iMom – Erschreckender Film zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz

iMom erzaehlt von den Problemen einer Mutter mit ihrem Sohn und was passiert, wenn man die Erziehung dann den Maschinen ueberlaesst
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Einer der fuer mich persoenlich beeindruckendsten Filme der letzten Jahre war ganz klar Ex Machina, was vor allen Dingen an der dichten Atmosphaere und den sensationellen Schauspielern lag. Uebrigens fuer mich der Grund warum ich diesen Streifen z.B. iRobot vorziehe, obwohl beide ein aehnliches Thema beackern. Kuenstliche Intelligenz und diese dann kombiniert mit Robotern, die auf einmal durch die perfektionierten Algorithmen so … ja menschlich scheinen, dass uns auf erschreckende Art und Weise vorgehalten wird, was da auf uns zurollen koennte. Richtig. Koennte! Der Konjunktiv ist hier ganz bewusst gesetzt … viel kann, nichts muss.

Aber nun zu iMom, denn dieser Kurzfilm von Ariel Martin hat mich richtig umgehauen und zum Teil auch sehr nachdenklich gemacht. In nicht einmal 15 Minuten schafft Martin ein Szenario, welches durchaus mal ein Resultat aktuellster Entwicklungen sein koennte. Schliesslich schiessen ja gerade die News zu Googles DeepMind AlphaGo durch die Medien. Mag sich auf den ersten Blick abwegig anhoeren … aber lasst es einfach mal sacken.

iMom erzaehlt von den Problemen einer Mutter mit ihrem Sohn und davon was passiert, wenn man die Erziehung den Maschinen ueberlaesst. In diesem Fall ist dies die iMom, gespielt von der wunderbaren Matilda Brown.

Ohne zu viel verraten zu wollen … Ein Sturm kommt auf, der Strom faellt aus und der Rest des Kurzfilms findet in einer sehr duesteren Atmosphaere statt. Die iMom, der kleine Junge und ein Baby.

Bleibt die Frage, ob sich nach diesem Streifen gestresste Eltern immer noch dazu entscheiden, ihre Kinder zumindest temporaer „aufzugeben“. Vor allen Dingen aber, ob sie sich in Zukunft auf Technologien verlassen wollen, die sich um ihre Nachkoemmlinge kuemmern koennten.

Scary!