Smartwatches
Neue Details: TAG Heuer baut die erste Smartwatch fuer Uhrenliebhaber

Wie gross ist eigentlich die Schnittmenge von Uhrentraegern und Gadgetfans? Ich muss zugeben, dass ich im Gegensatz zu all den Analysten da draussen nicht einmal ansatzweise weiss, in welchen Groessenordnungen wir uns Zukunft auf dem Smartwatch-Markt bewegen werden. Dennoch sehe ich immer mehr Nutzer der kleinen Screens, die man sich ums Handgelenk schnallen kann und dann dort mehr oder weniger wichtige Benachrichtigungen anzeigen.

Aber brauchen wir das ueberhaupt? Natuerlich nicht, denn schliesslich haben wir auch alle (ich kenne in der Tat keine einzige Ausnahme) noch ein Smartphone in der Tasche. Dieses zeigt sowohl die Uhrzeit, wie auch die zuvor genannten Benachrichtigungen an. Bleibt also nur das Argument „Schmuck“, welches insbesondere fuer den maennlichen Teil unserer Leser ein recht ueberschaubarer Markt ist. Die fetten Halsketten der 70er sehen heute aus wie aus einem schlechten Pornofilm und Stecker bzw. Ringe in den Ohren sind seit den 80ern dann auch nicht mehr ganz so angesagt.

Mal abgesehen von meiner ersten Uhr (eine Timex mit Jeansarmband auf die ich stolz wie Oskar war) und der unvermeidlichen Rolex, war ich mir ueber die letzten Jahrzehnte hinweg immer einer Marke bewusst und das lag offensichtlich auch an meiner Leidenschaft zum Motorsport: TAG Heuer. Die „Don’t crack under pressure“-Kampagne zeigte dabei nicht nur einen meiner Lieblingsschauspieler:

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sondern mit Ayrton Senna da Silva den wohl besten und charismatischsten Rennfahrer aller Zeiten:

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Schmuck verkauft sich ausschliesslich ueber Emotionen und TAG Heuer brachte diese fuer mich persoenlich immer richtig gut rueber. Ne, im Grunde haben die ihre Werbekampagnen speziell fuer mich gemacht… zumindest fuehlte es sich immer so an.

Einmal im Jahr goenne ich mir einen neuen Chronographen, als kleine Belohnung fuer die zurueckliegenden Monate und als Motivation fuer die kommenden. Gerne greife ich hierbei auch auf Klassiker zurueck, die von Uhrmachern aufbereitet wurden und so habe ich mir im letzten Jahr eine Breitling Chronomat Longtitude gegoennt. 14 Jahre alt, komplett refurbished und in einer Qualitaet, als kaeme sie gerade direkt vom Uhrmacher:

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Wer einmal so ein Schmuckstueck besessen hat, wird vielleicht auch verstehen warum ich die Aussagen des Apple Design-Gurus Jony Ive fast fuer Blasphemie halte. Ive sprach bzgl. der Apple Watch von einem „Precision Time Piece“, aber vielleicht muss man diesen Quatsch wirklich von sich geben, wenn man mit einer Smartwatch im Luxussegment mitspielen moechte.

Fuer dieses Jahr stand und steht ganz klar eine TAG Heuer auf meiner persoenlichen Wunschliste, wobei ich mich nie so richtig entscheiden konnte ob es eine Formula 1 mit dem weissen Ziffernblatt, oder eine klassische Carrera wird. Nun, ich habe mich entschieden und das liegt vor allen Dingen an den Hinweisen, die ich von 2 Insidern bzgl. der kommenden TAG Heuer Smartwatch erhalten habe.

Die kommende TAG Heuer Smartwatch wird das Design der Carrera Reihe uebernehmen, ja praktisch wie eine aussehen, die entsprechenden Materialien und auch die die erwartete Verarbeitungsqualitaet aufweisen. Es ist aber dennoch eine Smartwatch!

TAG Heuer Smartwatch Carrera

Offensichtlich wird man, wie schon bei der LG Watch Urbane oder der Huawei Watch ein rundes Display einsetzen, welches dann diverse Watchfaces anbieten wird. Natuerlich alle im hauseigenen Carrera Design.

Die dann in der 2. Jahreshaelfte erscheinende Uhr duerfte alles andere als guenstig sein, aber hey… es ist eine TAG Heuer und nicht das Produkt einer Unterhaltungselektronik-Firma und genau damit koennten die Schweizer richtig punkten.

Wenn das zutrifft, was ich von 2 unabhaengigen Insidern hoerte, und daran habe ich keinen Zweifel, dann wird die TAG Heuer Smartwatch dieses Jahr ein ganz heisser Kandidat fuer mich persoenlich sein. Natuerlich vorausgesetzt, dass die Akkulaufzeit ueberzeugen kann. Gerade das duerfte ein ganz spannendes Thema werden, denn die Schweizer kooperieren bei diesem Projekt mit Intel und sind dann der erste Hersteller ueberhaupt, der auf die Plattform von „Chipzilla“ aufsetzt.