Kommentar: Ich, der Pokémon-Zombie

Eine neue Geißel der Menschheit namens Pokémon Go erstreckt sich über unseren Planeten und breitet sich schneller aus als jeder noch so tödliche Virus. Stürzt sich die Menschheit jetzt komplett in die Verblödung oder ist das Spiel am Ende gar nicht so schrecklich, wie manche Kritiker gerade verlauten lassen?

Schaue ich in die sozialen Medien, sehe ich aktuell drei Arten von Menschen: Pokémon Go-Spieler, Leute, die über das Spiel schimpfen und Leute, die über die Spieler ihre Witze machen. Soll bedeuten: Niemanden scheint es kalt zu lassen. Wir haben das schreckliche Desaster in Nizza, ausreichend Politik-Themen mit Zündstoff und trotzdem wird jeder News Feed von einem einzigen Thema überstrahlt: Pokémon Go!

Bei meiner Einteilung in drei Arten von Menschen gibt es natürlich Überschneidungen: Es gibt genügend Spieler, die sich selbst nicht so ernst nehmen und auch das ein oder andere Pokémon-Meme teilen und natürlich gibt es auch die Hater, die pauschal auch jeden noch so dummen Witz über das Spiel oder die Spieler teilen.

Bevor ich das hinterfrage, was vor allem die Hater umtreibt, will ich euch sagen, wo ich gerade stehe: 45 Jahre bin ich alt, hab also die Anfangszeit von Pokémon vor 20 Jahren durchaus in einem Alter mitgenommen, in dem man sich getrost fragen durfte, ob jetzt die Welt wirklich verrückt wird. Das, was heute zu lesen ist, ist also nicht wirklich neu für mich. Ich kam damals auf die ganze Nummer nicht klar. Nicht, dass es mich übel genervt hätte und ich fand auch einzelne Viecher wie Pikachu echt knuffig. Aber ich hab einfach nicht verstanden, wo der Reiz des Spiels besteht, wieso sich Kinder in den Schulen schlimmstenfalls gegenseitig ihren Kram abziehen und erst recht nicht, wieso man im Englisch-Unterricht keine fünf Vokabeln im Gedächtnis behalten kann, gleichzeitig aber in der Lage ist, drölf Zillionen Pokémons voneinander zu unterscheiden.

pokemon group

Jetzt ist der Hype um die Pocket-Monster wieder da und ich bin ihm zumindest streckenweise erlegen. Ich flitz auch mit dem Smartphone durch den heimischen Westpark und durch die Fußgängerzone, halte hier und da mal an, kassiere ein paar Goodies an den Pokéstops ein oder bewerfe eben Monster mit Bällen. Das macht Spaß, ist echt unterhaltsam und mein fetter Ranzen freut sich auch, dass ich ihn mal öfter an die frische Luft bewege. Allerdings bin ich jetzt auch nicht so ambitioniert, dass ich jede freie Minute auf Monster-Jagd gehe, mich ständig in Arenen duellieren muss oder versuche, das Leveln zu perfektionieren. Vorhin war ich eine Stunde in der Stadt, weil ich einkaufen musste und einen Happen essen wollte – beste Gelegenheit also, um noch ein paar Pokémons einzukassieren im Vorbeigehen.

Das ist übrigens nicht neu für mich: Vor einigen Jahren hab ich das so ähnlich schon einmal gemacht, als nämlich Ingress an den Start ging – ebenfalls programmiert von Niantic, die jetzt auch zusammen mit Nintendo Pokémon Go zu verantworten haben. Das Spiel war düsterer, seriöser, erwachsener halt. Aber die Spielmechanismen waren ganz ähnlich und auch dort machte man plötzlich viel mehr Kilometer am Tag, als man es gewohnt war.

Wieso erkläre ich euch das überhaupt, was ich damals gemacht hab und wie ich es gerade spiele? Weil der Hype riesengroß ist, wie eingangs erwähnt wirklich jeder eine Meinung dazu zu haben scheint und dort mitunter pauschalisiert wird, dass es eine wahre Wonne ist. Ingress war wirklich eine Nerd-Veranstaltung. Man ist dort auch anderen Spielern über den Weg gelaufen, hat sich wissend und ein bisschen verschwörerisch angeschaut und das war es dann auch.

Pokémon Go ist aktuell so viel größer. Selbst ältere Menschen, die noch nie ein Spiel auf einem Smartphone gezockt haben und vielleicht noch nicht mal wissen, was man da auf einem Smartphone heutzutage alles so veranstalten kann, nicken einem in der Stadt zu und spekulieren ihrer Herzdame ins Ohr, dass das wohl dieses Spiel sein muss, bei dem man Monster fängt, die eigentlich gar nicht da sind. Und klar – zumindest in Deutschland gibt es einen Indikator, der belegt, dass ein Thema wirklich groß ist: Micky Beisenherz setzt sich in seiner Stern-Kolumne ausgiebig damit auseinander. Ich zitiere mal aus dem Text, dem ich – der Sache geschuldet – heute mal nicht so uneingeschränkt zustimme wie sonst, angesichts so mancher Formulierung dennoch herzlich lachen musste:

Die Pokemons sind los und starten ihren weltweiten Siegeszug. In England sind sie so beliebt, dass man eines sogar spontan zum Außenminister gemacht hat, und auch hierzulande posten Politiker in den sozialen Netzwerken ungehemmt, dass sie gerade einen „Glurak vor der SPD Regional-Geschäftsstelle gefunden“ haben. Zweifelsohne der größte sozialdemokratische Erfolg der letzten zehn Jahre.

Carsten Drees, Witzfigur

Ich glaub, es gibt viele Dinge, die ich nicht kann – Auto fahren, abnehmen, eine Flasche Bier nicht austrinken, tanzen und dabei gut aussehen. Aber es gibt auch einige Dinge, von denen ich echt glaube, dass ich sie ganz gut drauf habe und dazu gehört es, dass ich über mich und meinesgleichen herzlich lachen kann. Gerne mach ich mich selbst zum Löffel – meine Monologe zu meinen sexuellen Unzulänglichkeiten beispielsweise sind legendär!

Da steht er dann, der Drees: 1,93 m groß, 135 schlanke Kilos auf den Rippen, den Rucksack voller Einkäufe und dreht sich um sich selbst wie ein fleischgewordener fetter Brummkreisel.

Rossana-PokemonDas erzähle ich euch deswegen, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, wie ich auf Leute wirke, wenn ich gerade in der Fußgängerzone auf Monsterjagd gehe. Da muss man nicht nur unnötig viele Bälle auf Rossana werfen, weil das Luder mehrmals abgetroffen werden muss – sie bewegt sich auch noch so stark seitlich, dass ich mich mit ihr mitdrehen muss, um auf sie zielen zu können. Da steht er dann, der Drees: 1,93 m groß, 135 schlanke Kilos auf den Rippen, den Rucksack voller Einkäufe und dreht sich um sich selbst wie ein fleischgewordener fetter Brummkreisel. Was ich mache, wenn jemand vorbeigeht und mich auslacht? Ich lach mit, weil ich mir natürlich selbst behämmert dabei vorkomme, aber das Biest auch nicht entkommen lassen will.

Soll heißen, wenn mir jemand sagt, dass ich gerade lächerlich aussehe, pflichte ich ihm begeistert bei. Was ich aber nicht so mag: Wie sich manche Leute echauffieren in den sozialen Netzwerken und so tun, als würde gerade die Welt untergehen oder zumindest die Menschheit damit beschäftigt sein, Darwins Evolutionstheorie auf den Kopf zu stellen. Hämisch wird sich natürlich auf News gestürzt, in denen Pokémon-Spieler eine Klippe runterbaseln – stützt ja schließlich die These, dass wir es hier mit Smartphone-Zombies zu tun haben, die nichts mehr mitbekommen und allein aufgrund dessen zwei IQ-Punkte pro Tag verlieren.

Ich staune, mit welcher Wut teilweise die Statusmeldungen bei Facebook oder die Tweets bei Twitter formuliert werden und dass sogar (Haha, natürlich nur Satire) dazu aufgerufen wird, Steine auf Pokémon-Spieler zu werfen. Ja, ist witzig gemeint – die Postings in diesen Gruppen sind es ganz augenscheinlich aber nicht und unter 23.000 Menschen, die aufs „Event“ gehen und 49.000, die daran interessiert sind, werden sich sicher auch Blitzbirnen finden, die tatsächlich genügend Hass auf Pokémon-Spieler haben, um einfach mal so einen Stein kreisen zu lassen.

PokemonGo Spieler mit Steinen bewerfen

Menschen, von denen ich weiß, dass sie intelligent sind und die mir auch schon bescheinigt haben, dass sie mich für zumindest intelligent genug halten, hin und wieder mal einen ordentlichen Artikel zu verfassen, hauen ganz pauschal raus, dass die Gesellschaft dank Pokémon Go nun komplett am Arsch ist. Die Menschheit geht demnach vor die Hunde, weil Horden von Spielern sich durch die Landschaft bewegen und auf ihre Smartphones glotzen. Schlimmer noch: Für so manchen scheinen Pokémon-Spieler auf der einen Seite und Pegida-Spazierer und „besorgte Bürger“ eine identische Gesellschaftsgruppe darzustellen. Das trifft mich echt ins Mark – weil es so unfassbar falsch ist und ich meinen Bekannten einfach zugetraut habe, so etwas besser einschätzen zu können.

Es ist zudem ja auch nicht so, dass Smartphones gestern erfunden worden wären – oder dass nicht sowieso schon unzählige Menschen unzählige andere Menschen täglich über den Haufen laufen, weil sie telefonieren, WhatsApp-Nachrichten schreiben oder Facebook checken, während sie durch die Stadt marschieren. Diese „Smombies“ sind ja schon länger ein Phänomen, dass sich sogar die Städte überlegen, wie sie drauf reagieren sollen. Erzählt mir also nicht, dass ihr plötzlich ständig Gefahr lauft, umgerannt zu werden, nur weil viele Menschen dieses Spiel zocken.

Pokémon Go – Hype ja, Gefahr eher nein

Darüber, dass Pokémon Go einen Riesen-Hype ausgelöst hat, haben wir ja schon geredet. Wer weiß: Vielleicht ist das aber auch in ein, zwei Wochen wieder vorbei, nachdem so ziemlich jeder mal ein paar Monster eingefangen hat und es bleibt nur ein harter Kern übrig. Trotzdem ist das Spiel ein Phänomen, welches ich weniger als Spieler, sondern eher als Beobachter spannend finde. Hier passieren gerade mächtige Dinge: Ein Spiel sorgt dafür, dass massiv Nutzer von Facebook, Snapchat und Co abgezogen werden, weil dort plötzlich deutlich weniger Zeit verbracht wird. Außerdem trifft erstmals in einem solchen Ausmaß eine Augmented Reality-App auf Menschen, die komplett außerhalb unserer Geek-Blase leben. Das wird alles einen riesigen Impact haben, dessen bin ich mir sicher. Schon jetzt investieren Läden ein paar Euro oder Dollar in virtuelle Goodies, um sich neue Kundenkreise zu erschließen.

Pokemon Shop Pokestop

Unabhängig davon aber, wie sich die Dinge durch ein einziges Spiel verändern könnten, würde ich mir wünschen, dass gerade die Pokémon-Hater mal einen Gang runterschalten. Es erinnert gerade ein wenig an viele Postings von veganen Freunden: Die reden irgendwie auch deutlich öfter über Fleisch, als es alle anderen tun und genau so ist es mit den Menschen, die Pokémon nicht mögen. Kein Bildchen, kein Spruch und kein Meme wird ausgelassen, dazwischen wird über die Verdummung der Menschheit schwadroniert. Da gilt wie so oft: Leben und leben lassen, Freunde.

Das macht mir nichts aus, wenn ihr das Spiel behämmert findet und es macht mir sogar nichts aus, wenn man in Maßen darüber spricht oder schreibt. Aber wenn man das Gefühl bekommt, dass sich die Gedanken mancher Hater deutlich mehr um das Spiel drehen als bei Spielern selbst, dann läuft hier irgendwas gefährlich aus dem Ruder.

Gibt es Gefahren, vor denen gewarnt werden muss? Selbstverständlich – genau so wenig, wie ich chattend über die Straße rennen sollte, sollte ich auch vermeiden, auf eine Straße zu springen, weil dort irgendwo ein Pokémon lauert. Das hat nichts damit zu tun, dass die Menschheit aufgrund eines Spiels verblödet, sondern mit gesundem Menschenverstand. Ich schaue auch seit Jahren öfters mal aufs Smartphone, wenn ich durch die Stadt gehe – weil ich bei Facebook schreibe, weil ich auf WhatsApp-Nachrichten antworte, mich bei Swarm einlogge oder was auch immer. Und irgendwie kann ich trotzdem meine Umgebung im Blick haben und verhindern, dass mich Menschen über den Haufen rennen oder ich sie.

Das hat immer was damit zu tun, dass man Dinge in Maßen tun sollte. Man kann neue Technik (oder eben auch ein neues Spiel) durchaus genießen, ohne dass man jedes Maß verliert. Und umgekehrt sollte man andere auch diese Dinge genießen lassen, ohne einfach blind drauf los zu hassen, auch wenn es gerade so angesagt ist. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich will hier nicht Gefahren kleinreden oder ignorieren. Wenn es technisch möglich ist, Kinder mithilfe von Pokémons in dunkle Ecken im Park zu locken und sich ältere Menschen das zunutze machen, um mit Kids ins Gespräch zu kommen, dann darf und muss man das sogar im Blick behalten. Der gute Rob hat dazu einen schönen Beitrag über den Paradigmenwechsel bei Nintendo geschrieben.

Ich denke aber, dass die Gefahren des Spiels mit dem gesunden Menschenverstand beherrscht werden können: Wenn ich pfiffig bin, renne ich nicht auf eine viel befahrene Straße ohne hinzuschauen und ich verhindere auch, dass mein kleines Kind nachts im Park umherspaziert um Pokémons zu jagen. Dennoch wird es diese Härtefälle geben: Unfälle sind schon passiert und ich fürchte, dass es auch irgendwann Vergehen gegen Kinder geben wird. Das ist furchtbar, aber auch eben das Gesetz der Zahl: Wenn viele Millionen Menschen so ein Spiel spielen, ist es fast schon zu erwarten, dass darunter auch Verkehrstote sein werden oder ähnliches. Wenn Millionen Menschen Auto fahren, gibt es eben auch hin und wieder jemanden, der sich um einen Baum wickelt.

Pokemon-Go-Karten

Nochmal: Damit will ich nicht dafür sorgen, dass sich Niantic und Nintendo aus der Verantwortung stehlen, ich möchte aber auch nicht, dass Pokémon Go-Spieler – oder Gamer generell – an einen Pranger gestellt werden, an den sie nicht gehören. Ich erinnere mich spontan an einen Artikel, in dem neulich die kühne These aufgestellt wurde, dass Jungs nicht mehr flirten können, weil sie nur aufs Smartphone starren. Das war nicht explizit auf das Spiel bezogen, passt aber perfekt in die gleiche Vorurteils-Schublade.

Wenn ihr das Spiel behämmert findet und die Spieler ebenso, dann stellt euch mal diese paar Fragen: Stört mich das Spiel und schränkt es mich in meinem Leben ein? Tun mir die Spieler irgendwas oder verschlechtern sie meine Lebensqualität? Ist das wirklich bedenklich, dass sich die Nerds plötzlich von der Couch raus in die freie Welt bewegen? Und seid fair beim Antworten und erfindet keine Geschichten vom Slalom, den ihr um Smartphone-Zombies laufen müsst.

PikachuIch persönlich versuche, mir trotz meiner neuen Pokémon-Leidenschaft einen möglichst objektiven Blick auf die ganze Nummer zu bewahren. Ich versuche, meine Umgebung im Blick zu behalten und habe weder jemanden umgerannt, noch habe ich mitbekommen, dass andere Spieler über unbeteiligte Passanten baseln. Soll ich euch sagen, was ich stattdessen gesehen habe heute? Dutzende Spieler, die sich in Dortmund am Markt treffen, fast alle zusätzlich zu den Smartphones mit Ersatz-Akkus ausgestattet und sich austauschen. Touristen aus Asien, Großbritannien und Italien konnte ich da eben ausmachen, man stand oder saß nebeneinander und erzählte sich, wo man ein bestimmtes rares Monster gesehen hat oder welche Tipps einen im Spiel weiterbringen können.

Ich selbst bin schon mehrfach darauf angesprochen worden, nicht nur entgegenkommende Spieler lächeln einen wissend an, auch Nicht-Spieler stellen schon mal eine Frage, lächeln einfach nur oder lachen auch wirklich drauf los, weil wir wirklich teilweise ein schräges Bild abgeben. Wie oft lerne ich Menschen in der Stadt oder beim Spaziergang durch den Park kennen? Genau – nie. Jetzt treffen Menschen aufeinander, die weder durch ihren Stand, ihr Alter oder ihren Bildungsgrad miteinander verbunden sind und dennoch ein gemeinsames Thema haben, was sie ohne Anlaufschwierigkeiten miteinander sprechen lässt.

Ist das wirklich so ein Drama, Leute? Ich bewege mich mehr als vorher, lerne mehr Menschen kennen als vorher und sogar Leute mit Depressionen und Angstzuständen berichten, dass sie der Spielspaß wieder dazu bringt, sich öfter aus dem Haus und unter Menschen zu trauen. Leute fahren mit LKWs in Menschenmassen, eine AfD macht Sätze in Deutschland hoffähig, von denen man dachte, dass man sie nach 1945 nie wieder hören müsste und von England bis in die USA greifen Populisten mit krudem Politikverständnis nach der Macht. Und da regt ihr euch tatsächlich lieber über Leute auf, die Spaß an einem simplen Spiel haben?

Pokemon chemtrail

Wenn sich Menschen Schwarz-Rot-Gold anmalen und für Deutschland jubeln bei der Euro, melden sich umgehend die Kritiker zu Wort, die in diesen Leuten allesamt Nationalisten sehen, die jeden Moment rechts rüber kippen. Und wenn Menschen raus in die Welt marschieren, weil sie ein Spiel antreibt, sehen zig Kritiker die Menschheit vor die Hunde gehen. Darf man echt nur noch dann ein Gefühl der Solidarität empfinden, wenn wieder einmal ein furchtbarer Anschlag verübt wurde oder könnten wir eventuell einfach auch mal Spaß an irgendwas haben – einfach nur so?

leuchtemonIch bin gestern stundenlang mit einem meiner besten Freunde durch den Park marschiert. Wir haben gelacht – über uns und andere – haben ein paar Bier getrunken, haben über alles mögliche, aber natürlich auch über das Spiel geredet und haufenweise Pokéstops abgeklappert und Monster gefangen. Ich versichere euch Kritikern: Weder er noch ich sind bislang durch drei Tage Pokémon-Spielen komplett verblödet, wir haben keine Menschen umgerannt und wir haben auch keine kleinen Kinder von der Straße weg gefangen. Wir hatten einfach nur unseren Spaß und ich würde mir wünschen, dass das ein paar mehr Leute auch mal wieder lernen könnten – Spaß an irgendwas haben und einfach mal wieder ein bisschen weniger zu jammern und zu meckern.