Tesla Kühlergrill

Tesla Model Y: Elon Musk kündigt via Twitter neues Auto an

Wer X sagt, muss auch Y sagen - findet Elon Musk und kündigt mit dem Tesla Model Y eine komplett neue Fahrzeug-Reihe an via Twitter. Später löschte er seinen Tweet zwar wieder, aber ihr wisst ja, wie das Spiel läuft mit dem Internet.

von Carsten Drees am 7. Oktober 2015

Elon Musk ist ein Mastermind, Visionär – und scheinbar auch manchmal ein Plappermäulchen: Auf Twitter rutschte ihm nämlich etwas heraus, was so vermutlich nicht gedacht war, denn er löschte direkt danach den Tweet wieder. Es ging um die Frage, ob das im nächsten Jahr erscheinende Tesla Model 3 – die bis dato günstigste Alternative im Tesla-Fuhrpark – ebenfalls mit den Falcon Wings ausgestattet sein wird, wie wir sie beim jüngst angekündigten Tesla Model X gesehen haben. Musks Antwort darauf: Es wird sowohl ein Model 3 als auch ein Model Y erscheinen – und eines der beiden wird mit diesen Flügeltüren zu haben sein.

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Der arme Fragensteller weiß damit immer noch nicht, ob das Model 3 besagte Türen nun mitbringt oder nicht – die ganze Welt weiß aber dafür, dass Tesla an einem Model Y arbeitet, welches zumindest möglicherweise auch mit diesen Falcon Wings erscheint.

S.E.X.Y.

Eigentlich kommt der Name nun wahrlich nicht aus heiterem Himmel, denn ursprünglich hätte das Model 3 mal Model E heißen sollen – Ford hat auf den Namen aber ebenfalls Anrechte und hat Elon Musk den Spaß verdorben. Welchen Spaß? Ach so: Hätte er sein Auto tatsächlich Model E nennen dürfen und hätte man – zusammen mit dem Model Y – alle vier Reihen in die richtige Reihenfolge gebracht, hätte es das Wort SEXY ergeben. Musk hat sich stattdessen bekanntlich für Model 3 entschieden, S3XY funktioniert ja schließlich irgendwie auch, macht das Ganze sogar noch einen Hauch nerdiger.

Nichtsdestotrotz war es wohl tatsächlich nicht geplant, dass ihm die Bestätigung des Model Y so früh rausrutscht, anders kann man den gelöschten Tweet vermutlich nicht erklären. Glücklicherweise haben ihn die Kollegen vom Tech Insider aber gesichert. In Plauderlaune ist der gute Mann aber dennoch gewesen, denn auch zum Model X hatte er noch ein bisschen was zu erzählen. Beispielsweise, dass es beim Öffnen der Falcon Wings keine Gefahr gibt, dass es ins Auto reinregnet, weil die Türen so groß sind und dass es nicht passieren kann, dass sich die Türen ins Gehege kommen, wenn zwei Tesla Model X nebeneinander parken: Dazu erklärte er, dass das nicht passieren kann, weil sich beide Autos in diesem Fall gegenseitig als Tesla X erkennen und sich die Türen beim Öffnen abstimmen.

Sieht bestimmt interessant aus, wird in der Praxis aber vermutlich nicht so super oft vorkommen, dass zwei Model Tesla X zufällig nebeneinander parken und zufällig in der gleichen Sekunde die Türen öffnen. Einen günstigeren Tesla Model X mit kleinerer Batterie erwähnte er übrigens auch noch – ich könnte mir denken, dass ihm seine Berater künftig mal auf die Finger klopfen, wenn er auf seinem Smartphone die Twitter-App startet.

Quelle: Tech Insider via ecomento.tv