Jaguar Oldtimer
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Roundup zum Pariser Autosalon 2018

von Robert Basic am 3. Oktober 2018

Der Pariser Autosalon glänzte primär durch die Abwesenheit einiger Hersteller: VW, Fiat, Ford, Lamborghini, Ferrari, Alfa, Opel, Mazda, Nissan, Mitsubishi, Ford, Volvo, Infiniti und Jeep. Ebenso wie zur Automesse in Detroit können wir ein steigendes Desinteresse – aus diversen Gründen – an gemeinsamen Events beobachten. Was auch die IAA in Frankfurt erfahren musste, auf der BMW seine Fläche radikal zusammengestrichen hatte.  Bei Opel sind es die leeren Kassen und der fragwürdige Nutzen, gegen die Wettbewerber parallel anzutreten. Volvo hatte sich bereits früh vom Messetreiben verabschiedet und auf eigene Events fokussiert, um seine Heilsbotschaft fokussierter unter den Interessenten und Medien platzieren zu können. Ford kämpft ebenso wie Fiat mit dem Aufräumen des eigenen Betriebs. VW hat ganz andere Probleme. Und so weiter.

Echte Neuheiten gab es auf dem Pariser Autosalon fast keine, was sowieso auf Automessen immer seltener wird. So hatte in der Tat BMW sein brandneues 3er Modell vorgestellt und Mercedes die B-Klasse. Andere warteten mit Varianten wie Audi mit dem SQ2 und Mercedes mit der A-Klasse A35 AMG auf.

Für einen Besuch in anderen Hallen außer der Halle 5 hatte ich schlichtweg keine Zeit. Warum das? BMW hatte mich eingeladen, um mir vom neuen Sprachassistenten im 3er ein eigenes Bild zu machen. Ich konnte die Zeit noch nutzen, mich mit dem Bereichsleiter Elmar Frickenstein für „Vollautomatisiertes Fahren und Fahrerassistenz“ zu unterhalten, was ich bezogen auf die Zukunft weitaus spannender fand. Auf einen weiteren Messetag hatte ich keine Lust mehr, da ich die letzte Zeit eh schon auf zu vielen Terminen unterwegs war.

Soweit der Vorworte, ab zum Rundlauf durch die Halle 5 mit BMW, Tesla (die sich überraschend hingewagt hatten, der Stand blieb jedoch weitestgehend im Vergleich zu anderen Hersterllern ziemlich leer), Benz, Jaguar, Land Rover und GAC.

Der Schönste

Jaguar zelebriert den 50. Geburtstag der XJ-Modelle mit diesem wunderschönen 68er aus der allerersten Generation. Entworfen vom legendären Sir Williams Lyons. Dessen erstes XJ-Serienmodell tatsächlich 1968 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurde. Die Lackfarbe nennt sich übrigens Sable. Die Innenausstattung heißt Cinnamon (Zimt). Leistungsdaten? 4.2 Liter Hubraum aus einem 6-Zylinder, 245 PS und 200 km/h Spitze. Und wenn ich richtig verstanden habe, war dieser Jaguar Lyons Dienstwagen.

Jaguar Oldtimer

Jaguar Oldtimer

Der Hässlichste

Hands down, ich hatte es bereits gestern auf Facebook gepostet, was die Tesla-Fans natürlich erboste. Aber im real-life sieht der von außen und ganz besonders von innen schlichtweg armselig aus. Das war nicht nur meine Meinung, auch viele Journalisten äußerten sich schockiert. Wie sagte einer? „So baute man früher Trabis zusammen“.

Tesla Model 3

Tesla Model 3

Tesla Model 3

Der Knuffigste

Es handelt sich lediglich um ein Konzeptfahrzeug von Smart namens Forease, das wohl so nie herauskommen wird. Schade!

Smart Forease

Smart Forease

Smart Forease

Smart Forease

Smart Forease

Und einen habe ich noch zum smart, die Edition Pureblack

Smart Edition PureBlack

Der Ungewöhnlichste

Es handelt sich um ein Sonderprojekt von Land Rover, die unter dem Namen Reborn die originale „Series I“ (1948 – 1958) anhand von alten Konstruktionszeichnungen wiedergeboren haben.

Land Rover

Mein persönliches Highlight

Ich bin absolut kein BMW-Fan, da mir das Design immer schon zu aggressiv war. Aber dieser da hat mich in den Bann gezogen: der neue BMW 8 sieht live zum Wegfahren aus.

BMW 8

BMW 8

BMW 8

BMW 8

BMW 8

BMW 8

BMW 8

tbc

Was reiche ich noch zur Messe nach? Einmal das besagte Gespräch mit Frickenstein zum autonomen Fahren. Das mit dem persönlichen Sprachassistenten, der nun auch bei BMW einzieht. Etwas zum BMW 3 und B-Klasse von Mercedes. Und mal schauen, was mir noch einfällt.

Einen habe ich noch: Das schnittigste E-Modell bisher

Natürlich der Jaguar i-Pace!

Jaguar i-Pace

Jaguar i-Pace

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