Crowdfunding
Oomi – Die alles-in-einem Smart Home Zentrale

Das sich aktuell in der Crowdfundingphase auf Indiegogo befindliche System Oomi bietet ein komplettes Smart Home System out-of-the-box. Oomio Cube ist dabei die Zentrale. Anders als bei anderen Systemen, welche Sensoren benötigen die an die Zentrale angelernt werden, verfügt Oomi bereits über eine Vielzahl integrierter Sensoren.

… es gibt viele Produkte auf dem Smart Home Markt  – aber keines so einfach wie Oomi Zitat: Oomi

 

Über welche Sensoren verfügt die Oomi Zentrale?

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Sicherheit

  • Geräusch Sensor
  • Glasbruch Sensor
  • Kamera mit 140°Grad Sichtfeld und Nachtsicht
  • Bewegungsmelder
  • Vibrations Sensor
  • Zwei-Wege Audio (Micro und Lautsprecher)

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Heizung- und Klima- und TV- Steuerung

  • Universal IR Heizungssteuerung
  • Licht Sensor
  • UV Sensor
  • Temperatur Sensor
  • Luftfeuchte Sensor

Oomi bietet bereits viele Sensoren und Funktionen „out-of-the-box“, lässt sich aber auch noch mit weiteren Geräten, Aktoren und Sensoren verbinden. Dafür ist neben WLAN und Bluetooth auch das Z-Wave Funksystem integriert.

Oomi ist lernfähig

Das System soll die Tagesabläufe des Bewohners erlernen können und erstellt automatisch Zeitpläne, Automationen und Regeln. Durch Zugriff auf Verkehrsnachrichten sowie den Smartphone Kalender, kann die Smart Home Zentrale sogar die Zeitpläne, Routinen und Automatisierungen danach anpassen. Ist früh morgens Stau auf dem Weg zur Arbeit, weckt Oomi den Bewohner etwas eher. Stehen Termine an, werden die Zeitpläne völlig dynamisch angepasst.

Durch eine sogenannte „Tap-and-Touch“ Technologie soll Oomi besonders einfach einzurichten und zu bedienen sein.

Oomi Touch

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Herz des Oomi Touch ist ein Android Tablet, welches alle Geräte steuern kann die mit Oomi verbunden sind. Aber die Komponenten lassen sich mit dem Tap & Touch nicht nur steuern, sondern sollen damit vor allem besonders einfach eingerichtet werden können.

https://www.youtube.com/watch?v=wIOoAb18zF0

Die Tap & Touch Technik soll es erlauben, Geräte in wenigen Sekunden dem Smart Home hinzuzufügen. Mit einem “Tipp” auf die anzulernende Komponente erscheinen alle verfügbaren Konfigurationen auf dem Tablet. Über diesen Weg lassen sich später auch die Einstellungen der jeweiligen Komponente ändern. Realisiert wird die Erkennung des entsprechenden Zubehörs durch die NFC Technologie. Der Anwender erhält sofort alle wichtigen Informationen zu einer Komponente, sowie Optionen für Setup, Konfiguration und weitere spezifische Informationen zu diesem Gerät, einschließlich Tutorials und Videos, auf dem Tablet Bildschirm angezeigt.

Die Daten in der Wolke

Das System kann Daten in der Cloud speichern und verarbeiten und soll so die vielen Vorteile der Cloud bieten. Die Jungs von Oomi verweisen aber explizit darauf, das mehrere Sicherheitsmechanismen verwendet werden, damit die Daten sicher liegen. Unter anderem eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Wer das nicht möchte, kann aber auch nur auf die lokale Funktion von Oomi setzen, quasi „Cloud Free“.

Zubehör

Auch wenn Oomi bereits viele Sensoren an Board hat, ganz ohne Aktoren und Zubehör geht es dann im vernetzen Zuhause doch nicht. So gibt es bereits jetzt schon in der Crowdfundingphase vier Smart Home Accessoires.

  • Streamer – HDMI Stick für den Fernseher
  • Wall plug – Z-Wave Zwischenstecker
  • Air – Luftfeuchtigkeits- und Rauchsensor
  • RGB Bulb – RGB LED Lampe

Durch die bereits erwähnten Funksysteme: WLAN, Bluetooth und auch Z-Wave, können weitaus mehr als nur die vier herstellereigenen Zubehör Komponenten verwendet werden. Das Z-Wave Portfolio hat Stand heute bereits mehr als 1.000 verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller.

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Wann ist Oomi erhältlich?

Oomi ist inzwischen mehr als nur eine Idee oder ein Designkonzept. Es gibt bereits funktionsfähige Prototypen. Aber um damit in Serie gehen zu können, benötigen die Jungs von Oomi noch eine Finanzspritze, welche sie sich nun über die Crowdfundingplattform „Indiegogo“ abholen wollen. Wenn genug „Backer“ an das Projekt glauben, soll Omi nach verschiedenen abschließenden Tests und Zertifizierungen im Juni diesen Jahres in Produktion gehen. Im August ist dann Auslieferung. In der Indiegogo Kampange besteht die Möglichkeit die Smart Home Zentrale für 50% vom späteren UVP zu erweben. So zahlst du hier nur 229$, später soll die Zentrale 449$ kosten.

Fazit

Auf den ersten Blick viel versprechend, vor allem die einfache Installation und Konfiguration. Dies könnte eines der wichtigsten Aspekte im Smart Home bedeuten. Derzeit haben wir, zumindest im Deutschen Markt kein System welches wirklich einfach und intuitiv von jedermann bedient und konfiguriert werden kann. Auch das alle Sensoren bereits „out-of-the-box“ daher kommen ist ein guter, wenn auch nicht ganz neuer Ansatz im Smart Home.

Spannend find ich vor allem, ob die Erweiterbarkeit auch so einfach ist. Letztendlich soll das Smart Home automatisiert werden, daher müssen zwingend auch Aktoren oder Multimedia Komponenten anderer Hersteller in das System integriert werden.

Das Infrarot Remote, welche für die Heizungssteuerung beworben wird, ist für den Einsatz in Deutschland wenig geeignet. Einige Klimaanlagen verfügen über IR aber Heizungen eigentlich kaum, so dass die meisten wohl auf diese Funktion verzichten müssen.

Dennoch alles in allem ein guter Ansatz, vor allem die Integration von Bluetooth und Z-Wave macht Sinn, um das System später mit einem breiten Portfolio an Smart Home Komponenten erweitern zu können.

Hier gehts zur Kampagne.