Was wurde aus tshirtOS?

Erinnert sich noch jemand an das T-Shirt mit einem LED-Array, welches via der Marke “Ballantines” promoted wurde? Genau, ich meine tshirtOS aus London!

Die Idee aus dem Video hört sich ja Pfiffig an: Das gewünschte T-Shirt-Motiv kann ich mir via Smartphone auf mein T-Shirt laden. Doch um das Projekt wurde es nach der ersten Ankündigung 2012 schnell ruhig. Ein kleiner Bericht, was nach dem Video passierte als Schnitzeljagd durch das Social Web:

Features aus dem Video 

Das T-Shirt soll wohl tatsächlich auf den Markt kommen: Geplant war/ist ein Array von 32 x 32 = 1.024 LEDs im T-Shirt. Zur “Hardware-Ausstattung des T-Shirts” – einfach die Worte auf der Zunge zergehen lassen – gehört auch eine Kamera und ein Mikrofon, Lautsprecher und ein Beschleunigungssensor. Das in der Zeit einer Datenschutz-Debatte um Google Glass eine Kamera im T-Shirt vielleicht neben #GlassHole auch #ShirtHole als nächsten Hashtag trendig machen könnte lassen wir an der Stelle mal aussen vor.

Am 16. August 2012, 15 Tage nach dem obigen Video, wurde dieser 20 Sekunden-Clip auf Youtube veröffentlicht, in dem man das LED-Array in Aktion sehen kann.

Nochmals sechs Tage später wurde ein über 4 Minuten Clip zum T-Shirt veröffentlicht. Weitere Clips zu der Zeit waren u.a. diese Demo vom Prototyp 2.0. Danach folgte eine sehr, sehr lange Video-Pause.

April 2013

Auf Twitter fand ich diesen Antwort-Tweet zur Unterstützung von Windows Phones. (iOS und Android waren schon früher erwähnt worden.)

Februar 2014, fast 1,5 Jahre nach den ersten Videos

Nachdem ich nicht mehr mit einer neuen Info zu dem Projekt gerechnet habe, fand ich diese Vine in meinem Feed:

Im weiteren Verlauf des Februar erschienen dann eine Reihe an kurzen Youtube-Videos (circa 10-15 Sekunden) in denen das Shirt u.a. an Skatboard-Fahrern, Geeks und Romantikern gezeigt wurde. Dazu eine Video-Zusammenfassung der Einzelclips:

 Aktuell auf der Website von tshirtOS

“The first run of 25 shirts are now in the hands of true individuals around the world who’ll be using them to leave their own unique impression. tshirtOS is not yet available to purchase.”

Mit anderen Worten: Man kann sich auf der Website für ein solches T-Shirt bewerben. Ein Verkauf, über einen Online- oder Offline-Shop, scheint es zur Zeit nicht zu geben. Wobei die Design-Firma CuteCircuit aus London, die den ersten Prototypen entwickelt hat, die weitere Produktion an das StartUp SwitchEmbassy übergeben. Anfragt habe ich… Wenn ich zum Verbleib vom tshirtOS einen neuen Status haben sollte, schreibe ich eine Fortsetzung. Und falls ich auf Instagram oder Twitter zufällig ein Bild mit dem T-Shirt posten sollte, wisst IHR schon so “Bescheid”. ;)