DVB-T2: Streaming-TV, die bessere Alternative *Die Gewinner stehen fest*

Nächste Woche verändert sich die TV-Landschaft - wenn nämlich das DVB-T-Signal abgestellt und auf DVB-T2 umgestellt wird. Wir sagen euch, was ihr wissen und beachten müsst, falls ihr betroffen seid - und erklären auch, wieso TV-Streaming - zum Beispiel über Zattoo - für unseren Geschmack die bessere Alternative ist. Dazu verlosen wir fünf Chromecast von Google inklusive sechs Monate Premium-Zugang zu Zattoo HiQ.

Update vom 03. April 2017:

So, die Umstellung ist erfolgt, scheinbar haben alle die Abschaltung von DVB-T heil überstanden und viel wichtiger: Wir haben unsere Gewinner ausgelost für unser Gewinnspiel. Zattoo hat mir die Codes geschickt für die 6 Monate Zattoo HiQ, die die Ausgelosten genießen dürfen und auch die Chromecasts sind auf dem Weg zu mir. Ich schick die noch in dieser Woche raus an die Gewinner und je nach Tagesform werde ich entweder Bonbons, Verpackungsmüll oder eine Duftnote meines Lieblings-Parfüms mit auf den Weg schicken ;) Okay, vielleicht lasse ich das mit dem Parfüm – unsere fünf Gewinner sind irgendwie eh alle männlich.

Freuen dürfen sich Gerd, Fabian, Gerhard, Pascal und Gavin – ihr wurdet bereits per Email benachrichtigt, herzlichen Glückwunsch! Sollte sich jemand mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass ich ihm den Preis sende (oder gar nicht erst antworten in den nächsten Tagen), losen wir einfach einen weiteren Gewinner aus. Wer dieses Mal kein Glück hatte: Kopf nicht hängen lassen, ihr Lieben. Vielleicht klappt es dann beim nächsten mal.

Ich bedanke mich jedenfalls nochmal recht herzlich für eure rege Teilnahme und selbstverständlich auch bei den Menschen von Zattoo, die die Preise zur Verfügung gestellt haben! 03

Update vom 28. März 2017:

Wie uns die Werbung der letzten Tage und Wochen klar gemacht hat, könnten viele Bildschirme schwarz bleiben aber morgen früh – nämlich für alle, die über den alten DVB-T-Standard terrestrisches Fernsehen geschaut haben. Grund genug für uns, nochmal drauf hinzuweisen, dass Zattoo anlässlich der Umstellung auf DVB-T2 für fünf Mobile Geeks-Leser und für je ein halbes Jahr einen Premium-Account raushaut auf seiner TV-Plattform. Zusätzlich erhält jeder Gewinner auch noch einen Google Chromecast, so dass ihr bestens ausgestattet seid, wenn DVB-T ab heute Nacht Geschichte ist.

Bis Mitternacht könnt ihr immer noch teilnehmen, ein Kommentar unter diesem Artikel ist alles, was ihr dazu tun müsst – natürlich in Kombination mit einer gültigen Email-Adresse, über die wir euch erreichen können. Ein paar Stunden bleiben euch also noch – viel Glück an alle, die bereits mitgemacht haben und bis heute Nacht noch teilnehmen werden!

Original-Artikel vom 20. März 2017:

Vermutlich seid ihr auch entweder über Artikel gestolpert, die euch drauf aufmerksam machen oder habt entsprechende Hinweise der TV-Sender selbst gesehen: Nächste Woche ist es soweit und DVB-T wird abgestellt. Es erfolgt die Umstellung auf DVB-T2, was gleichzeitig einhergeht mit einer signifikanten Verbesserung der Qualität, die empfangen werden kann.

Falls ihr Fragen dazu habt – wer ist betroffen, was genau ändert sich, welche Alternativen bieten sich an – dann lest weiter, denn in der Folge wollen wir diese Fragen abarbeiten und möglichst umfassend für euch beantworten. Vor allem wollen wir dabei darauf eingehen, ob ihr überhaupt den Schritt zu DVB-T2 machen müsst, oder ob nicht das Streaming als Alternative die bessere Wahl ist. Die TV-Streaming-Experten von Zattoo hauen aus diesem Anlass 5 Chromecast-Sticks inklusive 6 Monate Zattoo Premium raus, so dass ihr bestenfalls nicht nur umfassend informiert werdet, sondern mit ein bisschen Glück auch noch was abgreifen könnt. Also lasst uns loslegen:

Wer ist eigentlich betroffen, was ist DVB-T und was passiert am 29. März?

Beschäftigen wir uns erst mal mit den Grundlagen, damit wir wissen, worüber wir überhaupt reden. „DVB“ steht für den Übertragungs-Standard „Digital Video Broadcasting“, das „T“ steht für terrestrisch, also für den Empfang über eine Antenne. Betroffen sind also lediglich die Haushalte, die eben über solche Antennen TV empfangen. In der Praxis trifft das oft auf Haushalte zu, die zwar auch via Kabel oder Satellit TV empfangen, aber in anderen Räumlichkeiten als dem Wohnzimmer – Schlafzimmer oder Küche zum Beispiel – ebenfalls und unkompliziert fernsehen, ohne lange Kabel verlegen zu wollen. Insgesamt 7,4 Millionen Haushalte sollen betroffen sein, allerdings dürfte es sich bei vielen davon um welche handeln, wo das terrestrische Fernsehen eben nur eine zusätzliche Lösung darstellt wie eben beschrieben.

Empfangt ihr also eure Fernsehsender ausschließlich über Kabel oder Satellit bzw. über das Internet, dann seid ihr von dieser Umstellung, die am 29. März erfolgen wird, nicht betroffen. Wer allerdings via DVB-T schaut, wird womöglich im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre glotzen an diesem Tag, sofern er sich nicht um Alternativen bemüht hat.

Bevor wir darüber reden, was ihr tun müsst, um DVB-T2 zu empfangen, bzw. ob ihr neue Hardware anschaffen müsst, lohnt es sich also, erst einmal darauf zu schauen, welche Unterschiede zwischen den Standards bestehen – und ob ihr auf dieser Grundlage überhaupt zu DVB-T2 wechseln wollt, oder über andere Alternativen nachdenkt. Zattoo hat die Unterschiede sehr übersichtlich aufgelistet:

DVB-TDVB-T2
SIGNALQUALITÄTSD (Standard Definition) MPEG-2HD (High Definition) HEVC (H.265) Codec
EMPFANGSGERÄTEIn meisten Flachbildfernsehern enthaltenNur in neusten Flachbildfernsehern enthalten (2015 / 2016 Modelle)
neue DVB-T2 Receiver mit DVB-T2 Logo und Freenet TV Logo für Privatsender
SENDERANZAHLstark abhängig von Region maximal ca 30ca. 40
PRIVATSENDERin vielen Regionen frei empfangbarin allen Regionen verschlüsselt
KOSTENÖffentlich-rechtliche und private Sender kostenlosÖffentlich-Rechtliche Sender kostenlos, Privatsender 69,- Euro pro Jahr pro Empfangsgerät
AUFNAHMENDigitale Videorekorder-Funktion im Receiver oder TV (über USB-Stick/-Festplatte) ohne RestriktionenÖffentlich-Rechtliche Sender über Digitale Videorekorder-Funktionen im Receiver oder TV (über USB-Stick/-Festplatte) ohne Restriktionen
Privatsender nur mit speziellen Receivern. Restriktionen wie Aufnahme- oder Vorspulsperren abhängig von Sendung und/oder Sendergruppe

Falls ihr übrigens gar nicht wisst, wie exakt die TV-Bilder bei euch ins Haus geschneit kommen: Keine Panik, denn bei der ARD oder auch RTL braucht ihr nur im Videotext nachschauen. Wer die Seite 199 aufruft, wird dort lesen können, über welche Technologie er fernsieht und ob er jetzt handeln muss.

So empfangt ihr DVB-T2

Erfreulich ist, dass die Qualität mit dem neuen Standard deutlich aufgebohrt wird und ihr Sender in HD empfangen könnt. Damit ihr die aber sehen könnt, braucht ihr die entsprechenden Gerätschaften. Das bedeutet, ihr braucht entweder einen DVB-T2-tauglichen Fernseher, was nur auf die neueren Geräte zutrifft, oder einen entsprechenden DVB-T2-Receiver mit integriertem CI+ Modul. Letzteres benötigt ihr, wenn ihr auch die privaten Sender wie RTL oder Pro7 empfangen wollt, die auf DVB-T2 nur noch verschlüsselt zu empfangen sind. Alternativ zum CI+ Modul könnt ihr auch Receiver mit kartenlosem Irdeto-Zugangssystem fürs Freenet TV erwerben, auf dem ihr euch die verschlüsselten Kanäle gegen Gebühr freischalten lassen könnt. 

Die Alternative dazu ist es, sich direkt einen Fernseher mit integriertem Receiver zu besorgen. Für beide Varianten gilt aber, dass ihr drauf achtet, was ihr dann tatsächlich sehen wollt: Reichen euch die öffentlich-rechtlichen Sender, müsst ihr auf das grüne DVB-T2 Logo achten, sollen es auch die privaten sein, haltet Ausschau nach dem Freenet TV-Logo.

Kosten und verfügbare Sender

Mittlerweile steigt erfreulicherweise die Zahl der kompatiblen Fernseher und Receiver an, so dass ihr beim Technik-Händler eures Vertrauens auf eine recht breite Auswahl treffen solltet. An Kosten kommen da natürlich die auf euch zu, die ihr zur Anschaffung des entsprechenden Fernsehers zu tragen habt, alternativ die Kosten für die Set-Top-Box, wobei ihr bei letzteren mit etwa 70-80 Euro rechnen müsst. Die Gutschein-Codes werdet ihr auch beim Händler bekommen, natürlich aber auch online, zum Beispiel via freenet.tv.

Wer nun auch noch die privaten Sender entschlüsselt haben möchte, muss ab Juli (die ersten drei Monate lang könnt ihr sie noch frei empfangen) über einen Voucher die Sender freischalten lassen. Für den werden jährlich 69 Euro fällig. Ganz wichtig: Diese 69 Euro zählen pro Gerät! Wollt ihr Freenet TV auf mehreren Geräten empfangen, zahlt ihr auch für jedes erneut diese 69 Euro. In dieser Übersicht seht ihr nun, was ihr jeweils geboten bekommt, wenn ihr die Technologie kostenlos oder eben inklusive jährlichen 69-Euro-Beitrag nutzt:

Falls ihr nun überlegt, euch DVB-T2 anzuschaffen, solltet ihr erst noch checken, wie es um die Verfügbarkeit bei euch tatsächlich bestellt ist. Denn das Netz ist nicht so gut ausgebaut, dass ihr überall gleich einfach über eine Zimmerantenne in den Genuss kommt. Wenn ihr hier vorbeischaut, könnt ihr checken, ob DVB-T2 bei euch verfügbar ist, welche Antenne notwendig ist und auch, welche regionalen Sender zu empfangen sind.

Welche Alternativen gibt es im Internet zu DVB-T2?

Ihr seid betroffen von der DVB-T-Abschaltung und wollt auch weiter Fernsehen empfangen können? Dann ist die oben lang und breit beschriebene DVB-T2-Technologie ein Weg, aber nicht der einzige – und vielleicht nicht mal der beste. Internet sei Dank haben wir auch noch andere Möglichkeiten an der Hand. Neben den klassischen Alternativen – Kabel und Satellit – könnt ihr nämlich ebenso per IPTV in den Genuss unzähliger Programme gelangen. Haken an IPTV-Angeboten wie zum Beispiel EntertainTV der Telekom: Ihr seid an den Provider gebunden, braucht bestimmte Hardware und zahlt monatlich eine Menge Geld dafür – ab 50 Euro insgesamt werdet ihr monatlich investieren müssen.

Lesenswert: Mit IPTV & Android TV über 400 Sender mit EPG empfangen

IPTV

IPTV kann dafür aber mit einigen TV-Premium-Funktionen aufwarten. Sendungen können per Timeshift-Funktion mit den Receivern aufgenommen, pausiert und später weitergeschaut werden. Außerdem könnt ihr in noch laufende Sendungen von Anfang an einsteigen und manche Sendungen sogar noch bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung abrufen. Dabei habt ihr Zugriff auf etwa 20-30 HD-Sender, insgesamt kommt ihr auf über 70 empfangbare Sender.

TV-Streaming

Wem das zu teuer ist, aber dennoch plant, über das Internet schauen zu wollen, der kann anstelle von IPTV auf das TV-Streaming ausweichen. Auch das dürfte den meisten von euch ein Begriff sein. Streaming bietet einige Vorteile gegenüber den anderen Empfangsarten: Es ist günstig, es gibt ein sehr vielfältiges Programm, ihr könnt auch mobil auf Smartphone, Tablet oder Notebook fernsehen und nicht zuletzt reicht ein einziger Account, um auf jedem beliebigen Endgerät fernzusehen.

Darüber hinaus könnt ihr jederzeit wieder kurzfristig kündigen, müsst nicht zusätzliche Hardware anschaffen, sondern nutzt die Angebote wie Magine, waipu.tv oder Zattoo einfach auf dem Notebook oder per entsprechender App auf eurem Smart-TV, per Apple TV, Chromecast oder auch dem Amazon Fire TV (Stick). Dabei bieten die genannten Anbieter euch die Möglichkeit, sowohl die öffentlich-rechtlichen Sender als auch die privaten zu empfangen, je nach Tarif empfangt ihr die Programme zudem in HD.

Bei Zattoo habt ihr den Vorteil, dass ihr viele Sender auch komplett kostenlos streamen könnt, dafür müsst ihr aber dann auch ein paar Abstriche hinnehmen: Beim Programmwechsel wird Werbung eingeblendet, außerdem wird das kostenlose Angebot in SD-Auflösung (bis auf sechs Sender, die in HD ausgestrahlt werden) gestreamt – aber ihr kennt das ja mit geschenkten Gäulen.

Beim IPTV sprachen wir von verschiedenen Komfort-Funktionen, die leider beim normalen Streaming-TV abgespeckter daherkommen. Aber auch hier entwickelt sich die Technik voran, so dass wir bei beispielsweise bei Zattoo in deren Premium-Tarif Zattoo HiQ nicht nur über eine große Sender-Vielfalt (90 Sender, 35 davon in HD) verfügen, sondern bei einigen Sendern (z.B. ARD, ZDF, RTL) auch die Restart-Funktion nutzen können. Es gibt – ebenfalls nur für einige Sender bislang – die Möglichkeit, bis zu sieben Tage lang Inhalte aufzurufen und On Demand-Inhalte sind ebenfalls verfügbar. All das bietet man euch im HiQ-Tarif, der monatlich 9,99 Euro kostet bzw. 99,99 Euro einmalig im Jahr.

Das sind unterm Strich dreißig Euro mehr als ihr bei DVB-T2 allein für die Entschlüsselung der privaten Sender investiert. Dafür bekommt ihr aber auch mehr Sender, mehr Funktionen und könnt überall und jederzeit schauen, wie ihr lustig seid – also eben auch unterwegs auf dem Smartphone, wenn die Internetverbindung das hergibt. Apropos Internet: Wenn ihr zuhause via Internet fernsehen wollt, dann wäre eine Leitung mit mindestens 16.000 kbit/s schon Voraussetzung, damit ihr auch wirklich in optimaler Qualität streamen könnt.

Bei Magine könnt ihr übrigens schon günstiger – für 6,99 Euro monatlich – einsteigen, bekommt dann aber auch weniger Sender geboten als bei Zattoo, empfangt weniger Sender in HD und verzichtet auf zusätzliche Features wie Restart. Für eine Sender-Flut wie bei Zattoo gibt es aber auch hier einen Premium-Tarif, der euch dann allerdings auch 12 Euro monatlich kostet.

Zattoo HiQ angetestet

Ich persönlich konnte im Vorfeld den HiQ-Tarif von Zattoo nutzen, der mir vom Unternehmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Ich weiß gar nicht, seit wie vielen Jahren ich mittlerweile Zattoo nutze, definitiv war es das allererste Streaming-Angebot, welches ich online genutzt habe. Ich glaube sogar, dass ich schon vor über zehn Jahren mit dabei war, als anlässlich der WM 2006 das HD-Angebot für ganz kleines Geld getestet werden konnte.

Seitdem hat sich natürlich viel getan: Vor allem habt ihr natürlich eine ganz andere Sender-Vielfalt. Wie bereits erwähnt sind es im HiQ-Tarif 90 Sender, von denen ihr 35 in HD empfangen könnt. Beim kostenlosen Angebot fehlen euch die privaten Sender wie RTL, Sat.1 und ProSieben, außerdem drückt man euch beim Stream, der bis auf sechs Sender nicht in HD ausgestrahlt wird, jeweils beim Umschalten einen Werbespot aufs Auge.

Bei HiQ fällt die Werbung natürlich weg. Ihr habt bei Zattoo nicht nur massig Sender zur Verfügung, sondern auch ähnlich viele Möglichkeiten, auf welcher Hardware ihr euer TV-Programm empfangt. Es gibt unzählige Apps für Fire TV, Chromecast, Apple TV, aber auch für viele verschiedene Smart-TVs, Spielkonsolen und könnt Zattoo darüber hinaus selbstverständlich auch einfach im Browser schauen.

Screenshot aus dem Zattoo-Programm auf dem Notebook

Das klappt erfreulicherweise sehr gut, egal ob ihr nun im Browser oder per App streamt. Getestet habe ich das sowohl auf meinem Notebook als auch auf dem Amazon Fire TV-Stick. Gegenüber meinem Satellitenempfang ist der Stream minimal verzögert, läuft aber jederzeit flüssig. Das klappt übrigens auch, wenn ich auf meinem Fernseher via Zattoo ein Programm streame und über das Notebook ein anderes.

Die Bedienung per Fire TV Stick ist dabei denkbar einfach: Tippt ihr auf der Fernbedienung auf dem Bedienungs-Circle nach oben oder unten, wechselt ihr durch die verschiedenen Sender. Drückt ihr nach links, ruft ihr das Zattoo-Menü auf, wo ihr das Programm aufrufen könnt, euch eine Senderliste anzeigen lasst oder in die Einstellungen wechselt. Tippt ihr auf den rechten Rand des Kreises, ruft ihr weitere Infos zur laufenden Sendung auf.

Im Browser habt ihr all diese Möglichkeiten natürlich auch, könnt also auch hier jederzeit in die Programmübersicht wechseln, Infos zur Show anzeigen lassen etc. Bei den Sendern, bei denen es verfügbar ist, könnt ihr bis zu sieben Tage lang bereits gelaufene Sendungen aufrufen oder auch während einer laufenden Sendung an den Start switchen. Das klappt nicht immer ganz punktgenau, so dass ihr schon mal ein, zwei Minuten vorspulen müsst, um zum Start der Sendung zu gelangen, aber das sollte nun wahrlich kein Problem sein.

Wer mag, kann auch Untertitel einblenden, außerdem habt ihr die Möglichkeit, Senderlisten anzulegen, um euer TV-Erlebnis noch ein wenig angenehmer zu gestalten. Eine ordentliche DSL-Leitung vorausgesetzt ist Zattoo daher absolut eine Alternative zum TV-Genuss auf den klassischen Kanälen via Satellit und Kabel. Verglichen mit DVB-T2 bleibt festzuhalten, dass ihr in den meisten Fällen um die Anschaffung von Hardware herumkommt, da ihr euren Fire TV-Stick, den Chromecast, euer Smartphone oder Notebook nutzt – also Geräte, die ihr eh im Einsatz habt.

Zattoo war für mich ehrlich gesagt bislang immer nur eine angenehme Ergänzung zum normalen TV-Empfang, beispielsweise für den Zweck, auch TV glotzen zu können, wenn ich mal mit dem Notebook auf Achse war. Aber gerade jetzt, wo ihr für DVB-T2 Jahr für Jahr und pro Gerät 69 Euro für eine Handvoll Privatsender hinblättern müsst und zudem auch entsprechende Hardware anschaffen müsst, ist Zattoo mit einem Jahrespreis von 100 Euro für 90 Sender und einem Funktionsumfang, der nicht mehr weit hinter IPTV hinterherhinkt, eine absolut ernst zu nehmende Variante, wenn es ums Fernsehen geht.

Verlosung: 5 Chromecast inklusive 6 Monate Zattoo HiQ Premium

Da die Gelegenheit auch für Streaming-Anbieter derzeit günstig ist, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen und neue Nutzer fürs eigene Programm zu begeistern, lässt sich Zattoo nicht lumpen und lässt uns gleich 5 Chromecast von Google verlosen. Über diese Sticks habt ihr – wie beim Fire TV Stick von Amazon – vielfältige Möglichkeiten, um euren Fernseher zur Streaming-Maschine auszubauen.

Mit ein wenig Glück erhaltet ihr also diesen TV-Stick von Google und könnt damit zusätzlich ein halbes Jahr lang das HiQ-Premium-Angebot von Zattoo nutzen, spart dadurch also nochmal schlappe 60 Euro.

So nehmt ihr teil:

Wir machen das ganz unkompliziert: Ihr kommentiert unter diesem Artikel und zwar bis zum 29. März um Mitternacht. Unter allen Kommentatoren verlosen wir dann nach dem Zufallsprinzip die fünf Sticks plus Zattoo Premium-Zugang. Ob ihr uns in den Kommentaren nun die Gründe nennt, wieso ausgerechnet ihr gewinnen solltet, ob ihr uns eure Meinung zu DVB-T2 geigt oder uns einfach nur erzählen wollt, dass das Fernsehen eh nichts mehr taugt, ist dabei völlig egal. Wichtig ist, dass ihr rechtzeitig einen Kommentar hinterlasst – und das natürlich mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir euch im Falle des Gewinnes benachrichtigen können. Wir sagen Danke an Zattoo und wünschen euch nun viel Glück bei der Teillnahme!

Disclaimer: Zattoo hat uns testweise einen Premium-Zugang zur Verfügung gestellt, ebenso die fünf Google Chromecast plus sechs Monate Zattoo HiQ für die Gewinner der Verlosung. Auf den Inhalt dieses Artikels und die Bewertung des Angebots von Zattoo hat das selbstverständlich keinen Einfluss.