Tech-Check: Das Infotainmentsystem vom Nissan Pulsar

von Jens Stratmann am 9. Februar 2015

In dem oben eingebundenen Video habe ich mich mal näher mit dem Infotainment-System vom aktuellen Nissan Pulsar beschäftigt und ich hoffe, dass ich damit den Geschmack der Mobile Geeks Leser getroffen habe. Wer nun noch wissen will, wie sich der aktuelle Nissan Pulsar fährt, was er so leistet und vor allem was er kostet, der darf nun weiterlesen.

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Der direkteinspritzende 1.2 Liter Turbomotor hat ein maximales Drehmoment von 190 Nm bei 2000 Umdrehungen pro Minute, die Gänge werden mit der 6-Gang-Handschaltung gewechselt. Optional bekommt man das Automatikgetriebe Xtronic. 10,7 Sekunden braucht der frontgetriebene Japaner von 0 auf 100 km/h, bei 190 km/h ist dann aber Schluss. Laut NEFZ verbraucht er durchschnittlich 5,0 Liter auf 100 km, emittiert 117g CO2 pro Kilometer und erfüllt die Grenzwerte der Abgasnorm EU5.

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Die Acenta-Serienausstattung hat einige nützliche Features an Bord, wie beispielsweise eine Zweizonen-Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, den autonomen Notbremsassistenten, den Intelligent Key (so nennt man bei Nissan das öffnen der Tür ohne Schlüssel) und eine Sitzheizung. Optional erhältlich, oder als Serienausstattung in der Tekna-Ausstattungslinie, sind das im Video gezeigte Touch-Screen-Navigationssystem NissanConnect, der bei unserem Testfahrzeug leider nicht verbaute Around View Monitor, das Nissan Safety Shield auf welches ich ebenfalls verzichten musste, LED-Hauptscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie stark getönte Scheiben im Fond.

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Erkennungsmerkmal an der Front ist die V-förmige Chromspange, die das Markenemblem einfasst und dann in die Falze der Motorhaube übergeht. Von den ausgestellten Radhäusern zieht sich je eine Linie bis zur boomerangförmigen Rückleuchte. Diese ist zweigeteilt und vergößert somit die Heckklappe. Der untere Teil des Heckstoßfängers ist im Diffusor-Look gestaltet. Der luftige Innenraum bietet dem Fahrer und Beifahrer elektrisch verstellbare Sitze, breite Armstützen in den Türen und ein ziemlich großes Sichtfeld.

Der 5-türige Japaner ist 4,39 m lang, 1,52 m hoch und 1,77 m breit. Sein Wendekreis beträgt 10,2 m und der Radstand 2,70 m, dadurch haben die Fondpassagiere viel Kopf- und Beinfreiheit. Das Leergewicht des neuen Nissan Pulsar liegt bei 1265 kg, das zulässige Gesamtgewicht bei 1750 kg. Das Kofferraumvolumen des neuen Pulsar beträgt 385 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen sind es 1395 Liter.

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Im Nissan Safety Shield sind mehrere Assistenzsysteme miteinander kombiniert. Das sind unter anderem der Autonome Notbrems-Assistent, ein Spurhalte- und ein Totwinkel-Assistent sowie eine Bewegungserkennung. Diese nutzt die Einparksensoren und die Kameras des Around View Monitors um beispielsweise spielende Kinder hinter dem Auto wahrzunehmen. Der Nissan Around View Monitor ermöglicht einen Blick aus der Vogel-Perspektive auf das Fahrzeug, was in verschiedenen Situationen hilfreich sein soll, beispielsweise beim Einparken. Hierfür werden winzige Kameras zu einem Panorama-Bild kombiniert oder auch in manchen Situationen einzeln genutzt. Die Kamera in der Heckklappe ist sogar selbstreinigend, dies tut sie bei zunehmend schlechter Bildqualität. Einzelne Einstellungen können per Knopfdruck oder über das NissanConnect System individuell abgestimmt und einzelne Funktionen abgeschaltet werden. Alle Einstellungen lassen sich speichern und jederzeit erneut abrufen.

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Die neueste Generation des Navigations- und Infotainment-Systems NissanConnect integriert nicht nur das Smartphone, sondern bietet auch viele andere Funktionen wie etwa Send-to-Car von Google® und verschiedene nützliche und informative Apps. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Audio Streaming sowie Anschlüsse für externe Geräte gehören ebenfalls zum Funktionsumfang.

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Zu einem Basispreis von 20.580 Euro kann man den neuen 2014 Nissan Pulsar Acenta 1.2 DIG-T (mit Stopp-/Start-System) mit dem 115 PS starken Motor bekommen, mit Xtronic geht es bei 22.180 Euro los.

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Meine Kritikpunkte? Keine starren Gurtpeitschen hinten, kein Einklemmschutz für die elektrischen Fensterheber hinten, Innenraumbeleuchtung hinten nicht ausreichend, Sitze hinten zu weich, Display mir etwas zu klein und zu tief angeordnet. Positiv bewerten möchte ich die Verarbeitungsqualität, das Platzangebot, die optionalen Ausstattungsmöglichkeiten und das Fahrverhalten.