Im Fokus: Facebook
Der Staat Facebook

Gerade spricht Mark Zuckerberg vor dem US-Kongressausschuss. Der Facebook-Chef muss das Daten-Dilemma erklären und steht dort vermutlich auf verlorenem Posten. Für mein Empfinden ist Facebook an einem Punkt, an dem er und seine Mannen die Arche mit zwei Milliarden Passagieren nicht mehr steuern können. Ein Kommentar.

Puh, Facebook. Während sich Mark Zuckerberg in den USA gerade vor dem Kongressausschuss vermutlich um Kopf und Kragen reden muss, stolpern wir nach wie vor an jeder Ecke über Nachrichten, Spekulationen und sonstige Äußerungen, die sich um Facebook drehen. Viel ist in der letzten Zeit passiert, es geht schon lange nicht mehr “nur” um die Cambridge Analytica-Nummer, auch wenn sie der Auslöser war.

Ehrlich gesagt war ich in den letzten Tagen einfach zu faul und auch im Kopf zu müde, was das Thema angeht. Es macht mich müde, aber auch wütend und desillusioniert, wenn ich lese, wie viel Quatsch über die Plattform geschrieben wird. Meine erste Intention war vor einigen Tagen, selbst mal aufzuschreiben, was da genau passiert ist und was hingegen definitiv nicht passiert ist (Datenleck, anyone?).

Sorry also dafür, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe, aber zum Glück gibt es Menschen, die das eh besser können als ich. Menschen wie Dennis Horn, der für den Faktenfinder der Tagesschau sehr schön aufgeschrieben hat, worüber wir derzeit überhaupt diskutieren. Wer sich also kurz einlesen möchte, kann das dort bestens tun.

Livestream der Washington Post

Wir lesen ständig von bis zu 87 Millionen Nutzer, die weltweit betroffen wären und immerhin auch 310.000 Deutsche. Wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr oder eure Freunde die verantwortliche App “This is Your Digital Life” damals genutzt habt, als diese Daten gesammelt wurden, könnt ihr das seit heute auf dieser Facebook-Seite überprüfen. Bestenfalls lest ihr dort:

Soweit wir wissen, haben sich weder du noch deine Freunde bei „This Is Your Digital Life“ angemeldet. Daher wurden vermutlich keine deiner Facebook-Informationen über „This Is Your Digital Life“ mit Cambridge Analytica geteilt.

Sehen wir mal ganz galant über Formulierungen wie “Soweit wir wissen” und “vermutlich” hinweg, könnte man beruhigt sein. Das setzt aber voraus, dass wir Facebook unterstellen, dass sie bei Cambridge Analytica nicht richtig hingeschaut haben, bei unzähligen anderen und teils viel häufiger genutzten Apps aber eben doch.

Deutlicher ausgedrückt bedeutet das, dass 87 Millionen Betroffene nur eine lächerlich kleine Zahl sein könnte, verglichen mit dem, was Facebook in den letzten Jahren noch so alles nicht mitbekommen haben könnte. Markus Beckedahl schreibt dazu auf Netzpolitik.org:

Das Unternehmen erklärt jetzt, dass durch ähnliche Datenabgriffe wohl fast alle zwei Milliarden Nutzer betroffen sein können.

Wenn wir schon so viel über Zahlen reden, habe ich hier noch ein paar für euch:

 

Zahlenspiele

Eine Warnung vorweg: Es ist ein furchtbar hinkender Vergleich, aber vielleicht dennoch einer, der ein wenig verdeutlichen kann, was für ein Koloss Facebook geworden ist und wieso er derzeit so schwer kontrollierbar ist.

Beschäftigte in den Bundesministerien (Zahlen von 2017)

  • Auswärtiges Amt: 11.602 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Rund 900 Beschäftigte
  • Bundesministerium der Finanzen: ca. 1.920 Beschäftigte
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Etwa 760 Beschäftigte
  • Bundesministerium der Verteidigung: Etwa 2.360 Beschäftigte
  • Bundesministerium des Innern: Etwa 1.500 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: ca. 1.200 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: ca. 700 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Gesundheit: 700 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: ca. 1200 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Verkehr, und digitale Infrastruktur: 1.450 Beschäftigte
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: ca. 1.025 Beschäftigte
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Ca. 1.500 Beschäftigte
  • Bundesministeriums für Bildung und Forschung: ca. 1.000 Beschäftigte
  • Bundeskanzleramt: ca. 620 Beschäftigte

Macht insgesamt: 28.437 Beschäftigte. Mehr als 28.000 Menschen, die Deutschland regieren, administrieren, verwalten, organisieren — ein Land mit 80 Millionen Einwohnern. Nicht zu vergessen ist dabei, dass wir in den Bundesländern selbstverständlich weitere unzählige Beschäftigte in den jeweiligen Landesregierungen haben.

Facebook hatte Ende 2017 laut Statista 25.105 Mitarbeiter. Das sind weniger Menschen als in deutschen Bundesministerien insgesamt beschäftigt sind und das bei über zwei Milliarden Nutzern. Also etwa ein Mitarbeiter pro 80.000 Menschen auf diesem sozialen Netzwerk.

Ich sagte ja, dass es ein hinkender Vergleich ist. Weil die Aufgaben unterschiedliche sind, weil ein Bürger mit seinen Rechten und Pflichten kaum das selbe ist wie ein Facebook-Nutzer mit den dort zu berücksichtigenden Rechten und Pflichten und vermutlich noch aus hundert Gründen mehr.

Und dennoch finde ich, dass man sich das ruhig mal vor Augen halten sollte, dass Facebook schon lange nicht mehr nur eine viel genutzte Internet-Plattform ist, sondern deutlich mehr. Und damit nähern wir uns jetzt dem Kern dessen, was mir gerade durch den Kopf geht.

Der Staat Facebook

Vor vielen Jahren war ich begeisterter Pen&Paper-Rollenspieler und eines der von uns gern gezockten Games war Shadowrun. Mein Straßensamurai sah aus wie Martin Gore, aber davon wollte ich eigentlich nichts erzählen gerade. Mir geht es viel mehr um den Hintergrund dieser Spielwelt. Bei Shadowrun, welches in der Zukunft spielt (aus den Achtzigern betrachtet), gibt es nicht mehr die klassischen Staatenlösungen mit herkömmlichen Regierungen, wie wir sie kennen.

Stattdessen haben sich Mega-Konzerne gebildet, von denen eine Handvoll den Planeten beherrschen und deren Organisation einem heutigen Staat inklusive eigener Polizei schon recht nahe kommt. Das erzähle ich euch, weil ich immer öfter dieses dystopische Rollenspiel im Kopf habe, wenn es um Facebook geht, um dessen Größe und um die nicht mehr gegebene Kontrollierbarkeit.

Müssen wir da nicht auch langsam in so eine Richtung denken? Also nicht, dass wir uns alle als Facebook-Bürger sehen, die von Präsident Mark Zuckerberg regiert werden. Aber wir dürfen Facebook auch nicht mehr mit anderen Apps oder Services im Netz vergleichen. Die schiere Größe, die Struktur Facebooks und auch das technologische Fundament zwingen uns förmlich dazu, dass wir in neue Richtungen denken müssen.

Dabei geht es nicht einmal nur darum, was denn passiert, wenn Daten aus irgendeinem Grund Menschen in die Hände fallen, für die diese nicht vorgesehen waren. Es geht auch darum, wie wir als Nutzer miteinander umgehen. Da sind wir wieder bei dem Thema, wie geltendes Recht im Netz umgesetzt wird, wie viele User sich Cybermobbing-Attacken ausgesetzt sehen und ähnliches.

Dazu gehört aber auch, wie Facebook selbst Inhalte steuert. Wieso verbreiten sich Fake-News so massiv und wieso reguläre News im Vergleich weniger? Wie sorgt man dafür, dass diese Falschinformationen eingedämmt werden und so nicht mehr dafür sorgen können, dass mittelmäßig intelligente und in ihrer Filterblase gefangene Menschen aufgrund dieser Informationen falsche Entscheidungen treffen? Und wie stellt man sicher, dass nicht Facebook selbst einfach den politischen Kandidaten A dem Kandidaten B vorzieht und dessen Inhalte verstärkt weiter verbreitet?

Livestream von PBS NewsHour

Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ganz wichtige Weichen gestellt werden müssen. Grundsätzlich glaube ich, dass das kein Facebook-spezifisches Problem ist, sondern eher eines, welches jedem Unternehmen blüht, welches eine gewisse Größe erreicht. Das liegt auch daran, dass es eben nicht nur Facebook ist, oder Twitter oder welche Plattform auch immer, die Fehler macht — wir machen sie auch.

Wir Nutzer haben noch nicht kapiert, dass die alten Spielregeln nicht mehr gelten. Aus gezielten Falsch-Informationen, aus populistischen Äußerungen, aus dem massiven Anbieten von simplifizierten Lösungen erwächst eine Daten-Welle, die uns derzeit tagtäglich aufs Neue erschlägt.

Um aus diesem Dilemma auszubrechen, sind jetzt alle gefragt: Politiker, die Unternehmen selbst, aber auch nicht zuletzt wir Nutzer selbst. Viel zu viele von uns müssen da den richtigen Umgang mit dem Internet tatsächlich noch lernen und das ist auch nichts, dessen man sich schämen müsste. So gesehen betreten wir seit wenigen Jahren ja irgendwie alle Neuland.

Wir müssen aber die Menschen dahin bringen, dass sie selbst aktiv werden. Selbst Informationen hinterfragen, selbst Fakten checken, selbst auf die Idee kommen, über Tellerränder zu blicken und vielleicht auch mal wieder damit anfangen, in eine Diskussion mit einer offenen “das höre ich mir mal an”-Einstellung zu gehen anstatt mit einer “ich hab eh recht”-Einstellung.

Deswegen nerven mich auch diese ganzen “Ich bin weg”-Leute auf Facebook ziemlich. Weil nur die wenigsten von ihnen triftige Gründe für diesen Abschied haben und bei nächster Gelegenheit online wieder in die selbe Daten-Falle tappen. Die beschweren sich — natürlich auf Facebook — über Facebook und wie unsicher dort alles ist und klicken eine Minute später auf den lustigen, vermeintlichen YouTube-Link im Messenger.

Wie so oft halte ich kommunizieren für die richtige Maßnahme und ich schließe mich da der Aussage von Christian Tretbar an, Chefredakteur beim Tagesspiegel. Er sagt:

Dennoch ist Diskurs möglich. Dass sich jetzt viele damit brüsten, Facebook zu verweigern oder schon immer verweigert zu haben, ist viel gefährlicher als das Netzwerk selbst. Denn Demokratie lebt von der Kommunikation. Eine digitale Demokratie noch viel mehr.

Trump, Brexit, AfD — wir merken immer häufiger, dass die Demokratie, wie wir sie kennen, ziemlich im Eimer ist. Die Demokratie ist damit aber nicht am Ende angekommen, sondern sie muss entsprechend modifiziert werden. Das sind zum Glück Aufgaben, mit denen ich mich nicht befassen muss, aber sie beschäftigen mich nichtsdestotrotz natürlich dennoch.

Und das hängt auch damit zusammen, dass da in den USA jetzt ein noch recht junger Erwachsener vor US-Politikern Rede und Antwort steht, vielleicht selbst gar nicht so richtig weiß, wie er da hin gekommen ist und von dem man in der Tat verlangt, dass er dieses Ungetüm namens “Demokratie” quasi im Alleingang wieder auf Kurs bringt.

In an hour I’m going to testify in front of the Senate about how Facebook needs to take a broader view of our…

Gepostet von Mark Zuckerberg am Dienstag, 10. April 2018

Facebook ist eben nicht mehr der lustige “Ich finde meine alten Freunde wieder und teile meine Fotos”-Party-Dampfer. Facebook ist — von der Seite der damit verbundenen Verantwortung betrachtet — der bevölkerungsreichste Staat der Welt. Logisch, dass Mark Zuckerberg sich entschuldigt für all das, was da schlief gelaufen ist und was er zweifellos mit verbockt hat.

Aber er war Student, als er Facebook mitgegründet hat, war Mitte 20 Milliardär und steht jetzt vermutlich an dem Punkt, an dem ihm all das, was in diesen wenigen Jahren dazwischen passiert ist, über den Kopf gewachsen ist. Ich will ihn sicher nicht von seiner Schuld reinwaschen, könnte ich auch gar nicht.

Aber ich würde mir wünschen, dass wir ihn eben von dieser anderen Seite betrachten. Von der Seite, auf der man an einem Tag mit anderen Studenten eine Software online stellt, mit der sich Studierende austauschen sollen und am nächsten Tag aufwacht und sieht, dass man eine unsagbar hohe Verantwortung mit sich herumschleppt.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, an denen man Facebook vorgeworfen hat, dass es zwar toll ist, aber irgendwie keine Kohle erwirtschaftet. Die Zeiten sind lange vorbei, aber ich kann zumindest im Ansatz nachvollziehen, wieso dieses junge Unternehmen sich damals so falsch ausgerichtet hat — mit Fokus auf Gewinnmaximierung und eben nicht auf den Schutz der Mitglieder.

Da wird man nächtelang darüber gebrütet haben, wie man die Bude monetarisiert bekommt, damit der Facebook-Traum nicht den Weg der MySpaces und studiVZs geht. Das rechtfertigt nicht, dass man den Datenschutz vernachlässigt, aber ich finde es nachvollziehbar, wie man diesen Punkt so sträflich vernachlässigen konnte.

Kennt ihr den “offenen Brief” an Mark Zuckerberg von Schlecky Silberstein?

Vermutlich hätte ich es nicht so drastisch formuliert, aber darin stehen viele sehr richtige Dinge. Nochmal: Ja, Zuckerberg hat Schuld und Facebook hat Schuld — darüber brauchen wir nicht diskutieren. Aber da ist halt eben noch nicht Schluss.

Und wie geht es nun weiter?

Und damit nähern wir uns jetzt endlich dem Ende des Beitrags und der Frage, wo will der Verfasser dieser Zeilen eigentlich hin? Kann ich euch sagen: Stand jetzt glaube ich, dass Mark Zuckerberg die Karre nicht mehr allein aus dem Dreck gezogen bekommt. Er kämpft da gerade mit seinem Unternehmen an so vielen Fronten und ich hab das Bild des mehrköpfigen Drachens vor Augen, dem zwei Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt.

Aber wer hilft ihm da raus und wie? Die Lösung ist ganz sicher nicht, dass wir uns alle abmelden und irgendwo neu anfangen und wieder exakt den selben Mist abziehen. Die Lösung ist auch nicht, dass wir Facebook oder am besten das ganze Internet verteufeln. Der Kram ist jetzt nun mal da, es gibt unendlich viele Gründe, das Internet und seine Möglichkeiten zu lieben und wir müssen uns nun halt eben auch mal endlich mit den Schattenseiten arrangieren. Und wie oben schon gesagt: Da sind Zuckerberg und Co gefragt, ebenso andere Unternehmen, Politiker und nicht zuletzt wir selbst, indem wir den richtigen Umgang lernen.

Klitzekleiner Haken: Die ultimative Lösung fällt mir selbstverständlich nicht ein. Ich habe auch die Befürchtung, dass sie weder der US-Politik noch Mark Zuckerberg heute oder morgen einfällt. Würde ich einen offenen Brief schreiben, wäre der an Mark Zuckerberg gerichtet (mal wieder). Darin würde ich ihm u.a. schreiben:

Kuckuck Mark,

ja – ich schon wieder. Ich beobachte das ganze Daten-Theater und die Nummer mit den Fake-News und der Hassrede aus der Ferne jetzt schon ein paar Jahre und ganz ehrlich: Ich glaub, Du bekommst das nicht mehr hin. Also nicht allein zumindest. Hol Dir Hilfe von dritter Seite oder weißt Du was? Mach es noch anders: Verhöker den ganzen Mist! Ach, was rede ich – verschenk Facebook! Du bist zigfacher Milliardär, willst das meiste davon sowieso karitativen Zwecken zuführen.

Wieso also trennst Du Dich nicht von Facebook oder lässt zumindest andere die Kontrolle übernehmen? Mach aus dem ganzen Bums eine gemeinnützige Organisation, lass Dich da von mir aus in irgendein Gremium wählen, damit Du weiter an den tollen Dingen arbeiten kannst, die Du mit Facebook zweifellos geschaffen hast und ab da bekommt der Laden dann eine ganz andere Struktur. Eine, in der nicht mehr zwingend Zaster erwirtschaftet werden muss und in der Datensicherheit und Tranparenz tatsächlich ganz oben auf der Agenda stehen.

Du zwackst Dir vorher was von Deiner Kohle ab und verfolgst weiter Deinen Traum, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Denn eins musst Du wissen: Ich bin diesbezüglich nicht nur ähnlich naiv wie Du, ich bin aktuell vermutlich auch einer der letzten, der Dir das wirklich abkauft, dass Du dieses Ziel immer noch im Blick hast und stets hattest.

Also: Quäl Dich nicht weiter rum – danken wird es Dir eh niemand, oder zumindest kaum jemand. Denk mal in Ruhe drüber nach und dann bau den ganzen Laden so um, wie ich es beschrieben habe. Erspart Dir so manches Magengeschwür und wir haben alle was davon.

Hau rein, Dein Casi

PS: Wenn Du das Gefühl hast, dass dieser Tipp Dein Leben deutlich verbessert hat, dann denk an mich, wenn Du Dein Vermögen aufteilst. Meine Adresse haste ja, steht alles im Messenger.

Okay, ja ich weiß – naiv und Träumer und so. Ja, schuldig — bin ich wohl. Aber ich glaube tatsächlich, dass man diesen Moloch Facebook nur so in den Griff bekommt und mir wäre dann auch egal, ob Mark Zuckerberg danach Frührentner, Facebook-Ehrenpräsident oder Mark, der Erste wäre.

Unabhängig davon, was er sich persönlich überlegt, denke ich ernsthaft, dass irgendeine Art von Regulierung kommen muss. Ich gönne es dem Unternehmen, dass man sich dort dumm und dämlich verdient, aber ich glaube eben nicht mehr daran, dass man ein privat geführtes Unternehmen diese Macht und die Kontrolle über zwei Milliarden Menschen überlassen darf, von denen nicht weniger die Begriffe “Facebook” und “Internet” synonym verwenden.

 

Weiter zum Thema:

The Verge – Mark Zuckerberg wants to democratize Facebook — here’s what happened when he tried

Wired – Why Zuckerbergs 14-Year Apology Tour hasn’t fixed Facebook

WDR – Facebook, aber privat – eine Checkliste

The Guardian – Are you ready? Here is all the data Facebook and Google have on you

Stellungnahme von Mark Zuckerberg für den US-Kongress (PDF)