Screenshot von Regierungssprecher Steffen Seibert

Die Bundesregierung auf Facebook: Vom souveränen Umgang mit Trollen

Die Bundesregierung ist seit einigen Monaten offiziell auf Facebook unterwegs. Vielen Kritikern zum Trotz, die dieses Unterfangen von Anfang an als zum Scheitern verurteilt abgetan haben, verkauft man sich auf dem Social Network richtig gut. Jetzt hat man sich sogar ganz offiziell von Regierungsseite in einem Video über Trolle auf der Seite geäußert.

Auf Facebook (oder generell im Netz, wo viele Menschen aufeinander treffen) gehört es schon fast zum guten Ton: Probiert jemand was Neues aus, dann wird es erst mal von ganzen Troll-Heerscharen klein- oder schlechtgeredet. Das passiert natürlich erst recht, wenn „die da oben“ – in diesem Fall unsere Regierung – so einen Anlauf unternehmen. Vor einigen Monaten ist unsere Bundesregierung nämlich mit einer offiziellen Facebook-Seite an den Start gegangen und logischerweise gab es von Anfang an Kritik und Häme.

Für mein Empfinden machen die Menschen, die die Seite betreuen, aber eine richtig gute Arbeit, die dummen Troll-Sprüche reißen aber dennoch nicht ab. Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich nun in einem Facebook-Video zu Wort gemeldet, geht da auf einige Anfragen ein, die es auf Facebook an die Regierung gab, aber er äußerte sich auch ganz explizit zu den ewigen Nörglern und zu den Trollen.

Der Regierungssprecher lässt ausrichten, dass Flash aktiviert sein muss, um das Video abspielen zu können.

Ich hab wahrlich so manchen Kritikpunkt im Kopf, wenn ich an unsere Regierung denke, kann dennoch nicht im Ansatz verstehen, in welcher Art und Weise sich Menschen – oftmals unter echtem Namen – dort zu Wort melden. Umso bemerkenswerter ist es, wie klar Seibert sich zu dem Thema äußert und wie souverän dieses Problem behandelt wird. Wie gesagt: Ich bin sicher nicht immer auf Kurs mit unseren Regierenden, aber der Umgang mit den Bürgern (unabhängig davon, ob sie Interessierte oder Trolle sind) auf Facebook beeindruckt mich absolut – gerne mehr davon! Etwa sechseinhalb Minuten geht das Video der Bundesregierung – Zeit, die ihr euch dringend nehmen solltet!