Microsoft in Schwabing: Neue Arbeitsumgebung fördert Work-Life-Balance

#worklifeflow - unter dem Motto steht das Arbeiten bei Microsoft in der neuen Konzernzentrale in Schwabing. Microsoft wirft damit klassische Bürokonzepte über Bord und setzt ab sofort auf eine moderne Arbeitsumgebung.
von Marco Wilde am 6. Oktober 2016

Microsoft hat den Umzug aus Unterschleißheim nach Schwabing vollbracht und präsentiert sich in der neuen Unternehmenszentrale als moderner Arbeitgeber, der die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter in den Vordergrund rückt. Dabei setzten die Redmonder als einer der ersten Arbeitgeber in Deutschland auf das Konzept der freien Platzwahl und durchbricht somit die herkömmlichen Hierachieebenen.

Dachterrasse Microsoft Schwabingen

Der Neubau bietet auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern Platz für ein modernes Arbeitsumfeld. Das siebenstöckige Gebäude besteht aber nicht aus Büroräumen im klassischen Sinne, denn Microsoft setzt voll und ganz auf moderne Bürokonzepte. Feste Arbeitsplätze gehören der Vergangenheit an, denn die Mitarbeiter suchen sich jeden Tag den passenden Arbeitsplatz. Somit verabschiedet sich Microsoft von den klassischen hierarchiegetriebenen Konzepten und ermöglicht somit eine selbstbestimmtere Arbeitsalltagsgestaltung.

Das neue Konzept heißt “Smart Workspace” und wurde zusammen mit dem Frauenhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation entworfen. Es teilt die Büroflächen in vier Arbeitsbereiche , die sogenannten Thinks Spaces, Accomplish Spaces, Share & Discuss Spaces und Converse Spaces ein, in denen je nach Arbeitstyp (konzentriertes Alleinarbeiten, alltägliche Dinge, Austausch und Meetings mit anderen Kollegen, oder Teamarbeit) entsprechend gearbeitet werden kann.

Weiterhin stehen den Mitarbeitern Kaffeeküchen (inkl. Snack-Ecke) für formlose Besprechungen und elf Dachterassen zur Verfügung, auf denen ebenfalls gearbeitet werden kann. Den Mitarbeitern werden somit viele Freiheiten gelassen, ihren Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Dass in dem neuen Gebäude die Anzahl der Arbeitsplätze um 800 auf 1100 gesunken ist, wurde bewusst so gewählt, denn durch die freie Platzwahl stehen die Schreibtische Workspaces nie leer. Vor dem Hintergrund, dass zwei Drittel der Angestellten eh überwiegend von zu Hause oder beim Kunden arbeiten, macht das auch durchaus Sinn.

Auch für Besucher hat Microsoft Platz geschaffen, denn die “Digital Eatery”, ein Café im Erdgeschoss der Konzernzentrale, steht jedem offen und bietet neben Essen und Getränken auch die Möglichkeit, die neuen Produkte der Redmonder auszuprobieren. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 11. Oktober.