Deswegen sind Smartphones mit großem Display besser

Egal, ob ihr Android, iOS, Windows Phone oder eine andere Plattform nutzt - es gibt eine wichtige Frage, die ihr euch stellen müsst: Wollt ihr es groß oder klein? Ich persönlich stehe auf die Devices mit großen Displays und würde jederzeit wieder ein großes Smartphone einem kompakten Modell vorziehen. 

Klar – das ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Man muss ein paar Opfer bringen, wenn man sich für ein großes Smartphone/Phablet entscheidet: Es ist sperriger in eurer Tasche, vermutlich könnt ihr es öfters mal nur mit zwei Händen bedienen und sie fallen in der Öffentlichkeit mehr auf. Es gibt allerdings bei Smartphones mit einem größeren Display auch jede Menge Vorteile, die die Nachteile locker aufwiegen – und um die soll es in diesem Beitrag gehen.

Jetzt gibt es verschiedene Ansichten dazu, ab wann man ein Display „groß“ nennt. Lasst uns darauf einigen, dass wir in diesem Fall von Panels sprechen, die eine Bildschirmdiagonale von zwischen 5,2 Zoll und 6 Zoll vorzuweisen haben. Lasst uns nun also darüber reden, wieso wir großere Displays bevorzugen.

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Große Smartphones haben meist mehr Power

Es ist nichts, was wir wirklich toll finden, aber meistens ist es nun mal so: Die meisten Flaggschiff-Smartphones sind groß! Es scheint so, als wäre die Größe ein Synonym für die Leistungsfähigkeit – etwas, was nun wirklich nicht so sein sollte. Es gibt viel zu wenig Geräte wie das Sony Xperia Z3 Compact, welches ein kleines Panel, eine kompakte Bauform und starke Technik in sich vereint.

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Sei es drum: Tolle Technik wird von den Herstellern zumeist in den großen Devices verbaut, weshalb auch die Leistungsfähigkeit ein Grund ist, zu Geräten mit großen Displays zu greifen.

Große Smartphones = größere Akkus

Auch bei der Akkulaufzeit spielt Größe eine Rolle. Ein großes Display bedeutet ein größeres Smartphone und das bietet letzten Endes Herstellern die Möglichkeit, auch einen dickeren Akku zu verbauen. Dieser muss natürlich auch ein größeres Panel mit Energie versorgen, dennoch können wir unterm Strich festhalten, dass die Devices mit der aktuell besten Akkulaufzeit in der Regel groß sind. Als Beispiele seien jetzt mal das Samsung Galaxy Note 4, das LG G3, das LG G2 oder das Sony Xperia Z3 genannt.

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Tippen wird zum Kinderspiel

Hat man nicht gerade besonders winzige Finger, dann ist das Tippen bei kleinen Displays ziemlich haarig. Natürlich kann man sich auch an kleinere Größen gewöhnen und natürlich gibt es auch Menschen, die auf einem 4 Zoll großen Screen flott tippen. Tatsache ist aber, dass es auf einem größeren Panel einfach wesentlich besser von der Hand geht.

Durch den zusätzlichen Raum seht ihr nicht nur besser, was ihr tippt, die größeren Buchstaben lassen sich auch schwieriger verfehlen. Die Folge sind weniger Fehler beim Tippen und die höhere Geschwindigkeit beim Schreiben. Hier ist ein Bild von den Ubergizmo-Jungs, auf dem ihr den Unterschied schön sehen könnt.

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Im Endeffekt brauchen wir unsere Smartphones zum Kommunizieren, also muss man effizient schreiben können. Geht einfach mal zum Händler eures Vertrauens, tippt auf einem Galaxy Note und danach probiert es an einem kleinen Smartphone – ihr werdet den riesien Unterschied bemerken. Edgar von unserer US-Seite erinnert sich noch gut daran, wie er einmal ein LG Vu ausprobiert hat. Das Gerät selbst war schlimm, aber er konnte direkt sehr schnell darauf schreiben.

Nicht zu vergessen: Das Sehvergnügen

Seht ihr gern mal unterwegs einen Film oder zieht euch ein paar Video-Clips rein? Dann könnt ihr gar nicht zu einem anderen Schluss kommen, als dass größere Screens ein besseres Seh-Erlebnis bieten. Deswegen stellen wir uns ja auch lieber große Fernseher in die Bude. Unterwegs sieht das kein bisschen anders aus.

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Natürlich gibt es diesen Vorteil aber nicht nur beim Konsum von Videos. Egal, ob ihr einfach nicht (mehr) so tolle Augen habt oder einfach generell sehr viel online lest: Auch beim Surfen profitiert ihr davon, wenn ein Display eine größere Bildschirmdiagonale besitzt und ihr eure Augen nicht überanstrengen müsst. Schnappt euch ein Nexus 6 und die meisten von euch können Online-Artikel auch mit ausgestrecktem Arm lesen.

 

Verbesserter Anzeigebereich und Multitasking

Wir haben nun bereits feststellen können, dass größer oftmals besser ist, aber wir müssen hier auch noch den Anzeigebereich ansprechen. Stellt euch vor, dass ihr diesen Artikel auf einem sehr kleinen Smartphone lest. Die Experience mag in Ordnung sein, aber ihr müsst viel mehr scrollen, um den Text zu lesen und würdet generell weniger sehen. Bei Apple äußert sich die zusätzliche Größe beispielsweise sogar in einer zusätzlichen Spalte Icons auf dem Homescreen.

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Jetzt nehmt euch den gleichen Text zum Beispiel auf einem iPhone 6 Plus vor und ihr werdet feststellen, dass die Bilder vielleicht nicht mehr zwei Drittel des Screens ausfüllen und ihr mehr Zeilen Text zu sehen bekommt. Das meinen wir mit dem verbesserten Anzeigebereich – ihr seht nicht einfach nur den gleichen Content größer, ihr bekommt zudem mehr Content auf dem Display zu sehen.

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Darüber hinaus kommen viele dieser übergroßen Smartphones mit starken Multitask-Funktionen. Von Samsung und LG kennen wir das beipielsweise – da mehr Platz vorhanden ist, kann man auch reinen Gewissens die Möglichkeit anbieten, mehrere Apps simultan zu nutzen und sie nebeneinander zu betrachten wie Fenster auf einem Windows-Rechner.

Was bevorzugt ihr?

Können wir euch mit diesen Argumenten davon überzeugen, dass ihr beim nächsten Mal nach Smartphones mit großem Display Ausschau haltet? Für mich persönlich überwiegen die Vorteile allemal, aber lasst es uns ruhig in den Kommentaren wissen, wenn ihr anderer Meinung seid.

Wir werden sicher auch noch einen Beitrag nachlegen, der sich mit den Vorteilen kleinerer Devices befasst, auch wenn das nicht meiner eigenen Meinung entspricht. Wenn ihr auf die kompakten Smartphones steht, dann nennt uns doch einfach eure Argumente.

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Im Original erschienen auf Mobilegeeks.com