Dring Smartcane – der smarte Spazierstock für Senioren im Hands on-Video

Ein smarter Spazierstock - auf die Idee muss man erst mal kommen. Die Franzosen von "Dring" hatten diese Idee und stellten uns bei der CES ihren Smartcane vor. 

Wir haben uns ja daran gewöhnt, dass jedes Gerät, jeder Gegenstand und jedes Gefährt Internet bekommt und auf irgendeine Art „smart“ wird. In all den Jahren ist mir dabei ein smarter Gehstock aber noch nicht untergekommen. Aus Frankreich kommt mit Dring ein Unternehmen, welches so einen Stock jedenfalls anbietet.

Den haben sie auch mit zur CES gebracht, so dass man sich das Teil dort vor Ort auch mal anschauen konnte. Nicole hat das für uns getan und ich muss sagen, die Idee ist tatsächlich gar nicht so dämlich. Man ist geneigt, da vielleicht erst einen dummen Spruch zu bringen, wie man das öfters mal leichtfertig tut, wenn man über ein skurriles Gadget berichtet, aber ich denke schon, dass so ein Stock eine Nische bzw. einen Markt findet.

Was kann der Stock? Er ist mit Sensoren ausgestattet – Accelerometer und Gyroskop, außerdem ist auch GPS integriert. Die künstliche Intelligenz erlernt mit der Zeit die Gewohnheiten seines Trägers, wobei die Franzosen hier natürlich ältere Herrschaften als Zielgruppe im Blick haben. Weicht der Spaziergänger nun zu deutlich von seinen Gewohnheiten ab (bewegt sich ungewohnt lange nicht mehr zum Beispiel) oder wird ein Zwischenfall wie ein Sturz registriert, gibt es einen Alarm.

Das sieht in der Praxis so aus, dass ein Betreuer oder eine Pflegeperson einen Anruf, eine SMS oder eine Mail bekommt, gegebenenfalls dank GPS auch die Daten, wo sich die betroffene Person gerade aufhält. Falls die Runde durch den Park also nicht so ausgeht, wie man sich das vorgestellt hat, wird direkt für Hilfe gesorgt. Interessante Idee also, die im Healthcare-Bereich absolut ihre Berechtigung hat.