Im Interview mit Erich Hirsch
Exklusivitaets Bullshit, arrogante Autobild-Redakteure und digitale Graeben in der Medienszene

Exklusivitaet gibt es nicht, der Autobild-Chefredakteur Claudius Maintz hat nicht nur ein Rad ab und warum vermeintliche Instanzen laecherlich sind. Knapp 20 Minuten Klartext.

Vor gerade einmal 5 Tagen erzaehlte ich auf der Handelsblatt Jahrestagung in Muenchen 30 Minuten ueber die urbane Entwicklung in Taipei und wie es Taiwan schaffte, innerhalb von 30 Jahren die Industrialisierung zu ueberspringen. An dieser Stelle empfehle ich uebrigens auch den grossartigen Artikel von Klaus Bardenhagen:

2 Beispiele dafür, was Taiwan besser macht als Deutschland

Ebenfalls auf dieser Veranstaltung: Erich Hirsch, der auf Mobilemuc.de bloggt und mich im Vorfeld anmailte und fragte, ob ich denn Zeit fuer ein ausfuehrliches Interview haette. Herausgekommen sind launige 18 Minuten, die sich vor allen Dingen um das Bloggen und die Publishing-Szene drehen und hin und wieder auch um mich bzw. wie ich den digitalen Wandel in diesem Bereich einschaetze.

Nein, diverse Aussagen sollen nicht spalten, wohl aber mal ein wenig zum Nachdenken anregen, was insbesondere dem Autobild Chefredakteur Claudius Maintz guttun duerfte, der leider nicht der einzige seiner Zunft ist, der offenbar die letzten 20 Jahre im Netz nicht ueber die hauseigene Homepage heraussurfen konnte. Diese Erfahrung durfte auch ich in den letzten Wochen mehrfach machen bis hin zur Androhung von rechtlichen Schritten, weil ich den Autotester des Qualitaets-Blatts “Blitz Illu” namentlich in einer Antwort auf seine Argumentationskette genannt habe.

Es gibt gute und schlechte Blogger, gute und schlechte Journalisten und (man glaubt es kaum) gute und schlechte Menschen. Dies definiert man aber nicht ueber die Berufsbezeichnung oder die Software die man nutzt, um seine Gedanken zu publizieren.

2015. Es ist Zeit diese Graeben endlich mit Kreativitaet und Kooperationsbereitschaft zuzuschuetten.