Abbildung des elektrischen Fahrrads in der Seitenansicht vor weißem Hintergrund.

Smart Bikes
ProdecoTech „Titanio 29er“: leichtes eBike mit Stil

Mehrere dutzend Kilogramm sind bei aktuellen Fahrrädern mit elektrischem Hilfsantrieb leider keine Seltenheit. Auch das Design lässt bei vielen zu wünschen übrig. Eine Alternative könnte das "Titanio 29er" von ProdecoTech sein – allerdings zu einem hohen Preis …
von Marcel Martens am 2. April 2015

Das Problem mit dem Kreuz …

Abbildung eines Fahrradreifens aus Front- und Schrägansicht.
Continental „Race King 29 x 2.0“

Bei den elektrischen Fahrrädern gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Preislich ist man bereits ab einem mittleren dreistelligen Betrag dabei. Was hingegen diese Fortbewegungsmittel für den einen oder die andere unattraktiv machen könnte, ist das hohe Gewicht. Mehrere dutzend Kilogramm sind dabei leider keine Seltenheit – vom Design einmal ganz zu schweigen. Wer eine Alternative sucht, für den könnte das „Titanio 29er“ von ProdecoTech etwas sein – allerdings zu einem hohen Preis …

Was bekommt man für 4.999 Dollar?

Abbildung einer Fahrrad-Gangschaltung
Sram „X9 10 fach-Schaltwerk“

Zunächst einmal ein Mountain Bike mit elektrischer Pedal-Assitenz, welches samt Batterie weniger als 15 kg auf die Waage bringt. Hauptverantwortlich dafür ist der 19 Zoll-Rahmen aus gebürstetem Titanium. Selbiger rollt auf ContinentalRace King 29 x 2.0„-Reifen, die auf 29 Zoll-Felgen (MavicTN 319„) aufgezogen sind. Gelenkt wird mit der TruvativStylo T30 Flatbar„, welche auf der federnden RockshoxSID AIR PushLoc“ montiert ist. An diesem Lenker findet man dann auch den SramX0 10 fach-Triggerschalter„, welcher mit einem SramX9 10 fach-Schaltwerk“ verbunden ist. Wer keine Kraft mehr für den Wiegetritt hat, sollte es sich auf dem braunen Leder-Sattel von Gyes gemütlich machen und den Motor mit seiner Spitzenleistung von 420 W sowie einer Höchstgeschwindigkeit von rund 29 km/h die Arbeit machen lassen. Und falls es mal brenzlig werden sollte, gebietet die AvidX0 hydraulische Trail-Scheibenbremse“ Einhalt. Als Energiequelle dient dem Motor übrigens ein – als Trinkflasche getarnter – Akkumulator von Panasonic mit 9,3 Ah. Mit einer Ladung lassen sich laut Herstellerangabe bis zu 48 km zurücklegen. Den Akku gibt es übrigens auch in einer 6.2 Ah-Ausführung. Dieser lässt sich dann in zwei Stunden aufladen und führt zu einer zusätzlichen Gewichtsreduzierung von 453,6 g. 

Ist es das Wert?

Abbildung einer Fahrrad-Bremse
Avid „X0 hydraulische Trail-Scheibenbremse“

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein Herausstellungsmerkmal ist sicherlich das Design. Dank dem in der Vordernabe untergebrachten Motor und dem als Trinkflasche getarnten Akku wirkt das eBike nahezu wie ein normales Fahrrad. Auch bietet dieses Mountain Bike eine erhebliche Gewichtsersparnis gegenüber anderen Vertretern seiner Kategorie. Dies hat jedoch auch seinen entsprechenden Preis. Wer also letztendlich das nötige Kleingeld dafür parat hat, für den könnte sich die Anschaffung durchaus lohnen. Kleiner Tipp: Wer mehr Leistung (aber auch Gewicht) bei geringerem Preis sucht, sollte sich mal bei den anderen Modellen auf der Webseite des Herstellers umschauen.

Abbildung des elektrischen Fahrrads in der Seitenansicht vor weißem Hintergrund.

Quelle: ProdecoTech
via: BGR