Trotz der etwas schwächeren Komponenten konnte das System durchaus überzeugen, vielleicht nehmt ihr euch den Test mal als Orientierung für weitere Entscheidungen.

Die Eignung für den Bereich Virtual Reality unterstreicht Asus mit dem Hinweis, dass der VivoPC VR eine offizielle Oculus-ready-Zertifizierung besitzt. Der Verkauf startet im ersten Quartal, auf dem unverbindlichen Preisschildchen des Herstellers stehen 1.199 Euro. Bis dahin könnte vielleicht sogar der momentan in den Fokus rückende Game Mode von Windows 10 verfügbar sein, mal sehen.