Drohnen-Racing im 3D-Parcours: Keine Chance ohne FPV

Die gerne unter dem Begriff “Drohne” zusammen gefassten ferngesteuerten Fluggeräte, allen voran die Multicopter, erfreuen sich ja recht großer Beliebtheit zur Zeit. Da liegt der Gedanke, mal ein Rennen gegeneinander zu fliegen, natürlich nah. Die Gruppe der Copter-Freunde, deren Racing-Event uns die BBC in einem Video vorstellt, ist da aber schon ein, zwei Schritte weiter.

Dreidimensionaler Drohnen-Parcours

Wer schon einmal so ein RedBull Flugzeug Rennen gesehen hat, bei dem die kleinen Einsitzer durch Hindernisse bugsieren, kann sich sicher am ehesten vorstellen, was eine “3D Strecke” meint. Tore, Stangen und andere Aufbauten werden in der Regel am Boden befestigt, weswegen das Rennen insgesamt noch in Bodennähe stattfindet, aber dennoch unterschiedliche Höhenlagen durchflogen werden müssen.

Bei der Veranstaltung in der Nähe von Los Angeles war natürlich alles ein wenig kleiner, aber nicht weniger engagiert. Jedes Fluggerät stellt sozusagen auch seinen eigenen kleinen Rennstall dar, denn die Rahmen der Multicopter sind in der Regel komplett selbst gebaut, während Motoren – ganz wie in der Formel 1 ;) – zugekauft werden.

droneman

Keine Chance ohne FPV

Wie man sieht, gehen die Beteiligten das Ganze mit dem nötigen sportlichen Ehrgeiz an und haben daher schnell erkannt, dass man am besten aus der Ego-, also der Piloten-Perspektive fliegen kann. Die genutzten Videobrillen geben zwar “nur” ein TV-Signal wieder, weshalb es nicht zu größeren Latenzen kommt. Die Sicht bedarf aber etwas Erfahrung, berichtet am Ende der Sieger des Wochenendes.

Insbesondere das Abschätzen von Höhen und Entfernungen sei schwierig, ebenso, dass man die Geschwindigkeit und Abstände nicht so gut einschätzen könne. Vielleicht sollte man, so der Eindruck beim Blick der TV-Kamera durch seine Brille, auch wenigstens auf eine Fischaugenlinse verzichten.