Hover Camera Passport: Diese Drohne folgt auf Schritt und Tritt

Von Zero Zero Robotics stammt eine Drohne namens Hover Camera Passport. Es handelt sich dabei um einen sehr kompakten Kamera-Copter, den wir uns bei der CES anschauen konnten. 

Auch, wenn die CES in Las Vegas offiziell noch nicht begonnen hat, so können wir jetzt schon vorab sagen, dass auch Drohnen bzw. Copter, wie es richtigerweise heißen muss, eine große Rolle spielen werden. Nicole konnte sich bei der Vorab-Veranstaltung CES Unveiled bereits einen sehr bemerkenswerten Vertreter diese Zunft anschauen.

Zero Zero Robotics heißt der Hersteller und der möchte unter der Marke „Hover Camera“ erfolgreich fliegende Kameras verkaufen. Ja, das Unternehmen aus China preist seine Gerätschaften als fliegende Kamera an, nicht etwa als Kamera-Drohne oder ähnliches. Das erste Flaggschiff ist die Hover Camera Passport – eine kleine, zusammenklappbare Drohne, die natürlich über eine Kamera verfügt.

Wie es der Name Zero Zero Robotics vermuten lässt, ist das Unternehmen eigentlich auf Robotik spezialisiert und hat mit der Hover Camera Passport eine sehr smarte, kompakte und auch faltbare Drohne entwickelt. Der Fokus liegt hier auf die Kamera, mit der ihr übrigens auch 4K-Content festhalten könnt. Dem Copter wurden ein paar Features verpasst, die dafür sorgen sollen, dass euch wirklich außergewöhnliche Bilder gelingen.

Am auffälligsten ist dabei die Follow-Version: Die Drohne folgt euch automatisch, kann euch auf Wunsch auch umkreisen, 360 Grad-Aufnahmen machen und verfügt zudem über Gesichts- und Körpererkennung, um euch zu erkennen – es ist also kein GPS-Signal vonnöten. Das Gehirn der künstlichen Intelligenz dieser fliegenden Kamera ist der Snapdragon 801 von Qualcomm.

Wie ihr auf dem Bild seht, ist das ganze Gerät dabei äußerst kompakt und die Rotorenblätter stecken in einer Art Käfig. Mit lediglich 242 Gramm ist das Ding ein echtes Leichtgewicht. Das gitterartige Gehäuse aus Karbon macht es für euch möglich, die Hover Camera einfach bei Bedarf aus der Luft zu pflücken, ohne dass ihr euch verletzen könnt. Zum Transport wird die Drohne einfach zusammengeklappt, so dass sie sich auch tatsächlich äußerst gut transportieren lässt.

Auch, wenn die Attribute faltbar und kompakt jetzt ein wenig nach der DJI Mavic Pro klingen, so haben wir es hier doch mit grundverschiedenen Gadgets zu tun. Die Hover Camera Passport kreist maximal im Radius von 20 Metern um euch herum, soll dabei zwischen 10 und 15 Minuten in der Luft bleiben können mit einer Akkuladung.

Auch, wenn neben 13 MP-Fotos 4K-Videos möglich sind, erwartet euch keine zu herausragende Qualität. Das Startup aus China erklärt zwar, dass durch die elektronische Bildstabilisierung eine Qualität wie in guten Smartphone-Kameras erreicht würde, aber gegen die Gimbals der hochklassigen Konkurrenz dürften die Videos dann doch ziemlich abstinken.

Einen Controller gibt es nicht, im Wesentlichen steuert ihr alles über die iOS- bzw. Android-App oder eben per Hand – ihr könnt die Drohne praktisch in die Luft stellen. Was kostet der Spaß? 599 Dollar! Das ist ziemlich exakt die Hälfte von der DJI Mavic Pro oder der GoPro Karma, aber ihr dürft dabei nicht vergessen, dass ihr es hier auch mit einem ganz anderen, wenig vergleichbaren Kaliber zu tun bekommt. Für alle, die gerne ein paar Luftaufnahmen machen wollen und nicht bereit sind, im vierstelligen Bereich dafür zu investieren, wäre die Hover Camera Passport aber vielleicht einen Blick wert – was sagt ihr?