Volkswagen ID Buzz vorgestellt

Volkswagen ID Buzz – der Elektrobus der Zukunft

VW stellt mit dem ID Buzz ein Elektrofahrzeug mit 600 km Reichweite und Platz für 8 Personen vor. Auch vollautonomes Fahren soll ab 2022 möglich sein.

Volkswagen hat heute in Detroit den ID Buzz vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Elektrofahrzeug mit 600 km Reichweite, der vom Design her stark an den klassischen T1 Bus erinnert. Ähnlich wie sein Vorfahre soll der Buzz zu einer Ikone der Zeit werden. VW spricht davon, dass die Studie das „Microbus-Feeling“ in die Zukunft bringt.

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Im Dezember gab es ja bereits erste Hinweise auf einen neuen VW e-Bulli. Tatsächlich sind das durchgesickerte Konzept aus Dezember und der heute vorgestellte ID Buzz zwei komplett unterschiedliche Autos. In seiner Pressemitteilung schreibt Volkswagen:

Die Elektrovan-Studie schlägt mit ihrem Design die Brücke zwischen den legendären Ursprüngen der Marke Volkswagen und ihrer elektrisierenden Zukunft. Der I.D. BUZZ ist neben dem I.D. ein weiterer neuer Volkswagen, der der elektrischen Mobilität ein Gesicht gibt. Autos, deren über-aus klares Design einen Wandel widerspiegeln – einen Wandel der Marke und ihrer Modelle.

Der ID Buzz soll der erste vollautomatisiert fahrende Van mit Elektroantrieb sein. Trotzdem soll er Distanzen wie die heutigen Benziner erreichen – Volkswagen gibt wie gesagt eine Reichweite von 600 km an. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 374 PS. Die 110 kW Batterie soll in 30 Minuten zu 80% geladen werden können.

Blick in den Innenraum des VW ID Buzz,

Der Bus profitiert enorm von dem Elektroantrieb. Er bietet genug Platz für 8 Sitze und verfügt dabei dann noch über zwei Kofferräume. Spannend dabei ist vor allem, dass der Platz in verschiedenen Szenarien unterschiedlich genutzt werden kann.

Laserscanner, Ultraschallsensoren, Radarsensoren, Area-View-Kameras, Frontkamera erfassen das Umfeld; weitere Verkehrsdaten werden über die Cloud empfangen. Damit ist der Buzz in der Lage, voll automatisiert zu fahren. Während der Fahrt kann durch leichten Druck auf das Lenkrad das automatisierte Fahren aktiviert werden. In diesem Modus verschmilzt das Lenkrad mit der Konsole und der Fahrer ist in der Lage, seinen Sitz zu drehen und sich mit seinen Mitfahrern zu unterhalten.

Natürlich handelt es sich bei dem heute vorgestellten ID-Buzz um ein Konzeptauto. Aber bis 2022, also in 5 Jahren, soll er zur Serienreife kommen.

Blick ins innere des VW ID Buzz Konzept Autos mit schwebender Figur auf der Mittelkonsole.

Mein Highlight bei der Präsentation heute war eindeutig die magnetisch schwebende Hula-Tänzerin, quasi der Wackeldackel der Zukunft. Die Figur schwebt magnetisch über der Mittelkonsole. Ich durfte heute schon einen Blick auf andere verfügbare Figuren werden. So gibt es zum Beispiel auch noch einen typisch deutschen Gartenzwerg in Yoga-Posa mit gelben Hut. Falls ich es noch schaffe davon ein Foto zu machen werde ich dieses noch nachliefern.

Volkswagen ID Buzz neben dem historischen T1 Bulli

Abgesehen davon finde ich, das Design von dem Buzz hat das Zeug zu einer Ikone der Elektromobilität zu werden – ähnlich wie der T1 auch eine Ikone seiner Zeit war. Dabei finde ich den Ansatz von VW, einen Elektrobus vorzustellen, sehr cool – mit Blick auf die Konkurrenz, die stattdessen zur Zeit hauptsächlich auf SUVs setzt.