YouTube, Twitter, Spotify und Co: So hätten sie in den Achtzigern und Neunzigern ausgesehen

Egal, ob Facebook, YouTube, Twitter oder Spotify: ll diese Dienste haben gemeinsam, dass sie von vielen Millionen Menschen im Netz genutzt werden - und dass es sie in den Neunzigern (geschweige denn den Achtzigern) noch nicht gab. Eine interessante Video-Reihe stellt die Frage, wie all dieses Services damals ausgesehen hätten.

Als Einleitung zu einem Beitrag immer wieder klasse: Ein Geständnis! Also verrate ich es euch: Ja, in den Neunzigern hab ich MP3s heruntergeladen. Bereits vor Napster (und vor der Jahrtausendwende) wurden im Netz eifrig Songs angeboten und glaubt mir, das war eine ganz andere Nummer als es das heute ist. Heute kauft ihr einen Song bei iTunes, Google Music, Amazon oder einer anderen Plattform (wenn ihr nicht eh streamt) und verschwendet keinen Gedanken daran, dass ihr Sekunden später dem Lied oder dem ganzen Album lauschen könnt. Wir haben stattdessen einen Download gestartet und uns daran erfreut, dass uns lediglich 45 Minuten davon trennen, dass dieses 3 Minuten-Liedchen auf unserem Rechner eintrudelt und fühlten uns damit in einer schönen neuen Welt angekommen.

Etwas wie Spotify, bei dem diese Daten quasi instant verfügbar sind und wo man sich aus einem Pool von Abermilllionen Liedern bedienen kann, wäre zu der damaligen Zeit schlicht undenkbar gewesen. Das gilt erst recht für die Achtziger Jahre. Hätte es aber Spotify schon vor 30 Jahren gegeben – es hätte wohl so ausgesehen:

Was wäre wenn…

Tja, was wäre, wenn es all die Services, die für uns heute selbstverständlich sind, bereits vor Jahrzehnten gegeben hätte, also in den Achtzigern und Neunzigern? Dieser Frage geht man auf dem YouTube-Kanal SquirrelMonkeyCom nach und hat dort gleich mal eine ganze Reihe an Clips veröffentlicht, die Dienste wie Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram im Retro-Design zeigen:

Wir sehen in den Videos nicht nur, dass es grafisch eine komplett andere Nummer gewesen wäre (logischerweise), sondern auch, dass in den Anfangstagen des World Wide Web das Prinzip von Tinder, Instagram etc. schlicht gar nicht umsetzbar gewesen wären. Der niederländische Video-Künstler Jo Luijten lässt aber seiner Fantasie gekonnt freien Lauf und präsentiert einen Internet-Dienst nach dem anderen im feinsten grob-pixeligsten ASCII-Gewand:

Ich habe mich jedenfalls auf dem Kanal mittlerweile durch die meisten Clips gehangelt und bin gleich doppelt begeistert: Zum Einen, weil diese Videos echt liebevoll gemacht sind und einen glauben lassen, dass Twitter, Facebook und Co tatsächlich damals so ausgesehen haben könnten – und zum Anderen, weil wir glücklicherweise in Zeiten leben, in denen wir diese ganzen Angebote im Netz tatsächlich so nutzen können, wie wir es nun mal gewohnt sind. Hier habt ihr abschließend noch ein paar Videos – ich würde vorschlagen, ihr schaut sie euch an und ich schaue in der Zwischenzeit, wo ich meinen DeLorean geparkt habe ;)

Quelle: SquirrelMonkeyCom