Die Beste Smartphone-Kamera 2018

Die beste Smartphone-Kamera 2018: Ihr habt (blind) gewählt! 7 Flaggschiff-Smartphones

7 Flaggschiff-Smartphones, aber nur eines kann die beste Smartphone-Kamera 2018 haben. Nachdem das Google Pixel 2 / XL letztes Jahr von euch in unserer Blindwahl (recht eindeutig) zum Kamerakönig gekrönt wurde, waren jetzt die Flaggschiffe des Jahres 2018 dran. Wer die Wahl gewonnen hat und damit der Kamerakönig 2018 geworden ist. Erfahrt Ihr in diesem Artikel.
von Ümit Memisoglu am 21. November 2018

Das Ergebnis der Blindwahl für die beste Smartphone-Kamera 2018 könnt Ihr jetzt weiter unten im Artikel einsehen. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme!

2018 ist das Jahr der künstlichen Intelligenz, Machine Learning und wie auch immer jeder Hersteller seine Lösung nennt. Fakt ist, dass jeder Hersteller ein Smartphone verspricht, dass für euch alles übernimmt, sodass Ihr es einfach nur aus der Box nehmen und den Auslöser betätigen müsst und die Bilder direkt in den Sozialen Medien teilen könnt. Und das müssen sie auch versprechen, denn der Großteil der Smartphone-Nutzer nutzen Ihr Smartphone nicht anders und werden beispielsweise das Potential eines Huawei Mate 20 Pro z.B. nie ganz ausschöpfen können. In diesem Artikel konntet Ihr die beste Smartphone-Kamera 2018 wählen und damit herausfinden, wer die besten Schnappschüsse macht.

Als Bilder wurden aus einer Serie von Bildern die qualitativ besten und repräsentativsten mit thematischer Sortierung ausgewählt und ohne Eingriffe mit der vorinstallierten Kamera-App aufgenommen, also so, wie das Smartphone es für richtig hält. Alle Fotos wurden unter gleichen Bedingungen aufgenommen. Sobald sich die Lichtverhältnisse geändert haben, habe ich die Bilderserie natürlich rausgenommen. Und damit Ihr wisst, wie viel Aufwand das war: Insgesamt habe ich vier Tage damit verbracht zu Fotografieren, zu vergleichen und über 800 Fotos zu sortieren etc.

Natürlich muss man hier erwähnen, dass diese Umfrage kein allgemein gültiges Ergebnis liefert (wie das auch DxOMark z.B. definitiv nicht tut), denn zum einen basiert es auf eurem ersten Eindruck und zum anderen ist der persönliche Geschmack von Person zu Person unterschiedlich. Es ist im Grunde eine statistische Auswertung die zeigt, was der Mehrheit der Leser am besten gefällt. In dem Sinne: Viel Spaß beim beim Wählen!

Die Smartphones, die hier gegeneinander angetreten sind, sind folgende:

Sicher gibt es auch andere Smartphones, die hier reingepasst hätten. Aber wir haben uns zum auf in Deutschland erhältliche Geräte konzentriert. Ansonsten ist es natürlich schwer alle Smartphones gleichzeitig für den selben Zeitraum zu bekommen und sieben Smartphones mit sich zu tragen ohne ausgeraubt zu werden.

Ich erkläre kurz, wie das Ergebnis zustande gekommen ist: Unterteilt wurde das Ganze in verschiedene Kategorien. Um das Ergebnis zu ermitteln habe ich die Prozentzahlen der einzelnen Bilder addiert und sie durch die Anzahl der Fotos, die mit dem Gerät aufgenommen wurden, geteilt, um in jeder Kategorie ein prozentuales Ergebnis zu erhalten, die bei Addition 100% ergeben. Am Ende gibt es auch noch eine Bonusrunde. Diese gibt Bonuspunkte, die aber nicht in das Ergebnis einfließen, da das sonst das Endergebnis zu sehr positiv für gewisse Smartphones beeinflussen würde. Stattdessen wird dies als “+1 Bonuspunkt” etc angegeben, damit jeder weiß, dass man mit dem Gerät auch einige Extras bekommt.

Und nachdem Ihr in der letzten Woche zahlreich gewählt habt, präsentieren wir euch heute das Ergebnis. Die Prozentzahlen der 17 (+5 Bonus) Fotos findet Ihr natürlich im einzelnen am Ende des Artikels:

Die Beste Smartphone-Kamera 2018 – Die Platzierungen:

Platz 7 – LG G7 ThinQ

Lg G7 Thinq

Mit 5,235% (+1 Bonuspunkt für Ultraweitwinkel) kann das LG G7 ThinQ wie erwartet leider kaum überzeugen. Dafür ist das was die Kamera ausgibt leider nicht gut genug. Bei Tag sind die Fotos überschärft, während sie bei Nacht zu sehr verwaschen sind. Das LG V40 soll laut Nicole tatsächlich deutlich besser sein und wieder ein Flaggschiff-Niveau erreichen, aber leider schafft es das Gerät nicht nach Deutschland. Das V30 hatte übrigens letztes Jahr den dritten Platz erreicht und erschien ausnahmsweise auch in Deutschland. Wir hoffen, dass sich mit dem G8 etwas mehr tut.

Produktvorstellung:

Das LG G7 ThinQ ist ein schwieriges Smartphone. Während es auf dem ersten Blick eigentlich ziemlich cool zu sein scheint und einige interessante Funktionen mitbringt, ist die Kamera in vieler Hinsicht schwach. Und nicht nur das, sondern auch die eingebaute künstliche Intelligenz, Vision AI genannt, kann leider nicht viel retten. Stattdessen nennt es alles was grün ist direkt Spinat oder Brokkoli. Das einzige, was LG im Kamerabereich interessant gemacht hat ist die Ultraweitwinkelkamera und leider ist dies kein Alleinstellungsmerkmal, für ein Smartphone, dass eigentlich gut sein müsste. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Kamera in diesem Vergleich schlägt.

Kamera (hinten)16 MP, f/1.6, 30mm (weit), 1/3.1″, 1.0µm, OIS, PDAF & laser AF
16 MP, f/1.9, 16mm (ultraweit), 1/3.1″, kein AF
Kamera (vorne)8 MP, f/1.9, 26mm (weit)

Platz 6 – HTC U12 Plus

HTC U12 Plus

Mit 6,647% erreicht das HTC U12 Plus den sechsten Platz. Das Problem bei HTC ist nicht, dass die Hardware schlecht ist, sondern das Gerät meist so früh im Jahr als einziges Flaggschiff erscheint, dass man am Ende des Jahres natürlich nicht mehr richtig mithalten kann. Die Bilder sind definitiv nicht schlecht, aber es fehlt ihnen an einem Gewissen etwas, was Schnappschüsse ansprechender macht.

Produktvorstellung:

Während das HTC U11, wenn auch nur für kurze Zeit, das beste Kamera-Smartphone letztes Jahr war, schien das HTC U12 Plus gar nicht mal so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und das trotz doppelter Dualkamera, Tasten, die keine Tasten sind und einer transparenten Rückseite. Auf der Rückseite haben wir einen einfachen Weitwinkel-, sowie einen Telesensor für zweifachen Zoom. Ein wenig Potential verschenkt es vorne, denn dort finden wir zwei mal den selben Sensor für Portrait-Fotos, wo es das wahrscheinlich gar nicht gebraucht hätte, denn der Portrait-Modus ist manchmal ein wenig zickig und wie andere Hersteller das zeigen, reicht auch ein Sensor. Ein Ultraweitwinkel wäre auch hier die interessante Wahl gewesen.

Kamera (hinten)12 MP, f/1.8, 1/2.55″, 1.4µm, OIS, dual pixel PDAF & laser AF, OIS
16 MP (12 MP effektiv), f/2.6, 1.0µm, 2x optischer Zoom, AF
Kamera (vorne)8 MP, f/2.0, 1/4″, 1.12µm
8 MP, f/2.0, 1/4″, 1.12µm

Platz 5 – OnePlus 6T

OnePlus 6T

Mit 11,235% zeigt sich das OnePlus 6T als Gerät der oberen Mittelklasse bei der Kamera besonders stark. Zwar hat sich seit dem OnePlus 6 nichts getan und im genauen Detail betrachtet, gibt es noch einiges, was man verbessern könnte, aber die Schnappschüsse wirken sehr ansprechend und würden in den sozialen Medien auch super bei den Leuten ankommen.

Produktvorstellung:

Abgesehen davon, dass ich den Hype um das OnePlus 6T nicht nachvollziehen kann, da wir nach 6 Monaten, die mittlerweile eine Ewigkeit in der Smartphone-Welt sind, fast dasselbe Smartphone erhalten, ist die Kamera des OnePlus 6T definitiv nicht schlecht. Denn im Vergleich zum OnePlus 5T hat sich definitiv einiges bei der Kamera getan. Ein neuer Algorithmus, der laut OnePlus dasselbe tut, wie künstliche Intelligenz bei anderen Smartphones, aber wo man sich weigert es so zu nennen, soll hier die Qualität in vielen Bereichen verbessern. Wirkliche Unterschiede sehen wir zum guten OnePlus 6 leider nicht. Wie sich das Smartphone der oberen Mittelklasse im Vergleich schlägt und ob der “Flaggschiff-Killer” wirklich die Konkurrenz im Kamerabereich “killen” kann, sehen wir hoffentlich hier.

Kamera (hinten)16 MP, f/1.7, 25mm (weit), 1/2.6″, 1.22µm, OIS, PDAF
20 MP (16 MP effektiv), f/1.7, 25mm (weit), 1/2.8″, 1.0µm, PDAF
Kamera (vorne)16 MP, f/2.0, 25mm (weit), 1/3.1″, 1.0µm

Platz 4 – Samsung Galaxy Note 9

Mit 13,059% erreicht das Samsung Galaxy Note 9 noch super knapp hinter dem iPhone XS den vierten Platz. Es liefert konstant tolle Ergebnisse und erreicht bei einzelnen Fotos auch mal den ersten oder zweiten Platz. Es ist definitiv eine tolle Point-and-Shoot mit satten Farben und guter Schärfe und die Bilder sehen gerade im Detail betrachtet wirklich super aus.

Produktvorstellung:

Das für uns aktuell das perfekteste Smartphone, dass man derzeit bekommen kann. Perfekt heißt nicht, dass es makellos ist und in allem das beste ist, sondern für 1000 Euro UVP die meiste Flaggschiff-Hardware bietet. Und auch bei der Kamera lässt sich wenig gegen das Note 9 sagen, denn wie man es von Samsung kennt, erhält man hier eine gute Point and Shoot-Kamera, mit der jeder umgehen kann und das mit vielen Funktionen daherkommt. Neu ist vor allem auch hier die künstliche Intelligenz, die zumindest ein klein wenig dazu beiträgt ein noch besseres Bild zu schießen. Interessanter ist diese eher als Helfer in anderen Situationen. Sie sagt euch, dass die Kamera eventuell nicht sauber ist, dass das Bild unscharf sein könnte, oder dass jemand geblinzelt hat. Damit warnt es euch noch bevor es zu spät ist das Bild noch einmal aufzunehmen. Nützlich ist das allemal für Leute, die schnelle Schappschüsse machen, denn niemand will nach Hause nur um sich zu ärgern, dass die Bilder nicht schön geworden sind.

Kamera (hinten)12 MP, f/1.5-2.4, 26mm (weit), 1/2.55″, 1.4µm, dual pixel PDAF, OIS
12 MP, f/2.4, 52mm (telefoto), 1/3.4″, 1.0µm, AF, OIS, 2x optischer Zoom
Kamera (vorne)8 MP, f/1.7, 25mm (wide), 1/3.6″, 1.22µm, AF

Platz 3 – iPhone Xs / iPhone Xs Max

Apple iPhone XS Max

Mit 13,176% erreicht das iPhone XS / XS Max den dritten Platz. Das hat es sich auch verdient, denn im Vergleich zum letzten Jahr hat man wohl ein wenig am Algorithmus gearbeitet. Mittlerweile sind die Farben besser und auch die Performance im Low-Light kann sich sehen lassen.

Produktvorstellung:

An dieser Stelle erstmal einen großen Dank an Notebooksbilliger.de, die uns das iPhone XS für diesen Bericht geliehen haben. Dort könnt ihr natürlich nicht nur Notebooks, sondern auch das iPhone XS, sowie andere Smartphones bestellen.

Das iPhone XS ist ein Smartphone, was sich im Vergleich zum iPhone X nicht wirklich neu anfühlt, denn auf dem ersten Blick wird man nur geringe Unterschiede feststellen können. Wo man aber ein Upgrade erkennen kann, ist die Kamera. Ja, man hat sich bei einigen Jahre alten Smartphones bedient und deren Features als bahnbrechende Neuerfindungen angekündigt, aber abgesehen davon liefert die Kamera gute Ergebnisse und es ist sichtbar besser als das iPhone X. Hier soll die Neural Engine mithilfe von künstlicher Intelligenz helfen schöne Fotos bei Tag und bei Nacht aufzunehmen.

Kamera (hinten)12 MP, f/1.8, 26mm (weit), 1/2.55″, 1.4µm, OIS, PDAF
12 MP, f/2.4, 52mm (telefoto), 1/3.4″, 1.0µm, OIS, PDAF, 2x optischer Zoom
Kamera (vorne)7 MP, f/2.2, 32mm (standart)

Platz 2 – Huawei Mate 20 Pro

Huawei Mate 20 Pro Hands on

Mit 17,412% (+4 Bonuspunkte mit Ultraweitwinkel, Macro-Modus, Dreifachzoom und Fünffachzoom) erreicht das Huawei Mate 20 Pro den verdienten zweiten Platz und das recht deutlich. Im Vergleich zum Huawei Mate 10 Pro im letzten Jahr, welches den letzten Platz “eroberte”, ist das ein riesengroßer Sprung, der mit dem Huawei P20 Pro begonnen hat und definitiv Respekt verdient. Man könnte es tatsächlich als den “größten Gewinner” unter allen Teilnehmern bezeichnen. Mit der hervorragenden Qualität und den Extras, die das Huawei Mate 20 Pro für professionellere Fotografen bietet, ist es das aktuell beste Kamerasmartphone auf dem Markt, aber bei Schnappschüssen muss es sich dieses Jahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Wenn es so weiter geht, muss sich der Nachfolger des ersten Platzes im nächsten Jahr warm anziehen.

Produktvorstellung:

Nachdem ich leider von dem Mate 10 Pro etwas enttäuscht war, ist aktuell das Mate 20 Pro, welches ich als Daily Driver nutze genauso wie das Huawei P20 Pro eines meiner Favoriten wenn es um Fotos geht, denn auch wenn die Automatik-Schnappschüsse bei anderen Smartphones manchmal besser aussehen können, kann man als jemand, der sich mit Kameras und Fotografie auskennt, extrem viel aus der Triple-Kamera rausholen. Zudem hält der Akku unter den genannten Flaggschiffen bisher deutlich am längsten was für mehr Zeit fürs Fotografieren und Bearbeiten sorgt.

Neben dem 40 MP Farbsensor und dem 8 MP Sensor mit dreifachem Zoom, haben wir jetzt statt der Monochrom-Kamera einen 20 MP Ultraweitwinkel, der den 8 MP Sensor von LG alt aussehen lässt und das auch nur, weil LG sein top Feature ein wenig zu vernachlässigen scheint. Die Master AI ist hier im Automatikmodus euer Helfer und nimmt nicht nur tolle Fotos bei Nacht, sondern auch schöne Bilder mit fünffachem Zoom mit wenig Verlusten auf. Hybrid-Zoom nennt sich das und funktioniert tatsächlich super gut.

Kamera (hinten)40 MP, f/1.8, 27mm (weit), 1/1.7″, PDAF/Laser AF
20 MP, f/2.2, 16mm (ultraweit), 1/2.7″, PDAF/Laser AF
8 MP, f/2.4, 80mm (telefoto), 1/4″, 3x optischer zoom, OIS, PDAF/Laser AF
Kamera (vorne)24 MP, f/2.0, 26mm (weit)

Platz 1 – Google Pixel 3 / Pixel 3 XL

Google Pixel 3 XL

Mit 33,176% (+1 Bonuspunkt für Ultraweitwinkel-Frontkamera) ist das Google Pixel 3 / Google Pixel 3 XL, wie auch nicht anders erwartet, mit deutlichem Vorsprung der Kamerakönig des Jahres 2018. Es ist wirklich erstaunlich zu sehen, dass das Pixel jetzt zum zweiten mal so deutlich vorne liegt. Aufgrund der perfekt für Schnappschüsse optimierten Software ist es die idiotensicherste Smartphonekamera, sodass gefühlt alles gut aussieht, was man fotografiert. Klar, im manuellen Modus mit RAW-Dateien wird ein Huawei Mate 20 Pro deutlich bessere Ergebnisse Ergebnisse für Profis liefern, aber für den normalen Konsumenten, der eben nur Schnappschüsse macht und die Fotos mit Freunden teilt, ist die Kamera des Google Pixel 3 XL ein Traum. Sowohl vorne als auch hinten. Mein Traumsmartphone wäre tatsächlich eine Fusion aus dem Huawei Mate 20 Pro und dem Pixel 3 XL. Sehr gespannt bin ich nächstes Jahr auf den möglichen Konkurrenzkampf zwischen Google und Huawei und ob das Pixel 4 weiterhin so deutlich vorne sein wird.

Produktvorstellung:

Wie auch der Kamerakönig, das Google Pixel 2 und 2 XL, kommen die Nachfolger wieder mit einer einzelnen Kamera aus. Zumindest auf der Rückseite, denn Vorne finden wir diesmal zwei Kameras: Ein normaler Weitwinkelsensor und ein Ultraweitwinkelsensor. Trotz einem einzigen Sensor fehlt es dem Google Pixel 3 kaum an Funktionen, denn Machine Learning ist hier das Schlüsselwort. Dank der Leistung des Pixel Visual Core entstehen so tolle Bilder, wo man sie gar nicht erwartet, weshalb man sich fragt? Wieso braucht man überhaupt mehr Kameras, wenn Software wirklich alles ist. Neu ist hier der 5-6 fache Zoom mit weniger Qualitätsverlust und ein besserer Algorithmus für Aufnahmen im Low-Light. Eine Dualkamera würde ich mir für das Pixel 4 / Pixel 4 XL dennoch wünschen, denn ein Ultraweitwinkel wäre hier eine Bereicherung und das lässt sich leider nicht mit Software ergänzen.

Kamera (hinten)12.2 MP, f/1.8, 28mm (weit), 1/2.55″, 1.4 µm, OIS, dual pixel PDAF
Kamera (vorne)8 MP, f/1.8, 28mm (weit), PDAF
8 MP, f/2.2, 19mm (ultraweit), kein AF

Ihr habt gewählt: Das sind die Ergebnisse

Die Wahl ist zwar schon vorbei, aber Ihr könnt euch gerne die Fotos und die Ergebnisse im einzelnen nochmal genauer anschauen.

Fangen wir an mit Tageslichtfotos, also die Kategorie, die jedes Flaggschiff (eigentlich) gut beherrschen sollte.

Natürlich hat jetzt jedes Smartphone, außer das Google Pixel 3 / Pixel 3 XL, einen Telesensor und damit sind qualitativ gute Bilder aus der Entfernung möglich. Die Sensoren weichen jedoch oft ein wenig Qualitativ vom Hauptsensor ab. Das Huawei Mate 20 Pro hat hier als einziger jedoch statt einem zweifachen Zoom, einen Dreifachzoom. Das nehme ich mal als Bonuspunkt auf. In diesem Vergleich muss jedoch jeder mit dem Zweifachzoom bei Tag und Nacht antreten.

Hiermit gehen wir zu Low Light Fotos über, denn Nachtfotos sind mittlerweile ein großes Thema und nachdem das Huawei P20 Pro die Konkurrenz weit hinter sich gelassen hatte, möchte die Konkurrenz natürlich aufholen. Echte Nachtmodi haben aktuell das Huawei Mate 20 Pro, das Google Pixel 3 und das OnePlus 6T. Diese werden automatisch aktiviert, sobald es dunkel ist.

Der Portrait-Modus der Hauptkamera:
Es ist schwierig dauernd dasselbe Gesicht zu machen, aber trotzdem sieht jedes Bild hier deutlich anders aus. Ein Smartphone wollte jedoch manchmal nicht den Bokeh aktivieren, egal was ich versucht habe.

Und natürlich hier einmal die Selfie Kamera ohne Portrait-Modus:

Und Portrait-Selfies, wo sich einige Kameras wieder manchmal geweigert haben aus dem Bild ein Portrait-Foto zu machen.

Natürlich funktioniert der Bokeh-Effekt auch bei Objekten. Hier hat sich seit letztem Jahr schon einiges verbessert. Beachtet aber, dass gerade bei kleinen Objekten die Kameras individuelle Distanzen einhalten müssen, damit der Bokeh-Modus eingerechnet wird. Deshalb und wegen unterschiedlichen Brennweiten sehen die Bilder auch hier unterschiedlich aus.

Bonusrunde

Das Ergebnis der Bonusrunde wurde nicht in das Gesamtergebnis eingerechnet, denn das wäre etwas unfair, aber zur Vollständigkeit muss das natürlich erwähnt werden, damit der Leser, bzw. Ihr wisst, was ihr als Extras dazubekommt, wenn Ihr das Gerät kauft.

Das Google Pixel 3 XL und das Huawei Mate 20 Pro beim 5 Fach Zoom:

Das Huawei Mate 20 Pro und das LG G7 ThinQ mit meinem Lieblingsfeature: Dem Ultraweitwinkel.

Das Google Pixel 3 XL erhält nochmal einen Bonuspunkt, da es als einziger eine Ultraweit-Selfiekamera bietet, die sogar auch nochmal den Portrait-Modus unterstützt.

Das waren alle Bilder. Vielen Dank dass Ihr zahlreich abgestimmt habt. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Nicht so sehr auf die Arbeit, die damit verbunden ist, aber mehr auf das Ergebnis, denn es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich der Smartphone-Markt im Kamerabereich entwickelt. Was haltet Ihr von den Ergebnissen? Schreibt es gerne in die Kommentare.