Coolpad Modena und Porto: Chinesischer Hersteller will Deutschland erobern

Coolpad ist hier nahezu unbekannt, in China aber einer der erfolgreichsten Smartphone-Hersteller. Bald will man mit dem Coolpad Modena und dem Coolpad Porto auch deutsche Herzen erobern und bietet seine günstigen Smartphones ab 2016 auch hierzulande an. 
von Carsten Drees am 23. September 2015

Über das chinesische Unternehmen Coolpad habt ihr hier auf dem Blog auch schon mehrfach lesen können. Beispielsweise, wenn wir uns das Coolpad V1-C bei der CES anschauen oder darüber berichten, dass Coolpad als Smartphone-Hersteller in China bereits eine echt große Nummer ist.

Während aktuell nur ein kleiner Bruchteil der unzähligen Hersteller aus dem Reich der Mitte den Weg nach Deutschland findet, müssen wir bei den meisten immer noch entweder neidisch nach China blicken – oder den Import-Shop unseres Vertrauens aufsuchen. Für Coolpad wird das nun nicht mehr gelten, denn wie unsere Freunde von go2android.de berichten, wollen die Chinesen ihre Smartphones künftig auch hierzulande anbieten. Es gibt mittlerweile eine deutschsprachige Seite des Unternehmens und bei unseren Nachbarn in Österreich steht nicht nur schon die Facebook-Seite, dort werden auch bereits die ersten Smartphones verhökert. Geizhals listet bereits erste Shops – auch in Deutschland – in denen ihr zuschlagen könnt.

Die ersten beiden Modelle, die Coolpad – voraussichtlich ab März 2016 – auf uns loslässt, sind das Coolpad Modena und das Coolpad Porto – zwei ebenso ansehnliche wie günstige Smartphones, die wir euch kurz vorstellen wollen:

Coolpad Modena

  • 5,5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln
  • Snapdragon 410 – 64 Bit-fähiger Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher, per microSD um bis zu 32 GB erweiterbar
  • 8 Megapixel Hauptkamera, 2 Megapixel Shooter vorne
  • Android 5.1 Lollipop
  • WLAN b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, FM Radio, LTE
  • 2.500 mAh Akku
  • Dual-SIM
  • 158 Gramm
  • 153 x 77,5 x 8,6 mm

Das Modena ist das größere der beiden Geräte und von seiner Ausstattung her eher in der unteren Mittelklasse angesiedelt. Das passt, denn bei den bisherigen Händlern ist das Modena, welches ihr in den Farben Weiß, Schwarz und Gold kaufen könnt, für 179 Euro gelistet. Für den Preis geht dann auch die Ausstattung in Ordnung, die immerhin einen Einschub für eine Speicherkarte als auch für zwei SIM-Karten vorsieht.

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Coolpad Porto

  • 4,7 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln
  • Snapdragon 410 – 64 Bit-fähiger Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher, per microSD um bis zu 32 GB erweiterbar
  • 8 Megapixel Hauptkamera, 2 Megapixel Shooter vorne
  • Android 5.1 Lollipop
  • WLAN b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, FM Radio, LTE
  • 1.800 mAh Akku
  • Infrarotsensor
  • 119 Gramm
  • 139 x 67,8 x 7,99 mm

Nicht nur auf den ersten Blick sind das die identischen Specs, die ihr auch schon beim Modena zu sehen bekommt. Lediglich das auf 4,7 Zoll geschrumpfte und damit verbunden die kleineren Maße, der kleinere Akku und das geringere Gewicht unterscheiden die beiden Smartphones. Okay – eine Kleinigkeit gibt es da doch noch: Das Porto bietet nur Platz für eine einzige SIM-Karte, kann dafür aber mit einem Infrarotsensor aufwarten, der wiederum im Modena nicht zu finden ist. Aktuell ist es bei Geizhals ab etwa 169 Euro gelistet und damit einen Zehner günstiger als das größere Modell, außerdem habt ihr hier nur die Wahl zwischen einer schwarzen und einer weißen Ausführung.

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Liegen die Quellen von go2android.de richtig, müssen wir uns in Deutschland noch offiziell bis zum März 2016 gedulden. Die Preise, die aus gleicher Quelle kommuniziert werden, sind ein wenig anders als das, was wir in Österreich aktuell vorfinden: 179 Euro wird das Coolpad Modena demnach kosten, dass Coolpad Porto wird allerdings mit lediglich 149 Euro aufgeführt. Für die Kohle bekommt ihr technisch natürlich auch eher Hausmannskost als à la Carte, aber Coolpad verpackt das in ein sehr schönes, schlankes Design. Sobald die Chinesen offiziell den Startschuss für Deutschland abgeben, lassen wir es euch wissen – und hoffentlich hat Coolpad bis dahin auch seine Spitzenmodelle mit im Gepäck.

Quelle: Coolpad via go2android.de