Mobilegeeks.de https://www.mobilegeeks.de Mobile News, Smartphones, Tablets, Ultrabooks, Apps Sun, 24 Jun 2018 17:00:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 39716344 Integrated Roadways: Intelligente Straße erkennt Unfälle und Staus https://www.mobilegeeks.de/news/integrated-roadways-intelligente-strasse-erkennt-unfaelle-und-staus/ https://www.mobilegeeks.de/news/integrated-roadways-intelligente-strasse-erkennt-unfaelle-und-staus/#respond Sun, 24 Jun 2018 17:00:23 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228186 Smartphones, smarte Kühlschränke, intelligente Städte – alles und jeder ist vernetzt. Das ist die Zukunft. Wie oft haben wir hier schon über Smart Cities berichtet, in denen Straßenlaternen, Häuser und Drohnen miteinander kommunizieren? Was oft vergessen oder vielleicht auch absichtlich außer Acht gelassen wird, sind unsere Straßen. Die sind in der heutigen Zeit ziemlich dumm, […]]]>

Smartphones, smarte Kühlschränke, intelligente Städte – alles und jeder ist vernetzt. Das ist die Zukunft. Wie oft haben wir hier schon über Smart Cities berichtet, in denen Straßenlaternen, Häuser und Drohnen miteinander kommunizieren? Was oft vergessen oder vielleicht auch absichtlich außer Acht gelassen wird, sind unsere Straßen.

Die sind in der heutigen Zeit ziemlich dumm, um es mal an der Intelligenz eines Smartphones zu messen. Sie sind außerdem teuer in der Wartung, wie ich schon in meiner News zu den Drucker-Drohnen festgestellt habe, und eigentlich nur Wegführer. Doch, wenn wir uns auf ihnen ständig zu Fuß oder auf vier Rädern bewegen, könnte man die Funktionen auch ausweiten, oder?

Genau diese Idee hat ein in Kansas City ansässiges Startup namens Integrated Roadways aufgegriffen. Die sogenannte „smart pavement“-Vision des Unternehmens verspricht ein intelligentes Straßenpflaster, das fahrende Autos erkennt. Dabei wird der Asphalt durch vorgefertigte Betonplatten ersetzt, die man wohl auch in bestehende Straßen integrieren kann.

In die Platten sind verschiedene Sensoren integriert, die Fahrzeuge in Echtzeit tracken und dabei den Standort und die Geschwindigkeit der Autos übermitteln. Die Idee hat vor allem den Vorteil, dass die Straßen Unfälle erkennen würden und automatisch Hilfe rufen könnten. Auch bei Staus könnte das intelligente Straßennetz eine Bereicherung sein. Durch die Bewegungsdaten der Autos können diese nämlich erkannt und im besten Fall sogar vermieden werden, da man alternative Verkehrsrouten vorschlagen würde.

Dazu müssten die smarten Betonplatten natürlich mit den Autos und deren Infotainmentsystem kommunizieren. Auch das sieht das Konzept des Startups vor. Man möchte die aufgenommenen Daten per Glasfaser übertragen und in der Zukunft sollen die Straßen in das 5G-Netz integriert werden.

Soweit so gut, doch auch diese Technologie muss man hinterfragen. Warum ist eine smarte Straße notwendig? Angenommen, unsere Autos würden in nicht allzu ferner Zukunft miteinander kommunizieren und in das Internet der Dinge integriert werden, dann hätte sich das Stauvermeidungs- und Unfallproblem doch in Luft aufgelöst?

Dazu kommt, wie immer, der Datenschutz. Das Unternehmen gibt zu, dass sie anhand der gesammelten Daten exakt sagen können, welches Fahrzeug einer bestimmten Marke über die Straße brettert. Wie sicher werden diese Informationen gewartet? Könnte man diese missbrauchen? Bislang ist das Konzept nur ein Konzept. Ob wir uns jemals auf intelligenten Straßen fortbewegen, steht noch in den Sternen.

Was meint ihr? Schreibt uns eure Meinung zu dem Thema gerne in die Kommentare!

via: futurism

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Kritik am Design: Vivo Nex mit Kamera-Slider im Teardown https://www.mobilegeeks.de/news/kritik-am-design-vivo-nex-mit-kamera-slider-im-teardown/ https://www.mobilegeeks.de/news/kritik-am-design-vivo-nex-mit-kamera-slider-im-teardown/#respond Sun, 24 Jun 2018 13:30:55 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228179 Es scheint als ob der aktuelle Notch-Trend nur ein Phänomen des Jahres 2018 bleibt. Chinesische Smartphone-Hersteller sind nun nämlich auf den Trichter gekommen, die Einkerbung am oberen Bildschirmrand anders zu verpacken. Den Grundstein für diese Idee haben Oppo mit dem Find X und Vivo mit dem Nex Smartphone gelegt. Die Notch könnte man als Kompromiss […]]]>

Es scheint als ob der aktuelle Notch-Trend nur ein Phänomen des Jahres 2018 bleibt. Chinesische Smartphone-Hersteller sind nun nämlich auf den Trichter gekommen, die Einkerbung am oberen Bildschirmrand anders zu verpacken. Den Grundstein für diese Idee haben Oppo mit dem Find X und Vivo mit dem Nex Smartphone gelegt.

Die Notch könnte man als Kompromiss betrachten, mit dem zu aller erst Apple versucht hat, den Bildschirm zu erweitern und trotzdem Kamera, Lautsprecher und Sensorik unterzubekommen. Der Trend geht immer weiter zu randlosen Displays und damit man dieses Ziel nun auch vollkommen erreicht, verbaut man in China Pop-Up-Kameras. In Vivo’s Gerät fährt eine kleine Linse aus dem Gehäuse und in Oppo’s Variante, bewegt sich ein großer Teil der Rückseite nach oben.

Bewegliche Teile an einem Gerät gab es zuletzt anno 2005, als man Telefonate noch dramatisch mit einem Schnappen des Klapp-Handys beenden konnte. Es ist wahre Präzisionskunst, eine kleine bewegliche Kamera zu verbauen, die flüssig und synchron zur Gesichtsentsperrung gen Himmel fährt.

Interessant ist, wie das ganze Konstrukt von innen aussieht. Im Teardown von MyFixGuide bekommen wir Bilder vom Innenleben des Vivo Nex zu sehen. Da gibt es eine kleine Feder und eine kleine silberne Spirale, die die Kamera nach oben schiebt. Es scheint alles ziemlich gut zusammengesetzt zu sein, aber natürlich muss man eine Sache bedenken: Bewegliche Teile sind nun mal nicht fest angebracht und deshalb auch anfälliger für Schäden.

Das entblößte Handy lässt uns auch einen Blick auf den verbauten Vibrationsmotor werfen, der bei dem Vivo Nex als Teil des Lautsprechersystems fungiert. Denn der Hersteller setzt auf ein piezoelektrisches Verfahren und kommt so ohne zusätzliche Lautsprecheröffnung auf der Frontseite aus. Hier dient der Bildschirm als Lautsprecher – abgefahren!

Ja, abgefahren ist das Design des Handys allemal, doch ich bin nicht zufrieden. Ich habe die Notch schon als Resultat mangelnder Kreativität betitelt und auch die mechanischen Kamera-Slider sind nicht das Gelbe vom Ei – diese Designentscheidungen ziehen immer mehr Probleme mit sich, als sie lösen.

Zum einen sollten moderne Smartphone immer wasserresistenter werden, da sie dadurch flexibler im Einsatz wären. Mit einem Kamera-Slider öffnen wir das schützende Gehäuse des Handys und machen es dadurch verwundbarer und anfälliger für Wasser, Schmutz und Staub. Der zweite Punkt betrifft den aktuellen Glasrückseiten-Trend, durch den viele Leute auf Handyhüllen setzen, um ihren geliebten Begleiter bei einem Sturz abzufangen. Tja, eine herausfahrende Linse dürfte damit relativ schwer zu vereinbaren sein.

Der größte Mangel an dem Design ist jedoch der Platzmangel innerhalb des Gehäuses. Wie möchte man Platz für eine halbwegs gute, bewegliche Kamera zwischen Akku, Prozessor und Kartenslot finden, wenn man jetzt schon anfängt, den Klinkenstecker aus genau diesem Grund auszubauen? Eine gute Kamera braucht Tiefe, um alle benötigten Linsen und Komponenten hintereinander unterzubringen. Tiefe, die man nicht hätte, würde man sie in das Gehäuse integrieren.

via: myfixguide

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Grün und grüner: Kommen Razer Peripherie-Geräte für Microsofts Xbox? https://www.mobilegeeks.de/news/gruen-und-gruener-kommen-razer-peripherie-geraete-fuer-microsofts-xbox/ https://www.mobilegeeks.de/news/gruen-und-gruener-kommen-razer-peripherie-geraete-fuer-microsofts-xbox/#respond Sun, 24 Jun 2018 10:00:31 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228166 Die Tastatur- und Mausunterstützung für Microsofts Xbox ist eigentlich ein längst abgehaktes Thema – zumindest nahm man das bislang an. Würde Microsoft sich darauf einlassen, würde man damit eine viel größere Auswahl an Spielen ermöglichen. Games wie Age of Empires lassen sich beispielsweise nicht gut mit einem Controller steuern. Bereits Anfang des Jahres sprach Microsoft […]]]>

Die Tastatur- und Mausunterstützung für Microsofts Xbox ist eigentlich ein längst abgehaktes Thema – zumindest nahm man das bislang an. Würde Microsoft sich darauf einlassen, würde man damit eine viel größere Auswahl an Spielen ermöglichen. Games wie Age of Empires lassen sich beispielsweise nicht gut mit einem Controller steuern. Bereits Anfang des Jahres sprach Microsoft wohl mit den hauseigenen Entwicklern über seine Pläne zu dem Thema, denn wie nun veröffentlichte Dokumente zeigen, dass Microsoft zumindest die Mausunterstützung für das April-Update der Xbox-Developer-Version geplant hat. Die Berichte liegen der Webseite windowscentral vor.

Dabei holt sich Microsoft einen ganz besonderen Partner ins Boot, der für seine Peripherie-Produkte vor allem im Gaming-Bereich bekannt sein dürfte. Die Rede ist natürlich von Razer, die sich Microsofts Idee mit einer kurzen Präsentation ihrer Version anschlossen. Die Informationen sind mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt keine Garantie dafür, dass wir die Produkte jemals zu Gesicht bekommen. Die hier gezeigten Bilder geben uns aber einen ganz guten Einblick in das, woran die beiden Unternehmen arbeiten.

Razer stellt somit die Turret Tastatur samt passender Maus vor – ein „sofafreundliches“-Setup mit Chroma-Unterstützung. Ein ähnliches Gaming-Einsteiger-Bundle haben wir bereits ausführlich in einer Review getestet. Es gibt zwischen beiden Unternehmen wohl einige Übereinkünfte darüber, welchen Anforderungen das Endprodukt gerecht werden soll.

So zeigt dieses Bild, dass die Maus beispielsweise bis zu 5 Tasten besitzen muss, ein Rad verbaut haben muss und der Cursor sinnvoll in das Spiel implementiert werden sollte. Ähnliche Richtlinien gelten für Mulitplayer-Titel, bei denen Microsoft verschiedene Hinweise mit an die Hand gibt. So sollen die Entwickler beobachten, wie sich Maus- und Tastaturspieler mit Gamepad-Spielern verhalten und worin sich die beiden Gruppen im Spielverhalten unterscheiden.

Sollte diese Unterstützung kommen, wären mit der Xbox dann alle USB-Mäuse, einschließlich der drahtlosen Dongle-Geräte, kompatibel. Man versucht das gleiche Controller-Spielerlebnis ebenso mit der Maus zu simulieren. Ob man das wirklich umsetzen kann, werden wir bald zu sehen bekommen.

Ich denke für Leute, die sich nur auf Xbox-Spiele spezialisiert haben und sonst keine PC-Games zocken, könnte die Unterstützung für Maus und Tastatur eine willkommene Möglichkeit sein, ein breiter gefächertes Spieleangebot zu bekommen. Ich persönlich genieße jedoch das Controllererlebnis und mag die Verschiedenheit der Eingabegeräte, die jede Plattform mit sich bringt.

via: windowscentral

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Amazon Blitzangebote: Die besten Technik-Deals https://www.mobilegeeks.de/artikel/angebote-sonderangebote-schnaeppchen/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/angebote-sonderangebote-schnaeppchen/#comments Sun, 24 Jun 2018 06:02:21 +0000 http://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=143179 Täglich gibt es bei uns die neuesten Amazon Blitzangebote zu aktuellen Gadgets, Smartphones, Tablets, Notebooks und natürlich auch dem entsprechenden Zubehör. Blitzangebote starten täglich ab 8 Uhr und werden alle 15 Minuten aktualisiert, Tagesangebote gelten bereits ab Mitternacht. Die von uns veröffentlichten Links sind sogenannte Affiliate-Links, d.h. dass Mobile Geeks hierfür bei einem Verkauf eine Provision […]]]>

Täglich gibt es bei uns die neuesten Amazon Blitzangebote zu aktuellen Gadgets, Smartphones, Tablets, Notebooks und natürlich auch dem entsprechenden Zubehör. Blitzangebote starten täglich ab 8 Uhr und werden alle 15 Minuten aktualisiert, Tagesangebote gelten bereits ab Mitternacht. Die von uns veröffentlichten Links sind sogenannte Affiliate-Links, d.h. dass Mobile Geeks hierfür bei einem Verkauf eine Provision erhält. Für euch als Kunden ändert sich dadurch nichts am Preis – es ist vielmehr eine andere, kostenneutrale Möglichkeit Mobile Geeks zu unterstützen und unabhängiges Techblogging zu fördern! Neu bei den Amazon Deals ist, dass Prime-Mitglieder 30 Minuten früher Zugriff auf die Angebote erhalten. Angegeben sind hier nicht die Prime Zeiten – klickt euch also rechtzeitig rein, falls ihr euch einen bestimmten Deal frühzeitig sichern wollt! Eine komplette Übersicht mit allen Deals aus weiteren Kategorien findet ihr hier. Zur besseren Übersicht werden wir im Tagesverlauf immer mal wieder die bereits abgelaufenen Schnäppchen im jeweiligen Zeitfenster löschen. Los geht’s!

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Zeig mir, was du suchst! – Bing führt visuelle Suche ein https://www.mobilegeeks.de/news/zeig-mir-was-du-suchst-bing-fuehrt-visuelle-suche-ein/ https://www.mobilegeeks.de/news/zeig-mir-was-du-suchst-bing-fuehrt-visuelle-suche-ein/#respond Sat, 23 Jun 2018 16:00:40 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228160 Dass Microsoft gerne mal mit visuellen Bilderkennungstools arbeitet, dürfte mittlerweile bekannt sein. Egal, ob das Erkennen von Emotionen, dem Alter oder der Ähnlichkeit zu Hunderassen – Microsoft hat schon alles ausprobiert. Dieses Mal bezieht sich die neue Bildsoftware weniger auf das Erkennen von Menschen, sondern wird als Erweiterung von der hauseigenen Suchmaschine Bing vorgestellt. Die […]]]>

Dass Microsoft gerne mal mit visuellen Bilderkennungstools arbeitet, dürfte mittlerweile bekannt sein. Egal, ob das Erkennen von Emotionen, dem Alter oder der Ähnlichkeit zu Hunderassen – Microsoft hat schon alles ausprobiert. Dieses Mal bezieht sich die neue Bildsoftware weniger auf das Erkennen von Menschen, sondern wird als Erweiterung von der hauseigenen Suchmaschine Bing vorgestellt.

Die nun präsentierte intelligente visuelle Suche kann Gegenstände, Sehenswürdigkeiten oder auch ein bestimmtes Kleidungsstück erkennen, zuordnen und auch danach suchen. Das soll sowohl mit Fotos in der Galerie funktionieren, sowie auch mit gerade aufgenommenen Bildern über die Funktion.

Das Feature ist über die Bing App für iOS und Android abrufbar und steht ebenfalls allen Nutzern zur Verfügung, die ihr Handy mit dem Microsoft Launcher versehen haben. Auch eine Unterstützung für den Microsoft Edge Browser für die beiden Betriebssysteme ist in Arbeit, sowie eine Einbindung in die bing.com-Webseite. Leider steht die Funktion bisher nur US-Kunden zur Verfügung, aber das könnte sich bald ändern.

Auf den genannten Oberflächen wird in Zukunft ein kleines Kamerasymbol zu finden sein. Füttert man dieses mit einem Bild, spuckt Bing weitere Informationen zu dem angefragten Objekt aus. Eine ähnliche Funktion hat auch schon Google implementiert, doch Microsoft verspricht besonders genaue Ergebnisse, da sie mit einer künstlichen Intelligenz arbeiten. Diese lernt ständig dazu und kann die Suche also stetig verbessern.

Besonders interessant wird die Funktion aber in Bezug auf Bekleidungs- und Einrichtungsstücke – auch die lassen sich nämlich über die visuelle Suche finden. Möchte ich also wissen, wo meine Freundin ihre neue totschicke Jacke gekauft hat, kann ich einfach ein Bild hochladen und Bing sucht nach ähnlichen Angeboten, samt Preis und passendem Einkaufsladen.

Microsoft lässt in ihrem Blogeintrag durchblicken, dass man in den kommenden Monaten weitere Features zur visuellen Suche hinzufügen will. Ob die Funktion insgesamt auch zu uns rüberschwappt, bleibt abzuwarten. Wenn das Ganze dann noch mit Bildern von Instagram funktioniert, bin ich glücklich!

via: bing

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Smart City: Schlaglöcher durch Drohnen mit Asphaltdruckern reparieren https://www.mobilegeeks.de/news/smart-city-schlagloecher-durch-drohnen-mit-asphaltdruckern-reparieren/ https://www.mobilegeeks.de/news/smart-city-schlagloecher-durch-drohnen-mit-asphaltdruckern-reparieren/#respond Sat, 23 Jun 2018 13:00:14 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228155 Straßen mit Schlaglöchern sind unschön und unfassbar nervig zum Befahren. Holprige Autofahrten machen einfach keinen Spaß und können schlimmstenfalls sogar Schäden am Fahrzeug verursachen. Das bedeutet, die Straßenlöcher müssen in aufwendigen Bauarbeiten mit Teer überbügelt werden. Doch wird das in den zukünftigen Smart Cities immer noch der Fall sein? Forscher aus Großbritannien sind da anderer […]]]>

Straßen mit Schlaglöchern sind unschön und unfassbar nervig zum Befahren. Holprige Autofahrten machen einfach keinen Spaß und können schlimmstenfalls sogar Schäden am Fahrzeug verursachen. Das bedeutet, die Straßenlöcher müssen in aufwendigen Bauarbeiten mit Teer überbügelt werden. Doch wird das in den zukünftigen Smart Cities immer noch der Fall sein? Forscher aus Großbritannien sind da anderer Meinung.

Sie wollen das Konzept der intelligenten Stadt auf ein neues Level heben und sie quasi zu einer sich selbstreparierenden City upgraden. Ihre Idee sieht folgendes vor: Installierte Straßenkameras sollen per Bilderkennungssoftware die Straßen ständig nach Löchern absuchen. Haben sie eins entdeckt, kommunizieren sie selbstständig mit speziellen Drohnen, die mit einem integrierten 3D-Drucker ausgestattet sind und schicken sie zu den Straßenschäden. Die Drohnen würden die Löcher dann quasi einfach zu drucken.

Der Eingriff an der Straße würde so viel „invasiver“ ablaufen und keine störenden Straßensperrungen nach sich ziehen. Das Konzept wäre auch viel günstiger, denn in ihrer Recherche zu dem Thema, stellten die Forscher fest, dass für Straßenschäden sehr oft viel zu viele Reparaturteile verwendet werden. Löcher, die nur eine kleine Menge Teer zum Schließen benötigen würden, werden mit einer ganzen Tonne des flüssigen Pech überschüttet.

„Vor zwanzig Jahren galt die Idee der Energierückgewinnung durch Bremssysteme als exotisch, als sie in der Formel 1 eingesetzt wurde. Heute ist es in vielen Hybridfahrzeugen üblich, dass man heute auf der Straße fahren kann. Es ist das Gleiche hier. Hier geht es darum zu demonstrieren, wie wir die verschiedenen Teile dieses Puzzles zusammenkleben können. Wir sind Akademiker, also ist es unsere Aufgabe, den High-Concept-Ansatz zu betrachten. Durch unsere Interaktion mit der Industrie werden sie dann Wege finden, es umzusetzen.“ Phil Purnell, Professor für Werkstoffe und Strukturen an der Universität Leeds

Es kann auch vorkommen, dass kleine Dellen in der Fahrbahn durch Autos und Wetterbedingungen schnell zu großen Löchern werden und eine Zeit lang unbeachtet bleiben. Mit Drohnen im Einsatz könnte man das Vergrößern dieser Schäden direkt im Keim ersticken, da sie schnell eingesetzt werden können.

Der Prototyp der Forscher ist bereits jetzt schon in der Lage, Asphalt mit einer Genauigkeit von 1 Millimeter an die richtige Stelle zu drucken. Dabei verwendet die Kreuzung aus Drohne und 3D-Drucker kein übliches Drucker-Filament, wie von üblichen Geräten bekannt, sondern tatsächlich Asphalt bzw. Teer.

via: digitaltrends

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„Project Rush“: Adobe führt plattformübergreifende Videosoftware ein https://www.mobilegeeks.de/news/project-rush-adobe-fuehrt-plattformuebergreifende-videosoftware-ein/ https://www.mobilegeeks.de/news/project-rush-adobe-fuehrt-plattformuebergreifende-videosoftware-ein/#respond Sat, 23 Jun 2018 10:00:51 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228150 Ich bin ein großer Fan von plattformübergreifenden Produkten – ein Grund, weshalb ich beispielsweise keinen Mac oder kein iPhone nutze. Da fehlt mir einfach die Unabhängigkeit. Adobe scheint diese Meinung zu teilen und stellt mit ihrer neuen Anwendung „Project Rush“ ein Programm für alle Video-Creator vor. Dabei steht die Unabhängigkeit in Bezug auf unterschiedliche Betriebssysteme […]]]>

Ich bin ein großer Fan von plattformübergreifenden Produkten – ein Grund, weshalb ich beispielsweise keinen Mac oder kein iPhone nutze. Da fehlt mir einfach die Unabhängigkeit. Adobe scheint diese Meinung zu teilen und stellt mit ihrer neuen Anwendung „Project Rush“ ein Programm für alle Video-Creator vor. Dabei steht die Unabhängigkeit in Bezug auf unterschiedliche Betriebssysteme ganz oben auf der Feature-Liste.

Project Rush ist, wie der Name schon verraten könnte, für das schnelllebige Zeitalter des Online-Daseins konzipiert. Damit sind alle YouTuber, Influencer und noch so kleinen Produzenten von Bewegtbildern gemeint, die ihre Videos auf Onlineplattformen oder mit Freunden teilen möchten. Im aktuellen Blogeintrag von Adobe wird angeführt, dass sich die Entwickler durchaus bewusst sind, dass Social Media Plattformen heutzutage das A und O sind. Deshalb wollen sie die Video Creator mit Project Rush unterstützen und es ihnen so einfach wie möglich machen, ihre Inhalte für unterschiedliche Plattformen zu produzieren.

Die Videobearbeitungs-Software soll sowohl für den Windows Rechner, wie auch den Mac, das iPhone und später auch das Android Handy kommen. Damit öffnet Adobe abermals das heilige Tor einer Anwendung, die sogar für unterschiedliche Geräte konzipiert ist. Das gleiche hat man schon mit den hauseigenen Apps von Lightroom, Photoshop und Illustrator angeboten.

Sowohl die Benutzeroberfläche als auch der Funktionsumfang soll auf allen unterstützten Betriebssystem einheitlich sein – das Interface passt sich dann der jeweiligen Displaygröße an. Zu den Features gehören ganz normale Videobearbeitungsfunktionen wie das Trimmen von Videoschnippseln in vier Timeline-Spuren, das Hinzufügen von Filtern und Übergängen.

Audioparts können natürlich auch optimiert, Texte hinzugefügt oder Bewegungsvorlagen angewandt werden. Außerdem bietet Project Rush über Adobe Stock den Zugriff auf Motion Graphics-Vorlagen. Man nutzt darüber hinaus die Technologien aus Premiere Pro und Adobe Audition für die Tonbearbeitung, sodass die Tonqualität schnell und einfach verbessert werden kann.

Natürlich ist Project Rush an die Adobe Cloud gebunden – ohne läuft die ganze Unabhängigkeits-Geschichte nicht. Man munkelt zwar über eine Google Drive- und Dropbox-Unterstützung, jedoch hat Adobe dazu nichts verlauten lassen. Schön wäre es aber!

Zunächst wird Project Rush im Rahmen eines Beta-Einladungsprogramms an den Start gehen. Interessenten können sich dafür anmelden. Zur finalen Veröffentlichung gibt es bislang keine Angaben und auch das von Adobe ausgewählte Vertriebsmodell bleibt erstmal ein Geheimnis.

via: Adobe

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So eine Kamera in der eigenen Bude kann sehr nützlich sein. Das gilt für die Cams, mit denen ihr sicherstellt, dass niemand euer Haus betritt, der dort nichts zu suchen hat, aber natürlich auch für die Baby-Monitore, mit denen ihr überwachen könnt, ob euer Nachwuchs friedlich schläft. Genau so komfortabel diese IoT-Hardware oftmals ist, so anfällig ist sie aber auch für Hacker-Attacken.

Ganz neu ist diese Info natürlich nicht — auch wir haben hier schon über das Hacken von Connected Devices berichtet, egal ob es Vibratoren oder Toiletten sind. Das Problem bei all diesen Smart Devices ist grundsätzlich, dass man in punkto Sicherheit noch meilenweit von den Standards entfernt ist, die für uns bei Notebooks oder Smartphones längst üblich sind.

Ein Lied davon singen kann jetzt auch die US-Amerikanerin Jamie Summitt. Die musste nämlich auf sehr unschöne Art und Weise feststellen, wie unsicher Smart-Home-Technik oftmals ist. Sie hat(te) eine chinesische Baby-Cam des Herstellers Fredi im Einsatz, die ihr für knapp 36 Euro unter dem Namen „FREDI 720P HD WLAN Wifi LAN IP“ auch in Deutschland bei Amazon bestellen könnt. Den Partner-Link erspare ich euch an dieser Stelle mal. 

Die junge Frau hat sich die Cam gekauft, weil es so unfassbar praktisch klang: Für wenig Geld erhält man eine Kamera, die man per App um 360 Grad drehen kann. Sie hat also nicht nur das Baby-Bett mit dem Nachwuchs im Blick, sondern kann auch aus der Ferne das ganze Zimmer kontrollieren – egal, ob sie im Wohnzimmer sitzt oder unterwegs ist.

Dazu kommt noch, dass sie anderen Leuten gestatten kann, per App ebenfalls Zugriff auf die Kamera zu erhalten. Besonders praktisch, da ihre Schwägerin auch gerade bei der Familie wohnt. Nicht ganz so super ist es hingegen, wenn Leute die Kamera nutzen können, für die sie so gar nicht gedacht ist und genau das passierte ihr.

Sie saß eines Tages nämlich im Wohnzimmer — mit den einzigen beiden Personen, die ebenfalls Zugriff auf die Kamera haben. Dennoch konnte sie auf der App plötzlich feststellen, wie sich die Kamera ohne ihr Zutun bewegte — weg von der Wiege und zum Bett der Eltern. Genau dort sitzt sie jeden Tag, wenn sie ihr Baby stillt. Da sich niemand auf dem Bett befand, drehte die Person mit Zugriff auf die Cam diese wieder in die richtige Position, als wäre nichts gewesen.

Ihr könnt euch vorstellen, wie es in dieser Sekunde in der Mutter ausgesehen haben muss. Alle noch so privaten Momente im Schlafzimmer konnten mitverfolgt werden. Sie riefen die Polizei, die sich den Baby-Monitor auch ansah und mussten feststellen, dass sie danach keinen Zugriff mehr auf die App haben. Sie sind also aus ihrer eigenen App/Kamera ausgesperrt worden, was sie glauben lässt, dass der heimliche Beobachter durchaus mitbekommen hat, dass er aufgefallen war. Hier ist Jamies Facebook-Posting, zu dem sie sich nach reiflichem Überlegen durchringen konnte:

I’ve been debating on whether or not to make this post, but have decided to go ahead in hopes that it prevents anyone…

Gepostet von Jamie Summitt am Mittwoch, 30. Mai 2018

Sie erklärt, dass der heimische Router ordnungsgemäß verschlüsselt ist, das Problem liegt aber auch woanders: Nämlich beim Zugang zur P2P Cloud. Die Cloud-Anbindung der Kamera ist standardmäßig nur unzureichend abgesichert. Als Zugang wird eine achtstellige ID plus Passwort verlangt und das Passwort lautet standardmäßig 123. Für einen Hacker also keine besonders große Herausforderung.

Sicherheitsforscher haben darauf hingewiesen, dass der chinesische Hersteller auf die Schwachpunkte längst hingewiesen wurde, ohne dass es jedoch eine Reaktion oder gar Nachbesserung gegeben hätte. Wir haben es hier ja beileibe nicht mit dem ersten Fall zu tun, indem eine Überwachungskamera zur Spionage missbraucht wird. Das Problem ist schlicht, dass man oft nicht nachvollziehen kann, woher ein Produkt stammt und wie gut es gegen derlei Missbrauch geschützt ist.

In diesem konkreten Fall war es jedenfalls nicht offen ersichtlich, dass es sich um ein asiatisches Produkt handelt. Von Rapid7 gibt es eine Studie (PDF), in der deutlich wird, wie viele Schwachpunkte diese Baby-Monitore noch besitzen. Das Problem an dieser Misere ist einwandfrei, dass es bislang noch keinerlei Standards gibt, an denen man sich orientieren kann und bei denen auch technisch eher unbedarfte Eltern sicher sein können, dass die Technik wirklich sicher sind.

IoT ist ein hochspannendes Themenfeld und die neuen Technologien tragen dazu bei, dass unsere Leben deutlich vereinfacht werden. Gleichzeitig muss man aber auch immer wieder über Fälle wie diesen reden und erkennen, dass diese schöne neue Technik-Welt auch ihre Haken und Probleme hat.

Quelle: NPR via Futurezone und heise

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Mit Project Tango hat sich Google schon früh dem Thema Augmented Reality verschrieben. Wie die Nummer ausgegangen ist, wisst ihr natürlich: Google hat das Project Tango beerdigt. Abgelöst wurde es durch ARCore, welches nach und nach immer mehr Smartphones zu AR-fähigen Geräten macht.

Aus dieser Project Tango-Zeit stammt auch noch Google Measure — eine App, mit der ihr wie bei einem Lineal die Abstände zwischen zwei Punkten abmessen könnt. Auch diese App wurde zu ARCore herüber gerettet und steht ab sofort zur Verfügung für alle Smartphones, die ARCore-kompatibel sind.

Neben den neueren Google-Smartphones gehören dazu auch die wichtigsten Modelle von Samsung und LG, auch Motorola, Huawei und diverse andere Hersteller haben ARCore-fähige Handsets am Start. Eine komplette Übersicht findet ihr hier. Falls euer Smartphone kompatibel ist, könnt ihr die Software bei Google Play herunterladen und dort findet ihr Google Measure:

Measure - quick, everyday measurements (Kostenlos, Google Play) →

Die Bedienung der App ist grundsätzlich erst mal ziemlich einfach: Ihr haltet grob auf das gewünschte Objekt, bewegt dabei das Smartphone vorher in alle möglichen Richtungen, damit der anvisierte Raum erfasst werden kann. Das klappt übrigens besser, wenn ihr ordentlich Licht habt. Dann wählt ihr aus, ob ihr Höhe oder Länge ausmessen möchtet und zieht dieses Lineal dann per Drag and Drop auf das zu messende Objekt. Dann zieht ihr die beiden Seiten an die jeweiligen Endpunkte des Objekts und erfahrt dann unmittelbar, wie lang es ist.

Die App präsentiert sich sehr rudimentär, ihr könnt aber immerhin aus der Anwendung einen Screenshot machen und zudem auch auswählen, ob ihr lieber das metrische oder das angloamerikanische System nutzen möchtet.

Falls euch das alles einigermaßen bekannt vorkommt, dann könnte das damit zusammenhängen, dass Apple erst kürzlich bei der iOS 12-Vorstellung nicht nur ARKit 2.0 vorstellte, sondern mit „Measure“ eben auch eine Lineal-App.

Dass die Dinger nun identisch heißen, ist natürlich nicht relevant, weil „Messen“ für eine Abmess-App tatsächlich ziemlich auf der Hand liegt. Aber schon das Timing lässt vermuten, dass Google dem ewigen Kontrahenten jetzt möglichst schnell was entgegensetzen wollte. Immerhin gibt es die Anwendung für Project Tango schon seit zwei Jahren.

Leider muss ich sagen, dass Google Measure für mich persönlich auch den Eindruck vermittelt, dass es ein bisschen zu schnell ARCore-tauglich gemacht und für die jeweiligen Smartphones veröffentlicht wurde. Ich muss fairerweise dazu sagen, dass ich das Apple-Pendant nur aus der Keynote kenne und nicht abschätzen kann, wie simpel die Anwendung tatsächlich zu nutzen ist.

Schaut euch vielleicht mal selbst die Videos an — zunächst die Lösung von Google, danach dann ein Clip von der Apple-Keynote kürzlich beim WWDC:

Und jetzt die Vorführung bei der Keynote von Apple:

Die Bedienung bei Apple ist einfach schöner, weil ihr hier einfach nur die jeweiligen Punkte auf dem Display markiert und zumindest im Video macht es auch den Eindruck auf mich, dass das Ausmessen für das iPhone einfacher von der Hand geht.

Ich habe gerade den Selbstversuch gestartet und muss zugeben, dass sich mein Smartphone (Das Samsung Galaxy S9+) beim Vermessen ziemlich schwer tut. Es ist also schon mal grundsätzlich gar nicht so einfach, dass der Raum richtig erfasst wird, in welchem sich das zu messende Objekt befindet und die Bedienung ist auch einfach nicht so schön. Auf dem Foto seht ihr, wie das „in Action“ aussieht — und ihr seht auch, dass der Autor dieses Beitrags zudem ein bisschen schief gemessen hat ;)

Das ist leider noch nicht so schön intuitiv und unkompliziert, wie es bei Apple aussieht und dementsprechend sind auch die meisten der ersten neuen Bewertungen bei Google Play wenig begeistert:

Okay, jetzt muss man nicht immer hundertprozentig was auf die Bewertungen geben. Aber es zeichnet sich in der Tat an, dass es nicht nur für mich bei meinem Eigenversuch eben den Eindruck machte, als ist die App zumindest noch nicht so nützlich, wie sie eigentlich sein könnte oder sollte. Solange ich zuhause bin, hab ich jedenfalls deutlich schneller ein Lineal, einen Zollstock oder ein Maßband zur Hand, als dass Google Measure mir das richtige Resultat liefert. Davon ab hat sich die App bei meinem Test um etwa einen Zentimeter vermessen, aber das liegt so gerade noch in der kommunizierten Toleranz der Anwendung.

Der Ansatz ist nicht schlecht und ich bin auch ganz sicher, dass die App sowohl zuverlässiger und präziser als auch vom Handling noch angenehmer wird. Aktuell muss man jedoch auch als großer Google-Fan konstatieren, dass die Kollegen aus Cupertino dieses mal doch die Nase vorne haben.

via Caschys Blog

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Shitstorm: Werbevideo für den 12-Stunden-Arbeitstag kommt nicht so gut an https://www.mobilegeeks.de/video/shitstorm-werbevideo-zwoelf-stunden-arbeitstag/ https://www.mobilegeeks.de/video/shitstorm-werbevideo-zwoelf-stunden-arbeitstag/#respond Fri, 22 Jun 2018 09:52:42 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=video_posts&p=228130 Die Wirtschaftskammer Österreich hat vor einigen Tagen ein dreiminütiges Video veröffentlicht, in dem sie für die Flexibilisierung der Arbeitszeiten wirbt und die Vorteile eines 12-stündigen Arbeitstages wirbt. Die rechtskonservative Regierung bei unseren nachbarn will eine "freiwillige" Erweiterung der maximal zulässigen Arbeitszeit gesetzlich verankern, denn: "Geht’s dem einen gut, geht’s uns allen gut" - so lautet […] Die Wirtschaftskammer Österreich hat vor einigen Tagen ein dreiminütiges Video veröffentlicht, in dem sie für die Flexibilisierung der Arbeitszeiten wirbt und die Vorteile eines 12-stündigen Arbeitstages wirbt. Die rechtskonservative Regierung bei unseren nachbarn will eine "freiwillige" Erweiterung der maximal zulässigen Arbeitszeit gesetzlich verankern, denn: "Geht’s dem einen gut, geht’s uns allen gut" - so lautet der Refrain. Jetzt mag man an Bau- oder Schichtarbeiter denken, die gegen Überstundenaufschläge oder mehr Freizeit einfach mal 'reinkloppen, wenn die Auftragslage oder das Wetter es hergeben - legitim. Offenbar sehen das viele Nutzer aber anders. Die verweisen u.a. darauf, dass die neuen gesetzlichen Regelungen lediglich eine längst alltägliche Ausbeutung von Angestellten in vielen Branchen legitimieren solle. Schon heute seien viel zu lange Arbeitszeiten der Alltag, zudem werde ständige Erreichbarkeit verlangt. Und dann stehe da ja noch die Frage im Raum, ob man sich nicht angesichts digitaler Disruption und Roboterisierung vielmehr darauf vorbereiten müsse, dass wir in Zukunft alle weniger arbeiten müssen? Fest steht: der Sommerhit 2018 wird die Knetmassen-Romantik offenbar nicht werden. 15000 Dislikes und 500 meist erzürnte Kommentare sprechen da eine deutliche Sprache.
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Die Wirtschaftskammer Österreich hat vor einigen Tagen ein dreiminütiges Video veröffentlicht, in dem sie für die Flexibilisierung der Arbeitszeiten wirbt und die Vorteile eines 12-stündigen Arbeitstages wirbt. Die rechtskonservative Regierung bei unseren nachbarn will eine "freiwillige" Erweiterung der maximal zulässigen Arbeitszeit gesetzlich verankern, denn: "Geht’s dem einen gut, geht’s uns allen gut" - so lautet der Refrain. Jetzt mag man an Bau- oder Schichtarbeiter denken, die gegen Überstundenaufschläge oder mehr Freizeit einfach mal 'reinkloppen, wenn die Auftragslage oder das Wetter es hergeben - legitim. Offenbar sehen das viele Nutzer aber anders. Die verweisen u.a. darauf, dass die neuen gesetzlichen Regelungen lediglich eine längst alltägliche Ausbeutung von Angestellten in vielen Branchen legitimieren solle. Schon heute seien viel zu lange Arbeitszeiten der Alltag, zudem werde ständige Erreichbarkeit verlangt. Und dann stehe da ja noch die Frage im Raum, ob man sich nicht angesichts digitaler Disruption und Roboterisierung vielmehr darauf vorbereiten müsse, dass wir in Zukunft alle weniger arbeiten müssen? Fest steht: der Sommerhit 2018 wird die Knetmassen-Romantik offenbar nicht werden. 15000 Dislikes und 500 meist erzürnte Kommentare sprechen da eine deutliche Sprache.

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Smartphone-Sucht: Am Anfang war das Tamagotchi https://www.mobilegeeks.de/artikel/smartphone-sucht-am-anfang-war-das-tamagotchi/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/smartphone-sucht-am-anfang-war-das-tamagotchi/#respond Thu, 21 Jun 2018 19:00:34 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=228117 2018. Wir sprechen sehr, sehr viel darüber, dass künstliche Intelligenz unser Leben leichter machen wird. Wir reden auch darüber, dass künftige Generationen wegen immer intelligenteren Maschinen nicht mehr arbeiten müssen, weil Roboter und Algorithmen den Löwenanteil an verfügbarer Arbeit erledigen. Kurz zusammengefasst befindet sich die Menschheit an einem wichtigen Punkt, an dem die technische Entwicklung […]]]>

2018. Wir sprechen sehr, sehr viel darüber, dass künstliche Intelligenz unser Leben leichter machen wird. Wir reden auch darüber, dass künftige Generationen wegen immer intelligenteren Maschinen nicht mehr arbeiten müssen, weil Roboter und Algorithmen den Löwenanteil an verfügbarer Arbeit erledigen.

Kurz zusammengefasst befindet sich die Menschheit an einem wichtigen Punkt, an dem die technische Entwicklung uns mehr und mehr Annehmlichkeiten bereitet. Die Frage ist aber, ob wir die Technik tatsächlich dazu nutzen, dass sie uns dient — oder ob wir vielleicht stattdessen mehr und mehr Sklaven der Technik werden, mit der wir uns umgeben.

Beispiel Smartphone: Es ist ein wundervolles kleines Gadget, welches uns tatsächlich das Leben erleichtert. Würde ich meinem 20-jährigen Ich dieses Gerät zeigen, würde ich es vermutlich für mindestens so außergewöhnlich halten wie den Schall-Schraubenziehers des Doktors in Doctor Who. Es ist mein Kalender, meine mobile Daddel-Kiste, mein Taschenrechner, mein Fitness-Coach, mein Musikplayer und nicht zuletzt auch das Tool, mit dem ich auf viele verschiedene Arten mit Freunden, Kollegen und Familie kommuniziere.

Das Smartphone ist aber auch das Device, welches wir viel zu oft am Tag im Blick haben, weil man ja nichts verpassen möchte. Im Schnitt schauen wir 80 mal am Tag auf unser Smartphone und wenn wir ehrlich sind, gibt es in vielen Fällen nichts wirklich besonderes dort zu sehen. Ich selbst ertappe mich dabei, wie ich manches mal ziemlich unmotiviert bei Facebook oder Instagram durch den Feed scrolle.

Dabei werde ich dann wütend auf die Betreiber der Plattform, dass sie mir ständig Dinge anzeigen, die ich schon kenne. Vielleicht liegt es aber gar nicht immer an falschen Algorithmen, dass ich die selben Posts nochmal und nochmal sehe — sondern daran, dass ich einfach viel zu lange und viel zu oft auf diesen Feed schaue. Ich sollte also viel eher wütend auf mich selbst sein.

Worauf ich hinaus will: Wir haben allesamt diese kleine Zauberkiste in unserem Besitz, die uns tagtäglich gute Dienste leistet — aber wenn wir nicht das richtige Maß finden, wird daraus auch ganz schnell mal ein nerviger Zeitfresser, der uns neben Zeit auch Konzentration und Nerven kostet.

In Zeiten, in denen selbst Google und Apple probieren, etwas gegen zu exzessiven Smartphone-Gebrauch zu unternehmen, gibt es sehr viele Thesen zur Handy-Sucht. Es gibt auch genügend Studien und vermutlich viele verschiedene Meinungen dazu, ob diese Kisten Fluch oder Segen sind.

Ich möchte mich ehrlich gesagt auch gar nicht nur aufs Smartphone einschießen, denn ich glaube, dass das Problem nicht die Hardware selbst ist. Ablenkung jedweder Art gibt es schließlich auch auf Tablets und Smartwatches, wo prinzipiell die gleichen Apps zum Einsatz kommen und es gilt auch fürs Notebook — Zeit mit Facebook vernichten kann man schließlich auf dem Laptop ebenso gut wie auf dem Smartphone.

Derzeit recherchiere ich viel zu dem Thema und plane auch, mehrere Artikel dazu zu schreiben. Artikel, die sich die Studien vornehmen, die sich mit den Ursachen und Auswirkungen auseinandersetzen und die auch aufzeigen können, was man dagegen unternehmen kann. Zunächst mal will ich euch aber vom guten, alten Tamagotchi berichten — jenem 90er-Spielzeug, welches sich damals in Millionen Haushalten finden ließ.

Das Tamagotchi – Abhängigkeit hat einen (japanischen) Namen

In der einen Sekunde spricht er von Suchtverhalten auf Smartphones bzw. bei sozialen Netzwerken, in der nächsten über ein Elektronikspielzeug der Neunziger? Wo ist da der Zusammenhang? Sage ich euch: Wie oben erklärt, recherchiere ich derzeit zu unserem Suchtverhalten und der exzessiven Nutzung von smarten Geräten. Dabei bin ich bei The Verge über den Beitrag My Tamagotchi is everything that went wrong with our future gestolpert. Sarah Jeong schreibt dort darüber, dass sie in den Neunzigern kein Tamagotchi haben durfte (die Eltern erlaubten es nicht) und erst jetzt durch die Neuauflage dieses Spielzeugs in den Besitz eines solchen gelangt ist.

I was a kid when the Tamagotchi craze hit, and I was always envious of my friends and cousins who got to hand-rear their little digital babies. (My parents wouldn’t let me have one.) Part of me always wondered what I missed in my childhood. And now I know. Oh, I know. I missed nothing. Sarah Jeong, The Verge

Für diejenigen, die so gar keine Ahnung haben, was ein Tamagotchi ist, hier eine kleine Erklärung: Das japanische Unternehmen brachte dieses Spielzeug Mitte der Neunziger auf den Markt, der Hype erfasste 1997 auch Deutschland. Der Hype dauerte übrigens nicht wirklich lang. So, wie jetzt kistenweise Fidget Spinner bei Händlern verrotten, so war auch der Tamagotchi-Boom genau so plötzlich nach ein paar Monaten wieder vorbei, wie er gekommen war.

Wir haben es hier mit einem eiförmigen Spielzeug mit Mini-Display (32 x 16 Pixel beim Original) und drei Knöpfen zu tun. Auf dem Display seht ihr ein pixeliges, kleines Wesen, sowas wie ein virtuelles Küken. Um das habt ihr euch zu kümmern. Ihr müsst es regelmäßig füttern und ihm zu Trinken geben, müsst dafür sorgen, dass es von euch genügend Zuneigung und Schlaf bekommt. Ein sich wiederholender Piepton macht euch darauf aufmerksam, dass ihr irgendwas mit dem Tier machen müsst.

Und ja: Ihr müsst das Vieh übrigens auch disziplinieren, bei Laune halten — und seine verdammten Haufen wegmachen! Wenn meine damalige Ex den schweren Fehler beging, ihr Tamagotchi einen Tag in unserer Wohnung zu vergessen, wenn sie aus dem Haus ging, hab ich das Teil in Grund und Boden diszipliniert, Freunde! :D Ich muss aber zugeben, dass sich mir der Reiz nicht ganz erschlossen hat.

Ihr musstet euer Tamagotchi hegen und pflegen, um ihm ein möglichst langes Leben zu ermöglichen. Und selbst ein langes Tamagotchi-Leben war im Grunde nur ein wenige Wochen langes Leben, bevor den kleinen Kollegen dann das Zeitliche segnete. Ich habe keinen Schimmer mehr, was die Dinger damals gekostet haben, aber Bandai hat jetzt zum zweiten Mal eine Neuauflage in den Handel gebracht. Etwa 16 Euro werden fällig, wenn ihr euch so ein Spielzeug bestellt.

Bandai Serie 2 Chibi Tamagotchi sortiert

Preis: EUR 15,65 oder gebraucht ab EUR 11,98

0 Kundenbewertungen

So wie damals übrigens gibt es auch heute viele verschiedene Anbieter dieses Spielzeugs. Das Original stammt wie gesagt von Bandai und „Tamagotchi“ hat sich als Überbegriff etabliert, aber ihr findet viele verschiedene und oftmals auch günstige Alternativen, wenn ihr euch auf Amazon (oder sonstwo) umschaut.

Aber zurück zum The Verge-Artikel und den Tamagotchi-Spät-Erfahrungen der Sarah Jeong. Sehr schnell wurde ihr eines klar: Am Tamagotchi kann man sehr schön erkennen, was genau mit der „Generation Smartphone“ schief läuft.

Press button, my Tamagotchi screams at me from morning to night. Press button or I will die. The Tamagotchi, I have realized, is everything that is wrong with our smartphone era.

Sie hat sich genau so intensiv um ihren virtuellen neuen Freund gekümmert, wie es die Kids in den Neunzigern auch getan hat. Egal, ob Tag oder Nacht: Wenn das „Beep Beep“ ertönt, schaut sie nach und füttert, spielt, schaltet das Licht aus oder macht Haufen weg.

Es dauert nicht wirklich lange, bis sie genervt ist, aber sie hegt und pflegt den virtuellen Kameraden dennoch weiter. Es ist einfach nur noch ein zusätzliches Gerät, welches sich ständig meldet und um unsere Aufmerksamkeit bettelt. Sarah ist der Meinung, dass es im Endeffekt durchaus eine Parallele gibt, wenn man so ein Tamagotchi mit unseren Smartphones, Smartwatches, etc. vergleicht.

Es ist zwar nicht ein virtuelles Küken, welches sich ständig meldet, aber es sind unsere Kumpels, unsere Familien, unsere Arbeitskollegen. Der eine will eine Antwort per Mail, der nächste will mit Dir spielen und noch ein anderer will nur, dass Du Dir ein neues Foto anschaust. Während Du Dir diese Fotos noch anschaust, piept dann Deine Smartwatch los und erinnert Dich daran, dass Du Dich noch bewegen oder einen Schluck Wasser trinken sollst.

All das lenkt ab, kostet Zeit und falls ihr gerade arbeitet, stört es auch die Konzentration. Oftmals nervt es und so manches mal verpasst man dadurch etwas, was man ursprünglich erledigen wollte. Also ja — auch wenn der Vergleich zwischen Tamagotchi und Smartphone in vielen Punkten logischerweise ein hinkender ist: In so manchem Punkt zeigen sich deutliche Parallelen.

Ich kann mich übrigens auch noch daran erinnern, wie sehr mich damals das Tamagotchi genervt hat, obwohl es gar nicht meins war und ich mich nicht drum kümmern musste. Mein ständig blinkendes Smartphone hingegen nehme ich einfach in Kauf. Ist es die reine Abhängigkeit? Der gegenüber einem Tamagotchi tatsächlich vorhandene Mehrwert? Oder bin ich dank der mit den Jahren durch YouTube und Co brutal geschrumpften Aufmerksamkeitsspanne einfach an einem Punkt angelangt, an dem mir dieses ständige Abgelenkt-werden gar nicht mehr auffällt?

Ich weiß es nicht genau, muss ich ehrlich sagen. Dass es Mitte der Neunziger los ging, dass sich die Technik gegen uns wandte und UNS diktierte, wann wir uns um SIE kümmern sollen, scheint hingegen absolut logisch mit Blick auf die Tamagotchis. Ich werde jedenfalls weiter recherchieren zu den Süchten, die mit unserer Hardware, mit Gaming und mit Social Networks zusammenhängen. Aber nicht jetzt sofort: Erst muss ich noch ein bisschen Springfield zocken — wenn ich mich nicht um die Stadt kümmere, kann ich die aktuelle Mission nicht absolvieren.

via The Verge

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IGTV mit 60-Minuten-Videos ist da: Instagram will YouTube an die Wäsche https://www.mobilegeeks.de/news/igtv-mit-60-minuten-videos-ist-da-instagram-will-youtube-an-die-waesche/ https://www.mobilegeeks.de/news/igtv-mit-60-minuten-videos-ist-da-instagram-will-youtube-an-die-waesche/#respond Thu, 21 Jun 2018 10:00:39 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228106 Mark Zuckerberg versucht erneut, Google mit der Hilfe von eigenen Video-Funktionen ein paar Nutzer abzujagen. Das neue Feature finden wir allerdings nicht auf Facebook selbst, sondern auf der Facebook-Tochter Instagram. Der einst als Bilder-Dienst gestartete Service erhält einen Ableger namens IGTV. In San Francisco wurde IGTV im Rahmen eines knackig kurzen Events vorgestellt (beliebigen Gag über […]]]>

Mark Zuckerberg versucht erneut, Google mit der Hilfe von eigenen Video-Funktionen ein paar Nutzer abzujagen. Das neue Feature finden wir allerdings nicht auf Facebook selbst, sondern auf der Facebook-Tochter Instagram. Der einst als Bilder-Dienst gestartete Service erhält einen Ableger namens IGTV.

In San Francisco wurde IGTV im Rahmen eines knackig kurzen Events vorgestellt (beliebigen Gag über die Aufmerksamkeitsspanne der Instagram-Nutzer hier einsetzen). Bei der Veranstaltung wurde ebenfalls verkündet, dass Instagram mittlerweile die Marke von einer Milliarde (!) Nutzer geknackt habe. Die nächste Milliarde dürfte schwieriger werden, also startet man einen Frontalangriff auf zwei mächtige Gegner: Das klassische Fernsehen und YouTube.

Bei IGTV handelt es sich um eine neue Funktion innerhalb von Instagram, aber auch um eine eigenständige App für Creators. Mit der App wird es möglich, Videos zu erstellen, die bis zu einer Stunde lang sind. Bereits vor einigen Tagen sickerte durch, dass Instagram so etwas plane, jetzt haben wir also die Bestätigung dafür.

Wie vermutet, setzt Instagram hier nicht nur auf die Kreativität seiner Nutzer, sondern auch darauf, dass das Hochkant-Format gerade für viele junge Menschen einfach das angesagtere ist, verglichen mit dem klassischen Landscape-Format. Beim Event führte man als Argument ins Feld, dass man das Smartphone, auf dem die Inhalte betrachtet werden, ja grundsätzlich auch eh hochkant halte.

Ich bin mir da noch nicht ganz sicher, ehrlich gesagt. Persönlich drehe ich gerade bei längeren Videos lieber mein Smartphone, als mir vertikale Clips reinzuziehen — aber vielleicht ist das auch so ein Generationen-Ding. Was auch die nachfolgende Generation allerdings nicht ändern kann: Der Mensch ist nun mal konzipiert, wie er eben ist — mit Augen, die nebeneinander liegen und nicht übereinander. Somit können Inhalte im Breitformat einfach besser erfasst werden.

Aber weder die Anatomie des Menschen noch die einstigen Sehgewohnheiten sollen an dieser Stelle aber eine zu große Rolle spielen, denn schließlich will Instagram seine Nutzer mit IGTV ja auch dazu bringen, sich im Hochformat passend in Szene zu setzen. Bei Videos, in denen oftmals wirklich nur der Creator zu sehen ist, der irgendwas erzählt, reicht vermutlich das Hochkant-Format für die meisten aus.

Technisch wird IGTV denkbar simpel gehalten. Startet ihr die App, beginnt — wie beim klassischen Fernsehen auch — sofort das erste Video: Hochkant und als Vollbild. Wischt ihr nach oben, könnt ihr weitere Videos entdecken und habt dabei die Optionen „Für Dich“, „Abonniert“, „Beliebt“ und „Weiter ansehen“ zur Auswahl. Dort könnt ihr entweder die Kanäle eurer Kontakte durchstöbern oder möglichst spannende neue Videos finden. Selbstverständlich könnt ihr auch wie gewohnt liken, kommentieren und die Videos privat an Freunde schicken. Wie bei den Stories laufen die Videos einfach nacheinander durch, so dass ein Clip nahtlos an den vorherigen anschließt.

Einloggen könnt ihr euch auf IGTV natürlich mit eurem Instagram-Account und ihr findet dort auch direkt die Inhalte der Creators, denen ihr bei Instagram eh schon folgt. Umgekehrt werden neue IGTV-Clips dieser Menschen auch innerhalb der Instagram-App zu sehen sein.

IGTV (Kostenlos, Google Play) →

IGTV (Kostenlos, App Store) →

Derzeit wird IGTV weltweit ausgerollt, so dass es eventuell bei dem ein oder anderen noch dauern kann, bis die App verfügbar ist. Ich konnte sie mir über Google Play bereits an Land ziehen und in der Tat macht sie einen sehr schlichten und funktionellen Eindruck. Alles läuft so, wie es soll, die App lässt sich intuitiv bedienen und ist für mein Empfinden sehr logisch aufgebaut.

Ich bin gespannt, wie IGTV bzw. die neuen, langen Videos sowohl von Zuschauern als auch Creators angenommen werden. Wie gesagt: Persönlich kann ich mir vorstellen, dass ich 3-5-minütige Clips schaue. Eine 60-minütige Show im Hochformat halte ich derzeit eher für schwierig. Was sagt ihr? Hat Instagram hier etwas was auf den Weg gebracht, was YouTube schwer zusetzen wird oder werden die langen Clips auf Instagram eher ein Nischen-Feature?

Willkommen bei IGTV

Von unserem CEO Kevin Systrom (instagram.com/kevin):Heute haben wir zwei große Ankündigungen für alle. Instagram ist jetzt eine globale Community mit 1 Milliarde Menschen! Seit der Einführung 2010 beobachten wir voller Staunen das Heranwachsen der Community, die sich stets weiterentwickelt und nun eine neue Größe erreicht hat. Dies ist für alle in der Community eine bedeutende Zahl und das gesamte Instagram-Team sagt: GLÜCKWUNSCH!Und, wir führen unser bislang spannendstes Feature ein: IGTV – eine neue App, mit der du längere vertikale Videos deiner liebsten Instagram-Creators ansehen kannst – von LaurDIY (instagram.com/laurdiy) bis zu King Bach (instagram.com/kingbach) und seinen neuesten Sketchen. Du kannst IGTV als eigenständige App oder über die Instagram-App selbst nutzen. So hat die gesamte Community mit einer Milliarde Menschen von Anfang an Zugriff darauf.IGTV ist einfach anders. Es ist für vertikale Vollbild-Videos optimiert und ideal für Smartphones. Im Gegensatz zu Videos auf Instagram sind die Videos hier nicht auf eine Minute begrenzt. Stattdessen kann jedes Video bis zu einer Stunde lang sein.Außerdem wollten wir die App so einfach wie möglich gestalten. IGTV läuft wie beim Anschalten eines Fernsehers direkt beim Öffnen der App. Du brauchst nicht zu suchen, um dir Content von Personen anzusehen, denen du bereits auf Instagram folgst. Das Gleiche gilt für Konten, die dir aufgrund deiner angegebenen Interessen gefallen könnten. Zum Entdecken genügt es, nach oben zu wischen und du hast die Möglichkeit, zwischen „Für dich“, „Abonnements“, „Beliebt“ und „Weiter ansehen“ zu wechseln. Du kannst Videos auch mit „Gefällt mir” markieren, kommentieren und in Direct an deine Freunde senden.Genau wie beim normalen Fernsehen hat IGTV auch Kanäle. Allerdings sind die Creators in IGTV die Kanäle. Wenn du Creators auf Instagram folgst, erscheinen deren IGTV-Kanäle für dich zum Ansehen. Jeder kann ein Creator sein – du kannst deine eigenen IGTV-Videos in der App oder im Web hochladen und deinen eigenen Kanal ins Leben rufen.Instagram bietet dir eine Plattform, um dich mit Menschen zu verbinden, die dich Tag für Tag inspirieren, dir Neues zeigen und dich unterhalten. Mach mit und sei dabei, wenn IGTV ein neues Kapitel zu Videos auf Instagram schreibt. Wir hoffen, dass es dich den Menschen und Dingen näherbringt, die dir wichtig sind.Kevin Systrom, Mitgründer und CEOIGTV wird im Laufe der nächsten Wochen weltweit auf iOS und Android eingeführt. Weitere Informationen findest du im Hilfebereich von Instagram (https://help.instagram.com/381435875695118).

Gepostet von Instagram am Mittwoch, 20. Juni 2018

Quelle: Instagram via Caschys Blog

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Jetzt wirds schmutzig: Tesla verklagt Mitarbeiter – Der sagt, er sei „Whistleblower“ https://www.mobilegeeks.de/news/tesla-whistleblower/ https://www.mobilegeeks.de/news/tesla-whistleblower/#respond Thu, 21 Jun 2018 08:21:11 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=228100 Der kalifornische Elektroautobauer Tesla hat den Ankündigungen seines CEO Elon Musk Taten folgen lassen und einen Mitarbeiter verklagt. Der soll, so die Darstellung des Unternehmens, geheime und vertrauliche Daten an Medien weitergeleitet und diese um falsche Behauptungen ergänzt haben. Kurz nach dem Bekanntwerden der Klage nahm der Beschuldigte öffentlich Stellung. Der – wie in solchen […]]]>

Der kalifornische Elektroautobauer Tesla hat den Ankündigungen seines CEO Elon Musk Taten folgen lassen und einen Mitarbeiter verklagt. Der soll, so die Darstellung des Unternehmens, geheime und vertrauliche Daten an Medien weitergeleitet und diese um falsche Behauptungen ergänzt haben. Kurz nach dem Bekanntwerden der Klage nahm der Beschuldigte öffentlich Stellung.

Der – wie in solchen Fällen in den USA üblich – namentlich genannte Techniker, habe sich in das ”Manufacturing Operating System (MOS)“ des Unternehmens “gehackt” und dort mehrere Gigabyte an Datenmaterial “erbeutet”. Dabei handele es sich u.a. um dutzende Bilder und ein Video. Dieses Material habe er an Dritte – im konkreten Fall an Medien – weitergeleitet. Zudem habe er einen Code bzw. ein Programm geschrieben, mit dem vertrauliche Daten regelmäßig exportiert und an Dritte übermittelt worden seien.

Diese Daten habe der beschuldigte Techniker um falsche Behauptungen über Teslas Produktionsabläufe und weitere Interna ergänzt. Die recht konkreten Schilderung lassen den eindeutigen Schluss zu, worum es sich bei diesen Daten und angeblich falschen Behauptungen handelt und bei welchen Medien diese Angaben gelandet sind.

Im Januar 2018 hatte der der US-amerikanische Fernsehsender CNBC unter Berufung auf einen ehemaligen und einen derzeitigen Mitarbeiter Teslas von möglichen Sicherheitsproblemen mit den Akkus des neuen Model 3 berichtet.

Die Mitarbeiter gaben damals an, dass bei der manuellen – statt ursprünglich geplanten maschinellen – Fertigung der Akkupacks Fehler gemacht würden, die von einer nicht ausreichend geschulten Sicherheitskontrolle übersehen würden. Tesla hatte die Behauptungen umgehend dementiert und die Angaben als “irreführend”, “ungenau, entgegen allen Beweisen und losgelöst von der Realität” bezeichnet.

In einem weiteren Report vom März 2018 berichtete CNBC dann über eine ungewöhnlich hohe Ausschussquote, die momentan in der Fertigung von Bauteilen anfalle. Ein damals nicht namentlich genannter Tesla-Ingenieur – offenbar der jetzige Beschuldigte – schätzte, dass rund 40 Prozent der Teile, die in Teslas Fertigungswerk in Fremont hergestellt würden oder oder dort von externen Zulieferern angeliefert werden nachgearbeitet werden müssen.

In der nun vorliegenden Klage bezeichnet Tesla die Angaben zu den angeblich beschädigten Batterien als falsch. Bei den Angaben zu den angeblich beschädigten und nicht rechtzeitig für den Produktionsablauf nutzbaren Fahrzeugen soll der Beschuldigte “übertrieben” haben. Er soll innerhalb weniger Monate bei Tesla nicht die erwartete Leistung gebracht und sich mit Kollegen angelegt haben, im Mai habe man ihn dann – zu seiner Verärgerung – mit einer neuen Rolle betraut.

Quelle: scribd.com

Der Beschuldigte, der lt. Tesla einen Teil der Vorwürfe zugegeben haben soll, hat sich in der Zwischenzeit gegenüber dem Fernsehsender CNN geäußert. Er sei, zusammengefasst, ein “Whistleblower”.

„I am being singled out for being a whistleblower. I didn’t hack into system. The data I was collecting was so severe, I had to go to the media.“

Mit seiner Entscheidung, sich an die Medien zu wenden, habe er Investoren und die Öffentlichkeit warnen wollen. Er bleibt bei seiner ursprünglichen Behauptung, dass sich 1.100 beschädigte Batteriemodule in bereits an Kunden ausgelieferten Model 3 befänden. Zudem hielt er in dieser ersten Stellungnahme fest, dass “übermässiger Schrott” in einer gefährlichen Weise bei Tesla gelagert sei und nur verbunden mit sehr hohen Kosten sicher entsorgt werden könne.Zudem habe Tesla im April in offiziellen Bekanntmachungen falsche Angaben zu den wöchentlich produzierten Model 3 gemacht.

Den ursprünglichen Vorwurf, er habe das Manufacturing Operating System manipuliert oder gar “sabotiert” bestreitet der Mann. Dazu habe ihm die Berechtigung gefehlt. Die Daten habe er im Rahmen seiner ihm zugeteilten Tätigkeit erhalten. Zudem gebe es ein weiteres Medium, mit dem er die Vorwürfe ausführlich erörtert habe, ein entsprechender Bericht stehe aber noch aus.

Gegenüber der Washington Post gab der mittlerweile entlassene Mitarbeiter an, er sei vor Einreichung der Klage von einem Mitarbeiter der Personalabteilung telefonisch verhört worden. Zudem habe nach der Einreichung der Klage E-Mails von Elon Musk erhalten, in denen der CEO ihn als “furchtbaren Menschen” bezeichnet habe.

Elon Musk: „You’re a horrible human being,“
MT: „Putting cars on the road with safety issues is being a horrible human being!“

Musk sei, so führt der Beschuldigte weiter aus, ein “Narzisst, der sich nur um sich selbst kümmert”.

Die Auseinandersetzung zwischen Tesla bzw. Elon Musk und dem Beschuldigten hate eine darüber hinausgehende Bedeutung. Musk hatte Medien wiederholt vorgeworfen, dass sie in einer sensationsheischende Weise Unwahrheiten über das Unternehmen verbreiten. Im Laufe der kommenden Woche wird es also am Rande auch um die Frage gehen, wie ernst die beteiligten Medien und Autoren ihrer Verpflichtung nachgekommen sind, die vorliegenden Angaben und die Vertrauenswürdigkeit der Quelle zu überprüfen.

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Das Lied vom kaputten Internet: Nächste Strophe https://www.mobilegeeks.de/artikel/das-lied-vom-kaputten-internet-naechste-strophe/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/das-lied-vom-kaputten-internet-naechste-strophe/#respond Wed, 20 Jun 2018 16:30:39 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=228094 Haben sich die Wellen zum DSGVO schon wieder geglättet? Nicht? Schade, egal — wir müssen uns bereits um andere Dinge kümmern, die das gute, alte Internet bedrohen. Nein, es geht auch nicht wieder darum, dass Gerichte sehr krude Entscheidungen bezüglich des Taggens von Marken und Unternehmen treffen. Heute geht es um zwei Entscheidungen, die heute […]]]>

Haben sich die Wellen zum DSGVO schon wieder geglättet? Nicht? Schade, egal — wir müssen uns bereits um andere Dinge kümmern, die das gute, alte Internet bedrohen. Nein, es geht auch nicht wieder darum, dass Gerichte sehr krude Entscheidungen bezüglich des Taggens von Marken und Unternehmen treffen.

Heute geht es um zwei Entscheidungen, die heute im EU-Parlament getroffen wurden. Die abstimmenden Abgeordneten haben sich mit Mehrheit für zwei äußerst unschöne Vorschläge entschieden. Einmal wurde für die Einführung eines EU-weiten Leistungsschutzrecht votiert, zum anderen für verpflichtende Upload-Filter für Internetplattformen.

Uploadfilter und Linksteuer: das Legal Affairs Committee hat beides soeben abgesegnet, das Parlament muss noch…

Gepostet von André Vatter am Mittwoch, 20. Juni 2018

Der CDU-Abgeordnete Axel Voss steuert uns mit seinem Vorschlag frontal in eine Internet-Katastrophe und riskiert nicht mehr und nicht weniger als eine Beschneidung von Kunst- und Meinungsfreiheit und die Installation von Zensur-Mechanismen. Schon vor einigen Tagen hat t3n über das Ausmaß der heute erfolgten Abstimmung ausführlich berichtet. Dort heißt es u.a. über das sich androhende Leistungsschutzrecht:

Zukünftig sollen Links auf Inhalte von Verlagen nur noch lizenziert möglich sein. Im Regelfall dürfte das bedeuten, das Links kostenpflichtig werden. Ebenfalls betroffen sind kurze Anreißertexte. Das Verlinken und Teilen von Inhalten wird damit monopolisiert, erschwert und letztlich verhindert. Außer der Verlegerlobby profitiert von dieser Entwicklung niemand.

Wie im Zitat erwähnt, geht es auch um die kurzen Teaser-Texte, die ihr bei Google findet. Schon seit vielen Jahren stoßen sich die Verlage daran, dass Google dort „kostenlos“ die Sätze präsentiert, die uns überhaupt erst zu den Verlagsangeboten bringen. Ich hab in all diesen Jahren die Logik hinter der Idee nicht kapiert, sich von Verlagsseite aus dieser Möglichkeit freiwillig berauben zu lassen.

Kommt dieses neue EU-Leistungsschutzrecht, können Unternehmen diese Anreißer natürlich immer noch listen — wenn sie dafür blechen. Google darf also dafür bezahlen, damit man den großen Verlagen die Leser zuschustert. Das ist eine Riesen-Lobby-Nummer, die lediglich großen Verlagen nutzen könnte, kleine und mittlere blieben auf der Strecke.

Oft wird hier von einer „Linksteuer“ gesprochen und die Betroffenen wären sicher nicht nur Journalisten, sondern vor allem all diejenigen, die ihre derzeitige Kommunikationsfreiheit im Netz genießen.

Ach so, noch was: Wir reden ja auch nach wie vor oft und viel über Fake-News. Wenn jetzt die seriösen Inhalte kleiner Verlage von Google bezahlt werden müssten, um sie auflisten zu dürfen, gleichzeitig aber Verfasser von Fake-News fleißig Werbung schalten, könnt ihr euch ausmalen, welche Angebote ihr künftig öfter im Netz finden werdet — die, für die Google zahlen soll, oder die, mit denen Google ordentlich Reibach macht.

Und dann ist da noch der Upload-Filter

Als wäre die Nummer mit dem Leistungsschutzrecht nicht schon behämmert genug, wurde heute auch über verpflichtende Upload-Filter abgestimmt. Die Idee dahinter: Wann immer Daten auf eine Plattform geschaufelt werden, muss der Betreiber dieser Plattform diese Daten durch einen Filter jagen, um feststellen zu können, ob eventuell eine Urheberrechtsverletzung vorliegt.

Bei diesen Daten ist es egal, ob es sich um Text, um Bilder, animierte GIFs, Sound-Files oder sonst was handelt. René warnt auf Nerdcore bereits davor, dass ein fettes Stück Netzkultur damit ins Daten-Nirwana verschwinden könnte und Netzpolitik.org erklärt dazu:

Als prominentes Opfer würden künftig wohl etwa Millionen von Memes aus dem Internet gefiltert werden, auch wenn sie als wichtiger Bestandteil der Netzkultur gelten. In ihrer bekanntesten Form handelt es sich bei Memes um Sprüche auf Bildern, die sich über soziale Netzwerke viral verbreiten. Da die Bilder jedoch oft urheberrechtlich geschütztem Material entnommen sind, warnt eine Kampagne nun davor, dass die Urheberrechtsreform ein Stück Netzkultur vernichten könnte. Denn während Memes in den USA durch die Fair-Use-Doktrin von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, fehlt in der Europäischen Union leider immer noch ein vergleichbares Recht auf Remix.

Aber es geht beileibe nicht nur um einen Berg an lustigen Bildchen, die in diesen Filtern hängenbleiben könnten. Da wären auch noch technische Hürden, die genommen werden müssen. Die Filter können wir uns in etwa so vorstellen wie das Content ID-System von YouTube, wo auch automatisch Inhalte gefiltert werden — und vermutlich wisst ihr alle, dass dieses System alles andere als perfekt funktioniert.

Das bedeutet, dass es zahlreiche Fehlerquellen gäbe, die dafür sorgen, dass auch Daten von den Plattformen aussortiert werden, bei denen keine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Das gilt auch für Satire und Kunst, denn hier gelten andere, weniger strenge urheberrechtliche Regeln und es darf wohl daran gezweifelt werden, dass die Filter-Mechanismen dazu im Stande sind, diese Inhalte fehlerlos von den anderen zu unterscheiden. Das wissen Facebook und Co natürlich auch — zu befürchten ist hier, dass sie auf Nummer sicher gehen und sicherheitshalber im Zweifelsfall auch Inhalte blockieren, die nicht wirklich gegen geltendes Recht verstoßen.

Noch ein Punkt, der genannt werden muss: Was, wenn eine Plattform bestimmte Inhalte strenger filtert als andere, zum Beispiel bei politischen Meinungen. Schlimmstenfalls könnte es hier zur Zensur kommen und genau das gilt es ja zu vermeiden. Es steht auch zu befürchten, dass Google, Facebook und Co locker solche Filter installieren können, kleinen Plattformen aber entsprechende Infrastruktur und das notwendige Geld fehlen. Nehmen wir an, dass Google sich nicht ganz selbstlos anbietet, die Filter-Mechanik zur Verfügung zu stellen, wenn dafür die entsprechenden Daten auch auf Google-Servern gelagert werden. In diesem Fall hätte die neue EU-Regelung sogar dafür gesorgt, dass Google noch mächtiger würde.

Und was nun?

So oder so: Mit diesen beiden Beschlüssen ist die EU gerade auf dem Weg, das Internet empfindlich zu beschneiden und zu schädigen. Aktuell präsentiert sich da Europapolitikerin Julia Reda als Fels in der Brandung und kämpft auch nach den heutigen Beschlüssen natürlich weiter:

Und das ist dann auch schon die gute Nachricht nach jeder Menge schlechten Nachrichten: Der Karren ist noch nicht komplett im Dreck versunken, denn noch warten wir auf eine Abstimmung im Plenum des EU-Parlaments, wo dann von allen Abgeordneten über die beiden Entwürfe entschieden wird.

Das heutige Votum ging 10:15 aus und die Kräfteverhältnisse im EU-Parlament sehen sehr ähnlich aus. Das bedeutet, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass wieder für die beiden Vorschläge gestimmt wird, wir aber jetzt zumindest noch die Chance haben, den ein oder anderen Abgeordneten umzustimmen.

Deswegen appellieren wir an euch, davon auch einfach mal Gebrauch zu machen. Nervt eure zuständigen EU-Abgeordneten. Ruft sie an, nervt sie bei Twitter, schickt ihnen Emails!  Falls ihr das Gefühl habt, dass ihr nicht die notwendigen Infos habt, euch die Ansprechpartner fehlen oder ihr nicht wisst, was ihr in eurem Appell erzählen sollt: Kein Problem, denn auf SaveYourInternet findet ihr alles, was ihr braucht.

Dort sind eure zuständigen Abgeordneten gelistet und es ist auch schon ausformuliert, wieso gegen den Artikel 13, um den es hier geht, gestimmt werden sollte. Schaut euch dort also um, informiert euch über das Thema und dann handelt. Ebenso lege ich euch nochmal den Beitrag von t3n ans Herz, ebenso die Seite von Julia Reda.

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