Frau steht vor grosser Wand aus Fernsehern

Video-Streaming in Deutschland: Die wichtigsten Angebote im Vergleich

Vor einem Jahr ging Netflix mit seinem Streaming-Angebot in Deutschland an den Start. Wir wollen mal schauen, wie sich der US-Anbieter im Vergleich zu den anderen Video-Diensten schlägt, die aktuell in unserem Land eine Rolle spielen.

Blicken wir auf die Fernsehlandschaft, können wir feststellen, dass sich diese komplett im Umbruch befindet. Es gibt im Internet jede Menge Alternativen zum linearen Fernsehen, die sich auch immer größerer Beliebtheit erfreuen: Da sind erst einmal Video-Portale wie YouTube, die gerade junge Menschen an sich binden, wir können Filme online beispielsweise bei Google und Apple leihen oder kaufen und da sind auch die Mediatheken der TV-Sender, die es uns ermöglichen, dass wir den Tatort eben nicht am Sonntagabend schauen müssen, sondern ihn uns einfach dann ansehen, wenn es uns besser passt.

Aber nicht zuletzt sind da auch ganz neue Dienste mit Filmen und Serien, die dem klassischen Fernsehen immer gefährlicher werden durch ihre Angebote. Die Rede ist von den Streaming-Diensten wie Amazon Prime Instant Video und Netflix, die mittlerweile auch in Deutschland richtig Fahrt aufnehmen.

Deloitte Media Consumer Survey 2015

Die Deloitte-Studie aus diesem Sommer (hier die komplette Studie als PDF-Datei) belegt, dass wir immer noch ein Volk von klassischen TV-Zuschauern sind. 2000 Menschen im Alter von 14-75 wurden befragt und von diesen Befragten antworteten immerhin noch 77 Prozent, dass das Fernsehgerät die erste Alternative ist, wenn es darum geht, sich Filme anzuschauen. Bei den jungen Teilnehmern der Studie zeichnet sich ein etwas anderes Bild ab, bei dem vor allem der Laptop, aber auch das Smartphone eine größere Rolle spielen, dennoch sitzen auch hier mehr als 50 Prozent noch vor der guten alten Glotze.

Interessant finde ich beim Blick auf die Grafik, dass die Notebook/Smartphone/Tablet-Relevanz stetig abnimmt, bei der Gruppe der über 65-Jährigen aber wieder anzieht. Scheint so, als kommt mit dem Rentenalter auch die Lust, sich doch mit neuer Hardware und den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Videokonsum in Deutschland 2015

Das sagt aber natürlich noch nicht viel darüber aus, wie sich das nun bezüglich der Inhalte gestaltet, die konsumiert werden, denn schließlich kann man Internet TV auch über den Fernseher empfangen. Auch da liefert die Studie Antworten:

Entwicklung Video-on-Demand-Nutzung 2015

Ziemlich genau ein Drittel der Befragten gab an, dass man Video on Demand nutzt. 30 Prozent gaben an, dass sie genau so viel oder mehr VoD sehen wie im letzten Jahr, lediglich 4 Prozent erklärten, dass man es nur noch weniger nutzt als im Vorjahr.

Das bedeutet, dass zwar immerhin jeder Dritte schon dazu übergegangen ist, zumindest manchmal dem klassischen Fernsehen den Rücken zu kehren für andere Angebote, aber das dennoch sehr viel Luft nach oben vorhanden ist.

Beachtet man dabei, dass Anbieter wie Netflix aber auch erst seit einem Jahr auf dem deutschen Markt tätig sind, ist das auch wenig verwunderlich. Berücksichtigt man nur die Menschen, die sich für einen solchen Streaming-Service entschieden haben, kommt Netflix mit 13 Prozent Marktanteil unter diesen Leuten bereits auf einen guten dritten Platz.

Platzhirsch ist hier Amazon mit einem Anteil von 32 Prozent, gefolgt von Maxdome mit immerhin noch 18 Prozent. In den USA ist es übrigens aktuell umgekehrt: Dort dominiert Netflix mit einem Anteil von 38 Prozent, Amazon bringt es nur auf 13 Prozent und dazwischen quetscht sich noch Hulu (in Deutschland nicht verfügbar) mit einem Anteil von 18 Prozent Marktanteil.


Die Angebote sind natürlich nicht identisch, ebenso wie die entstehenden Kosten. Daher ergibt es Sinn, sich im Vorfeld zu erkundigen, was die verschiedenen Anbieter auf der Pfanne haben. So könnt ihr dafür sorgen, dass ihr euch für den möglichst gut passenden Service entscheidet. Und damit das klappt, wollen wir euch eine kleine Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben, indem wir euch die wichtigsten Anbieter nennen, die auf dem deutschen Markt eine Rolle spielen. Neben den genannten Amazon, Netflix und Maxdome sind das aktuell Watchever, iTunes und Snap, das Streaming-Angebot von Sky. US-Größen wie Hulu, HBO Now oder CBS All Access gibt es hierzulande leider noch nicht, dennoch können wir uns mittlerweile nicht mehr über mangelnde Alternativen beschweren – wir stellen euch die wichtigsten vor:

Amazon Prime Instant Video

Amazon Prime Instant Video: Screenshot der Startseite

Amazon ist – wie schon Google oder Facebook – lange nicht mehr nur ein Unternehmen, welches man auf ein einziges Produkt festnageln kann. So verwundert es nicht, dass der Versand-Riese mittlerweile eben auch verschiedene andere Märkte erschlossen hat, wie eben auch den Streaming-Markt mit seinem Service Amazon Prime Instant Video. Dort hat man es in Deutschland sogar zur aktuellen Nr. 1 gebracht, was zum Einen sicher an tollen Filmen und Serien liegt, mit Sicherheit aber auch ein bisschen daran, dass man vor Netflix durchstarten konnte.

Amazon stellt im Vergleich zu allen Anbietern übrigens auch ein Novum dar: Der Dienst ist mit dem Premium-Versand des Unternehmens gekoppelt, so dass ihr für euer Geld nicht nur schnell und kostenlos beliefert werdet, sondern den Film- und Serien-Service noch oben drauf bekommt.

Angebot und Preise

Die Palette von Amazon kann sich sehen lassen: Nach eigenen Angaben könnt ihr dort derzeit über 12.000 Filme und Serien-Episoden genießen. Ich selbst bin auch Kunde und finde immer wieder sowohl alte Klassiker als auch neue Filme und Serien, für die sich das Einschalten lohnt. Immer wieder gelingt es Amazon, entweder eigene Serienformate wie beispielsweise Bosch oder Hands of God zu etablieren, oder exklusive Inhalte wie jüngst Fear the Walking Dead an Land zu ziehen.

Was kostet der Spaß? Auch da kann Amazon punkten: 49 Euro bezahlt ihr pro Jahr – rechnet ihr das auf den Monat um, wären das gerade mal 4,08 Euro und somit weniger als die Hälfte von dem, was beispielsweise bei Netflix anfällt. Amazon bietet euch zu Testzwecken an, den kompletten Dienst einen Monat lang kostenlos auszuprobieren. „Rund“ wird die ganze Nummer dadurch, dass Amazon natürlich nicht nur das zu bieten hat, was der Streaming-Service hergibt, sondern noch massig Filme und Serien, die es zu leihen (1,99 bis 4,99 Euro) oder zu kaufen (5,99 bis 16,99 Euro) gibt.

Verfügbarkeit

Amazon lässt euch ziemlich freie Hand dabei, wo ihr euch die Serien reinzieht: Neben den eigenen Gerätschaften – Fire TV, Fire TV Stick und Fire-Tablets – gehören dazu auch iOS- und Android-Geräte, Smart-TVs und auch Konsolen wie die Xbox 360, Xbox One, PS 3 und 4 sowie Nintendos Wii und Wii U.

Auch offline ist Amazons Video-Dienst verfügbar, allerdings nicht das komplette Angebot und nicht für alle Devices. Besitzt ihr aber eines der Fire-Geräte von Amazon oder eines mit iOS bzw. Android, dann steht dem Offline-Genuss nichts mehr im Weg. Welchen Content es gibt, erfahrt ihr hier.

iTunes Video

 

iTunes Video2

Apple darf natürlich auch nicht fehlen, wenn es um Streaming geht. Wir wollen ja auch nicht vergessen, was die Jungs und Mädels damals losgetreten haben, als iTunes an den Start ging und die Musikwelt mal eben aus dem Stand auf den Kopf stellte. Auch Film- und Serienfreunde kommen hier auf ihre Kosten, allerdings (noch) nicht im Rahmen einer Flatrate. Stattdessen könnt ihr per Pay-per-View oder Pay-per-Download auf das riesige Angebot von derzeit 7.000 Filmen und 1.300 Serien zugreifen.

Angebot und Preise

Die Zahl der angebotenen Filme und Serien habe ich euch oben schon genannt, und im Gegensatz zu Amazon oder auch vielen anderen Streaming-Angeboten bekommt ihr hier nahezu alles, was das Herz begehrt. Müsst ihr auf anderen Plattformen beispielsweise auf Game of Thrones verzichten – für viele DIE beste TV-Serie aller Zeiten – bei iTunes bekommt ihr sie. Nehmt ihr zu den Miet-Angeboten auch noch all die Filme und TV-Sendungen hinzu, die es im Store käuflich zu erwerben gibt, kommt ihr auf 85.000 Filme und 300.000 Fernsehsendungen.

Das große Angebot lässt sich Apple aber auch ordentlich bezahlen: Für eine Folge bzw. einen Film wird je nach Aktualität und Qualität (SD/HD) ein Preis zwischen 0,99 Euro und 4,99 Euro aufgerufen, was aus dem gemütlichen Binge-Watching am Wochenende schon mal einen teuren Spaß werden lässt, wenn man sich eine komplette Staffel einer Spitzenserie reinpfeffert.

Verfügbarkeit

Hier hinkt Apple den anderen hinterher, denn wie von Apple gewohnt, gestaltet man das alles ein bisschen exklusiver. Voraussetzung zum nicht-linearen TV-Genuss ist in diesem Fall ein Rechner mit OS X oder Windows, alternativ braucht ihr Apple TV oder ein iOS-Device. Da ihr euch den Content aufs jeweilige Gerät schaufeln könnt, gibt es auch hier Offline-Verfügbarkeit für eure Filme und Serien.

Maxdome

maxdome: Screenshot der Startseite

Maxdome ist auf dem deutschen Streaming-Markt schon ein ziemlich alter Hase. bereits 2006 gegründet, gehört das Angebot zu ProSiebenSat1 Media. Auch bei Maxdome gibt es einen Mix aus Filmen und Serien, die ihr per Einzelabruf auf den Screen holt und ein monatliches Angebot, welches aber einen geringeren Umfang hat.

Angebot und Preise

7,99 Euro werden fällig, wenn ihr euch für das monatliche Paket entscheidet. Nach eigener Aussage stehen euch dann aber immerhin auch über 50.000 Filme und Serien-Episoden sowie Kinderfilme zur Verfügung. Kündigen könnt ihr den Spaß monatlich, so dass ihr auch hier kein Risiko eingeht, darüber hinaus könnt ihr aber eh per Gratis-Monat reinschnuppern. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, habt ihr bei Maxdome nicht nur die Wahl zwischen dem Store und dem Flatrate-Angebot, sondern könnt hier auch noch Live-Angebote sehen, beispielsweise Wrestling- oder Box-Veranstaltungen.

Verfügbarkeit

Hier kann Maxdome richtig punkten. Auf OS X- und Windows-Rechnern laufen die Filme und Serien von Maxdome ebenso wie auf allen relevanten mobilen Plattformen, sprich: iOS, Android und Windows. Auf Spielkonsolen (PS3, PS4, Xbox One) müsst ihr zudem ebenso wenig auf eure Maxdome-Inhalte verzichten wie bei vielen Smart-TVs führender Hersteller (Samsung, LG, Sony usw) und auch auf dem Chromecast sowie diversen Set-Top-Boxen kann Maxdome geschaut werden. Gibt es Offline-Content für den Fall, dass mal kein WLAN am Start ist? Jau, auch das ist bei Maxdome möglich.

Netflix

Netflix: Screenshot der Startseite

Netflix ist vor etwas mehr als einem Jahr an den Start gegangen und vermutlich immer der Streaming-Dienst, der zuerst genannt wird, wenn über Film- und Serien-Angebote gesprochen wird. Über 69 Millionen Kunden hat man weltweit und nach eigenen Aussagen sollen es auch in Deutschland bereits über eine Million sein. Laut der oben erwähnten Studie kommt Netflix unter den Video-on-Demand-Kunden auf 13 Prozent Marktanteil – wir dürfen wohl davon ausgehen, dass das nur ein Zwischenwert ist, den Netflix künftig toppen wird.

Angebot und Preise

Netflix spricht von „Tausenden Filmen und Serien“, die man in Deutschland geboten bekommt und tatsächlich kann sich das Angebot auch hierzulande absolut sehen lassen – im Vorfeld war befürchtet worden, dass Netflix Deutschland doch deutlich abgespeckter daher kommt als das US-Original. Eigenproduktionen wie House of Cards, Orange is the new Black und Serien wie Better Call Saul bekommt ihr hier exklusiv geboten und all das (bis auf deutsche Produktionen) bekommt ihr auch im englischen Original geboten, so ihr denn wollt. Preislich geht man etwas andere Wege als die Konkurrenz und staffelt sein Angebot, beginnend mit 7,99 Euro pro Monat.

Netflix Preise

Investiert ihr stattdessen 9,99 Euro oder gar 11,99 Euro pro Monat, wird euch eine höhere Auflösung geboten und ihr könnt Netflix dann gleichzeitig auf bis zu vier Geräten nutzen – die perfekte Familienlösung. Auch Netflix bietet euch einen kostenlosen Monat zu Beginn, so dass ihr euch erst einen Eindruck verschaffen könnt, bevor es ans Bezahlen geht.

Verfügbarkeit

Eine Offline-Verfügbarkeit gibt es bei Netflix leider nicht und die ist nach aktuellem Stand auch nicht angedacht. Wem das aber nichts ausmacht, hat bei Netflix auch massig Auswahl, wo er denn seine Filme und Serien anschaut: Egal ob Web, iOS, Android, Windows oder über AppleTV – überall könnt ihr Netflix empfangen. Darüber hinaus auch auf dem Chromecast, auf Smart-TVs und Spielkonsolen wie der Playstation 3, Xbox 360 oder der Wii bzw.  Wii U.

Sky Snap

Snap by Sky: Screenshot

Snap ist ein Angebot von Sky (vormals Premiere) und existiert neben dem mobilen Angebot Sky Go, sollte damit aber nicht verwechselt werden. Damit hat auch dieser PayTV-Dinosaurier einen (weiteren) Fuß in der Streaming-Tür und konkurriert mit Amazon und Co., kann aber vom Umfang her nicht mit den Streaming-Größen mithalten.

Angebot und Preise

Wie schon oben angesprochen, hinkt Snap hinter dem her, was die anderen Dienste im Programm haben und auch hinter dem eigenen Sky-Angebot. Vermutlich will man sich da nicht mit Sky bzw. Sky Go ins Gehege kommen. „Tausende“ Filme und Serienfolgen werden auch hier angeführt, für die neusten Filmhits müsst ihr aber schon zum „richtigen“ Sky greifen, gleiches gilt für so manche Hit-Serien – von Game of Thrones beispielsweise gibt es aber immerhin die ersten beiden Staffeln.

Preislich ist man aber dafür günstiger als die anderen: Snap gibt es schon ab 3,99 Euro monatlich und zwar auch für Nicht-Sky-Kunden. Gekündigt werden kann monatlich und ihr könnt auch hier kostenlos testen. Allerdings gibt es bei Snap nicht pauschal 30 Tage Testzeit, sondern einen Test „bis Monatsende“. Wer Snap Extra bucht, löhnt mit 6,99 Euro ein wenig mehr, kann dafür die Inhalte aber auf zwei Geräten ansehen und teilweise auch offline. Die Offline-Funktionalität ist allerdings auf Deutschland und Österreich beschränkt – seid ihr also auf Dienstreise oder im Urlaub in anderen Ländern, funzt die Offline-Geschichte nicht. Seid ihr sowieso schon Sky-Kunde, dann könnt ihr Snap Extra einfach dazu buchen zu eurem Paket und zahlt dann dafür statt 6,99 Euro pauschal 5 Euro mehr für euer komplettes Sky-Angebot.

Verfügbarkeit

Zum Offline-Modus habe ich euch oben schon was erzählt, aber der Vollständigkeit halber muss hier ergänzt werden, dass es den nur für iOS-Geräte gibt. Wer Android nutzt, schaut bislang noch in die Röhre, was auch für viele Android-Smartphones und -Tablets sowieso gilt, weil außer den Spitzen-Geräten von Samsung noch die Unterstützung fehlt:

Snap für Android ist kompatibel mit den Smartphones Samsung Galaxy S5, Galaxy S4, Galaxy S III, Note 10.1, Note 3 und Note 2 sowie den Tablets Samsung Galaxy Tab 3 7.0/10.1, Samsung Galaxy Tab 2 7.0/10.1. An der Unterstützung weiterer Android-Geräte wird gearbeitet.

Darüber hinaus könnt ihr Snap auf dem Mac oder auf Windows-Rechnern nutzen, ebenso auf dem Chromecast, der Xbox One, Apple TV (via Airplay) und auf Smart-TVs von Samsung. Wer sich für knapp 70 Euro die Sky Online TV Box gönnt, kann es auch auf jedem anderen Fernseher empfangen.

Watchever

Watchever

Watchever ist in Deutschland auch schon länger am Start als Netflix und Amazon Prime Instant Video, ist in Deutschland zuletzt aber ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Ich kenne den ein oder anderen, der zu den großen US-Streamern abgewandert ist, aber Watchever will da jetzt gegensteuern und hat sich eine kleine Frischzellenkur genehmigt. So gibt es jetzt einen komplett anderen Aufbau auf der Seite, mit dem man mehr Übersicht bieten möchte.

Watchever Kanäle

Angebot und Preise

12.500 Filme und Serien-Episoden kann man vorweisen, ist bei – mitunter –  ’nicht ganz frischen‘ Serien auch richtig gut bestückt, beispielsweise mit dem großartigen Lilyhammer, The Returned (ein echter Geheimtipp imho), Luther, The Walking Dead (die ersten vier Staffeln) oder Breaking Bad. Nur der ganz frische Wind fehlt ein bisschen – das neue Design und die Idee mit den Kanälen finde ich ganz gut, aber auf einem so umkämpften Markt zählt nur Content, Content, Content. Den bekommt ihr bei Watchever für 8,99 Euro monatlich und es gibt hier sowohl einen kostenlosen Testmonat als auch die Gelegenheit, jederzeit zum Monatsende wieder zu kündigen.

Verfügbarkeit

Das, was euch bei Watchever zur Verfügung steht, gibt es auf mächtig vielen Plattformen, als da wären: Sony Playstation 3 & 4, Xbox One, XBox 360, Google Chromecast, iOS- und Android-Geräte, Apple TV, Smart-TVs und Blu-Ray-Player von Samsung, Panasonic, LG, Sony und Philips und natürlich über den Browser. Auch hier könnt ihr die Inhalte auf Android- und iOS-Geräten offline genießen, müsst aber auch hier damit leben, dass das aus lizenzrechtlichen Gründen nur innerhalb Deutschlands funktioniert.

 

Die unserer Meinung nach wichtigsten Angebote haben wir hier nun mal aufgeführt, wissen aber natürlich, dass es da draußen noch mehrere Services und auch unterschiedliche Ansätze gibt. So bietet Netzkino beispielsweise werbefinanzierten Kinogenuss, wenngleich ihr hier eher mit unbekannteren und älteren Filmen Vorlieb nehmen müsst. Oder ihr macht es gleich wie Palle, der dem klassischen Fernsehen auf andere Weise entwachsen ist und sich sein eigenes TV-Programm mit über 400 Sendern zusammengebastelt hat:

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Wichtig ist: Ihr habt überall – zumindest bei den in diesem Artikel gelisteten – Diensten die Möglichkeit, auch flott wieder zu kündigen, wenn es euch nicht zusagt, könnt zudem einen Testmonat nutzen. Probiert es also einfach aus, schaut, wo euch Angebot und das ganze Drumherum am ehesten passen. Es gibt jede Menge großartiger Serien und Filme auf jeder dieser Plattformen zu finden und ich bin mir sicher, dass das auch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Schön jedenfalls, dass ihr trotz dieser Übermacht an Kinounterhaltung im Internet die Zeit gefunden habt, euch durch diese 2.700 Worte durchzuackern. Wenn ihr rnoch eine Minute länger habt, dann lasst uns in den Comments wissen, wie ihr euren Kino-Content verabreicht bekommt: Ist es einer der hier aufgeführten Services, setzt ihr aufs klassische Fernsehen oder – wie vermutlich die meisten – auf einen Mix aus verschiedenen Möglichkeiten?

 

Artikelbild: kentoh (Fotolia)