Motorola Moto X4 – Mittelklasse-Smartphone mit Alexa vorgestellt

Lenovo hat bei der IFA in Berlin das Motorola Moto X4 präsentiert und bedient damit die Smartphone-Mittelklasse. Mit an Bord sind eine Dual-Cam, Amazons Alexa und der Snapdragon 630.

Auch dieses Jahr sehen wir bei der IFA in Berlin wieder einige Smartphone-Neuvorstellungen und auch die Chinesen von Lenovo haben neue Sachen dabei. Die Lenovo-Tochter Motorola Mobility hat soeben das neue Moto X4 vorgestellt — ein Mittelklasse-Smartphone mit 5,2 Zoll großem FullHD-Display, Snapdragon 630 und einer Dual-Cam auf der Rückseite. Hier sind die wichtigsten Specs des Smartphones:

  • 5,2 Zoll großes AMOLED-Dispay mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln
  • Qualcomm Snapdragon 630 Octa-Core-SoC mit acht Cortex-A53-basierten Kernen mit bis zu 2,2 GHz
  • 3 GB bzw. 4 GB RAM
  • 32 GB bzw. 64 GB interner Speicher, per microSD-Karte erweiterbar
  • Android 7.1.1 Nougat
  • Dual-Cam hinten mit einer 12-MP-Cam mit F/2.0-Blende sowie einer 8-MP-Cam mit F/2.2-Blende, zudem Phase-Detection-Autofokus und Dual-LED-Blitz
  • Front-Cam mit 16 Megapixeln, F/2.0-Blende und Blitz
  • 3.000 mAh Akku
  • Fingerabdrucksensor
  • Dual-SIM
  • IP68-zertifiziert
  • 148 x 73 x 8 mm
  • 163 Gramm

Mit diesen Specs sortiert sich das Moto X4 in der gehobenen Mittelklasse ein, in der auch bislang Dual-Kameras noch längst nicht selbstverständlich sind. Besagte Dual-Cam kann mit einem 12-MP- sowie einem 8-MP-Sensor aufwarten sowie einem Phasen-Erkennungs-Autofokus und einem Dual-LED-Blitz.

Einen Blitz spendiert Motorola bzw. Lenovo auch dem 16-MP-Frontshooter, der ebenfalls wie die 12-Megapixel-Cam hinten mit einer F/2.0-Blende ausgestattet ist und zudem über einen „adaptiven Low-Light-Modus“ sowie einen neuen Panorama-Modus verfügt. Auch der Rest kann sich sehen lassen: Das AMOLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 5,2 Zoll löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, ihr bekommt auf dem Screen — wie gewohnt bei Moto — ein nahezu reines Android zu sehen.

Während Sony mit seinen Smartphones aber bereits mit Android 8.0 Oreo ins Rennen geht, müssen sich Käufer des Moto X4 noch mit dem Android 7.1.1 Nougat begnügen. Das Moto X4 ist auch eines der ersten Smartphones, welches Amazons Sprachassistentin Alexa unterstützt. Alexa ist übrigens auch dann ansprechbar, wenn das Smartphone nicht entsperrt wurde. Es finden sich auch weitere nette Software-Funktionen mit an Bord, so könnt ihr beispielsweise ganz einfach Screenshots anfertigen, indem ihr für einen Moment drei Finger auf das Display legt.

Der Akku bietet eine Kapazität von 3.000 mAh und sollte dafür sorgen, dass dieses Smartphone auch bei stärkerer Nutzung ziemlich entspannt über den Tag kommt. NFC ist ebenfalls mit von der Partie, Dual-SIM wird unterstützt und auch auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet Moto nicht.

Aber nicht nur die inneren Werte passen bei Lenovos Smartphone-Neuling — auch äußerlich macht das Moto X4 einen ansprechenden Eindruck. Man setzt auf eine Kombination aus Metall und Glas, genauer gesagt: Ein eloxiertes Aluminiumgehäuse und Gorilla Glass 5. Mit 163 Gramm Gewicht und etwa 8 mm Dicke ist es allerdings nicht der schlankste und leichteste Vertreter seiner Zunft, zudem steht die Kamera hinten ein wenig hervor.

Wenn das Moto X4 noch in diesem Monat auch in Deutschland für einen Preis von 399 Euro an den Start geht, habt ihr die Wahl zwischen zwei Farben: Sterling Blue und Super Black stehen hier zur Auswahl. Die Galerie bietet euch schon mal einen ersten Eindruck dieses Smartphones:

Lenovo hat uns hier ein recht interessantes neues Handset, welches nicht allein über seine Hardware punktet, was angesichts der Konkurrenz in der 400-Euro-Liga der Smartphones auch schwierig wäre. Das Moto X4 kombiniert viele smarte Software-Features mit der verbauten Technik und präsentiert das auch noch in einem ansprechenden und wertigen Design. Das Moto X4 wird übrigens auch in einer Version mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher angeboten — hier wissen wir aber noch nichts darüber, ob diese Ausführung auch den deutschen Markt erreichen wird.