Digitocks: Smartwatch-Konzept zur digitalen Entschleunigung

Digitocks verfolgt – ähnlich wie das E-Strap von Montblanc – den Weg jede traditionelle Uhr zu einer Smartwatch zu machen. Wobei Montblanc allerdings ein Display an das Armband tackert, da geht Digitocks den subtileren Weg und fügt nur eine Scheibe mit Vibrationsmechanismus hinzu. Diese wird unauffällig unter dem Uhrenboden angebracht und ist damit praktisch nicht sichtbar. Verbinden tut sie sich via Bluetooth, also wie wir es auch von normalen Smartwatches gewohnt sind. Kommuniziert wird dann ebenfalls wie üblich mit einer eigenständigen App.

Das Ziel ist es mit der zugehörigen App die Benachrichtigungen so genau und detailliert zu konfigurieren, damit nur die für einen wichtigen Nachrichten durchkommen. So soll die App sogar Mails nach Schlüsselwörtern durchsuchen können, damit nur für ein festgelegtes Profil der Eingang einer Mail über die Vibration weitergegeben werden kann. Philosophisch gesehen ist das Ziel also eindeutig Entschleunigung. Das Smartphone soll in der Tasche bleiben und nur die wirklich wichtigen Informationen sollen einen zum rausholen animieren. Der Name Digitocks setzt sich entsprechend aus den Wörtern Digital und Detox (entgiften) in Kombination mit dem Wort Tock (wie eine tickende Uhr) zusammen.

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Ob die Nutzer nun wirklich eine digitale Entschleunigung wollen und annehmen, das muss sich noch zeigen. Digitocs ist nämlich auch noch keine Realität, sondern bisher „nur“ als Konzept im Wettbewerb „Pitch to Rich“ von Virgin Media eingereicht worden. Auf der Webseite kann entsprechend abgestimmt werden und die 10 besten Konzepte werden sich dann mehr als 1.000.000 Pfund teilen und ihr Projekt umsetzen.