Artificial Intelligence
Sex-Roboter – die nächste Sexuelle Revolution?

Wir berichten ja hier mehr oder weniger regelmäßig nicht nur über technischen Schnickschnack aus der Gegenwart, sondern wagen ab und zu auch einen Blick in die etwas fernere technologische Zukunft. Da geht es dann meistens um höchst seriöse Themen wie die Zukunft unseres Arbeitslebens, selbstfahrende Elektro-Autos, Virtual und Augmented Reality, Artificial Intelligence und ähnliche Themen.

Doch abseits dieser geekigen Ausblicke gibt es einen Bereich, der sich schon immer als klassischer Wachstumsmotor für technische Neuheiten und als Antreiber für gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen behauptet hat: Sex. Genauer gesagt, bis zum heutigen Tage: Pornos.

Angefangen bei unter der Ladentheke gehandelten Schwarz-Weiss-Bildchen leicht bekleideter Damen aus den ersten Foto-Apparaten über den Siegeszug des Videorekorders und der VHS-Kassette bis hin zum Internet: Sex und Pornos waren an all’ diesen technischen Entwicklungen mehr oder weniger früh und stark beteiligt. Manche sagen bereits heute einen ungeahnten Boom für Virtual und Augmented Reality Brillen voraus, wenn neben der Gaming Industrie die Porno-Branche die Devices für sich entdecken wird und an den u.U. aufgestellten Hürden der Hersteller vorbei diesen Markt aufrollt.

Doch das ist alles nichts gegen den eine gar nicht mal so abwegige Vision, die einige Menschen bereits für menschlich anmutende Roboter sehen. Nach deren Vorstellung wird Sex mit Robotern in gar nicht allzu ferner Zukunft völlig normal sein. Letztendlich ist der Gedanke nur die konsequente Fortsetzung der Idee humanoider Roboter, sozusagen das höchstmögliche Anforderungs-Level in puncto Mechanik und simulierter Emotionalität.

Das Thema könnte man jetzt von unterschiedlichen Punkten aus angehen. Objektsexualität – also die gemeinhin als Liebe zur Espressomaschine oder zum Thermomix beschriebene Form der Beziehung zu einem Gegenstand – spielt hier eventuell eine Rolle. Es gibt mit “Robophilia” oder “Technosexualität” bereits passend umschreibende Fachbegriffe für die emotionale oder sexuelle Zuneigung zu einem Roboter. Der ohnehin stattfindende Technologiesierung unseres Lebens kommt hier eine gewisse Bedeutung als verstärkender Faktor zu. Andere wiederum sehen hier ethische oder moralische Bedenken, zum Teil aus religiösen Gründen, und wieder anderer gehen davon aus, dass so ein Sex-Roboter in der Zukunft einfach selbstverständlich ist, ähnlich wie das heute in vielen Nachtschränkchen deponierte Sex-Spielzeug. Die Pros und Kontras sind ebenso vielfältig wie unterschiedlich motiviert, manchmal sehr rational und manchmal sehr emotional behaftet.

Wir beschränken uns jetzt hier mal auf die technischen Aspekte, also auf die Hardware und Software. Zu all’ den anderen Fragen könnt ihr euch ja gerne in den Kommentaren austoben. Ich versuch’ mein Bestes, das alles auf dieser technischen Grundlage möglichst sachlich und wertfrei zusammenzufassen. Bringt ein wenig Phantasie mit und legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage – dieser Artikel ist ein Ausblick auf potentiell mögliche Entwicklungen, basierend auf bereits heute existierenden Technologien. Es ist keine Vorhersage und vermutlich werden wir alle in spätestens 50 Jahren über meine Worte lachen.

Sex-Roboter: Hardware und Mechanik

Verabschiedet euch mal vorerst von der äußeren Hülle und anderen Faktoren und betrachtet so einen Sex-Roboter als technischen Gebrauchsgegenstand. Prinzipiell handelt es sich bei einem Sex-Roboter lediglich um ein mehr oder aufwendig konstruiertes mechanisches Gerät, dass genau wie andere Roboter Bewegungen ausführen sollte, dadurch zumindest “aktiv” ist und im Idealfall ein gewisses Maß an “körperlicher Lebendigkeit” simuliert. Was man hierzu benötigt ist schon seit längerer Zeit kein Hexenwerk mehr. Letztendlich handelt es sich um eine Kombination aus grob- und feinmechanischen Bauteilen wie Stangen, Scharnieren, Bändern, Motörchen, Schrauben usw. – also nichts, was nicht auch schon heute und in naher Zukunft im Bereich Bionische Prothesen Jahr für Jahr immer weiter perfektioniert wird.

Sex-Roboter 02

Quelle: César Vonc

Sicherlich gibt es hier speziell bei Sex-Robotern Herausforderungen, die in anderen mechanischen Bereichen nicht im Vordergrund stehen. So sollten die Bewegungen idealerweise geräuschlos, mechanisch besonders “weich”, ruckelfrei und somit natürlich ablaufen. Menschlich eben, feinmotorisch betrachtet. Auch vergleichsweise profane aber zugleich komplexe Vorgänge wie Atmen oder Blinzeln stehen sicherlich auf der Liste der Entwickler.

Oberfläche, Sensorik und Signale

Neural Nanotechnology2030: Nanobots im Gehirn und gottähnliche Cyborgs

Der nächste logische Schritt bei der Konstruktion betrifft Berührungs- und Bewegungssensoren, damit Sex-Roboter in einem möglichst realistischen Maß auf ihr Gegenüber – den männlichen oder weiblichen “Benutzer” (was hier, zugegeben, etwas “schmutzig” klingt) – reagieren. Die gleichen Sensoren wären ebenfalls an einem auf den Partner abgestimmtes Agieren beteiligt, also für eigene Handlungen eines Sex-Roboters. Hinzu kämen weitere kabellose Sensoren, die evtl. über eine externe Informationsquelle – also z.B. eine im Raum platzierte Kamera – weitere relevante “Daten” wie Bewegungen oder die Position im Raum (“auf dem Bett”) empfangen, verarbeiten und interpretieren könnten.

Auch hier gibt es bereits Beispiele, die mehr oder weniger parallel entwickelt werden. So sind moderne Virtual Reality Hallen wie The Void oder Zero Latency heute rundum mit Kameras bestückt, welche die Position von bis zu sechs Spielern in einem freien Raum gleichzeitig interpretieren und in einen Software-Verarbeitungsprozess einfließen lassen können. Sprich: die Hardware und insbesondere die Rechenleistung hierfür ist bereits da und wird in fünf, zehn oder zwanzig Jahren überhaupt keine Hürde mehr darstellen.

Auch im Bereich Sensortechnik werden alljährlich kleine Quantenspünge vollzogen. Ein handelsüblicher Fitness-Tracker oder eine entsprechend ausgestattete Smartwatch verfügen heute über 10 bis 15 Sensoren, die angefangen bei der Herzfrequenz über kleinste Bewegungen alles Mögliche messen und verarbeiten. Andere Geräte wie z.B. Samsungs SleepSense können bereits kabellos die Herz- und Atemfrequenz o.a. Vitalfunktionen messen, die beim Sex mit einem Roboter ja durchaus wichtige interpretierbare Informationen liefern könnten. Radargesteuerte Bewegungs-Sensoren wie Googles Project Soli zeigen, in welche Richtung sich diese Technologie entwickeln wird, einhergehend mit einer immer weiter fortschreitenden Miniaturisierung und billigeren Fertigungskosten.

Apropos Miniaturisierung: während heute für viele anspruchsvollere Rechenprozesse noch PCs von der Größe eines Notebooks benötigt werden, wird das in Zukunft etwas anders aussehen. Falls ihr demnächst in eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines Octa-Core Prozessors in einem Smartphone stolpert, dürft ihr euch gerne an diesen Artikel hier erinnern. Rechenleistung im Kleinstformat wird heute überdimensioniert in den Alltagsgegenstand “Smartphone” eingebaut – (über)morgen findet sich ein vergleichbarer Chip vielleicht in einer Prothese, einem Staubsauger oder eben in einem Sex-Roboter. Und bevor die Frage auftaucht: Ja, auch die Akku-Laufzeit wird man irgendwann in den Begriff bekommen, dann lädt der Sex-Droid per Qi-Ladestation, kabellos.

DSDoll 01

Womit wir bei der äußeren Hülle – also der “Haut” – wären. Das mag jetzt für einige überraschend sein, aber auch hier sind die Entwicklungen bereits sehr weit fortgeschritten. Wer sich die High-End Modelle aktueller Sex-Dolls anschaut, findet dort längst nicht mehr nur Plastik oder Silikon. Die führenden Hersteller wie Doll Sweet oder Abyss Creations setzen hier auf eine Oberfläche, welche der menschlichen Haut zumindest ähnelt. Darunter befindet sich ein in der Festigkeit und Elastizität fleisch- und muskelähnliches Gel, das z.B. über ein Formgedächtnis verfügt, also nach – oder speziell während – Druck und Belastung vergleichbar zum menschlichen Körper reagiert.

Ein weiterer Aspekt beim Einsatz dieses Gels ist die Möglichkeit, es auf eine menschliche Temperatur aufzuwärmen. Theoretisch wäre es also kein Problem, über entsprechende Sensoren und eine darauf abgestimmte Software die Körpertemperatur eines Sex-Roboters in unterschiedlichen Körperregionen und -öffnungen anzupassen. Die High-End-Modelle von übermorgen könnten über teildurchlässige Zonen verfügen und unterschiedliche Reaktionen der Oberfläche simulieren, z.B. eine Veränderung der Farbe oder “Schwitzen”.

Um euch auch hier mal ein Beispiel zu geben, was in puncto technologischer Material-Kombinationen bereits heute möglich ist könnt ihr euch (mit ein wenig Phantasie) ein weiteres Google-Projekt namens “Project Atap” anschauen. Dort werden in einen ganz alltäglichen Produktionsprozess millimeterdünne “Fäden” als sensorische Leiter in handelsüblichen Stoff eingewebt. Die von diesen Leiterfäden empfangenen Impulse bzw. Signale werden dann von einer knopfgroßen Platine empfangen und kabelgebunden oder kabellos an ein anderes Device (momentan z.B. an ein Smartphone) weitergeleitet. Auch im Bereich Glasfaser-Technologie ist das Ende der Fahnenstange in puncto Material-Verwendung noch längst nicht erreicht, wie das Beispiel Luminous Tex zeigt. Nun ersetzt einfach “Stoff” durch “künstliche Haut” und ihr habt vielleicht eine ungefähre Vorstellung davon, wie später sensorische Erkennungsprozesse und Abläufe technisch ermöglicht werden können.

DSDoll 06

Eine besondere Herausforderung bei der Oberfläche stellt zum jetzigen Zeitpunkt noch das Gesicht dar. Es ist unter mechanischen Gesichtspunkten zum jetzigen Zeitpunkt noch äußerst schwierig und vergleichsweise schwer vorstellbar, wie die menschliche Mimik während des Sex möglichst “echt” simuliert werden soll. Das ist einer der Gründe, warum aktuelle Sex Dolls ein zwar weitgehend natürliches, aber z.T. überzeichnetes und sehr klischeehaftes Schema eines menschlichen Gesichts verwenden. In unserer Wahrnehmung nehmen wir dann das Gesicht eher “als Ganzes” – z.B. im Kontext einer ethnischen Zugehörigkeit – wahr und achten weniger auf die Details. Zu den üblichen Tricks gehören auch ein überproportional großer Mund, besonders große Augen oder eben besonders große Brüste – all’ das lenkt uns (Männer) instinktiv von einem zu kritischen Blick auf Details und Unzulänglichkeiten ab.

Apropos Männer: Sex-Roboter sind längst kein geschlechtsspezifisches Thema mehr. Mal abgesehen von dem Umstand, dass es bereits heute eine signifikante Zahl homosexueller Interessentinnen an weiblichen Sex Dolls zu geben scheint, stehen der Entwicklung männlicher Sex-Roboter eigentlich – technisch betrachtet – nur “Kleinigkeiten” (sic!) im Wege. Letztendlich wird die Nachfrage entscheiden, ob Entwickler hier die evtl. notwendigen zusätzlichen Konstruktionen, Bewegungsabläufe, Oberflächen usw. in serienreife Modelle umsetzen. Oder ob ohnehin entwickelte “männliche” Roboter einfach um die entsprechenden Funktionen modular erweitert werden.

Sex-Algorithmen und Emotionale Intelligenz

Kommen wir abschließend zur Software. Die ist ein Paradoxon, nämlich zugleich der einfachste und schwierigste Part. Einfach, weil es in anderen Bereichen bereits äußerst erfolgreiche Methoden gibt, menschliche Bewegungsabläufe in möglichst perfekter Form zu erfassen und digital umzusetzen bzw. abzubilden.

So werden bspw. in vielen aktuellen Filmen komplette Charaktere rein virtuell eingebunden, oftmals auf der Grundlage eines real existierenden Körpers. Ein Bespiel, das einige vielleicht schon einmal gesehen haben ist der Charakter des Gollum im Film “Herr der Ringe”, dessen Bewegungen für viele Bewegungsabläufe in einer Virtual Box erfasst wurden. Vergleichbare Bewegungsabläufe wie diese müssten nun “nur noch” (und damit sind wir beim schwierigeren Part) als Programm zu Steuerung mechanischer Bewegungsabläufe ablaufen.

Das klingt kompliziert, ist aber durchaus machbar und hängt im Wesentlichen von einer in Echtzeit ablaufenden Signalverarbeitung der o.e. Sensoren und den Funktionen der mechanischen Bauteile ab. Hat man die mechanischen Herausforderungen gelöst, wären aktuelle und zukünftige Prozessoren durchaus in der Lage, die entsprechenden Berechnungen in einer adäquaten Zeit durchzuführen und “abzusenden”. Isoliert aus der Sicht eines Programmierers handelt es sich also lediglich um eine andere Form der “Ausgabe” von Daten – sie landen nicht auf einem Bildschirm, sondern real in der Steuerungseinheit eines Gelenks. Selbstverständlich spielen hier viele andere Faktoren – siehe oben, Agieren und Reagieren sowie Wechselwirkungen – eine entscheidende Rolle, aber letztendlich sind das alles nur Daten.

Um euch hier ein Beispiel zur Einordnung der Dimensionen und Relationen zu geben könnt ihr gedanklich kurz zu einem modernen Fahrzeug abschweifen. Die hier bereits heute in Echtzeit verarbeitete Datenmenge ist gigantisch und wird tatsächlich elektronisch und mechanisch umgesetzt. Bei einem in Zukunft alltäglichen Smart Car oder selbstfahrenden Fahrzeug wird diese Datenmenge nochmals überproportional zunehmen und dann zu einem erheblichen Teil ein mehrere hundert Kilo schweres Fahrzeug durch den Straßenverkehr steuern. Wenn es also um die reine Datenverarbeitung und die Umsetzung in mechanische Abläufe geht sollte ein 08/15 Sex-Roboter irgendwann keine sonderlich große Herausforderung sein.

Auch andere technologische Entwicklungen werden ab einem bestimmten Zeitpunkt eine entscheidende Rolle spielen. Was ihr heute mit der Spracherkennung eures Smartphones veranstaltet, wird in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren vielleicht schon ein elementarer Bestandteil bei der Kommunikation mit einem Roboter sein. Umgekehrt wird dieser dann vermutlich auch in der Lage sein, beliebige “gesehene” Gegenstände über entsprechende Bilderkennungsalgorithmen zuverlässig zu identifizieren und daraus logische Schlussfolgerungen zu ziehen … und darüber mit euch zu sprechen.

Weihnachten

Nie wieder Weihnachten “allein” verbringen … Quelle: César Vonc

Ein weit darüber hinaus gehender Aspekt betrifft mehr oder weniger stark das Thema “Künstliche Intelligenz”, zu dem Carsten gestern einen wunderbaren Artikel verfasst hat und in dem auch auf die zu erwartenden Zeitspannen eingegangen wird. Im Idealfall müsste ein “perfekter” Sex-Roboter nämlich in der Lage sein, allein basierend auf dem zur Verfügung stehenden Input Entscheidungen zu treffen und diese in simulierte Gefühlsreaktionen umzusetzen. Als ganz simples Beispiel: das Teil müsste im angebrachten Moment in einer angemessenen Lautstärke stöhnen – oder eben nicht.

Eine etwas kompliziertere Aufgabe aus dem Bereich “Artificial Intelligence” wäre, dass ein Sex-Roboter abseits von den Vorgaben eines Programmierers eigene “Ideen” entwickelt, aus seinen Erfahrungen “lernt” und im Rahmen der individuellen “Partnerschaft” besser wird, also seine “Fähigkeiten” perfektioniert. Ich weiss … das klingt alles noch völlig abgedreht und für einige Leser bestimmt auch mehr als creepy. Aber ich skizziere hier wirklich nur in Ansätzen das, was da draussen längst in den Köpfen einiger Ingenieure, Programmierer und wirklich ernstzunehmender Wissenschaftler langsam aber sicher Gestalt annimmt. Nehmt einfach mal die mittlerweile 15 Jahre alte Aussage von Larry Page und denkt dabei an einen (Sex-)Roboter:

Artificial intelligence would be the ultimate version of Google. It would understand exactly what you wanted, and it would give you the right thing. Larry Page (Google) im Jahr 2000

Ihr merkt vielleicht, wohin uns dieser Artikel geführt hat. Alles, was wir bisher beschrieben haben, könnte auch auf ganz normale, möglichst menschlich anmutende Roboter als “Familienmitglied” zutreffen und die Vorgabe für deren Entwicklung sein. Die äußere Hülle und die angedachten Funktionen sind vielleicht sogar völlig nebensächlich – der ein oder andere hätte später vielleicht einfach gerne einen echten Terminator auf der Couch sitzen, zum gelegentlichen Öffnen der Haustüre.

Der Punkt ist, dass Viele der bereits jetzt mahnenden Naysayer den Bereich “Sex” beim Thema Roboter und “Artificial Intelligence” wohlwissend ausblenden, weil sie sich des Impacts dieses Lebensbereichs durchaus bewusst sind. Wie eingangs erwähnt war Sex schon immer ein treibender Faktor bei der Entwicklung neuer Technologien, auch unter dem Aspekt der damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten. Es könnte sein, dass das hier erneut der Fall sein wird – wann auch immer das sein wird. 2018 (das Jahr, in dem Blade Runner spielt, 50 Jahre nach der Sexuellen ’68er Revolution) könnte allerdings ein wenig knapp werden …

Disclaimer: Wir wissen, dass mit diesem Thema sehr weitreichende rechtliche, kulturelle, gesellschaftliche, ethische oder moralische Fragestellungen verbunden sein könnten, auf die wir in diesem Artikel aber ganz bewusst nicht eingegangen sind.