Mobilegeeks.de https://www.mobilegeeks.de Mobile News, Smartphones, Tablets, Ultrabooks, Apps Thu, 19 Jul 2018 17:20:14 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 39716344 Instagram: Selfie mit totem Vater – sieht so Trauer aus? https://www.mobilegeeks.de/news/instagram-selfie-mit-totem-vater-sieht-so-trauer-aus/ https://www.mobilegeeks.de/news/instagram-selfie-mit-totem-vater-sieht-so-trauer-aus/#respond Thu, 19 Jul 2018 17:15:15 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=229089 Trauer ist sowieso schon ein unsagbar schwieriges Thema. Menschen reagieren unterschiedlich, trauern unterschiedlich. Online ist es nochmal eine andere Nummer: Dürfen Eltern auf die Facebook-Konten ihrer verstorbenen Kids zugreifen? Und wie soll/darf/muss man öffentlich trauern, wenn beispielsweise ein Promi abtritt oder es einen Terroranschlag gab? Immer wieder stellt man fest, dass es im Netz Menschen […]]]>

Trauer ist sowieso schon ein unsagbar schwieriges Thema. Menschen reagieren unterschiedlich, trauern unterschiedlich. Online ist es nochmal eine andere Nummer: Dürfen Eltern auf die Facebook-Konten ihrer verstorbenen Kids zugreifen? Und wie soll/darf/muss man öffentlich trauern, wenn beispielsweise ein Promi abtritt oder es einen Terroranschlag gab?

Immer wieder stellt man fest, dass es im Netz Menschen gibt, die anderen vorschreiben möchten, wie sie ihre Trauer zeigen dürfen. Der Selbstmord eines Superstars soll nicht öffentlich betrauert werden fordern einige, weil es schließlich so viele andere Selbstmörder gibt, an die nicht gedacht wird. Andere stören sich daran, dass Leute als Zeichen der Trauer „RIP“-Postings veröffentlichen oder — im Fall eines Terroranschlags — eine Landesflagge als Profilbild wählen, um sich solidarisch zu erklären.

In allen Fällen bin ich der Meinung, dass in jedem dieser Beispiele der Trauernde selbst entscheiden darf, wie er diese Trauer auch öffentlich auslebt und zeigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es bei diesem komplizierten Thema keine Grenzen gäbe. Wenn ich überlegen müsste, wo diese Grenze überschritten wird, dann wäre das definitiv bei folgendem Fall:

Selfie mit einem Toten

Die Serbin Jelica Ljubicic ist nach eigenen Angaben Sängerin und Model. Anscheinend gelang es ihr zumindest, sich auf diesen Talenten basierend auf Instagram eine solide Basis von immerhin über 26.000 Abonnenten heranzuzüchten. Ihren Fans teilte sie ihre Trauer mit, denn gerade eben erst sei ihr Vater im Krankenhaus verstorben. Ihr Text klingt so, wie man es von einem trauernden Menschen erwartet:

Wir haben gekämpft so sehr wir konnten, aber wir haben es nicht selbst in der Hand. Wir entscheiden nicht, wie lange wir leben. Er verließ uns im 67. Lebensjahr. Danke für alles, ich bin dankbar, dass ich deine Tochter bin und dich als meinen Vater habe. Danke, dass Du uns auf den richtigen Weg gebracht hast. Ruhe in Frieden, du wirst immer in unseren Herzen bleiben.

Nichts wäre auszusetzen gewesen an diesen Sätzen — hätte Jelica nicht gleichzeitig auch noch ein Bild gepostet. Auf diesem sieht man sie in Pose — im Krankenzimmer ihres frisch verstorbenen Vaters. Im Bild seht ihr ihn leblos in seinem Bett liegen, lokale Medien bestätigen, dass der Mann zu diesem Zeitpunkt gerade verschieden sei. Aufgehübscht hat sie ihr „Werk“ dann noch mit einigen Emojis. So sieht ihr mittlerweile gelöschtes Trauer-Posting aus.

Und spätestens hier ist eben der Punkt erreicht, wo ich nicht mehr finde, dass jeder so trauern soll, wie er möchte. Macht, was ihr wollt in eurer Trauer — heult, verkriecht euch, gebt irgendeinem Gott oder sonstwem die Schuld und nervt eure Freunde, weil ihr Schultern zum Ausheulen braucht. Aber postet nicht den soeben verstorbenen Menschen auf Instagram!

Ich möchte ihr noch nicht einmal unterstellen, dass sie nicht zu Tode betrübt ist und sie ihrem Vater nachweint. Aber ich frage mich dennoch, wie man sowas tun kann. Wie wirft man sich in Pose, wenn man auf dem Smartphone-Display den toten Vater im Hintergrund sieht? Wie oft wiederholt man den Schnappschuss, wenn man mit dem Resultat noch nicht ganz glücklich ist? Wie entscheidet man, ob man mit herunter gezogenen Mundwinkeln oder mit Duck Face posiert?

Es kam jedenfalls, was kommen musste: Ein riesiger Shitstorm brach auf sie ein! Natürlich fragten ihre Fans, was genau denn mit jemandem nicht stimmten kann, der so ein Bild veröffentlicht. Sie war von der Wucht des Protests so überrascht und getroffen, dass sie nicht nur das besagte Bild wieder löschte, sondern auch ihren kompletten Instagram-Account vom Netz nahm.

Normalerweise frag ich immer in die Runde, wie ihr die Dinge seht und bewertet, aber unabhängig davon, was ihr denkt, bin ich nicht bereit, auch nur einen Millimeter von meinem Standpunkt abzurücken: Sowas gehört einfach nicht veröffentlicht! Ich möchte nicht eure toten Partner oder Partnerinnen sehen, auch keine sonstigen Familienmitglieder oder sonst wen. Und noch weniger möchte ich, dass ihr euch vor diesen Verstorbenen in Pose werft.

Mit sehr viel gutem Willen kann man sich vermutlich einreden, dass das ein Einzelfall eines Menschen war, der sein Tun schlicht nicht überlegt hat. Ich fürchte jedoch, dass hier eine Tür geöffnet wurde, die wir nie wieder verschließen können. Es wird irgendwann wieder jemand so pietätlos sein und man mag sich nicht ausmalen, wie so ein Foto aussehen kann, wenn beispielsweise die ungeliebte Schwiegermutter stirbt oder ähnliches.

Mir hat es echt die Sprache verschlagen, als ich die Story heute gelesen habe und ja: Ich wünsche mir in der Tat inständig, dass dieses Beispiel bitte keine Schule macht!

via vt.co

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Evolutionärer Algorithmus übertrifft Deep Learning bei Videospielen https://www.mobilegeeks.de/news/evolutionaerer-algorithmus-uebertrifft-deep-learning-bei-videospielen/ https://www.mobilegeeks.de/news/evolutionaerer-algorithmus-uebertrifft-deep-learning-bei-videospielen/#respond Thu, 19 Jul 2018 13:00:54 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=228995 Erinnert ihr euch noch an AlphaGo? Die KI von Google gilt nach Deep Blue als der nächste große Schritt bei künstlichen Intelligenzen. Während ihr Vorgänger 1997 noch Schachpartien gegen Garri Kasparow für sich entscheiden konnte, schlug AlphaGo diverse Meister auf einem 19×19-Go-Brett. Neuronale Netzwerke sind längst auch in Medien fernab der Tech-Presse Teil der Schlagzeilen. […]]]>

Erinnert ihr euch noch an AlphaGo? Die KI von Google gilt nach Deep Blue als der nächste große Schritt bei künstlichen Intelligenzen. Während ihr Vorgänger 1997 noch Schachpartien gegen Garri Kasparow für sich entscheiden konnte, schlug AlphaGo diverse Meister auf einem 19×19-Go-Brett.

Neuronale Netzwerke sind längst auch in Medien fernab der Tech-Presse Teil der Schlagzeilen. Während alle über Deep-Learning-Netzwerke sprechen, soll ein viel mächtigerer Ansatz bereits in den Startlöchern stehen.

Aktuelle neuronale Netzwerke beruhen grundlegend auf den Funktionsweisen des menschlichen Gehirns. Dank enormer Rechenleistung erledigen sie gewisse Aufgaben mittlerweile deutlich besser als Menschen dies könnten – egal ob Objekt- und Gesichtserkennung oder unterschiedliche (Video-)Spiele. Evolutionäre Algorithmen sollen jetzt den nächsten Schritt beim Thema künstliche Intelligenz einläuten. Derartige Maschinen sollen ähnlich iterativ wie die Evolution arbeiten und so durch Fehler und anschließende Selektion noch mehr Potential besitzen.

Der Ansatz selbst ist nicht neu, in den letzten 30 Jahren spielte er aber, nach DeepLearning, nur eine untergeordnete Rolle. Jetzt macht eine Arbeit von Dennis Wilson und dessen Kollegen an der Universität von Toulouse auf sich aufmerksam. Die Wissenschaftler zeigen aktuell die Entwicklung von evolutionären Computern – ihre Algorithmen übertreffen mittlerweile die Fähigkeiten von Menschen bei bekannten Arcade Spielen wie Pong, Breakout oder Space Invaders.

Programme nach dem evolutionären Ansatz arbeiten völlig anders als klassische Software. Statt ein klar vorgegebenes Problem mit einem optimierten Algorithmus zu lösen, werden viele unterschiedliche Ansätze und gar zufällig generierte Codefragmente eingegeben. Der Algorithmus generiert immer wieder neue Codes, dabei geben die Regeln vor, dass eine neue Version nicht exakt so aussehen darf wie der Vorgänger. So werden, völlig zufällig, Variablen ausgetauscht oder völlig andere Ansätze berechnet. Jede Codegeneration wird getestet, die besten Teile werden in zukünftigen Generationen bevorzugt.

Diese Ansätze werden bereits in diversen Konstruktionsprozessen eingesetzt – vom Traktorbau über die Produktion von Flugzeugteilen bis hin zur Konstruktion von Robotern.

Die Wissenschaftler der Universität von Toulouse haben diese Denkweise jetzt in eine Datenbank von Arcade-Videospielen aus den 80ern und 90ern übertragen. Die Erkenntnisse sind in der Arcade Learning Environment Plattform verfügbar. Mittlerweile sind Codes für 61 Atari Spiele veröffentlicht worden.

Programmcode, der im Rahmen des evolutionären Ansatzes entsteht, hat vor allem einen Vorteil: Er ist klein und vergleichsweise einfach reproduzierbar. Anders als bei Deep Learning kann es mitunter unmöglich sein herauszufinden, warum die Maschine entschieden hat, wie sie entschieden hat – ein Problem vor allem für zukünftige Anwendungen. Während es noch vergleichsweise unwichtig wirkt, warum eine Maschine Zug A statt B gemacht hat, könnten transparente Entscheidungsprozesse gerade im Bereich von autonomen Fortbewegungsmitteln, auch aufgrund rechtlicher Thematiken, sehr wichtig werden. Manche Wissenschaftler nutzen evolutionären Code aber auch dazu, um Deep-Learning-Algorithmen weiter zu verbessern – so verschmelzen zwei sehr mächtige Ansätze. Aber was soll da schon schiefgehen…

Via MIT Technology Review

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Elon Musk: Kontroverse Parteispenden an republikanische Klimawandelleugner https://www.mobilegeeks.de/news/elon-musk-parteispenden-republikanische-klimawandelleugner/ https://www.mobilegeeks.de/news/elon-musk-parteispenden-republikanische-klimawandelleugner/#respond Thu, 19 Jul 2018 10:33:07 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=229072 Verschiedene US-amerikanische Medien haben sich die Mühe gemacht, die Parteispenden von Elon Musk unter die Lupe zu nehmen. Vor dem Hintergrund seiner öffentlich geäußerten Positionen und der Kritik an Donald Trump offenbaren die nackten Zahlen ein überraschendes Missverhältnis: Der CEO von Tesla spendete den Republikanern seit Anfang 2017 sieben Mal mehr Geld als den Demokraten. […]]]>

Verschiedene US-amerikanische Medien haben sich die Mühe gemacht, die Parteispenden von Elon Musk unter die Lupe zu nehmen. Vor dem Hintergrund seiner öffentlich geäußerten Positionen und der Kritik an Donald Trump offenbaren die nackten Zahlen ein überraschendes Missverhältnis: Der CEO von Tesla spendete den Republikanern seit Anfang 2017 sieben Mal mehr Geld als den Demokraten.

Die Daten der Federal Election Commission zeigen: Insgesamt spendete Elon Musk $88.900 an die Republikaner, aber nur $13.300 an die Demokraten. Unter den Spenden befinden sich auffällig hohe Beträge für einzelne Institutionen. So sollen z.B. mehr als $50.000 an ein Fundraising-Komitee geflossen sein, das vom Mehrheitsführer Kevin McCarthy geleitet wurde. Der bezeichnenderweise in Teslas Heimatstaat Kalifornien beheimatete Republikaner ist einer der bekanntesten politischen Leugner des menschgemachten Klimawandels.

Solche Spenden wirken um so befremdlicher, weil Elon Musk ansonsten publicity-trächtig vorgibt, dass ihn die Sorge um das Weltklima antreibe.

Die seltsamen Parteispenden werden bereits seit dem vergangenen Wochenende heftig diskutiert. Kurz vor einer Auseinandersetzung mit einem britischen Rettungstaucher war auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die Meldung umgegangen, dass Elon Musk das politischen Aktionskomitee “Protect the House” und verschiedene republikanische Politiker mit fast $40.000 unterstützte. Die Organisation hat die erklärte Aufgabe, die republikanische Kontrolle im “House” aufrechtzuerhalten und ist damit ein wichtiger Bestandteil von Donald Trumps Machtgefüge.

Elon Musk verteidigte seine Parteispenden an die Republikaner anfangs mit der Begründung, dass er sich damit lediglich das Gehör der entsprechenden Politiker und Institutionen erkaufe.

Diese Rechtfertigung wurde z.T. schmunzelnd aufgenommen. Die Vorstellung, dass wichtige Politiker der US-amerikanischen Regierung den CEO eines “wichtigen” Autoherstellers ignorieren, wenn er ihnen nichts spendet, scheint abstrus. Zugleich mehrten sich die Fragen, inwieweit Elon Musk sein angeblich garantiertes Gehör denn nutze. Der Multimilliardär hatte in den zurückliegenden Monaten mehrmals betont, dass er sich der “Menschheit” verpflichtet sehe – zu kontroversen Vorgängen wie z.B. der Kasernierung von Kleinkindern hatte er sich aber nicht öffentlich geäußert.

Stattdessen nutze Elon Musk seinen bevorzugten Kommunikationskanal Twitter, um sich bei einem anderen Thema direkt an den US-Präsidenten zu wenden. Der Tesla-CEO forderte Unterstützung bei den in seinen Augen ungerechtfertigt hohen Einfuhrzöllen in China bzw. Den zu niedrigen Einfuhrzöllen in den USA.

Im Laufe der Twitter-Debatte erhielt Elon Musk Zuspruch von der Organisation “Sierra Club”, der ältesten und größten Naturschutzorganisation der Vereinigten Staaten.

Deren Executive Director Michael Brune hatte Tweets veröffentlicht, in dem er seine und die Unterstützung der Organisation für Elon Musk bekundete.

Der Haken: Wie sich nun herausstellt, tat er dies auf Elon Musks Veranlassung. Interne E-Mails der Organisation offenbaren, dass der Top-Spender ausdrücklich um diesen Beistand gebeten hatte. Für diese Unterstützung muss sich Michael Brune nun innerhalb der Organisation rechtfertigen. Im Fokus stehen dabei nicht nur Elon Musks kontroverse Parteispenden, sondern auch sein Verhalten gegenüber Gewerkschaften.

Nimmt man unterdessen Elon Musks Spenden an den Sierra Club unter die Lupe, stößt man unweigerlich auf ein kontroverses Verhalten des kalifornischen Chapters der Organisation. Die Regierung des Bundesstaates möchte mit verschiedenen Gesetzen den Individualverkehr reduzieren und so den CO2-Ausstoß eindämmen. Der Sierra Club gilt als erklärter Gegner dieses Vorhabes. Elon Musk hatte sich mehrfach kritisch über den öffentlichen Nahverkehr geäußert und u.a. einen renommierten Experten auf diesem Gebiet als „Idioten“ bezeichnet.

Dafür gab es übrigens nie eine „Entschuldigung“.

Artikelbild: JD Lasica from Pleasanton, CA, US – Elon Musk, CC BY 2.0, Link

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Operation: Overlord – Trailer zu J.J. Abrams‘ Nazi-Horror-Schocker https://www.mobilegeeks.de/video/operation-overlord-trailer-zu-j-j-abrams-nazi-horror-schocker/ https://www.mobilegeeks.de/video/operation-overlord-trailer-zu-j-j-abrams-nazi-horror-schocker/#respond Thu, 19 Jul 2018 09:50:31 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=video_posts&p=229069 Im Herbst wird mit "Operation:Overlord" ein Film in die Kinos kommen, der die Grenzen üblicher World War 2-Streifen deutlich überschreitet. Es geht in dem Horrorfilm um alliierte Fallschirmspringer, die in der Normandie landen und bei ihrer Mission dann feststellen müssen, dass die Deutschen furchtbare Menschen-Experimente durchführen. Das Ergebnis dieser okkulten Experimente: Nazi-Zombies! Was von der […] Im Herbst wird mit "Operation:Overlord" ein Film in die Kinos kommen, der die Grenzen üblicher World War 2-Streifen deutlich überschreitet. Es geht in dem Horrorfilm um alliierte Fallschirmspringer, die in der Normandie landen und bei ihrer Mission dann feststellen müssen, dass die Deutschen furchtbare Menschen-Experimente durchführen. Das Ergebnis dieser okkulten Experimente: Nazi-Zombies! Was von der Story jetzt eher nach einem Freitagabend auf Tele 5 klingt, wird von Produzent J.J. Abrams und Regisseur Julius Averys allerdings auf Blockbuster-Popcorn-Kino-Niveau gehievt, so dass wir uns auf ein ungewöhnliches Horror-Spektakel freuen dürfen, welches pünktlich zu Halloween in den Kinos sein soll. Übrigens hieß es zunächst, dass der Film im Cloverfield-Universum angesiedelt wäre, dem ist nun aber nicht so. PS: Der hier verlinkte deutschsprachige Trailer ist ein wenig kürzer als das englische Original - im Laufe des Tages soll die längere Version auch in unserer Sprache verfügbar sein, die einige knackige Szenen mehr enthält. Sobald die online ist, ersetze ich den Link hier im Beitrag, damit ihr ebenfalls die längere Fassung zu sehen bekommt.
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Im Herbst wird mit "Operation:Overlord" ein Film in die Kinos kommen, der die Grenzen üblicher World War 2-Streifen deutlich überschreitet. Es geht in dem Horrorfilm um alliierte Fallschirmspringer, die in der Normandie landen und bei ihrer Mission dann feststellen müssen, dass die Deutschen furchtbare Menschen-Experimente durchführen. Das Ergebnis dieser okkulten Experimente: Nazi-Zombies! Was von der Story jetzt eher nach einem Freitagabend auf Tele 5 klingt, wird von Produzent J.J. Abrams und Regisseur Julius Averys allerdings auf Blockbuster-Popcorn-Kino-Niveau gehievt, so dass wir uns auf ein ungewöhnliches Horror-Spektakel freuen dürfen, welches pünktlich zu Halloween in den Kinos sein soll. Übrigens hieß es zunächst, dass der Film im Cloverfield-Universum angesiedelt wäre, dem ist nun aber nicht so. PS: Der hier verlinkte deutschsprachige Trailer ist ein wenig kürzer als das englische Original - im Laufe des Tages soll die längere Version auch in unserer Sprache verfügbar sein, die einige knackige Szenen mehr enthält. Sobald die online ist, ersetze ich den Link hier im Beitrag, damit ihr ebenfalls die längere Fassung zu sehen bekommt.

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Amazon Blitzangebote: Die besten Technik-Deals https://www.mobilegeeks.de/artikel/angebote-sonderangebote-schnaeppchen/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/angebote-sonderangebote-schnaeppchen/#comments Thu, 19 Jul 2018 06:02:20 +0000 http://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=143179 Täglich gibt es bei uns die neuesten Amazon Blitzangebote zu aktuellen Gadgets, Smartphones, Tablets, Notebooks und natürlich auch dem entsprechenden Zubehör. Blitzangebote starten täglich ab 8 Uhr und werden alle 15 Minuten aktualisiert, Tagesangebote gelten bereits ab Mitternacht. Die von uns veröffentlichten Links sind sogenannte Affiliate-Links, d.h. dass Mobile Geeks hierfür bei einem Verkauf eine Provision […]]]>

Täglich gibt es bei uns die neuesten Amazon Blitzangebote zu aktuellen Gadgets, Smartphones, Tablets, Notebooks und natürlich auch dem entsprechenden Zubehör. Blitzangebote starten täglich ab 8 Uhr und werden alle 15 Minuten aktualisiert, Tagesangebote gelten bereits ab Mitternacht. Die von uns veröffentlichten Links sind sogenannte Affiliate-Links, d.h. dass Mobile Geeks hierfür bei einem Verkauf eine Provision erhält. Für euch als Kunden ändert sich dadurch nichts am Preis – es ist vielmehr eine andere, kostenneutrale Möglichkeit Mobile Geeks zu unterstützen und unabhängiges Techblogging zu fördern! Neu bei den Amazon Deals ist, dass Prime-Mitglieder 30 Minuten früher Zugriff auf die Angebote erhalten. Angegeben sind hier nicht die Prime Zeiten – klickt euch also rechtzeitig rein, falls ihr euch einen bestimmten Deal frühzeitig sichern wollt! Eine komplette Übersicht mit allen Deals aus weiteren Kategorien findet ihr hier. Zur besseren Übersicht werden wir im Tagesverlauf immer mal wieder die bereits abgelaufenen Schnäppchen im jeweiligen Zeitfenster löschen. Los geht’s!

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Crowdfunding der Woche (nicht!): Spenden sollen Kylie Jenner zur Milliardärin machen https://www.mobilegeeks.de/news/crowdfunding-der-woche-nicht-spenden-sollen-kylie-jenner-zur-milliardaerin-machen/ https://www.mobilegeeks.de/news/crowdfunding-der-woche-nicht-spenden-sollen-kylie-jenner-zur-milliardaerin-machen/#respond Wed, 18 Jul 2018 18:59:41 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228990 Wir leben in verrückten Zeiten. Orangene Reality-TV-Größen werden US-Präsident, England will in der EU nicht mehr mitmachen, Kroaten erreichen ein Fußball-WM-Finale und Menschen auf Instagram verdienen Geld damit, dass sie Produkte in die Kamera halten, die sie nicht mal mögen müssen. Kylie Jenner gehört da auf den ersten Blick tendenziell in die letzte Kategorie, wenn […]]]>

Wir leben in verrückten Zeiten. Orangene Reality-TV-Größen werden US-Präsident, England will in der EU nicht mehr mitmachen, Kroaten erreichen ein Fußball-WM-Finale und Menschen auf Instagram verdienen Geld damit, dass sie Produkte in die Kamera halten, die sie nicht mal mögen müssen.

Kylie Jenner gehört da auf den ersten Blick tendenziell in die letzte Kategorie, wenn man der Sache nicht weiter auf den Grund geht. Immerhin hat die junge Dame (fast 21) allein auf Instagram 111 Millionen Abonnenten! Damit wird man ihr aber nicht ganz gerecht, wenn man sie auf die zu Facebook gehörende Plattform limitiert.

Ebenfalls wird man ihr nicht gerecht, wenn man sie auf ihren Modeljob begrenzt, obwohl sie bereits im zarten Alter von 14 Jahren bei der New York Fashion Week gelaufen ist. Auch Reality-TV-Star trifft es nicht so richtig, obwohl sie als Halbschwester der Kardashians auch dort Prominenz erlangte.

Nein, um den vollen Umfang ihres Schaffens zu überblicken, muss man natürlich auch wissen, dass sie Geschäftsfrau ist. Verschiedene Modelinien hat sie in die Läden gebracht und mit 18 Jahren hat sie mit Kylie Cosmetics auch ein eigenes Kosmetik-Unternehmen gegründet. Schon Ende 2016 — also ein Jahr später — hat dieses Unternehmen über 300 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Wie keine zweite schafft es Kylie anscheinend, ihre vielen Follower zu animieren, in ihre Produkte zu investieren.

Das ist auch nicht sonderlich schwierig, denn die Produkte sind verhältnismäßig günstig — ab knapp 30 Dollar bekommt der Kylie- und Schmink-Fan bereits ein Lippenstift-Set. Das rentiert sich und so kommt es, dass Kylie auf dem Weg ist, die jüngste Selfmade-Milliardärin der Welt zu werden. Diese Tatsache brachte ihr kürzlich eine Titelseite im Forbes Magazine ein:

Der Wert des Unternehmens wird derzeit auf 800 Millionen Dollar taxiert, mit Model-Jobs und allem anderen Kram kommen noch einmal schlappe 100 Millionen Dollar zusammen. Deshalb ist es eben auch nicht abwegig, wenn man denkt, dass sie die jüngste Milliardärin aller Zeiten wird, die dieses Geld selbst erwirtschaftet hat. Im August wird Kylie Jenner erst 21 Jahre alt und der bisherige Rekordhalter — Mark Zuckerberg — hat mit seinem Unternehmen Facebook ziemlich herumgetrödelt, denn er wurde erst mit 23 zum Milliardär.

An dieser Stelle könnte die Story eigentlich zu Ende sein, oder? Junges It-Girl nutzt Geschäftssinn und ihre fette Social Media-Base, um zu einer der reichsten Frauen des Planeten zu werden. Wäre mir für einen Artikel aber zu dünn gewesen, deswegen gibt es noch eine besondere Pointe: Da ihr ja noch etwa 100 Millionen Dollar zur Milliarde und somit zum Rekord fehlen, möchte jemand sicherstellen, dass das bloß auch alles hin haut — und hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um das fehlende Geld zu sammeln!

Leute, die Geld sammeln, damit eine sehr, sehr reiche Frau noch reicher wird. Das klingt nicht nur dämlich — das ist es auch! Fairerweise muss man dazu sagen, dass der Mensch, der diese Kampagne vor sechs Tagen bei gofundme ins Rollen gebracht hat, die Geschichte selbst nicht ganz ernst nimmt. Anders kann man seinen Nutzernamen „Fat Jew“ wohl auch nicht deuten. Auf der Seite heißt es:

WE MUST RAISE 100 MILLION DOLLARS TO HELP HER GET TO A BILLION, PLEASE SPREAD THE WORD, THIS IS EXTREMELY IMPORTANT.

Ja, extrem wichtig, is‘ klar. Nehmen wir also mal an, dass sich da tatsächlich jemand einen Jux erlaubt hat. Das erklärt, wieso wir auf einer seriösen Crowdfunding-Seite eine solche Kampagne finden. Es erklärt aber noch lange nicht, wieso tatsächlich Menschen auf die Idee kommen, ihr Geld für Kylie Jenner zu spenden.

100 Millionen werden vermutlich nicht zusammenkommen, so viel dürfte feststehen. Aber immerhin haben aktuell schon über 150 Leute gespendet, einer davon sogar gleich 100 US-Dollar! Das ist vermutlich das, was passiert, wenn ein Spaßvogel so eine Kampagne startet und Menschen auf dem selben Humor-Level drüber stolpern.

Aber sei es drum: Die Aktion tut niemandem weh und egal, wie viel da unterm Strich eingesammelt werden kann: Wenn sich der Initiator oder Frau Jenner selbst dann noch dazu entschließen, die Kohle großzügig aufzurunden und dann einem tatsächlich guten Zweck zuzuführen, dann wäre es doch genau das, was uns alle immer wieder aufs Neue erfreut: Eine dieser schrägen Geschichten, die es ohne das Internet nicht geben würde.

PS: Nur mal so, um das grundsätzliche Interesse abzuchecken — wer wäre denn dabei, wenn ich als Tech-Blogger eures Vertrauens eine ähnliche Kampagne starte, um meine ersten 100 Millionen Dollar einzusammeln? :D

via Business Insider

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Schwere Schlappe für Google: EU-Kommission verhängt erneut Rekordstrafe https://www.mobilegeeks.de/news/schwere-schlappe-fuer-google-eu-kommission-verhaengt-erneut-rekordstrafe/ https://www.mobilegeeks.de/news/schwere-schlappe-fuer-google-eu-kommission-verhaengt-erneut-rekordstrafe/#respond Wed, 18 Jul 2018 13:11:20 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228976 Eigentlich ist Google ein gebranntes Kind, wenn es um empfindliche Strafzahlungen der EU geht. Die bislang höchste von Brüssel verhängte Strafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro verhängte die entsprechende Kommission letztes Jahr — natürlich auch gegen Google. „Auch“ schreibe ich deswegen, weil dieser Rekord jetzt nochmal von Google getoppt wird: Schlappe 4,3 Milliarden Euro […]]]>

Eigentlich ist Google ein gebranntes Kind, wenn es um empfindliche Strafzahlungen der EU geht. Die bislang höchste von Brüssel verhängte Strafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro verhängte die entsprechende Kommission letztes Jahr — natürlich auch gegen Google. „Auch“ schreibe ich deswegen, weil dieser Rekord jetzt nochmal von Google getoppt wird: Schlappe 4,3 Milliarden Euro sind es dieses mal, der Grund für die Rekordstrafe ist der Vorwurf, dass Google bei Android seine Marktmacht missbraucht.

Worum geht es konkret? Um die Art, wie Google Android (seine eigene Version, nicht die Open Source-Alternative) lizenziert. Möchte ein Hersteller dieses Android nutzen, verpflichtet er sich, ein Bundle aus Google-Apps mitzuinstallieren, darunter Chrome, Maps und den Play Store. Natürlich kann ein Hersteller auf Open Source setzen, muss dann aber auf den Play Store verzichten — nicht wirklich empfehlenswert angesichts der Marktmacht von Android.

Weiter stößt man sich daran, dass Google Zahlungen an bestimmte Smartphone-Hersteller und Mobilfunkanbieter geleistet hat, wenn diese ausschließlich die Google-Suche auf ihren Geräten vorinstallierten. Außerdem hat Google Unternehmen davon abgehalten, smarte Devices mit Google-Apps zu veröffentlichen, wenn diese auch alternative Produkte mit Android-Forks im Angebot haben.

In dieser Sache geht es um drei Arten von rechtswidrigen Einschränkungen, die Google Herstellern von Android-Geräten und Mobilfunknetzbetreibern auferlegt hat, um sicherzustellen, dass der Internetverkehr auf Android-Geräten über die Google-Suchmaschine läuft. Auf diese Weise hat Google Android dazu verwendet, die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine zu festigen. Durch diese Praktiken wurde Wettbewerbern von Google die Möglichkeit genommen, innovativ und konkurrenzfähig zu sein. Auch den europäischen Verbrauchern wurden somit die Vorteile eines wirksamen Wettbewerbs auf dem so wichtigen Markt für mobile Internetdienste verwehrt. Dies ist nach den EU-Kartellvorschriften rechtswidrig. EU-Kommissarin Margrethe Vestager

Laut EU-Kommission muss Google nun mehr Konkurrenz auf den Smartphones zulassen, sonst können weitere empfindliche Strafen folgen. 90 Tage Zeit gibt man Google dafür. Google selbst sieht das selbstverständlich komplett anders und wird gegen den Beschluss der EU in Berufung gehen.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Google mit seinen Argumenten durchdringen kann, zumal die EU aktuell sicher ganz bewusst Zeichen Richtung der USA-Unternehmen setzen möchte: Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist nächste Woche in Washington und ich bin ziemlich sicher, dass in seinen Gesprächen auch der Name „Google“ fallen wird.

Quelle: europa.eu via heise.de

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Škoda Vision E: Serienfertigung des e-Coupé ab 2020 https://www.mobilegeeks.de/news/skoda-vision-e-serienfertigung/ https://www.mobilegeeks.de/news/skoda-vision-e-serienfertigung/#respond Wed, 18 Jul 2018 12:43:49 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228978 Die Volkswagentochter Škoda wird den 2017 vorgestellten Vision E ab 2020 in Serie fertigen. Dies berichtet das britische Fachmagazin Auto Express und beruft sich dabei auf Aussagen des Unternehmens. Alain Favey, Vorstandsmitglied für Sales und Marketing, verriet im Interview einige Details zum Elektroauto der Tschechen. Deutlich wird: Der Škoda Vision E zeigt, warum die Wolfsburger […]]]>

Die Volkswagentochter Škoda wird den 2017 vorgestellten Vision E ab 2020 in Serie fertigen. Dies berichtet das britische Fachmagazin Auto Express und beruft sich dabei auf Aussagen des Unternehmens. Alain Favey, Vorstandsmitglied für Sales und Marketing, verriet im Interview einige Details zum Elektroauto der Tschechen.

Deutlich wird: Der Škoda Vision E zeigt, warum die Wolfsburger so viel Zeit, Geld und Arbeit in die hersteller- und modellübergreifende Elektroauto-Plattform MEB gesteckt haben. Die Lösung wird es Volkswagen ermöglichen, Elektroautos in allen möglichen Größen und Ausstattungsvarianten zu fertigen und dabei neben der Marke VW auch die Töchter zu berücksichtigen.

Der Vision E soll über eine Reichweite von 480 Kilometer verfügen, teilte der Škoda-Manager mit. Beim Preis zeigt man, wohin die Reise binnen weniger Jahre auch im Elektroauto-Segment hingeht: Ab circa 32.000 Euro geht es los, was für die Marke Škoda durchaus schon etwas höherpreisiger ist.

Oberhalb dieses Einstiegs bestimmen Ausstattungsvarianten den Preis – verschiedene Akku-Größen soll es bei Škoda hingegen nicht geben. Offenbar will man sich nicht auf ein Reichweiten-Gemetzel mit der Konkurrenz einlassen und positioniert die Fahrzeuge stattdessen mit dem Fokus auf andere Bereiche.

Diese Strategie könnte für Škoda durchaus aufgehen. Ein erheblicher Teil der Autofahrer legt an den meisten Tagen im Jahr Distanzen von 10, 20 oder maximal 50 Kilometern zurück. Eine von Škoda avisierte Reichweite von etwas mehr als 400 Kilometern könnte also ein vernünftiger Kompromiss für die typische Škoda-Klientel sein, die vor allem ihren Alltag mit dem Fahrzeug bewältigen will.

Zugleich eröffnen die neuen Freiheiten der Elektromobilität Marken wie Škoda die Chance, sowohl die Optik als auch das Fahrverhalten der Autos auf ein Level zu heben, das man or einigen Jahren nicht mit dem rein “praktischen” Grundgedanken verband. Das Unternehmen dürfte nicht ohne Grund auf die populäre SUV-Form setzen, die auch in der Mittelklasse immer beliebter werden.

Interessant dürfte werden, ob Škoda parallel zum Erscheinen des Vision E einen Anlauf in den USA starten wird, um der bis 2020 erschienen Konkurrenz das Leben etwas schwerer zu machen.

via autoexpress.co.uk, skodavisione.com

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Bohemian Rhapsody: Seht hier den neuen Trailer zum Queen-Film https://www.mobilegeeks.de/video/bohemian-rhapsody-seht-hier-den-neuen-trailer-zum-queen-film/ https://www.mobilegeeks.de/video/bohemian-rhapsody-seht-hier-den-neuen-trailer-zum-queen-film/#respond Wed, 18 Jul 2018 10:22:56 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=video_posts&p=228953 Bei dieser Empfehlung bin ich vermutlich sehr subjektiv, aber bei einer Band wie Queen kommt bei mir direkt immer wieder der Fanboy durch. Noch bevor ich meine Liebe zu meinen ewigen Helden Depeche Mode entdeckte, hörte ich Queen. "Entdeckt" habe ich sie für mich damals beim Betrachten der olympischen Spiele 1980 in Lake Placid. Die […] Bei dieser Empfehlung bin ich vermutlich sehr subjektiv, aber bei einer Band wie Queen kommt bei mir direkt immer wieder der Fanboy durch. Noch bevor ich meine Liebe zu meinen ewigen Helden Depeche Mode entdeckte, hörte ich Queen. "Entdeckt" habe ich sie für mich damals beim Betrachten der olympischen Spiele 1980 in Lake Placid. Die USA haben sensationell die damals als unschlagbar eingestufte Mannschaft der Sowjetunion im Eishockey-Finale mit 4:3 besiegt. Die Jubelbilder wurden mit "We are the champions" von Queen untermalt und noch heute gibt es vermutlich keinen Gewinner im Sport, der ohne diesen Song auskommt. Freddie Mercury ist für mich zudem einer der größten Frontmänner aller Zeiten und daher freue ich mich riesig auf den Film "Bohemian Rhapsody", in welchem Sami Malek den legendären und viel zu früh verstorbenen Sänger verkörpern wird. Für mich ist Malek, den ihr vermutlich aus der Serie Mr. Robot kennt, eine sensationelle Besetzung und noch ein Grund mehr, wieso ich Ende Oktober, wenn der Film anläuft, ins Kino flitzen werde. Neben der Musik wird es natürlich auch um die Menschen Mercury, May, Taylor und Deacon gehen und uns somit einen Blick hinter die Kulissen einer der größten Rockbands aller Zeiten gewähren. Hier ist jetzt der neueste Trailer zu diesem Musikfilm, den sich kein Queen-Fan entgehen lassen sollte.
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Bei dieser Empfehlung bin ich vermutlich sehr subjektiv, aber bei einer Band wie Queen kommt bei mir direkt immer wieder der Fanboy durch. Noch bevor ich meine Liebe zu meinen ewigen Helden Depeche Mode entdeckte, hörte ich Queen. "Entdeckt" habe ich sie für mich damals beim Betrachten der olympischen Spiele 1980 in Lake Placid. Die USA haben sensationell die damals als unschlagbar eingestufte Mannschaft der Sowjetunion im Eishockey-Finale mit 4:3 besiegt. Die Jubelbilder wurden mit "We are the champions" von Queen untermalt und noch heute gibt es vermutlich keinen Gewinner im Sport, der ohne diesen Song auskommt. Freddie Mercury ist für mich zudem einer der größten Frontmänner aller Zeiten und daher freue ich mich riesig auf den Film "Bohemian Rhapsody", in welchem Sami Malek den legendären und viel zu früh verstorbenen Sänger verkörpern wird. Für mich ist Malek, den ihr vermutlich aus der Serie Mr. Robot kennt, eine sensationelle Besetzung und noch ein Grund mehr, wieso ich Ende Oktober, wenn der Film anläuft, ins Kino flitzen werde. Neben der Musik wird es natürlich auch um die Menschen Mercury, May, Taylor und Deacon gehen und uns somit einen Blick hinter die Kulissen einer der größten Rockbands aller Zeiten gewähren. Hier ist jetzt der neueste Trailer zu diesem Musikfilm, den sich kein Queen-Fan entgehen lassen sollte.

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Tesla-Kunden müssen Umweltprämie für Elektroautos zurückzahlen *Update* https://www.mobilegeeks.de/news/tesla-kunden-muessen-umweltpraemie-fuer-elektroautos-zurueckzahlen/ https://www.mobilegeeks.de/news/tesla-kunden-muessen-umweltpraemie-fuer-elektroautos-zurueckzahlen/#respond Wed, 18 Jul 2018 07:31:03 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228944 Ein ziemlich plumper Trick des Autoherstellers Tesla hat für rund 800 Kunden des Unternehmens böse Folgen. Sie müssen die staatliche Förderprämie zurückzahlen, die sie im Rahmen ihres Fahrzeugkaufs erhalten haben. Zur Vorgeschichte: Die Bundesregierung fördert den Erwerb eines Elektroautos nur dann, wenn das entsprechende Fahrzeug in einer Basisvariante erhältlich ist, deren Netto-Listenpreis unterhalb des gesetzlich […]]]>

Ein ziemlich plumper Trick des Autoherstellers Tesla hat für rund 800 Kunden des Unternehmens böse Folgen. Sie müssen die staatliche Förderprämie zurückzahlen, die sie im Rahmen ihres Fahrzeugkaufs erhalten haben.

Zur Vorgeschichte: Die Bundesregierung fördert den Erwerb eines Elektroautos nur dann, wenn das entsprechende Fahrzeug in einer Basisvariante erhältlich ist, deren Netto-Listenpreis unterhalb des gesetzlich vorgesehenen Preislimits von 60.000 Euro bleibt. Tesla konnte diese Vorgabe in der Anfangsphase der Förderprämie nicht einhalten und witterte prompt eine gezielte Benachteiligung gegenüber anderen Autoherstellern. Nach wenigen Monaten strich der Hersteller kurzerhand Ausstattungsmerkmale des Model S, und bot die “Luxuslimousine” auch ohne Features an, die eigentlich in einer bestimmten Preisklasse erwartet werden.

Das Resultat: So drückte Tesla den Basispreis für das Model S auf rund 58.000 Euro, plötzlich waren damit alle Ausstattungsvarianten – auch die wesentlich hochpreisigeren Versionen – förderungsfähig.

In den darauffolgenden Monaten meldeten sich immer wieder Kunden und Interessenten, die die tatsächliche Existenz dieser verbilligten Basisversion bezweifelten. In den einschlägigen Fan-Foren wurde von Anrufen von Kundenberatern berichtet, mit denen Käufer zur Auswahl eines höherpreisigen Komfortpakets aufgefordert wurden. Andere Nutzer wiesen darauf hin, dass Tesla Bestellungen des Basismodells kurzerhand storniere und die Fahrzeuge niemals ausliefere.

Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) schmiss Tesla daraufhin von der Förderliste und stellte klar, dass es – anders als von Tesla behauptet – keine individuelle Absprache mit dem Unternehmen gegeben haben.In der Zwischenzeit wurde Tesla wieder auf die Liste gesetzt. Dementsprechend sind Model S, die nach dem 06. März 2018 bestellt wurden, weiterhin förderfähig.

Tesla hatte hierzulande in den vergangenen Monaten enorme Einbrüche bei den Verkaufszahlen hinnehmen müssen. Im Jahresvergleich sank der Absatz in Deutschland um weit über 30%.

Man habe, teilt die Behörde mit, in den vergangenen Monaten an einer einvernehmlichen Lösung gearbeitet, um eine möglichst verträgliche Lösung zu erreichen. Zur Erarbeitung eines Vorschlags habe man Tesla eine Frist bis Anfang Juli gesetzt – diese sei allerdings ergebnislos verstrichen.

“Das BAFA hat in den vergangenen Monaten in Gesprächen mit Tesla versucht, eine einvernehmliche Lösung im Interesse der Kunden herbeizuführen. Das ist leider nicht gelungen. Das BAFA ist aufgrund der Vorgaben des Verwaltungsrechts und des Haushaltsrechts somit jetzt gezwungen, die Rückabwicklung durchzuführen.”

Unklar ist, ob Tesla selbst mehr oder weniger ungeschoren mit diesem Trick und der darauf folgenden Untätigkeit davon kommt. In §264 StGB (Subventionsbetrug) heißt es z.B.:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer … [4] in einem Subventionsverfahren eine durch unrichtige oder unvollständige Angaben erlangte Bescheinigung über eine Subventionsberechtigung oder über subventionserhebliche Tatsachen gebraucht.

Ob das rein fiktive Anbieten eines Fahrzeugs zur Erlangung einer Förderprämie hiervon erfasst sein könnte werden die Behörden sicherlich noch klären, sofern jemand eine entsprechende Strafanzeige stellt.

In der Zwischenbilanz zum Antragsstand vom 30. Juni 2018 (PDF) weist das Bafa insgesamt 1.275 Model S aus, die bisher von dieser Förderprämie profitierten. Die Rückabwicklung betrifft also fast zwei Drittel aller Antragsteller.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Rückabwicklung des Umweltbonus für „Tesla Model S“ erforderlich
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beginnt ab sofort mit der Rückabwicklung des Umweltbonus für das „Model S“ des Automobilherstellers Tesla Germany GmbH.

Das bedeutet, dass Kunden, die vor dem 6. März 2018 ein „Tesla Model S“ erworben haben, nicht von der Kaufprämie profitieren können. In den Fällen, in denen die Kaufprämie bereits ausgezahlt wurde, muss diese zurückgefordert werden.

Das BAFA hat in den vergangenen Monaten in Gesprächen mit Tesla versucht, eine einvernehmliche Lösung im Interesse der Kunden herbeizuführen. Das ist leider nicht gelungen. Das BAFA ist aufgrund der Vorgaben des Verwaltungsrechts und des Haushaltsrechts somit jetzt gezwungen, die Rückabwicklung durchzuführen.

Zur Erläuterung:
Nach der Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sowie gemäß der ständigen Verwaltungspraxis des BAFA ist der Erwerb eines Elektrofahrzeugs förderfähig, wenn das jeweilige Basismodell zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kauf- oder Leasingvertrags zu einem Netto-Listenpreis von maximal 60.000 Euro am Markt verfügbar war, d.h. zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kauf- oder Liefervertrages tatsächlich bestell- und lieferbar gewesen ist.

Im Herbst 2017 hatten sich jedoch Hinweise bestätigt, dass das Basismodell des „Tesla Model S“ nicht – wie angeboten – ausgeliefert werden konnte. Das Modell musste daher am 30. November 2017 von der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge gestrichen werden.

Seitdem stand das BAFA mit dem Hersteller Tesla in engem Kontakt, um eine einvernehmliche Lösung im Interesse der Kunden von Tesla zu erzielen. Ziel des BAFA war es, eine Lösung zu erreichen, durch die die Kunden schadlos gestellt würden. Im Verlauf der Gespräche hatte das BAFA dem Hersteller Tesla die Möglichkeit eingeräumt, bis Anfang Juli 2018 einen Lösungsvorschlag zu entwickeln. Von diesem Angebot hat der Hersteller keinen Gebrauch gemacht. Die Gespräche mit Tesla sind daher leider ergebnislos verlaufen. In der Folge muss jetzt aufgrund der Vorgaben des Verwaltungsrechts und des Haushaltsrechts die Rückabwicklung der Kaufprämie erfolgen.

Erwerb eines „Tesla Model S“ vor dem 6. März 2018 nicht förderfähig
Von der Rückabwicklung sind alle Tesla-Kunden betroffen, die vor dem 6. März 2018 das „Tesla Model S“ erworben haben. Darunter fallen rund 800 Verfahren, in denen der Umweltbonus bereits bewilligt wurde. Dazu gehören darüber hinaus rund 250 Verfahren, die zunächst aufgrund des unklaren Sachverhalts in der Bearbeitung zurückgestellt wurden und nun abgelehnt werden müssen.

Die Rückabwicklung erfolgt gegenüber den Antragstellern. Die Betroffenen werden in den nächsten Wochen vom BAFA angeschrieben. Für Rückfragen können sich die Betroffenen an die BAFA-Hotline unter der Telefonnummer 06196/908-1009 wenden.

Erwerb eines „Tesla Model S“ ab dem 6. März 2018 förderfähig
Mit Wirkung ab dem 6. März 2018 hat das BAFA das „Tesla Model S“ wieder auf die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge aufgenommen.

Tesla-Kunden, die das Modell am 6. März 2018 oder später erworben haben, können über die Internetseite des BAFA unter www.bafa.de den Umweltbonus beantragen.

Update 18. Juli 2018, 9:30 Uhr

Im Lauf der vergangenen Nacht ist eine Stellungnahme von Tesla eingegangen. Das Unternehmen wiederholt seine frühere Anschulding, dass die Bundesregierung Tesla anfänglich gezielt von der Förderung ausgeschlossen habe. Zudem bekräftigt man, dass man sich individuell mit der Behörde geeinigt habe – dies hatte das Bafa bereits dementiert.

Die wichtigste Aussage für die Kunden: Tesla will die Kosten abdecken – sprich: erstatten. Das Statement gegenüber electrek.co im Wortlaut.

“The arbitrary decision to temporarily remove Tesla from the list of vehicles eligible for the Environmental Bonus (Umweltbonus) was unjustified, contrary to the stated goals of the program, and unfair to our customers. The fact that Tesla was included on the list, removed from the list, and then again added to the list is proof that this was a mistake. As our website demonstrates, anyone in Germany has always been able to order a base version Model S that was below the required price level, and we have delivered such cars to customers.

As background, the price cap was intentionally set by the German Government at a level that was intended to prevent Tesla cars from qualifying for it. As a result, Tesla planned to file a complaint with the EU Commission, as this was against EU rules. Instead, Tesla and the German Government agreed on an acceptable middle ground that allowed Tesla to sell a low option vehicle that qualifies for the incentive and customers could subsequently upgrade if they wished. That is exactly what Tesla has done.

We are appealing BAFA’s decision to take this action against our pre-March 2018 customers. To make sure our customers are not harmed by this decision, we will cover the cost of the bonus for them until the issue is resolved.”

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So könnt ihr im Urlaub eure E-Mails checken, ohne das Urlaubsfeeling zu verlieren #digitaldetox https://www.mobilegeeks.de/artikel/urlaub-digitaldetox-mails/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/urlaub-digitaldetox-mails/#respond Tue, 17 Jul 2018 12:27:56 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=228930 Smartphones sorgen dafür, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verschwimmen. Wer im Urlaub unbedingt einen Blick auf seine E-Mails werfen muss, sollte deshalb einige Regeln festlegen und die folgenden Dinge beachten. In Deutschland haben gerade die Ferien begonnen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass der Rest der Welt aufhört zu arbeiten. Einer […]]]>

Smartphones sorgen dafür, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verschwimmen. Wer im Urlaub unbedingt einen Blick auf seine E-Mails werfen muss, sollte deshalb einige Regeln festlegen und die folgenden Dinge beachten.

In Deutschland haben gerade die Ferien begonnen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass der Rest der Welt aufhört zu arbeiten. Einer Umfrage der Travel Leaders Group zufolge, checken über 62 Prozent aller Urlauber ihre geschäftlichen E-Mails und Voicemails.

Smartphones sorgen dafür, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmen. Vielleicht seid ihr gerade dabei, auf eurem Smartphone eine Tischreservierung zu buchen und denkt euch: „Ein kurzer Blick auf die E-Mails kann ja nicht schaden“. Und ehe ihr es euch verseht, sitzt ihr eine Stunde lang am Handy und beantwortet E-Mails – das Urlaubsfeeling ist dann natürlich hinüber.

Wenn ihr im Urlaub unbedingt eure E-Mails lesen möchtet, solltet ihr euch deshalb Grenzen setzen.

VORBEREITUNGEN TREFFEN

Wenn ihr euch Urlaub nehmt, solltet ihr euren Kollegen und Kunden eine Woche im Voraus Bescheid geben. So haben sie nämlich ausreichend Zeit, um sich rechtzeitig alle wichtigen Informationen von euch zu holen. Besonders wichtigen Personen könnt ihr sagen, wie sie euch im Notfall erreichen können – so müsst ihr keine Angst haben, dass ihr etwas Wichtiges verpasst.

Erstellt eine „Nicht im Büro“-Erinnerung und sagt euren Kollegen, dass ihr erst dann wieder auf E-Mails antworten werdet, wenn ihr wieder zurück seid oder im Betreff die Wörter „Dringend“ oder „Bitte beantworten“ stehen.

Gebt eure Projekte an eure Kollegen weiter und sagt ihnen Bescheid, an wen sie sich während eurer Abwesenheit wenden können. Achtet darauf, bei diesen Angaben möglichst spezifisch zu sein. Zum Beispiel: „Bei allen technischen Anliegen, wendet euch bitte an [Name der Person]“ oder „Bei Fragen zur Abrechnung, kontaktiert bitte [Name der Person].

Zapier ist ein Tool, das eure Apps wie z. B. Gmail, Slack und Asana miteinander verknüpft und die Automatisierung verschiedener Aufgaben ermöglicht. Ihr könnt zum Beispiel einstellen, dass alle eingehenden E-Mails automatisch auf Slack gepostet werden sollen, damit euer Team auf dem Laufenden bleibt, was die externe Kommunikation angeht.

REGELN UND GRENZEN SETZEN

Ihr könnt zum Beispiel einfach die E-Mail-Benachrichtigungen auf eurem Smartphone ausschalten, damit ihr gar nicht erst in Versuchung kommt.

Checkt eure E-Mails früh am Morgen, vor allem wenn ihr nicht alleine unterwegs seid. Eure Mitreisenden denken sonst vielleicht, dass euch die Arbeit wichtiger ist, als gemeinsam den Urlaub zu genießen.

Verbringt nicht zu viel Zeit mit euren E-Mails; nicht mehr als zweimal täglich fünfzehn Minuten.

Lest und beantwortet nur E-Mails, auf die ihr unbedingt antworten müsst. Wenn ihr euren Kollegen diese Regel bereits im Voraus erklärt habt, solltet ihr solche E-Mails auf den ersten Blick erkennen können.

Checkt eure E-Mails nur, wenn ihr nicht gerade einen Urlaubsmoment erlebt. Am Strand, auf dem Boot, während eines Wanderausflugs oder im Museum sind E-Mails also tabu. Werft am besten nur im Hotel oder kurz bevor ihr ins Fitnessstudio geht einen kurzen Blick auf eure E-Mails.

REAGIERT NUR, WENN ES UNBEDINGT NOTWENDIG IST

E-Mails lesen und E-Mails beantworten sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Wenn ihr eine Nachricht weiterleitet, beantwortet oder eine Lesebestätigung an den Absender schickt, wird man euch höchstwahrscheinlich noch mehr E-Mails schicken. Um das zu vermeiden, solltet ihr nur dann auf E-Mails reagieren, wenn es unbedingt notwendig ist.

Vergesst außerdem nicht, eure nächste Arbeitswoche zu planen.

Egal, wie sehr ihr euch im Urlaub entspannt habt, wenn sich am Ende eures Ausflugs die Arbeit angehäuft hat, kann das die ganze Entspannung ruinieren.

Organisiert deshalb eure E-Mails, wenn ihr sie lest. Erstellt Ordner für verschiedene Kategorien, z. B. „Beantworten“, „Fürs Team“ oder „Budget planen“. So könnt ihr euch schneller um sie kümmern, wenn ihr aus dem Urlaub zurückkommt.

Tragt die Zeit, die ihr zum Beantworten der E-Mails braucht, in euren Terminkalender ein. Selbst, wenn es den gesamten ersten Arbeitstag dauert. Wenn ihr schon im Voraus für Ordnung sorgt, bleibt das Urlaubsfeeling länger erhalten!

Sich eine Auszeit von seinen E-Mails zu nehmen, kann im Urlaub für mehr Ruhe und Entspannung sorgen. Welche Tipps habt ihr auf Lager? Ich habe gehört, dass viele Leute einfach ihr Smartphone zuhause lassen, bevor sie in den Urlaub fliegen. Mir reicht es, wenn ich manchmal meine E-Mail-App deinstalliere, um dem E-Mail-Trott eine Weile lang zu entkommen.

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Tesla kann das Model 3 höchst profitabel herstellen https://www.mobilegeeks.de/video/tesla-model-3-profitabel-herstellung/ https://www.mobilegeeks.de/video/tesla-model-3-profitabel-herstellung/#respond Tue, 17 Jul 2018 09:02:30 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=video_posts&p=228934 Der Autoexperte Sandy Munro und sein auf die Komponenten- und Kostenanalyse von Fahrzeugen spezialisiertes Unternehmen Munro & Associates haben den Teardown des Tesla Model 3 abgeschlossen. In zuvor veröffentlichten Stellungnahmen hatten die Fachleute Zweifel an der Verarbeitungsqualität und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs angemeldet, doch im Ergebnis muss man einen großen Teil dieser Bedenken wieder zurücknehmen. Die […] Der Autoexperte Sandy Munro und sein auf die Komponenten- und Kostenanalyse von Fahrzeugen spezialisiertes Unternehmen Munro & Associates haben den Teardown des Tesla Model 3 abgeschlossen. In zuvor veröffentlichten Stellungnahmen hatten die Fachleute Zweifel an der Verarbeitungsqualität und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs angemeldet, doch im Ergebnis muss man einen großen Teil dieser Bedenken wieder zurücknehmen. Die ersten Eindrücke hätten ihn z.T. in die Irre geführt, hält Sandy Munro fest - nun müsse er eben "Krähen essen". Nach anfänglichen Zweifeln an der Verarbeitungsqualität konnten den Experten sowohl die Elektronik als auch die Batterien beeindrucken, was ihn letztendlich zu einem überraschenden Fazit führt: Das Model 3 kann im Vergleich zu anderen Elektroautos mit einer ungewöhnlich hohen Profitabilität hergestellt werden. Sandy Munro schätzt, das Tesla in der getesteten Ausführung mit einem Ertrag von 30% rechnen kann. Dieser hohe Wert resultiert u.a. aus der Verwendung vergleichsweise billiger Komponenten - als Beispiel wird z.B. der Innenspiegel angeführt. Munro & Associates wird den aus der Untersuchung hervorgehenden Report nun für einen nicht unbedingt kleinen Betrag an Autohersteller und Zulieferer verkaufen, die ein großes Interesse an solchen Kostenanalysten und vergleichen haben.
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Der Autoexperte Sandy Munro und sein auf die Komponenten- und Kostenanalyse von Fahrzeugen spezialisiertes Unternehmen Munro & Associates haben den Teardown des Tesla Model 3 abgeschlossen. In zuvor veröffentlichten Stellungnahmen hatten die Fachleute Zweifel an der Verarbeitungsqualität und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs angemeldet, doch im Ergebnis muss man einen großen Teil dieser Bedenken wieder zurücknehmen. Die ersten Eindrücke hätten ihn z.T. in die Irre geführt, hält Sandy Munro fest - nun müsse er eben "Krähen essen". Nach anfänglichen Zweifeln an der Verarbeitungsqualität konnten den Experten sowohl die Elektronik als auch die Batterien beeindrucken, was ihn letztendlich zu einem überraschenden Fazit führt: Das Model 3 kann im Vergleich zu anderen Elektroautos mit einer ungewöhnlich hohen Profitabilität hergestellt werden. Sandy Munro schätzt, das Tesla in der getesteten Ausführung mit einem Ertrag von 30% rechnen kann. Dieser hohe Wert resultiert u.a. aus der Verwendung vergleichsweise billiger Komponenten - als Beispiel wird z.B. der Innenspiegel angeführt. Munro & Associates wird den aus der Untersuchung hervorgehenden Report nun für einen nicht unbedingt kleinen Betrag an Autohersteller und Zulieferer verkaufen, die ein großes Interesse an solchen Kostenanalysten und vergleichen haben.

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Der Daniil von tblt.de hat eine feine Challenge für euch. In seinem aktuellen 4K-Video präsentiert er Testbilder, die mit dem Huawei P20 Pro, dem Apple iPhone X, dem Google Pixel 2 XL, dem Samsung Galaxy S9+, dem OnePlus 6 und dem HTC U12+ gemacht wurden - und ihr sollt entscheiden, welches Bild euren Qualitätsansprüchen an eine gute Smartphone-Kamera entspricht. Ähnliche Kamera-Blindtests haben wir auch schon durchgeführt, mit z.T. überraschenden Ergebnissen. Sie sind eine hervorragende Ergänzung zu den Testresultaten, die von Portalen wie DxOMark verbreitet werden. Schöner Nebeneffekt: Ihr lernt von Profis wie Daniil, unter welchen Bedingungen (greller Sonnenschein, HDR, ungünstige Beleuchtung im Innenraum, etc.) solche Testbilder entstehen und worauf ihr bei eurem eigenen Smartphone einmal achten solltet. Selbstverständlich gehört die Kamera insbesondere in einem aktuellen Flaggschiff-Smartphone zu den besonders hervorhebenswerten Features. Falls euch andere Funktionen wichtig(er) sind und ihr z.B. besonderen Wert auf die Akkulaufzeit, die Display-Qualität, die Software oder die Performance legt, dann lohnt sich ein Blick in unseren Smartphone-Vergleich (Mai 2018). Ansonsten haben wir noch die üblichen 1:1-Vergleiche wie z.B. den zwischen dam Galaxy S9 und dem Pixel 2.

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Fortnite-Jubel von Griezmann: Torjubel des Weltmeisters sorgt für Ärger https://www.mobilegeeks.de/news/fortnite-jubel-von-griezmann-torjubel-des-weltmeisters-sorgt-fuer-aerger/ https://www.mobilegeeks.de/news/fortnite-jubel-von-griezmann-torjubel-des-weltmeisters-sorgt-fuer-aerger/#respond Mon, 16 Jul 2018 11:30:39 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228915 Die Fußballweltmeisterschaft ist vorbei. Okay, für uns Deutsche irgendwie ja schon seit ein paar Wochen, seit gestern Abend aber nun auch offiziell. In einem unterhaltsamen Finale wurde Frankreich Weltmeister und wenn man die letzten vier Wochen Revue passieren lässt, dann ist die Nation auch ein verdienter Weltmeister. Kroatien war ebenso ein verdienter Finalist und wer […]]]>

Die Fußballweltmeisterschaft ist vorbei. Okay, für uns Deutsche irgendwie ja schon seit ein paar Wochen, seit gestern Abend aber nun auch offiziell. In einem unterhaltsamen Finale wurde Frankreich Weltmeister und wenn man die letzten vier Wochen Revue passieren lässt, dann ist die Nation auch ein verdienter Weltmeister.

Kroatien war ebenso ein verdienter Finalist und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte nicht Stürmer-Star Griezmann durch eine Schwalbe jenen Freistoß ergaunert, der zum 1:0 für die Franzosen führte. Aber ich möchte im Grunde gar keinen Artikel über das WM-Endspiel schreiben, sondern vielmehr über den Impact, den das Battle-Royale-Game Fortnite auf Fußball-Profis hat, u.a. eben auch auf Antoine Griezmann.

Kleiner Exkurs: Phänomen Fortnite

Kennt eigentlich irgendjemand auf diesem Planeten dieses Spiel noch nicht? Epic Games und „People can fly“ haben hier DEN Gaming-Hit der letzten Jahre gelandet, über 125 Millionen Menschen zocken derzeit das Spiel. Damit lässt sich aber nicht nur bestens Zeit vertreiben, sondern für die Macher auch bestens Geld verdienen: Konkurrent PUBG hat man wie bei den Nutzerzahlen auch bei den Einnahmen längst überholt und generiert ganz erstaunliche 318 Millionen US-Dollar allein im Monat Mai dieses Jahres!

Überlebe bis zuletzt!: Der inoffizielle Strategieführer für Fortnite: Battle Royale

Preis: EUR 9,99 oder gebraucht ab EUR 9,99

7 Kundenbewertungen 3.2 von 5 Sternen

Das ist eine unfassbare Summe für ein Spiel generell, aber insbesondere, da ihr Fortnite grundsätzlich kostenlos installieren und zocken könnt. Für den zehn Euro teuren Battle Pass und optische Modifikationen wird aber von den Spielern via In-Game-Käufen so viel Geld ausgegeben, dass Epic Games von Monat zu Monat zu neuen Einnahmerekorden hechtet.

Bei solchen Summen ist es fast kein Wunder, dass bei Fortnite auch großzügig ausgeschüttet wird. Epic Games will allein in der kommenden Saison 100 Millionen US-Dollar Preisgeld ausschütten an eSportler! Wenn man weiß, dass selbst die schwerreiche FIFA für die komplette Fußballweltmeisterschaft an sämtliche 32 Teilnehmer 400 Millionen US-Dollar ausschüttet. Da bekommt man so ein bisschen ein Gefühl dafür, wo der eSport allen Unkenrufen zum Trotz mittlerweile angekommen ist.

Davon profitieren die wirklich guten Gamer auch unabhängig von offiziellen Preisgeldern, was ihr sehen könnt, wenn ihr euch die Zahl der Twitch-Kanäle anschaut, in denen fleißig Fortnite gezockt wird. Spitzenverdiener wie „Ninja“ verdienen dank Fortnite mittlerweile auf Twitch eine halbe Million Dollar monatlich, logischerweise gibt es aber auch genügend Gamer, denen diese Einnahmen verwehrt bleiben.

… aber zurück zu Griezmann

Eigentlich wollte ich aber was zu Antoine Griezmann schreiben und dazu, wie Fortnite auch aktuelle Spitzen-Fußballer prägt. Bei dem Shooter gibt es eine Vielzahl von Jubelposen, mit denen die errungenen Siege zelebriert werden können. Eine davon gab Griezmann gestern (wiederholt im Turnier) zum Besten: Eine Pose, die sich „Take the L“ nennt, was für „Take the Loss“ steht, also so viel wie „Akzeptiere die Niederlage“. Dabei springt der Protagonist wie ein Hampelmann von einem Bein aufs andere und hält sich dabei eine Hand an den Kopf, die dabei zu einem „L“ geformt ist — einer Geste für „Loser“, also Verlierer oder Versager.

Es ist die eine Sache, seine Leidenschaft für ein Spiel wie Fortnite auf diese Weise auch auf dem Fußballplatz zu zelebrieren. Es ist für mein Empfinden aber eine völlig andere, seine Gegner zu verhöhnen. Es gibt Gesten, die auf dem Rasen nichts zu suchen haben und dazu gehören zweifellos verhöhnende Gesten, in denen der Gegner als Versager hingestellt wird.

Das gilt aus meiner Sicht generell, aber im Besonderen, wenn man im wichtigsten Spiel, welches ein Fußballer erreichen kann, auf diese Weise jubelt. Dass dieser Jubel dann nicht nach einem gewagten Seitfallzieher oder Distanzschuss erfolgt, sondern einem okay verwandelten Handelfmeter, ist dabei nur eine Fußnote dieser unschönen Geschichte.

In Kombination mit seiner oben bereits erwähnten Schwalbe hat Griezmann, der angesichts seiner unbestrittenen Klasse so ein Theater überhaupt nicht nötig hat, jedenfalls nicht nur bei mir sehr viel Kredit verspielt.

Klar ist auch, dass diejenigen, die den Kroaten die Daumen gedrückt haben, sich deutlich mehr über diese Unsportlichkeit aufregen als die Franzosen und ich möchte wetten, dass sich vermutlich einige der Kritiker nicht daran gestoßen hätten, wenn sich ein deutscher Spieler nach einem wichtigen Tor so etwas erlaubt hätte.

Das ändert aber nichts daran, dass es eine Unverschämtheit und Unsportlichkeit bleibt — und auch das Regelwerk der FIFA vorsieht, dass der Schiedsrichter dieses Vergehen hätte ahnden müssen, wie die FIFA selbst unter Regel 12 (PDF-Link) formuliert:

Wir brauchen nicht spekulieren, wie so ein Spiel ohne Griezmann mit 11 gegen 10 gelaufen wäre, oder ob ein Endspiel durch einen solchen Platzverweis mit entschieden werden sollte. Aber zumindest kann man mal auf die Regel hinweisen und wer den Gegner mit einer Loser-Geste bedenkt, hat fraglos eine „anstößige, beleidigende oder schmähende Äußerung oder Gebärde“ gebraucht.

Griezmann ist übrigens wahrlich nicht der einzige Fortnite-Fan in Fußballerkreisen. Es kursieren zahlreiche Videos im Netz (eins folgt gleich), in welchem ihr Sportler verschiedenster Nationen seht, die sich dieser Posen bedienen. Allerdings tauchen in diesen Clips auch immer wieder Szenen auf, die deutlich älter sind als das Spiel.

Das liegt daran, dass Fortnite eben sehr viele bekannte, bereits existierende Posen ins Spiel aufgenommen hat, beispielsweise Gesten wie den „Robot Dance“, den wir oft von Peter Crouch gesehen haben, das aus Gangnam Style bekannte „Ride the Pony“ oder das Dabbing. Teils wird also die ein oder andere Geste unabhängig bzw. ohne Kenntnis des Spiels Fortnite verwendet, sehr oft beziehen sich die Spieler aber ganz konkret aufs Game — u.a. übrigens auch Lewis Holtby, dessen „Take the L“-Jubel im Trikot des mittlerweile zweitklassigen HSV durch den Abstieg des Clubs seine ganz eigene Pointe erhalten hat.

Übrigens macht die Geschichte die Runde, dass auch die deutschen Spieler so zocksüchtig sind, dass ihnen in Russland bei der WM spät nachts sogar das WLAN abgedreht wurde, damit sie nicht so viel Zeit mit Spielen wie Fortnite verbringen.

So oder so: Die Griezmann-Nummer wird im Netz derzeit eifrig diskutiert und ich bin mir selbstverständlich dessen bewusst, dass sehr viele Fußball-Fans da eine andere Meinung haben als ich und finden, dass man aus einem Torjubel keine große Geschichte machen sollte. Ich persönlich halte es eben für sehr unsportlich, hab oben zudem aufs Regelwerk verwiesen und bin auch generell der Meinung, dass es ein trauriges Zeichen ist, wenn in einem WM-Finale das Inszenieren beim Torjubel im Vordergrund steht und nicht die blanke Freude, gerade vielleicht das wichtigste Tor seiner Karriere geschossen zu haben. Dazu möchte ich zum Schluss des Artikels noch auf den Beitrag des geschätzten Thomas Poppe verweisen:

Ich weiß nicht, wie es Euch geht? Ich spiele und schaue Fußball ja für den Moment. Diese zwei Sekunden zwischen "Der…

Gepostet von Thomas Poppe am Sonntag, 15. Juli 2018

Quelle: Futurezone.at

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Prime Day 2018: Der 36-Stunden-Schnäppchen-Marathon startet https://www.mobilegeeks.de/news/prime-day-2018/ https://www.mobilegeeks.de/news/prime-day-2018/#respond Mon, 16 Jul 2018 06:31:55 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228905 In wenigen Stunden ist es soweit, dann startet beim Onlinehändler Amazon der sogenannte “Prime Day”. Neben den Black Friday und dem Cyber Monday (bzw. Neben der diesen Tagen vorausgehenden Woche) gehört der Prime Day zu den ultimativen Schnäppchentagen für Onlineshopper. In den vergangenen Tagen dauerte der Prime Day normalerweise 30 Stunden, im Jahr 2018 legt […]]]>

In wenigen Stunden ist es soweit, dann startet beim Onlinehändler Amazon der sogenannte “Prime Day”. Neben den Black Friday und dem Cyber Monday (bzw. Neben der diesen Tagen vorausgehenden Woche) gehört der Prime Day zu den ultimativen Schnäppchentagen für Onlineshopper.

In den vergangenen Tagen dauerte der Prime Day normalerweise 30 Stunden, im Jahr 2018 legt Amazon einen Zahn zu. Ganze 36 Stunden werden mit z.T. enorm verbilligten Produkten aus den unterschiedlichsten Kategorien gefüllt. Los geht’s heute, am 16. Juli um Punkt 12 Uhr – die Aktion endet dementsprechend am morgigen Dienstag, den 17. Juli um 23:59:59 Uhr.

Die Besonderheit: Von den Angeboten am Prime Day können nur Kunden profitieren, die eine entsprechende Mitgliedschaft in diesem exklusiven Loyalty-Programm von Amazon abgeschlossen haben. Die Amerikaner bauen den Umfang des Programms seit Jahren aus – und drehen dabei gelegentlich an der Preisschraube. Gerade für Vielbesteller dürfte sich der Service durch den Wegfall von Versandkosten auf ausgewählte Produkte in vielen Fällen lohnen.

Übersicht: Das bietet Amazon Prime (2017)

Amazon Prime kann dreißig Tage kostenlos getestet werden, sofern man noch kein Kunde bei dem Dienst war bzw. ist. Kündigt man nicht, kostet der Service momentan 69 Euro pro Jahr bzw. 7,99 Euro pro Monat. Am Prime Day wächst dementsprechend das Interesse an diesem zeitlich befristeten Angebot und Amazon hofft selbstverständlich auf dann auch dauerhaft bleibende Kunden.

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass sich der Prime Day nur bedingt für Schnäppchen aus dem Technik- und Elektronikbereich eignet. Amazon nutzt den Tag normalerweise exzessiv zum Promoten der eigenen Technikprodukte, dementsprechend sollten vor allem Interessenten eines Echo die Augen aufhalten. Die “Smart Speaker” werden in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten und könnten in den kommenden 36 Stunden erheblich billiger zu haben sein.

Update 11:00 Uhr
Mittlerweile steht fest, dass zu den erheblich reduzierten Produkten u.a. verschiedene Smart Home Produkte von Ring gehören werden. Amazon bietet die „Türklingeln“ und Kameras als Stand-Alone Lösung oder in Kombination mit einem Echo Show bzw. Echo Spot an. Über 100 Euro Rabatt sind möglich.

Ansonsten wirken rück- und vorausblickend die Kategorien Elektrowerkzeug, Haushaltsartikel, Waschmaschinen und Wäschetrockner sehr vielversprechend. Ebenfalls im Fokus: Software und typische Sommerprodukte wie Ventilatoren oder Gasgrills. Zudem dürfte es wieder eine Reihe von Herstellern geben, die sich in den Prime Day einklicken und den Ansturm ebenfalls für z.T. hohe Rabattaktionen nutzen. Auf dem Zettel stehen momentan z.B. Philips, netgear oder Anker.

 

Wie immer ist bei solchen Sonderaktionen ein Spagat zwischen Schnelligkeit und Besonnenheit nötig. Zum einen gilt die Regel “Solange der Vorrat reicht!”. Sprich: Eines der im Viertelstunden-Takt reduzierten Produkte kann binnen weniger Minuten ausverkauft sein. First come, first serve. Zum anderen entspricht der ausgewiesene Rabatt nicht immer dem, was sich tatsächlich aus der Differenz zum aktuellen “Straßenpreis” ergeben würde.

In den letzten Stunden vor dem offiziellen Start des Prime Day sollte man bestimmte Produkte bzw. Produktkategorien schon einmal in die engere Auswahl nehmen. Ebenfalls lohnenswert könnte bis zum Mittag ein Blick in den sogenannten “Warehouse” Bereich sein. Hier lockt Amazon zur Einstimmung mit einem 20% Rabatt auf ausgewählte Artikel.

 

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