IFA 2015
Toshiba: 2-in-1 Prototyp im Surface-Stil im Hands on-Video

Toshiba zeigt aktuell bei der IFA den Prototypen eines 12 Zoll großen 2-in-1s, welches an die Surface-Modelle von Microsoft erinnert. Wir konnten bei der Messe einen ersten schüchternen Blick drauf werfen.
von Carsten Drees am 5. September 2015

Eins vorweg: Wenn ich in der Überschrift von einem „Hands on“ schreibe, dann ist das nur die halbe Wahrheit – da nämlich der Prototyp von Toshiba, um den es hier geht, nur hinter Glas zu bestaunen war, würde wohl der Begriff „Eyes on“ besser passen. Aber sei es drum – erzählen wollen wir euch von diesem Device dennoch, welches wir dann später im Handel sehen werden.

Toshiba 2-in-1 Prototyp 10

Wir haben es mit einem Tablet zu tun, an welches ihr ein Tastatur-Dock anklippen kann und welches zudem über einen Digitizer mit einem Stylus verfügt. Das erinnert in dieser Konfiguration natürlich schwer an die Pro-Modelle des Microsoft Surface und vermutlich wird das Unternehmen auch eine ähnliche Kundschaft im Blick haben wie eben Microsoft mit seinen Surface-Geräten – oder vielleicht auch Apple mit dem demnächst erwarteten 12-inch iPad Pro.

Sehr viel verrät uns Toshiba noch nicht zu diesem 2-in-1, aber es wird wohl ein Intel Atom zum Einsatz kommen, so dass sich das Gerät nicht unbedingt im hochpreisigen Highend-Segment einsortieren wird. Dazu passt, dass die Japaner beim Material auf Plastik setzen wollen statt auf Metall – hat aber auch den Vorteil, dass man uns ein ultraleichtes 12-inch Device liefern kann. Das 12 Zoll große Display soll mit 1.920 x 1.280 Pixeln auflösen und logischerweise wird Toshiba dieses Tablet mit Windows 10 anbieten.

Toshiba 2-in-1 Prototyp 03

Voraussichtlich wird es im Handel dann Dynabook 12 Write heißen, aktuell kommuniziert das Unternehmen zumindest schon mal die Modellbezeichnung WT12PE-A. Die meisten Specs kennen wir noch nicht zum aktuellen Zeitpunkt, ähnlich sieht es bei Preis, Verfügbarkeit und dem tatsächlichen Namen des Geräts aus – aber hey, immerhin konnten wir schon mal einen ersten Blick aufs Device werfen, wenn auch nur durch die Glasscheibe.