Zurück in die Steinzeit
Das iPhone-Experiment: Was, wenn wir bei Null anfangen müssten?

Sehr spannendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn wir auf alle Errungenschaften unserer Zivilisation verzichten müssten aus irgendeinem Grund und uns nichts bliebe als unser Wissen? Wie lange würde es brauchen, ein High-End-Smartphone wie das Apple iPhone 6s zu entwickeln?

Nur mal angenommen…

Auf waitbutwhy.com bin ich über ein hochinteressantes Gedanken-Experiment gestolpert: Entgegen allem, was wir wissen und propagieren auf diesem Blog, wollen wir einfach mal ganz kurz für dieses Gedankenspiel davon ausgehen, dass es sie gibt – die bösen Hexen aus dem Märchen. Nehmen wir also einfach mal an, so eine böse Hexe wendet sich an die Menschheit und macht das, was Hexen so am besten können: Leute mit einem Fluch belegen! Stellen wir uns weiter vor, es gäbe einen lauten Knall und alles wäre verschwunden, was je von Menschenhand geschaffen wurde: Unsere Häuser, unsere Straßen, Autos, Klamotten, Sprühsahne, Smartphones, Lampen, Geflügelscheren, Keksdosen und noch so ein paar Milliarden Dinge mehr.

Alle Menschen stehen exakt auf dem Fleck, auf dem sie sich gerade auch schon befunden haben – nur halt im Freien auf der grünen Wiese und natürlich nackt. Alles ist verschwunden – alles, außer einem kleinen Zettelchen, welches sich in der Hand eines jeden Menschen befindet und auf dem in der jeweiligen Landessprache steht:

Hallo Menschheit!  Ich hab euch alle mit einem üblen Fluch belegt – wieso? Weil ich’s kann!

Folgendes: Wie ihr seht, sind all eure Errungenschaften verschwunden, die ihr Menschen über viele tausend Jahre bis heute entwickelt habt. Ich katapultiere euch 200.000 Jahre zurück in die Vergangenheit: Ihr habt keine Kleidung, kein Werkzeug, nicht mal Trinkwasser oder Feuer.  Aber ich bin ja kein Unmensch! Ich biete euch eine Chance, all euren Kram zurückzubekommen.

Alles, was ihr dafür tun müsst: Baut mir ein Apple iPhone 6s – exakt so, wie das, welches bis eben noch existierte. Seid ihr in der Lage, genau so ein Smartphone zu entwickeln, wird es wieder einen Knall geben und der Fluch ist aufgehoben und ihr sitzt alle wieder in euren Häusern, euren Autos oder Büros. Top, die Wette gilt!

Tschö mit Ö – eure Hexe

PS: Der Zettel löst sich nach dem Lesen auf

…und los!

So – da stehen wir nun alle mit unserem kurzen Hemd, bzw. eher splitterfasernackt. Gehen wir davon aus, dass uns die Hexe freundlicherweise direkt am Boden absetzt und wir nicht aus Hochhäusern, Flugzeugen etc. hinab stürzen, sind wir über 7 Milliarden Menschen, die von einer Sekunde auf die nächste nichts mehr besitzen außer diesem beknackten Zettel (der sich eh gleich auflöst) von der Hexe und all das Wissen, was jeder von uns über sein ganzes Leben angesammelt hat. Habt ihr jede Menge Wissen über Aktien angehäuft, wie man einen Bus lenkt oder wie man eine Steuererklärung macht? Herzlichen Glückwunsch, damit kommt ihr hier nicht weiter – willkommen zurück in der Steinzeit!

Steinzeit

Zunächst mal sind auch andere Dinge spannender als irgendwelche iPhones: Wie überlebe ich auch nur einen einzigen Tag in der Wildnis? Wo finde ich Wasser? Was höre ich mir zum Einschlafen an? Wasser – guter Punkt. Schon immer versammelten sich Menschen dort, wo es das lebenswichtige kühle Nass gab. Ich wohne im Ruhrgebiet, aber bis zur Ruhr ist es echt ein ordentlicher Meter – ich tippe mal auf 10 bis 15 Kilometer. Meine erste Amtshandlung wäre es dann wohl, mich auf den Weg zu machen, um mich am Wasser niederzulassen. Alternativ könnte man sich auch überlegen, ob man grob in die Richtung latscht, wo man seine besten Freunde vermutet – in der Hoffnung, dass man sie findet und nicht mutterseelenallein durch die Landschaft stiefeln muss.

Ich hab kurz drüber nachgedacht, ob ich gerade meine Freunde per Messenger anschreiben soll: “Lasst mal ‘nen Treffpunkt ausmachen, falls mal eine Hexe unsere Städte weghext”. Habe den Gedanken aber wieder flott verworfen, weil Treffpunkte wie “an der Thier-Galerie” oder “am Bahnhof” eher so mittelgut funktionieren dürften (und ich massig Fragen beantworten müsste, die sich um den Grad meiner Alkoholisierung drehen).

waffe1Aber weiter im Text: Während wir uns auf die Suche nach Wasser machen, dürfte sich irgendwann auch der kleine Hunger melden. Habt ihr jemals darüber nachgedacht, wie man an Nahrung gelangt, wenn es keinen Wochenmarkt, keine Supermärkte und nicht den Lieblings-Türken um die Ecke gibt? Eben – ich auch nicht. Vermutlich würde ich versuchen, irgendwelche Beeren zu finden, die mir nicht sofort den Magen komplett auf links drehen. Über Jagen hab ich auch nachgedacht – bis mir einfiel, dass ich weder Waffen besitze, mit denen man ein Tier erlegen könnte, noch über Jagd-Techniken verfüge – und darüber hinaus noch nicht mal in der Lage wäre, einen Stock und einen spitzen Stein so zusammenzubringen, dass daraus sowas ähnliches wie ein Wurfspeer oder eine Axt wird.

Während ich so marschiere und mir wünsche, dass ich zumindest nicht Barfuß durchs steinzeitliche Dortmund flanieren müsste, denke ich über diejenigen nach, die vielleicht bessere Karten haben als ich: Jäger zum Beispiel oder Landwirte. Haben die wirklich Vorteile mir gegenüber? Kann ein Jäger tatsächlich ein Tier zur Strecke bringen, wenn er weder einen lustigen grünen Hut noch ein Gewehr hat? Oder hat ein Bauer was davon, dass er theoretisch weiß, wie man ein Feld bestellt, er aber weder Weizen oder ähnliches zur Hand hat und auch irgendwie nicht die Zeit, darauf zu warten, dass das heranwächst, was mal ein Brot werden könnte?

Könnte er überhaupt Brot backen? Funktioniert Landwirtschaft – so wie wir sie kennen – überhaupt, wenn man gar nicht weiß, wie man am besten säen, düngen oder ernten soll? Glaubt es mir, wenn ihr nicht gerade zufällig Survival-Künstler seid, wird es nicht viele Berufe geben, die euch in so einer Situation so richtig nach vorne bringen. Kein Fischer bastelt sich sein Angelzeug selbst, kein Bäcker pflanzt und erntet sein eigenes Getreide und so weiter. Viele Handwerke haben wir über die Jahre aufgrund der technologischen Fortschritte einfach verlernt.

In einer Welt, in der wir viel zu viele Menschen sind, um auch nur annähernd alle satt zu bekommen, werden die meisten von uns den Löffel abgeben, noch bevor er erfunden ist.

Ohne zu sehr schwarzmalen zu wollen: Ein Fakt in diesem Szenario wäre, dass Milliarden Menschen sehr schnell ihr Leben verlieren würden. In einer Welt, in der kaum jemand jagen oder ähnliches beherrscht und wir – verglichen mit der Steinzeit – viel zu viele Menschen sind, um auch nur annähernd alle satt zu bekommen, werden die meisten von uns den Löffel abgeben, noch bevor er erfunden ist.

Um uns aus diesem Depri-Loch jetzt wieder ein wenig zu befreien, schaut mal spaßeshalber auf diesen Clip: Der Kollege hat versucht, einen Burger komplett allein herzustellen, inklusive Garten-Anlegen, Salz gewinnen, Tier schlachten etc. – all das hat ihn ein halbes Jahr gekostet, obwohl ihm technische Hilfsmittel zur Verfügung standen:

Zwischenzeitlich in Cupertino, Kalifornien

Karte Kalifornien

Die Mission ist aber eine komplett andere, wenn wir uns kurz erinnern wollen: Es soll ja ein iPhone 6s produziert werden. Der Blick geht nach Kalifornien, wo in Orten wie Mountain View, Cupertino, Palo Alto oder Menlo Park sehr viele sehr helle Köpfe zu finden sind, die aktuell die Technologie-Welt prägen, in der wir bis vor kurzem noch lebten. Auch hier müssen sich die Menschen erst völlig neu ausrichten und organisieren, sich um Kleidung, Nahrung und Wasser kümmern.

Aber in ihren Köpfen ist immerhin vieles von dem Wissen gespeichert, welches bei der Entwicklung eines Smartphones nützlich sein könnte. Nächste Frage: Wie bringt man diese Menschen und somit dieses verfügbare Wissen zusammen? Schließlich können wir nicht über große Entfernungen hinweg kommunizieren – es gibt weder Facebook noch Telefon, nicht mal die Post oder überhaupt erst mal die Möglichkeit, Dinge aufzuschreiben.

Eine weitere Frage geht mir durch den Kopf: Wer wird das sagen haben? Kann man damit punkten, dass man intelligent ist, dass man Menschen führen und motivieren kann? Oder wird es eher so sein, dass das Gesetz des Stärkeren gelten wird und sich die Menschen die wenigen Dinge gegenseitig abknöpfen, die man der Natur mühselig abringen konnte? Vielleicht leben manche Wissenschaftler gar nicht lange genug, um sich zusammenzufinden, sondern werden erschlagen, verhungern oder verdursten. Werden sich einige Menschen an die Arbeit machen, ihr Wissen weiterzutragen und wenn ja, wie? Ritzt man Formeln und Anleitungen auf Steine oder in Baumrinde? Gibt man wissen mündlich weiter und hofft, dass es erhalten bleibt?

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….und nun zum Apple iPhone 6s

Aber einfach mal angenommen, es würde gelingen: Ein paar Programmierer, Ingenieure und Designer würden sich an einem Ort in Cupertino versammeln können und schaffen es irgendwie auch, ihr tägliches Überleben zu sichern: Wie fängt man an, ein Smartphone zu entwickeln? Wir alle haben gerade ein Bild von einem iPhone im Kopf, aber woher nehmen wir die Materialien und woher die Technologien, die sich unter der hübschen Oberfläche eines Smartphones verbergen?

MobiltelefoneFangen wir mal ganz vorne an: Selbst ein klassisches Mobiltelefon, welches außer der Telefonfunktion nicht viel zu bieten hat, ist eine Errungenschaft, die sich erst in den Neunzigern durchsetzte. Erinnert euch an die ersten großen Knochen, die so gar nichts mit einem modernen Smartphone gemein haben.

Noch viel schlimmer: Zunächst einmal muss das Telefon wieder neu erfunden werden: Wer kann die Technik nachvollziehen, die es uns ermöglicht, dass zwei Menschen an weit voneinander entfernten Orten miteinander sprechen können? Wie erzeugt man Strom und wie speichert man Strom in so etwas wie einem kleinen Akku? Wie entwickelt man ein Display, welches sich per Touch bedienen lässt – oder einen Fingerabdrucksensor, oder eine Kamera, oder oder oder.

Um ein internetfähiges Smartphone entwickeln zu können, muss es auch überhaupt erst mal Internet geben und ein Netz inklusive aller Infrastruktur, in welchem man es nutzen kann. Eine Million Dinge wollen bedacht werden bei der bloßen Planung, was es braucht, ein Smartphone zu entwickeln. Und wenn wir nur mal davon ausgehen, dass diese hellen Köpfe, die sich vielleicht gerade irgendwo in Kalifornien versammelt haben, binnen weniger Jahre all das zumindest theoretisch zusammenbekommen: Wie baut man es dann?

Wir wollen nicht vergessen, dass ein Smartphone nicht in Cupertino zusammengeschraubt wird, sondern in Fernost. Die einzelnen Komponenten kommen dabei auch nicht aus einer Hand (siehe Tabelle unten), was die Zahl der Experten, die benötigt werden, noch einmal signifikant erhöht. Aber noch bevor man irgendwas zusammenschrauben kann, müssen wir uns fragen, wo die Rohstoffe herkommen, die benötigt werden: Wie baut man die notwendigen Erze ab? Klar – auch der Bergbau muss erst erfunden werden und dann muss man die benötigten Materialien auch erst einmal auftreiben können, sprich: Schacht um Schacht graben, um sie zu finden.

Apple iPhone 6 Plus Komponenten
Apple iPhone 6 Plus Komponenten, absteigend nach Wert sortiert

Daraus ergibt sich die nächste Frage: Wie transportiert man diese Rohstoffe dorthin, wo sie weiter verarbeitet werden können und wo dann einzelne Bauteile zusammengesetzt werden können? Wie überwindet man oftmals tausende Kilometer, wenn wir keine LKWs, keine Schiffe, keine Flugzeuge, ja nicht einmal eine Schubkarre haben?

Wie lange wird die Menschheit brauchen für unsere technischen Errungenschaften?

Ihr merkt, es stellen sich unzählige Fragen und es gibt ebenso unzählige Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen. Wir alle wissen, wie Autos aussehen und viele wissen auch grob, wie sie funktionieren – dennoch können die wenigsten einen Verbrennungsmotor bauen. Bei allem anderen inklusive dem von der Hexe gewünschten iPhone 6s wird es ganz ähnlich sein und ich habe mir wirklich Gedanken gemacht, wie lange es brauchen wird, bis wir technologisch erneut an dem Punkt sein könnten, an dem wir jetzt sind.

Vielleicht in zehn Jahren? In 50? Oder gar erst in 200 oder 1000 Jahren? Anfangs dachte ich, dass wir ja unendlich viele Dinge wissen, die die Menschen damals nicht wussten: Wir wissen, dass wir mit Salz Essen konservieren können, dass wir mit Feuer rohes Fleisch genießbar machen und vielleicht haben sogar die meisten eine Idee davon, wie man mit simpelsten Mitteln Feuer erzeugt. Wir müssen nicht warten, bis jemand das Rad ersinnt und wissen auch, dass es nützlich sein könnte, Wasser abzukochen, bevor wir es trinken. Müsste all dieses Wissen nicht dazu führen, dass wir uns deutlich schneller entwickeln? Also wäre es tatsächlich möglich, den aktuellen Status Quo schon in wenigen Jahrzehnten wiederherzustellen?

Oder würden wir uns untereinander bekriegen und ins Maul hauen und uns so immer wieder selbst zurückwerfen? Ich glaube, wenn es ein solches Szenario gäbe, würde niemand von uns jemals wieder ein iPhone 6s zu Gesicht bekommen – ich glaube, dass wir mindestens ein oder zwei Jahrhunderte bräuchten, um ansatzweise wieder dahin zu gelangen, wo wir jetzt sind. Vielleicht sogar deutlich länger. Spaßeshalber frage ich euch mal, was ihr grob schätzt – mich würde interessieren, wie da eine Tendenz aussieht.

…oder würde alles anders ausgehen?

Vermutlich müssen wir uns damit abfinden, dass man eine exakte Kopie eines iPhone 6s niemals wieder so hin bekommen würde. Denkt an Maße, Schaltkreise auf den Platinen, benötigte Protokolle usw. Dazu kommt, dass uns über die Jahre Wissen verloren geht. In ein, zwei Generationen ist alles Wissen aus erster Hand verloren, welches wir uns bis heute angeeignet haben. Menschen werden sich darauf konzentrieren müssen zu jagen und sich provisorische Bleiben zu bauen und nicht darauf, wie mal irgendwann ein Smartphone funktioniert hat. Schon in wenigen Jahrzehnten wird kein Mensch mehr leben, der mit eigenen Augen ein echtes iPhone gesehen hat. Und man muss zudem berücksichtigen, dass die Nerds, die uns die meisten technischen Errungenschaften gebracht haben, tendenziell eher nicht diejenigen sein dürften, die eine übermäßig große Überlebens-Chance haben in so einer rauen Umgebung.

Irgendwann einmal kommt man vermutlich dahin, dass wir wieder ein vielseitiges, mobiles Device in Händen halten können, welches so ziemlich genau das tut, was ein iPhone 6s heute auch tut – aber exakt das gleiche Gerät dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein. Wäre vielleicht aber auch gar nicht schlimm, wenn wir uns in der Zeit sowieso wieder so weit zivilisiert haben, dass uns der Fluch der Hexe gar nicht mehr interessiert. Vielleicht glauben die Menschen auch bis dahin gar nicht mehr, dass es diese Hexe jemals gegeben hat und nur ein paar religiöse Fanatiker zitieren aus alten Büchern, die von dem Fluch berichten.

Fluch oder Segen?

Was, wenn sich Leute zusammenfinden würden, die von Anfang an überhaupt nicht danach streben, jemals wieder ein iPhone 6s in Händen zu halten? …wobei wir dieses Edel-Smartphone jetzt mal sinnbildlich (wie eigentlich schon im ganzen Gedankenspiel) als Symbol für unsere hoch technologisierte Welt verstehen dürfen. Vielleicht fühlen sich ja viele Menschen überhaupt gar nicht verflucht, sondern begreifen die Geschichte als eine Chance!

Eine Chance, eben nicht wieder exakt ein Abbild der uns bekannten Welt mit den gleichen Machtstrukturen, Finanz-Irrwegen und Ungerechtigkeiten zu errichten, sondern ganz neue Wege zu beschreiten. Sagen wir, wie es ist: Die Nummer mit einer Hexe, die uns verflucht und uns die iPhone-Aufgabe aufs Auge drückt ist einigermaßen unwahrscheinlich. Realistischer wären hingegen Szenarien, in denen wir uns unsere Häuser unterm Hintern wegbomben, wir den Planeten flächendeckend verseuchen oder uns die Natur in Form von Tsunamis, Erdbeben, Super-Vulkanen oder Meteoriten-Einschlägen zeigt, was eine Harke ist und wir deshalb wieder mehr oder weniger bei Null anfangen müssen.

Würden wir es besser machen? Würden wir neue Staatsformen etablieren? Nachhaltiger wirtschaften und leben, weniger Raubbau mit den Ressourcen betreiben und andere Menschen/Nationen weniger ausbeuten? Ehrlich gesagt bin ich da gerade in diesen Zeiten oftmals ziemlich desillusioniert. Leute wie Mark Zuckerberg, Bill Gates und einige mehr lassen mich hoffen, dass auch Menschen in einflussreichsten Positionen nicht nur an sich denken müssen, sondern auf Chancengleichheit und Nachhaltigkeit pochen – die Frage ist nur, ob solche Personen in diesem Endzeit-Szenario die Chance hätten, ihre Ideen zu entwickeln, oder ob direkt hinter dem nächsten Baum der Typ lauert, der ihnen für eine Handvoll Nahrung oder für einen Schluck Wasser die Holzkeule über den Kopf zimmert.

Jenseits von Hexen und iPhones ein Gedankenspiel, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt. Ich habe das seit gestern getan und würde mich freuen, wenn ihr es mir gleichtut. Einfach mal eine halbe Stunde überlegen, welche Auswirkungen so etwas hätte, wie man selbst agieren würde und welche Chancen sich ergeben könnten – ich freue mich auf eure Reaktionen in den Kommentaren!

Quelle: waitbutwhy.com via ze.tt